|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 02.02.2026 18:41 |
Zitat
Stanze
Und das alles was du da oben als Nachteil aufzählst erspart man sich, wenn man es weiterhin als Dieselnetz ausschreibt?
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 02.02.2026 19:24 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 02.02.2026 22:04 |
Zitat
Axel25
Bei der wirtschaftlichen Betrachtung muss man mit einbeziehen, dass die DB zurückgespeisten Strom nicht so vergütet wie verbrauchten Strom. Es gab eine Zeit, da haben neuzugelassene Loks gar keine Vergütung für zurückgespeisten Strom erhalten haben!
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 02.02.2026 23:32 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 02.02.2026 23:54 |
Zitat
Stanze
Zitat
Axel25
Bei der wirtschaftlichen Betrachtung muss man mit einbeziehen, dass die DB zurückgespeisten Strom nicht so vergütet wie verbrauchten Strom. Es gab eine Zeit, da haben neuzugelassene Loks gar keine Vergütung für zurückgespeisten Strom erhalten haben!
Ist das so? Da ist ja überlegenswert alle Züge mit einem Pufferspeicherauszurüsten, der die Bremsenergie aufnimmt und beim Beschleunigen wieder abgibt.
Bei U und Straßenbahnen gehe ich eh davon aus, dass die nächste Generation für Akkus zumindest vorgerüstet ist.
In der Werkstadt ohne Stromschiene rangieren (Wien hat das schon) oder bei Stromausfall in den nächsten Ubahnhof oder über die Kreuzung fahren sind durchaus bedenkenswerte Sicherheitsvorteile.
|
Re: Durchgebundene Züge? 03.02.2026 13:56 |
Nicht umsteigen zu müssen udn auf dem elektrifizierten Abschnitt die Oberleitung zu nutzen ist doch gerade der Vorteil.Zitat
HansL
Bei der S-Bahn nach Hiltpoldstein gehe ich schon davon aus, dass ich nicht in Roth umsteigen muss, wenn ich aus Richtung Nürnberg komme. Dann müssten die Züge auf der ganzen Linie ihre Akkus mitschleppen. Das sollte man schon mitdenken, wenn man diskutiert, ob sich eine Oberleitung lohnt.
|
S-Bahn nach Hiltpoltstein sollte Oberleitung bekommen. 03.02.2026 14:54 |
Zitat
frankentux
Nicht umsteigen zu müssen udn auf dem elektrifizierten Abschnitt die Oberleitung zu nutzen ist doch gerade der Vorteil.Zitat
HansL
Bei der S-Bahn nach Hiltpoldstein gehe ich schon davon aus, dass ich nicht in Roth umsteigen muss, wenn ich aus Richtung Nürnberg komme. Dann müssten die Züge auf der ganzen Linie ihre Akkus mitschleppen. Das sollte man schon mitdenken, wenn man diskutiert, ob sich eine Oberleitung lohnt.
Für 10km (einfach) unter 100km/h Stichstrecke braucht man dann aber auch kein Fahrzeug bestellen, das 120km bei 120 oder gar 160km/h mit dem Akku fahren kann. Da braucht man auch den Stromabnehmer im Stand nicht bis an die Grenze zu belasten,weil während der Fahrt genug Zeit zum aufladen ist. Da geht der Trend derzeit aber nicht hin, der geht eher zu 100% Oberleitung oder (nahe) 100% Batterie. Eine zuverlässige Lösung die Stromabnehmer nicht an den falschen Stellen zu heben oder abzusenken, wird sich hoffentlich finden.
Aus dem Bauch würde ich bei eienr Bedienung mehr als stündlich und unabhängig davon bei nennenswertem Güterverkehr eine Oberleitung im Vorteil sehen.
|
Re: Durchgebundene Züge? 03.02.2026 15:50 |
Zitat
frankentux
Zitat
HansL
Bei der S-Bahn nach Hiltpoldstein gehe ich schon davon aus, dass ich nicht in Roth umsteigen muss, wenn ich aus Richtung Nürnberg komme. Dann müssten die Züge auf der ganzen Linie ihre Akkus mitschleppen. Das sollte man schon mitdenken, wenn man diskutiert, ob sich eine Oberleitung lohnt.
Nicht umsteigen zu müssen udn auf dem elektrifizierten Abschnitt die Oberleitung zu nutzen ist doch gerade der Vorteil.
Zitat
frankentux
Da geht der Trend derzeit aber nicht hin, der geht eher zu 100% Oberleitung oder (nahe) 100% Batterie.
|
Re: S-Bahn nach Hiltpoltstein braucht keine Oberleitung. 03.02.2026 15:59 |
Zitat
HansL
Die S-Bahn-Linie bis Roth hat eine lange Strecke bis Roth. Da bei einer Verlängerung keine Oberleitung? Erscheint mir nicht sinnvoll.
Zitat
HansL
Anders bei eventuell neuen Linien nach Cadolzburg [...]. Da gibt es eine maximale Durchbindung bis Nürnberg. Da gibt es Sinn, über eine Lösung.mit Fahrzeugen mit zusätzlichen Akkus nachzudenken.
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 03.02.2026 16:07 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 03.02.2026 16:26 |
Zitat
Manfred Erlg
Wieso wird hier Akkubetrieb nach Hilpoltstein diskutiert? Habt hier schon wieder vergessen, was am 12. und 13. September 2025 im Strang 'S-Bahn-Planung' gepostet worden ist?
