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Zukunft der U1
geschrieben von Nukebro 
Re: Zukunft der U1
24.01.2026 12:43
Zitat
subwayschorsch
... welches System in Frage käme...

Da wollte ich auch noch laut spekulieren.

Der Hersteller muss in der EU sein, gewisse Erfahrung mit UBahnen/Metros haben und CBTC mit GoA4 können.

Davon gibts nicht viele:

* Alstom (Frankreich)
* Siemens (hier)
* Hitachi Rail (Italien)

Folgende haben keine Komplettlösung oder noch nicht erfolgreich gebaut:
* CAF (Spanien)
* Skoda (Tschechien)
* Stadler (Schweiz)

Und dann gibts da noch CRRC aus China mit einigen Niederlassungen in der EU.

Bauen könnte es vermutlich jede Firma und irgendwann auch zum laufen bringen.

Ich gehe aber da von aus, dass die Ausschreibung so gestaltet ist, dass alles zugunsten von Siemens ist.
Re: Zukunft der U1
24.01.2026 13:10
Bei entsprechendem Wetter können zumindest theoretisch auch Äste auf die Strecken fallen...

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Stanze
Zitat
subwayschorsch
... welches System in Frage käme...

Da wollte ich auch noch laut spekulieren.

Der Hersteller muss in der EU sein, gewisse Erfahrung mit UBahnen/Metros haben und CBTC mit GoA4 können.

Davon gibts nicht viele:

* Alstom (Frankreich)
* Siemens (hier)
* Hitachi Rail (Italien)

Folgende haben keine Komplettlösung oder noch nicht erfolgreich gebaut:
* CAF (Spanien)
* Skoda (Tschechien)
* Stadler (Schweiz)

Und dann gibts da noch CRRC aus China mit einigen Niederlassungen in der EU.

Bauen könnte es vermutlich jede Firma und irgendwann auch zum laufen bringen.

Ich gehe aber da von aus, dass die Ausschreibung so gestaltet ist, dass alles zugunsten von Siemens ist.

ich denke mal dass sich da die zuständigen Stellen schon entsprechend informieren und nicht hier die Beratung suchen...
Re: Zukunft der U1
24.01.2026 14:48
Zitat
Stanze
Zitat
subwayschorsch
... welches System in Frage käme...

Da wollte ich auch noch laut spekulieren.

Der Hersteller muss in der EU sein, gewisse Erfahrung mit UBahnen/Metros haben und CBTC mit GoA4 können.
[...]
Folgende haben keine Komplettlösung oder noch nicht erfolgreich gebaut:
* Stadler (Schweiz)

Wenn man sich auf Experimente einlässt, könnte man es mit Stadler versuchen. Das CBTC auf der Waldenburgerbahn funktioniert soweit meines Wissens nach stabil und ist gefühlt Stadlers Feldversuch.
So wie das dort eingerichtet ist, könnte es auch eine Lösung für Nebenbahnen in Deutschland sein. Die Fahrstraßen werden vom Fahrzeug angefordert und stellen sich anschließend automatisch bis zur nächsten Kreuzungsstelle ein. Damit kann man die meiste Zeit auf ein besetztes Stellwerk verzichten.

Edit: Zitat angepasst.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.01.2026 15:51 von Axel25.
Re: Zukunft der U1
24.01.2026 15:13
Zitat

Ich schreibe: "Da wollte ich auch noch laut spekulieren."
Subwayorsch Antwortet: "...nicht hier die Beratung suchen..."

Sag mal, liest du nicht was ich schreibe? Oder welche Laus ist dir über den Weg gelaufen.
Du hast ja vorher überlegt welches System in Frage kommt.


Zitat

Ich schreibe: "Folgende haben keine Komplettlösung oder noch nicht erfolgreich gebaut: * Stadler (Schweiz)"
Alex25 Antwortet: "Wenn man sich auf Experimente einlässt, könnte man es mit Stadler versuchen."

hm. 🙄

Zitat

Ich schreibe: "Der Hersteller muss [...] CBTC mit GoA4 können."
Alex25 Antwortet: "Das CBTC auf der Waldenburgerbahn funktioniert soweit meines Wissens nach stabil."

