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Kleinkrusch und Diverses 2026
geschrieben von Nukebro 
an UHM,

dann muss das irgendwie was mit dem Cache gewesen sein. Weil ich hatte extra noch hochgescrollt, um auszuschließen, das ich was schreibe, was schon dasteht.

Anbei noch ein "Fun-Fact" zu den Straßenbahngleisen: Bin gerade mit dem 45er heim gefahren. Loher Moos bis kurz vor Ziegelstein liegen ja noch die alten Straßenbahnschienen. Lustigerweise, bei denen lagen keine Asphaltbällchen rum, die liegen in der Straße, wie eh und je. Hatte man früher eine bessere Methode, wie man Schienen in Asphalt bettet? Sollte man vielleicht zu alten Methoden zurückkehren?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Daniel Vielberth
Ziegelstein liegen ja noch die alten Straßenbahnschienen. Lustigerweise, bei denen lagen keine Asphaltbällchen rum, die liegen in der Straße, wie eh und je. Hatte man früher eine bessere Methode, wie man Schienen in Asphalt bettet? Sollte man vielleicht zu alten Methoden zurückkehren?
Klar,den Verkehr einstellen ist ein recht propbates Mittel damit da keine Wechselbelastungen auftreten. Da braucht man auch kein Material, das einen guten Schallschutz mitbringt.
(wer Ironie findet,darf sie behalten)
Noch was anderes - wie sehen eigentlich die Rasengleise aus? Gibt es das Problem dort (vermutlich anders, weil anders verfugt/schallgedämmt) auch?

LG frankentux
Moin!

Anscheinend ist es nun sehr mühsam den Bitumen von Infrastruktur und Bahnen weg zu bekommen!
Warum verbaut man das Zeug überhaupt?

Das Zeug ist klebrig und zäh wie Kaugummi und setzt sich an Infrastruktur sowie empfindlichen Bauteilen der Fahrzeuge an.

Hier braucht es wieder sehr viel Manpower um den Laden wieder zum laufen zu bekommen.
In Zeiten von Personalmangel, Rationalisierungen und KI muss nun wirklich mit Händen und Maschinen gearbeitet werden, um den Betrieb wieder am laufen zu halten!

Im Winter ein ähnliches Bild, nur mit Schnee und Eis!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.2026 10:41 von Mezzo.
An Frankentux

Naja diese alten Gleise haben auf jeden Fall nicht diese weiche schwarze Vergussfuge entlang dem Schienenkopf sondern der Straßenasphalt reicht bis an den Schienenkopf zumindest sieht es heutzutage so aus, ob es zu Betriebstagen auch so ausgesehen hat kann ich nicht mehr hundertprozentig sagen. Nachdem ja hauptsächlich diese dünne Fuge rausgespritzt ist, stellt sich mir halt die Frage, ob Gleise ohne die Fuge auch gingen, und dann dadurch witterungsstabiler würden?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.2026 12:34 von Daniel Vielberth.
jetzt holt die VAG externe Hilfe, weil die Reinigungsarbeiten an Fahrzeugen sehr aufwändig sei.
Anders gesagt: Es wird kapituliert.

Bis Mittwoch wird keine Tram fahren, aber es wird vermutlich noch länger dauern!
Quelle


Man könnte mal eine Statistik machen, an wie vielen Tagen im Jahr die Tram nicht verfügbar ist (wegen Baustellen, Störungen, Umwelteinflüssen)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.2026 12:56 von Mezzo.
Zitat
Daniel Vielberth
An Frankentux

Naja diese alten Gleise haben auf jeden Fall nicht diese weiche schwarze Vergussfuge entlang dem Schienenkopf sondern der Straßenasphalt reicht bis an den Schienenkopf zumindest sieht es heutzutage so aus, ob es zu Betriebstagen auch so ausgesehen hat kann ich nicht mehr hundertprozentig sagen. Nachdem ja hauptsächlich diese dünne Fuge rausgespritzt ist, stellt sich mir halt die Frage, ob Gleise ohne die Fuge auch gingen, und dann dadurch witterungsstabiler würden?
Anmerkung - ich bin nicht vom Bau.
Ich befürchte, das ginge überall auf der Welt nur nicht in Deutschland mit seinen Vorschriften und Normen,die ständig "weiterentwickelt" werden.

