|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 07.02.2026 12:58 |
Das gehört in den S-Bahn-Thread. Dort sollte auch schon stehen, dass Roth noch eine Überleitungsmöglichkeit braucht um die Verlängerung nicht zum Glücksspiel werden zu lassen. Gleisänderungen in Roth kommen ja immer mal vor. Oft merkt man (also ich, weil ich nicht auswendig weiss welcher Zug auf welcher Seite fährt) es ja nur an der Anzeige und bisher völlig ohne weitere Folgen, bei einer Verlängerung wäre das das vorzeitige Ende der Fahrt.Zitat
Roland90518
Zitat
Nukebro
Warum nur Stundentakt bis Hilpoltstein? Gibt die Strecke nicht mehr her wegen Eingleisigkeit? Oder ist man der Meinung "das reicht doch"?
Ich >denke<, Stundentakt, weil streckentechnisch nicht mehr möglich.
Von Roth nach Hilpoltstein 10 Minuten und dann Führerstandswechsel 10 Minuten und wieder zurück 10 Minuten. Dann ist noch zu bedenken, daß die Weiche erst nach bzw. vor Büchenbach ist und dann auch wieder eingleisig.
Die Zugkreuzung kann erst in Schwabach erfolgen.
Gruß, Roland.
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 07.02.2026 14:31 |
Zitat
frankentux
Zitat
Roland90518
Zitat
Nukebro
Warum nur Stundentakt bis Hilpoltstein? [...]
Ich >denke<, Stundentakt, weil [...]
Das gehört in den S-Bahn-Thread.[...]
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 07.02.2026 16:19 |
Zitat
Stanze
Zitat
Manfred Erlg
... für die keine Fahrzeuge mit Akkubetrieb vorgesehen sind. Das vergleichsweise hohe NKV erlaubt die Umstellung:
Zitate aus der Präsentation zum ersten Dialogforum im Oktober 2024.
Hast du dir auch mal die von 2025 angeguckt?
Da steht bei fast jeder Strecke die Oberleitung bekommen soll dabei, dass auch die Akkuvariante untersucht werden soll, weil der "Freistaat strebt Akku-Züge an".
Zitat
Die ganzen Untersuchungen wurden ja an den Bund übergeben. Man kann davon ausgehen, dass das Akku Thema auch für die 2024er Untersuchungen gilt, weil ein Strategiewechsel seitdem stattfand.
Es wird 2025 auch noch erwähnt, dass alles dem Finanzierungsvorbehalt unterliegt:
Zitat
Bürgerdialog 2025
- angespannte Haushaltssituation aufgrund massiver Teuerung und unzureichender Finanzausstattung seitens des Bundes (Regionalisierungsmittel)
- Priorität liegt aktuell in der Aufrechterhaltung des bestehenden Verkehrsangebots
So sicher wie einige hier meinen ist da gar nichts.
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 08.02.2026 20:39 |
Zitat
Daniel Vielberth
Für was Neustadt (Waldnaab) ne Ladeinsel kriegt erschließt sich wieder nicht. Die RB23 hätte Regenburg bis Altenstadt durchgehend Saft, für den RE41 erscheint es mir etwas knapp, immerhin die schwierigste Steigung nach Neukirchen hoch kann er den Draht der Schwandorfer Strecke mitbenutzen, dann muss er stromlos bis Weiden kommen, und dann anschließen ab Altenstadt wieder an der Batterie zu hängen. Und das, wo sich grade Neukirchen - Weiden auch für Güterverkehr zum elektrifizieren doch so anböte.
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 08.02.2026 22:07 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 08.02.2026 22:25 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 08.02.2026 23:28 |
Zitat
UHM
Zitat
Daniel Vielberth
Für was Neustadt (Waldnaab) ne Ladeinsel kriegt erschließt sich wieder nicht. Die RB23 hätte Regenburg bis Altenstadt durchgehend Saft, für den RE41 erscheint es mir etwas knapp, immerhin die schwierigste Steigung nach Neukirchen hoch kann er den Draht der Schwandorfer Strecke mitbenutzen, dann muss er stromlos bis Weiden kommen, und dann anschließen ab Altenstadt wieder an der Batterie zu hängen. Und das, wo sich grade Neukirchen - Weiden auch für Güterverkehr zum elektrifizieren doch so anböte.
