|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 05.02.2026 14:19 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 05.02.2026 15:50 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 05.02.2026 16:38 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 05.02.2026 17:04 |
Zitat
Stanze
Wenn man mal die geplante Elektrifizierung der Strecke Nbg - Cheb voraussetzt, gibt es 3 Strichstrecken (Markt Erlbach, Simmelsbach-Hütt., Hiltpoldstein) die mit einen relativ kleinen Akku die Strecke befahren und auf der el. Hauptstrecke nachladen können.
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 05.02.2026 17:17 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 05.02.2026 17:20 |
Zitat
Roland90518
Nur Simmelsdorf-Hüttenbach liegt als Abzweig an der Strecke Richtung Schnabelwaid.
Zitat
Roland90518
Was macht das für einen Sinn die Strecke nach Hilpoltstein als S-Bahn mit Akku fahren zu lassen? Dann kann die Strecke jetzt auch so bleiben wie sie ist und es werden einfach Voll-Akku-Triebwagen eingesetzt als RB. So wie jetzt, nur mit Akku und als Anbindung an die S-Bahn und nicht mehr mit Umstieg zum Re nach Nürnberg, München oder Augsburg.
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 05.02.2026 17:28 |
Zitat
Christian0911
Ein Blick über den Tellerrand nach Sachsen:
[www.lok-report.de]
Ob und wie weit das dort ohne Probleme läuft kann ich aber nicht beurteilen...
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 05.02.2026 20:49 |
Zitat
Daniel Vielberth
Naja die Verteilung der Ladestandorte und zusätzlichen Oberleitungen macht für mich nur teilweise Sinn, wobei ich auch nicht weiß, welche Betriebskonzepte man da zu unterlegen gedenkt. Zumindest wenn ich die Graphik nutze, die Herr Erlg neulich mal in den Raum geworfen hat, um zu belegen, das angeblich alle Diskussion Quatsch sei...
Zitat
Beispiel: Im Moment scheint es laut Fahrplan die Bad Rodacher Züge wieder nur als Stichstrecke, nicht als Durchläufer zu geben. Bleibt das so, können die schon mal nur in Coburg laden. Ist aber nicht als Offizielle Ladestelle deklariert, obwohl in Coburg alle Gleise überspannt sein sollten. Ähnlich übrigens die RB81 die in Steinach laden soll, in Neustadt (Aisch) dagegen nicht... warum?
Die RB24 dagegen lädt fast überall: Coburg - Lichtenfels - Hochststadt-Marktzeuln unter Bestand, Hochstadt - Mainroth neuer Draht, dann Lücke bis Trebgast dann Neubaustrom bis Bayreuth. Warum man grad das topegraphisch schwerste Stück ausspart, was auch für Güterverkehr relevant wäre - kein Kommentar...
Zitat
[...] Ich kann mir nicht helfen, aber unter dem heutigen Betriebsaspekt macht die Verteilung von OL und Ladeinseln irgendwie nur teilweise Sinn. Und warum der Eberner wiederum nicht Bamberg - Breitengüßbach laden soll, dafür in Nürnberg ladeinfrastruktur geschaffen werden soll, obwohl von Nürnberg keine Dieselstrecken mehr beginnen (es sei denn, man will die "Tankfahrten" so wie jetzt beibehalten, warum auch immer), all das ist aweng komisch, finde ich.
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 05.02.2026 21:07 |
Zitat
Christian0911
Ein Blick über den Tellerrand nach Sachsen:
[www.mdr.de]
[www.lok-report.de]
Ob und wie weit das dort ohne Probleme läuft kann ich aber nicht beurteilen...
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 06.02.2026 09:29 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 06.02.2026 11:04 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 06.02.2026 11:10 |
Zitat
Projektidee
-- elektrifizierte Ausbaustrecke (ABS) von Roth nach Hilpoltstein
-- Verlängerung S-Bahn von Roth nach Hilpoltstein als Ersatz der RB61 mit Beibehaltung der bestehenden Haltepolitik
Angebotsplanung
-- Stundentakt der S-Bahn-Linie S2 mit einer Fahrzeit von 41 Minuten von Nürnberg nach Hilpoltstein
-- Fahrplanlage der S2 zwischen Nürnberg und Roth unverändert
-- 4,5 Minuten Fahrzeitreduktion Hilpoltstein – Roth
Infrastrukturplanung
-- Elektrifizierung der 11,1 km langen Bestandsstrecke
-- Anpassung Außenbahnsteig Bahnhof Roth
-- Verlängerung / Erhöhung Außenbahnsteige in Lohgarten-Roth, Eckersmühlen und Hilpoltstein
-- Ersatz / Auflassung von technisch nicht gesicherten Bahnübergängen
-- Investitionen 32,6 Mio. € (Grobkostenschätzung ohne Planungskosten, Preisstand 2022)
Zitat
Nachfrageprognose
-- Mehrverkehr im ÖPNV: +600 Personenfahrten/Tag
-- Pkw-Fahrleistung sinkt um 4 Mio. Pkw-km/Jahr
Bewertung
Summe Nutzen: 1.908 T€ je Jahr
Kapitaldienst neue Infrastruktur: 1.157 T€ je Jahr
Nutzen-Kosten-Verhältnis: 1,7
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 06.02.2026 13:43 |
Zitat
Daniel Vielberth
an Axel25
> die Triebfahrzeugführer müssen sich umgewöhnen und daran denken, den Stromabnehmer zu senken.