Ich nehme es den Anwohnern auch gar nicht übel,wenn sie den bestmöglichen Schallschutz fordern, den Betreibern nicht, dass das Zeug am besten ohne Unterhalt ewig hält, den Baufirmen, dass es einfach zu verarbeiten ist usw.
Nun kommt der Putztrupp und will auch noch, dass es einfach zu entfernen ist, wenn es doch mal weg soll. Sagt der Hersteller - hält doch ewig und muss gar nicht entfernt werden und überhaupt - ich habe mein Geld damit verdient.
Ich habe etwas rumgesucht und befürchte es gibt derzeit nichts, was in den wesentlichen Eigenschaften besser wäre (daher auch meine Frage, wie es bei den Rasengleisen aussieht - geht halt im Bestand nicht überall). Frag mal Opa, warum er diese Eternitplatten aufs Garagendach geschraubt hat oder viele, warum sie immer noch Ewigkeitschemikalien verwenden... Entweder weiss man es nciht besser oder es ist "alternativlos".

edit: von wegen rumgesucht - extrem vereinfacht ist das eine im weiten Temperaturbereich dauerelastische Mehrkomponentendichtmasse, sowas wie die Silikonfugen im Bad nur für ganz andere Beanspruchungen. "Klebt" direkt auf den Gleisen - s.o. einfach zu verarbeiten

LG frankentux



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.2026 13:34 von frankentux.
Man sollte bei der ganzen Diskussion vielleicht mal hervorheben, dass diese Bitumenfugen dem Straßenverkehr dienen. Die Straßenbahn braucht sie nicht. Es gibt in Brandenburg zum Beispiel eine Bauform, bei der Betonplatten ohne Bitumenfugen auf Unterbau gelegt werden. Ähnlich wie Pflaster in Einfahrten.
Nachteil: die Autos fahren darauf nicht ganz so ruhig wie auf Asphalt, der mit der Schiene per Fuge abschließt.

Und auch gegen Gleisverwerfungen gibt es ein bewährtes Mittel: Kleines Stück aus Schiene trennen und anschließend mit Laschen wiederverbinden. Hat man auf der Gräfenbergbahn kurz vor Großgeschaidt in den 2010er Jahren jeden Sommer gemacht. Das sorgt zwar für eine Langsamfahrstelle, die Strecke bleibt aber zumindest befahrbar. Zweite Möglichkeit: die Gleise weiß anmalen, wie es in Südeuropa längst üblich ist.
An Axel25

Richtig, außerdem gibt es auch Schienenauszüge wie jahrzehntelang zwischen Rennweg und Rathenauplatz einer zu sehen war, der hoffentlich auch wenn die Gleise wiederverbunden werden, wieder mit dabei ist. Bei anderen Straßenbahnen habe ich die aber wesentlich häufiger wie in Nürnberg gesehen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Also laut Presse können aktuell am Tag gerade mal 2 Straßenbahnen gereinigt werden. Aktuell nicht absehbar, wann wieder - Streckenweise - Betrieb möglich ist.
Zitat
frankentux
Zitat
elixir
Es ging bei meiner Anfrage für die Zeit in der die S-Bahn wegen Bauarbeiten NICHT verkehrt.

Das habe wohl vergessen mit anzugeben.

Sorry
Schon klar, aber wo siehst du da einen Umstieg? Oder hast du einen anderen SEV-Fahrplan?

Hi frankentux,

die Rennmühlstraße ist an der Rednitz-Brücke unterbrochen. (Verbindung von Limbach nach Katzwang).

Von Limbach mit SEV nach Alt-Katzwang oder Reichelsdorfer Keller.

Also in Reichelsdorf-Bahnhof vom DB-SEV-Bus in den VAG-Bus umsteigen?

Katzwang S-Bahn wird nicht angefahren? Oder mit Bus von Wolkersdorf?
Die VAG besticht wieder mit der besten Kundeninformation, in der gelben Störleiste könnte Ihr Text stehen!

Aufnahme: Datum 30.06.2026 Uhrzeit 6:10Uhr

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)


Zitat
elixir
Zitat
frankentux
Zitat
elixir
Es ging bei meiner Anfrage für die Zeit in der die S-Bahn wegen Bauarbeiten NICHT verkehrt.

Das habe wohl vergessen mit anzugeben.

Sorry
Schon klar, aber wo siehst du da einen Umstieg? Oder hast du einen anderen SEV-Fahrplan?

Hi frankentux,

die Rennmühlstraße ist an der Rednitz-Brücke unterbrochen. (Verbindung von Limbach nach Katzwang).

Von Limbach mit SEV nach Alt-Katzwang oder Reichelsdorfer Keller.

Also in Reichelsdorf-Bahnhof vom DB-SEV-Bus in den VAG-Bus umsteigen?