Es wird wohl davon ausgegangen, dass von den ganzen Maßnahmen des Bundes (wie z.B. auch die Elektrifizierung von Regensburg - Hof) zu Betriebsbeginn des Netzes, für das die Ladeinseln vorgesehen sind, noch nichts realisiert ist. Es wird somit zwischen Nürnberg Hbf und Neustadt Waldnaab keinerlei andere Lademöglichkeit für die dort fahrenden Züge geben. Deshalb die Ladeinsel in Neustadt.
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 09.02.2026 17:28 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 09.02.2026 18:40 |
Zitat
Stanze
Nachdem manche einer die letzten Tage noch rumlaviert hat, kommt es bis 2030 auf der Strecke R - HO so, wie ich als Möglichkeit dargestellt habe.
München - Regensburg mit Oberleitung, Regensburg - Hof der gleiche Zug mit Akku.
[www.br.de]
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 31.03.2026 11:51 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 02.04.2026 18:05 |
|
Bauart von Umspannwerken ? 10.04.2026 14:04 |
|
Re: Bauart von Umspannwerken ? 10.04.2026 17:52 |
Zitat
marco2206
Hallo.
Meine Frage bezieht sich jetzt zwar nicht auf den Bahnstrom im speziellen, aber es geht doch um die Stromversorgung. Daher Stelle ich sie jetzt einfach mal hier. Vielleicht gibt es ja einen Fachmann der die Frage beantworten kann.
Und zwar:
In der Gegend werden derzeit mehrere Umspannwerke Modernisiert und umgebaut. Das betrifft auf jedenfall Neudorf, Ketteldorf und Raitersaich. An diesen komme ich regelmäßig vorbei.
Alle drei Umspannwerke haben ihr Gebäude, das vorher wohl Trafos und/oder eine Innenraumschaltanlage beherbergen verloren.
Weiß jemand was genau die Gebäude enthielten und warum das mit dem Umbau scheinbar entbehrlich wird?
Teils erkennt man im vorbeifahren auch schon das neue Außenschaltanlagen gebaut werden? Welche Vorteile haben diese gegenüber Innenraumschaltanlage? Immerhin fällt dann ja der Schutz vor der Witterung schon mal weg, was für bewegte Teile von Hochspannungsschaltern eigentlich doch ein Nachteil sein sollte.
Wäre interessant wenn hier jemand etwas konkretes dazu sagen könnte.
|
Re: Bauart von Umspannwerken ? 10.04.2026 23:19 |
Zitat
hub17
Zitat
marco2206
Hallo.
Meine Frage bezieht sich jetzt zwar nicht auf den Bahnstrom im speziellen, aber es geht doch um die Stromversorgung. Daher Stelle ich sie jetzt einfach mal hier. Vielleicht gibt es ja einen Fachmann der die Frage beantworten kann.
Und zwar:
In der Gegend werden derzeit mehrere Umspannwerke Modernisiert und umgebaut. Das betrifft auf jedenfall Neudorf, Ketteldorf und Raitersaich. An diesen komme ich regelmäßig vorbei.
Alle drei Umspannwerke haben ihr Gebäude, das vorher wohl Trafos und/oder eine Innenraumschaltanlage beherbergen verloren.
Weiß jemand was genau die Gebäude enthielten und warum das mit dem Umbau scheinbar entbehrlich wird?
Teils erkennt man im vorbeifahren auch schon das neue Außenschaltanlagen gebaut werden? Welche Vorteile haben diese gegenüber Innenraumschaltanlage? Immerhin fällt dann ja der Schutz vor der Witterung schon mal weg, was für bewegte Teile von Hochspannungsschaltern eigentlich doch ein Nachteil sein sollte.