[www.bahninfo-forum.de]
S-Bahn Nürnberg soll künftig bis Hilpoltstein fahren: Freistaat übergibt Planungsauftrag an die DB
[www.deutschebahn.com]
[www.nordbayern.de]
|
Kosten der Fahrzeuge? 03.02.2026 16:52 |
Zitat
Stanze
Zitat
HansL
Die S-Bahn-Linie bis Roth hat eine lange Strecke bis Roth. Da bei einer Verlängerung keine Oberleitung? Erscheint mir nicht sinnvoll.
Was hat die länge einer längeren el. Strecke damit zu tun, ob man eine abzweigende Stichstrecke auch elektrifiziert?
Richtig, gar nichts!
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 03.02.2026 17:24 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 03.02.2026 20:01 |
Zitat
Daniel Vielberth
an Stanze
Ich finde die Gredlbahn ein gutes Testobjekt, um zu schauen, wie schlimm Elektrifizierungen von bummeligen Nebenbahnen heutzutage wirklich würden. Mein Ideal wären dabei Oberleitungsmasten, geringfügige Anpassungen an Bü wegen Geschwindigkeit (= Versetzung der Überwachungssignale) und Bahnsteige auf richtige Länge bringen. Wenn man es tatsächlich nur damit hinbekäme, wäre eine Elektrifizierung m. M. für einige Strecken anstrebenswert.
Wenn es aber auf das rausläuft, was man heutzutage befürchten muss, nämlich volleingemauerte Strecken in Lärmschutzwällen, dann tendiere selbst ich zu Akkubetrieb, um Streckenumbauten zu vermeiden (oder zumindest so lange rauszuzögern, das ich sie nimmer lerben muss). Von daher fände ich es gut, die bei der Gredlbahn "einfach mal machen zu lassen" um zu sehen, was bei rauskäme. Leider kann man heutzutage ja nicht selbstverständlich annehmen, dass das Resultat schon gut werden wird.
Zitat
Letzlich muss man ja auch schauen, ob sich sinnvolle Fahrzeuge in Akkutechnik für Streckenklasse A hinkriegen lassen. Weil grade, wenn die auf Basis der heutigen Eletrotriebwagen entstehen aber noch Zusatzaggregate drauf gepackt kriegen, aber bis in die hinterletzten Nebenbahnen fahren sollen, könnte das Gewicht schnell interessant werden.
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 03.02.2026 20:54 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 03.02.2026 21:34 |
Zitat
Daniel Vielberth
an Axel25
> Das mit Streckenklasse A können wir vergessen.
Bei einigen Bahnen steht die Streckenklasse in der wiki net bei, aber ich könnte mir schon vorstellen, das in Dieselnetz Nordbayern irgendwo bestimmt noch Strecken nach A rumkrauchen. Selbst auf der Pegnitzstrecke war ein Gleis ja wie bekannt länger schon A. Hoffentlich hat man die Streckenklassen beim Akkubetrieb mit durchdacht, weil in München tut man sich leicht damit Akku-Betrieb zu fordern. Ich sehe schon sowas kommen alla: Strecken dürfen per Diesel nicht betrieben werden per Akku aber nicht können, weil keiner das Geld für die Brückenumbauten zur Verfügung stellt. Und in besten Fall hat dann der Betreiber die Altfahrzeuge schon weiterverkauft/ vermietet, und dann gibt Grand SEV Auto statt ETA.
Zitat
Schönbuchbahn hab ich mir grad durchgelesen: Quasi der Supergau während des Baus von Fahrzeugen die Gesetzeslage zu ändern. Abgesehen davon das es lächerlich ist, in der Trambahn wäre die Bremswirkung OK, für die Eisenbahn ist die zu stark... WTF? Manchmal echt Schade, das Regierungen für doofe Entscheidungen nicht in Regress genommen werden können...
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 03.02.2026 22:01 |
Zitat
Daniel Vielberth
> Es gibt dafür mittlerweile mehrere Beispiele:
> Das mit Streckenklasse A können wir vergessen.
Bei einigen Bahnen steht die Streckenklasse in der wiki net bei, aber ich könnte mir schon vorstellen, das in Dieselnetz Nordbayern irgendwo bestimmt noch Strecken nach A rumkrauchen.
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 03.02.2026 22:10 |
Zitat
Axel25
Vorteilhaft ist immer, wenn planmäßig kein Güterverkehr stattfindet und dadurch beim Lärmschutz nur Nahverkehrstriebwagen in die Bewertung einfließen.
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 03.02.2026 23:07 |
Zitat
marco2206
Zitat
Axel25
Vorteilhaft ist immer, wenn planmäßig kein Güterverkehr stattfindet und dadurch beim Lärmschutz nur Nahverkehrstriebwagen in die Bewertung einfließen.
Wobei meiner Meinung nach beim Thema Lärmschutz und Güterverkehr das Thema K bzw. LL Sohlen und die damit verbundene Lärmreduzierung viel zu wenig berücksichtigt wird.
Das mit K und speziell LL Sohlen aufgetretene Problem der Thermischen Belastbarkeit der Räder ist wieder ein anderes Thema. Aber ich denke das es wohl kaum ein generelles zurück zur Graugusssohle im Güterverkehr, und der damit verbundenen Lärmimmissionen, geben wird.
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 03.02.2026 23:15 |
Zitat
Axel25
Was mir dabei aufgefallen ist: durch die Geschwindigkeitsanhebung als wesentliche Änderung überschreitet die Bahn einen Lärmschutzgrenzwert, weswegen Lärmschutzwände gebaut werden müssen und einige Häuser Lärmschutzfenster-/dämmung erhalten sollen. Diese fließen voll in die Kosten des Reaktivierungsprojekts als Verursacher der wesentlichen Änderung ein.
Was leider keine Rolle spielt, ist, dass die Straße im Bestand dort bereits heute lauter ist als die Bahnstrecke künftig.