Dafür gäbe es m. M. ne bessere Lösung, nämlich die Systemwechselerkennung die die Karlsruher haben. Soweit ich das richtig verstanden habe, schaltet ich bei gehoben Stromabnehmer, wenn keine Spannung detektiert wird, der Hauptschalter aus, und nach Rückkehr der Spannung wird detektiert, was für Stromsystem anliegt, und erst dann wird der Trafo passend zugeschalten.
Übertragen auf Mehrkraftfahrzeuge und Akkufahrzeuge könnte man definieren: Wenn trotz gehobenen Stromabnehmer über mehr wie 3 Oberleitungsfelder kein Strom detektiert wird: Automatische Zwangsabsenkung. Dann sieht man einen Trenner vor, lässt die letzten 4-5 Felder stromlos und erreicht in diesem Bereich eine automatische Absenkung.
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 06.02.2026 13:52 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 06.02.2026 14:03 |
Zitat
marco2206
Zitat
Daniel Vielberth
an Axel25
> die Triebfahrzeugführer müssen sich umgewöhnen und daran denken, den Stromabnehmer zu senken.
Dafür gäbe es m. M. ne bessere Lösung, nämlich die Systemwechselerkennung die die Karlsruher haben. Soweit ich das richtig verstanden habe, schaltet ich bei gehoben Stromabnehmer, wenn keine Spannung detektiert wird, der Hauptschalter aus, und nach Rückkehr der Spannung wird detektiert, was für Stromsystem anliegt, und erst dann wird der Trafo passend zugeschalten.
Übertragen auf Mehrkraftfahrzeuge und Akkufahrzeuge könnte man definieren: Wenn trotz gehobenen Stromabnehmer über mehr wie 3 Oberleitungsfelder kein Strom detektiert wird: Automatische Zwangsabsenkung. Dann sieht man einen Trenner vor, lässt die letzten 4-5 Felder stromlos und erreicht in diesem Bereich eine automatische Absenkung.
Da ja die Zukunft ohnehin ETCS sein soll wäre es meiner Meinung nach auch machbar auf Basis einer ETCS Balise die Systemumschaltung zu steuern bzw. zu Überwachen. Dafür braucht es ja nichtmal eine komplette ETCS Ausrüstung auf dem Fahrzeug. Eine Antenne, die die ETCS Balise lesen kann reicht eigentlich. Solange da nur Daten zwecks Systemwechsel drüber laufen könnte auch die Fahrzeugeigene Leittechnik diese Daten auswerten.
Was das liebe EBA dazu sagen würde ist natürlich wieder etwas anderes. Gut möglich das dann gleich eine ETCS Vollausrüstung gefordert würde. An sich inzwischen auch keine riesen Sache. Aber, wenn nicht zwingen notwendig eben teurer. Und im Betrieb mit aktiver ETCS Fahrzeugausrüstung gestaltet sich das Rangieren mit ETCS Fahrzeugen etwas zeitaufwändiger weil bei jedem Führerstandswechsel erst wieder die ETCS Daten eingegeben werden müssen bevor gefahren werden kann.
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 06.02.2026 15:17 |
Zitat
Nukebro
Warum nur Stundentakt bis Hilpoltstein? Gibt die Strecke nicht mehr her wegen Eingleisigkeit? Oder ist man der Meinung "das reicht doch"?
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 06.02.2026 17:36 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 06.02.2026 20:12 |
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 06.02.2026 20:12 |
Zitat
Manfred Erlg
... für die keine Fahrzeuge mit Akkubetrieb vorgesehen sind. Das vergleichsweise hohe NKV erlaubt die Umstellung:
Zitate aus der Präsentation zum ersten Dialogforum im Oktober 2024.
Zitat
Bürgerdialog 2025
- angespannte Haushaltssituation aufgrund massiver Teuerung und unzureichender Finanzausstattung seitens des Bundes (Regionalisierungsmittel)
- Priorität liegt aktuell in der Aufrechterhaltung des bestehenden Verkehrsangebots
|
Re: Bahnstrom in Nordbayern 07.02.2026 01:49 |
Zitat
Daniel Vielberth
[...] Für die ICE gibt es da nur ein viel weiter ausseinnader stehender Set El Signale, die den Bereich entweder ganz auf Bügel ab, oder zumindest als Hauptschalter aus deklarieren, aber der eigentliche Stromlose Bereich ist meines Wissens nach keine komplette ICE Zuglänge.
Deswegen wollte ich als Messwert Stromweg länger als 3 Felder, weil 3 Felder sollten die typische maximallänge eines Streckentrenners mit vollständiger Isolierungen sein.
Andererseits reden wir auch von Regionalzugtypen die jetzt nicht primär die Ostdeutsche Provinz bereisen sollen, oder eben dann Regeln brauchen, wenn sie mal durch den Osten fahren, das die denn nicht bei jeder unerwarteten Stromabsehmersenkung einen Notruf absetzen, sofern das Fz keinen Schleifleistenbruch meldet...
Ergänzung: wiki meint 35-85m früher max 180m [de.wikipedia.org]