Wäre interessant wenn hier jemand etwas konkretes dazu sagen könnte.
Ich probiers mal, obwohl ich die betroffenen Umspannwerke nur teilweise kenne.
Da wäre einmal Neudorf und Ketteldorf. das sind klassische Umspannwerke von der Hochspannungs-Verteilnetzebene 110kV auf Mittelspannung, vermutlich 20 kV. Bei diesen Anlagen befinden sich in den Gebäuden typischerweise die Leit- und Schutztechnik, also die ganzen Kommunikations-, Steuerungs- und Schutzeinrichtungen. Außerdem ist üblicherweise die Mittelspannungsschaltanlage mit im Gebäude untergebracht. Da alle diese Komponenten inzwischen wesentlich kleiner snd als zur Zeit der Errichtung der Umspannwerke, reichen heute wesentlich kleinere Gebäude, häufig in Modul- oder Containerbauweise. Da ja Umspannwerke meist während des Umbaus zumindest teilweise weiter in Betrieb bleiben, stellt man häufig einen solchen Neubau mit der neuen Technik hin und räumt nach deren Inbetriebnahme das alte Gebäude aus. Wenn man keine andere Verwendung für das Gebäude hat, reißt man es dann ab.
Raitersaich ist ein anderes Kaliber, näümlich ein Knotenpunkt im 380/220kV-Übertragungsnetz für den Ferntransport der elektrischen Energie. Dieses hat nur Schaltanlagen für diese beiden Spannungsebenen und die Trafos, um diese miteinander zu kuppeln und eine Verbindung zum 110kV-Verteilnetz herzustellen (hier über eine Verbindungsleitung zum UW Müncherlbach in der Nähe). In diesem Umspannwerk existiert allenfalls eine kleine Mittelspannungsschaltanlage für den Eigenbedarf, in den Gebäuden ist also im Wesentlichen die Leit- und Schutztechnik. Der Grund für den Abriss dürfte im Wesentlichen den anderen Umspannwerken entsprechen.
Die Hoch-/Höchstspannungsschaltanlagen und die Trafos baut man vor allem aus wirtschaftlichen Gründen als Freiluftanlagen. Es gibt zwar auch gasisolierte Schaltanlagen für Innenräume, diese sind zwar deutlich kompakter aber derart massiv teuerer, dass man sie nur dann einsetzt, wenn es aus Platzgründen oder wegen extremer Klimabedingungen nicht anders geht. Die Freiluftkomponenten sind derart robust, dass Witterungseinflüsse keine nennenswerte Rolle spielen.
Das UW Raitersaich soll übrigens in einigen Jahren um einige hundert Meter weiter weg vom Ort umziehen, da laufen zur Zeit die Planungsverfahren. Dass man derzeit trotzdem umbaut liegt infach daran, dass man wegen der Netzbelastung nicht bis zur Genehmigung des Neubaus warten kann.
|
Re: Bauart von Umspannwerken ? 11.04.2026 20:14 |
|
Re: Bauart von Umspannwerken ? 12.04.2026 09:32 |
Zitat
Roland90518
Hallo.
@marco2206
Schau mal auf die Internetseite von Siemens Energy. Die haben auch Schaltanlagen im Programm. Ist sehr interessant.
Habe das schon selber in Kaprun im Salzburger Land gesehen. Bei dem Umspannwerk von den Stausee.
Gruß, Roland.
|
Re: Bauart von Umspannwerken ? 14.04.2026 18:20 |
|
Re: Bauart von Umspannwerken ? 14.04.2026 23:38 |
Zitat
Roland90518
Hallo Marco.
Danke für den Hinweis. Das ist bestimmt interessant. Beim nächsten Urlaub dort werde ich hin schauen.
Bei den Kapruner Stauseen hat mich der Preis abgeschreckt. Leider ist dann die öffentliche Straße zu Ende. Ich wäre gerne mit dem Fahrrad weiter gefahren bis zu den Stauseen. Und zum Wandern ist das schon fast brutal.
Gruß, Roland.