Diese Bahn hat GoA2.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.01.2026 15:20 von Stanze.
Re: Zukunft der U1
24.01.2026 15:40
Zitat
Stanze
Zitat

Ich schreibe: "Folgende haben keine Komplettlösung oder noch nicht erfolgreich gebaut: * Stadler (Schweiz)"
Alex25 Antwortet: "Wenn man sich auf Experimente einlässt, könnte man es mit Stadler versuchen."

hm. 🙄

Zitat

Ich schreibe: "Der Hersteller muss [...] CBTC mit GoA4 können."
Alex25 Antwortet: "Das CBTC auf der Waldenburgerbahn funktioniert soweit meines Wissens nach stabil."

Diese Bahn hat GoA2.

Sorry, ich habe das Auslassungszeichen im Zitat vergessen.

Ich wollte darauf hinaus, dass Stadler und die Waldenburgerbahn GoA 4 umsetzen möchten. GoA 1 und GoA 2 sind dort nur geplante Zwischenschritte, unter anderem zur Erprobung der Kollisionswarn- und Kollisionsschutzsysteme, die für GoA 4 erforderlich sind.
Da es sich um eine Eisenbahn mit Straßenbahnabschnitten* handelt, ist GoA 4 dort ziemlich komplex, praktisch handelt es sich nach aktuellem deutschen Recht um eine Straßenbahn mit straßenbündigem, besonderem und teilweise unabhängigem Bahnkörper.

Ich vermute, dass die Lösung in einem weniger komplexen System wie einer abgeschlossenen U-Bahn schon jetzt GoA 4 könnte.

Edit:
* Die Schweizer kennen nur Eisenbahnen, sodass dort manches einfacher ist. Das führt dazu, dass man in der Schweiz zugelassene Technik über den Umweg über das Eisenbahnrecht auch in Deutschland zugelassen bekommt.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.01.2026 17:05 von Axel25.
Zitat
Stanze
Zitat

Ich schreibe: "Da wollte ich auch noch laut spekulieren."
Subwayorsch Antwortet: "...nicht hier die Beratung suchen..."

Sag mal, liest du nicht was ich schreibe? Oder welche Laus ist dir über den Weg gelaufen.
Du hast ja vorher überlegt welches System in Frage kommt.

.

ich habe nichts überlegt. Ich sage nur dass "man" im Sinne der Zuständigen Stellen (Auftraggeber, Finanzgeber, Zuschussgeber, Gutachter, Aufsichtsbehörde...) eine Lösung finden muss und wird - und das die Diskussionen von Branchenfremden hier sicher niemanden dieser Entscheidungsträger tangieren wird.
Re: Zukunft der U1
24.01.2026 17:03
Zitat
subwayschorsch
ich habe nichts überlegt. Ich sage nur dass "man" im Sinne der Zuständigen Stellen (Auftraggeber, Finanzgeber, Zuschussgeber, Gutachter, Aufsichtsbehörde...) eine Lösung finden muss und wird - und das die Diskussionen von Branchenfremden hier sicher niemanden dieser Entscheidungsträger tangieren wird.

Woher willst du wissen, dass ich branchenfremd bin?
Ich glaube ich hab im Forum schon mal beschrieben was ich mit RUBIN zu tun hatte.

Aber lassen wir das. In einem Thema das eh nur spekulativ ist, hast du halt etwas gepöbelt.
UHM
Re: Zukunft der U1
24.01.2026 21:25
Zitat
Stanze
Eher Vögel wie Tauben, Krähen, Falken usw... Naja, wenn sie meinen da reinzufliegen, der Zug sollte es problemlos überstehen.

Und die Bahnsteige muss man absichern. Da auch eine Taube bei ausgebreiteten Flügel eine Fläche wie ein Kleinkind darstellen kann, taugt das bisherige Lidarsystem eher nicht. Vermutlich werden da Bahnsteigtüren verbaut.

Am Hbf und anderen Stationen fliegen oft genug Tauben auch unter der Erde auf dem Bahnsteig herum. Habe aber noch nie gehört, daß es deswegen irgendwo einmal Probleme gegeben hätte.

Tschö
UHM
Re: Zukunft der U1
24.01.2026 21:44
Zitat
UHM
Zitat
Stanze
Eher Vögel wie Tauben, Krähen, Falken usw... Naja, wenn sie meinen da reinzufliegen, der Zug sollte es problemlos überstehen.

Und die Bahnsteige muss man absichern. Da auch eine Taube bei ausgebreiteten Flügel eine Fläche wie ein Kleinkind darstellen kann, taugt das bisherige Lidarsystem eher nicht. Vermutlich werden da Bahnsteigtüren verbaut.