Katzwang S-Bahn wird nicht angefahren? Oder mit Bus von Wolkersdorf?
Ich dachte du willst nach Eibach und nicht nach Katzwang. So lang ich nicht selbst fahren muss, ist es mir egal, wie die genau fahren, vermuten würde ich von Schwabach über die B2nach Reichelsdorf. Von dort fahren andere SEV-Busse Reichelsdorfer Keller und Katzwang (ja,nicht den Bahnhof - siehe Screenshot) an.
Sonst - warte einfach bis es endlich in die Auskunfsysteme eingearbeitet wird und staune, dass man wohl tatsächlich in der Lage war eien Brückensperrung zu berücksichtigen. Das war anfangs bei der Generalsanierung Richtung Neumarkt/Regensburg anders und die Gelenkbusse konnten den Bahnhof Postbauer mangels Wendemöglichkeit nicht anfahren.

LG frankentux
Hallo zusammen,

Trotz eingestellten Tramverkehr, bleibt ein Verkehrschaos auf Nürnbergs Straßen aus.
Kleine Info bezüglich des Vereinsjubiläums am kommendem Wochenende.

__________

Mein YouTube-Kanal: [www.youtube.com]
Mein Blog: [www.markustippner.de]


Mal etwas kurioses - also kurios finde ich dass es eine Störungsmeldung gibt, nicht das Fehlen der Daten an sich:
Zitat
https://regional.bahn.de/regionen/bayern/fahrplan/aktuelle_betriebslage
Unbekannte Ursache
DB Regio Bayern
Dauer: Von 02.07.2026 bis 04.07.2026

Ersatzverkehr am 03.07.2026 nicht in der Fahrplanauskunft abrufbar

Die Fahrplandaten für den Ersatzverkehr zwischen Feucht - Neumarkt können für den 03.07. leider nicht in der elektronischen Fahrplanauskunft angezeigt werden. Die Fahrtzeiten der Busse entnehmen Sie bitte dem beigefügten Fahrplan im Anhang.

Auch auf der extra für den Ersatzverkehr eingerichteten Seite [generalsanierung.db-ersatzverkehr.de] fehlen die Busse der S3 komplett.

Und wie war das mit "keine Baustellen nach der Generalsanierung"?
Der Streckenagent meldet für die S3:
Zitat

Zeitraum: 16.07.2026 21:45 Uhr - 29.07.2026 04:00 Uhr

Linie: S 3

Streckenabschnitt: Nürnberg Hbf - Neumarkt (Oberpf)

Einschränkungen: Ersatzverkehr

Alternative: In den Abend- und Nachtstunden wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

LG frankentux
Zitat
BahnMarkus
Kleine Info bezüglich des Vereinsjubiläums am kommendem Wochenende.

Zitat

Rundkurs auf den Spuren der Burgringlinie: Historisches Straßenbahndepot St. Peter, Rathenauplatz, Maxtor, Plärrer und Hauptbahnhof.
An beiden Veranstaltungstagen von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr alle 10 Minuten. Dauer: etwa 45 Minuten
Wir halten auch am Hauptbahnhof zum Ein- und Aussteigen. Von dort kommen Sie direkt und bequem ins Museum.

Kann man bei den Rundkursen mit den Oldtimerbussen auch z.B. bei Maxtor einsteigen?
Mir ist aufgefallen, dass an vielen Bahnhöfen (Auch Nbg HBF) über den Fußgängerunterführungen Holzschwellen liegen und ansonsten Beton.

Natürlich kann man vermuten um den Unterführungsbau vor Erschütterungen usw. zu schützen.

Aber weiß jemand die konkreten Gründe? ich dachte der Schotter dämpft das genug.
Die Holzschwellen dämpfen mehr und brauchen nicht so viel Schotter unter der Schwelle. Betonschwellen belasteten den Schotter mehr.
Bedingt durch die Unterführung ist halt meistens kein Platz für eine größere Schicht Schotter.

Gruß
Zitat
Fahrdienstleiter ESTW
Die Holzschwellen dämpfen mehr und brauchen nicht so viel Schotter unter der Schwelle. Betonschwellen belasteten den Schotter mehr.
Bedingt durch die Unterführung ist halt meistens kein Platz für eine größere Schicht Schotter.

Gruß

Wobei inzwischen auch für diesen Zweck oft schon Kunstholzschwellen verwendet werden.

Und auf Brücken etc. sieht man auch spezielle Betonschwellen.
Eine noch geringere Einbautiefe hätten Stahlschwellen aber bei diesen ist natürlich der Nachteil, dass in Gleisen mit Gleisstromkreisen dann die Isolation für die Gleisfreimeldung deutlich aufwändiger wird. Auf Gleisen mit Achszählern ist es hingegen egal.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.07.2026 22:55 von Daniel Vielberth.
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