Am Hbf und anderen Stationen fliegen oft genug Tauben auch unter der Erde auf dem Bahnsteig herum. Habe aber noch nie gehört, daß es deswegen irgendwo einmal Probleme gegeben hätte.

Opernhaus soll wegen sowas öfters ausgelöst haben.
Re: Zukunft der U1
25.01.2026 00:15
Zitat
Stanze
Zitat
UHM
Zitat
Stanze
Eher Vögel wie Tauben, Krähen, Falken usw... Naja, wenn sie meinen da reinzufliegen, der Zug sollte es problemlos überstehen.

Und die Bahnsteige muss man absichern. Da auch eine Taube bei ausgebreiteten Flügel eine Fläche wie ein Kleinkind darstellen kann, taugt das bisherige Lidarsystem eher nicht. Vermutlich werden da Bahnsteigtüren verbaut.

Am Hbf und anderen Stationen fliegen oft genug Tauben auch unter der Erde auf dem Bahnsteig herum. Habe aber noch nie gehört, daß es deswegen irgendwo einmal Probleme gegeben hätte.

Opernhaus soll wegen sowas öfters ausgelöst haben.

Habe ich auch gehört. Da musste dann wohl noch nachjustiert werden.

____________
Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Re: Zukunft der U1
25.01.2026 08:36
Spannend finde ich den täglichen Ablauf bei der zukünftigen Abstellanlage Nbg./Gebersdort am Endbahnhof der U3.
Zitat
Marktkauf
Spannend finde ich den täglichen Ablauf bei der zukünftigen Abstellanlage Nbg./Gebersdort am Endbahnhof der U3.

Das ist nicht spektakulärer oder spannender als in Röthenbach oder Nordwestring... was soll dort anders ablaufen?
Zitat
subwayschorsch
Zitat
Marktkauf
Spannend finde ich den täglichen Ablauf bei der zukünftigen Abstellanlage Nbg./Gebersdort am Endbahnhof der U3.

Das ist nicht spektakulärer oder spannender als in Röthenbach oder Nordwestring... was soll dort anders ablaufen?

Es ist bekannt, dass die verwendete Automatisierungstechnik oberirdisch Probleme hat. Das hat sich sogar am Opernhaus gezeigt und ist der Grund, weshalb diese Technik für die U1 nicht eingesetzt wird.

Auch der Endbahnhof der U3 Gebersdorf sollte ursprünglich oberirdisch gebaut werden. Das hat man jetzt gelassen wegen der bekannten Probleme. Man wollte das Risiko nicht eingehen, den Regelbetrieb zu stören.

Für die Fahrten von und zur Abstellanlage nimmt man das offensichtlich in Kauf. Bei Abstellen und Bereitstellen der Fahrzeuge dürften sich Störungen auch nicht derart gravierend auswirken.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.01.2026 10:42 von HansL.
Zitat
HansL

Auch der Endbahnhof der U2 sollte ursprünglich oberirdisch gebaut werden. Das hat man jetzt gelassen wegen der bekannten Probleme. Man wollte das Risiko nicht eingehen, den Regelbetrieb zu stören.
.

Naja, Röthenbach - was ich jetzt mal als Endbahnhof der U2 deute - wurde in den 80er Jahren geplant und 1986 eröffnet, nicht jetzt.
An mögliche Einflüsse oder "bekannte Probleme" wegen einem 20 Jahre später automatischen Betrieb hat man damals sicher nicht gedacht...
Oder verstehe ich da was falsch?
Zitat
HansL
Es ist bekannt, dass die verwendete Automatisierungstechnik oberirdisch Probleme hat. Das hat sich sogar am Opernhaus gezeigt und ist der Grund, weshalb diese Technik für die U1 nicht eingesetzt wird.

Auch der Endbahnhof der U2 sollte ursprünglich oberirdisch gebaut werden. Das hat man jetzt gelassen wegen der bekannten Probleme. Man wollte das Risiko nicht eingehen, den Regelbetrieb zu stören.

Für die Fahrten von und zur Abstellanlage nimmt man das offensichtlich in Kauf. Bei Abstellen und Bereitstellen der Fahrzeuge dürften sich Störungen auch nicht derart gravierend auswirken.

Du meinst die U3 Gebersdorf.

Nicht die Automatisierungstechnik macht Probleme, sondern die Bahnsteigsicherungstechnik. Die wird in der Abstellanlage nicht verbaut.

Alternativ kann man bei offenen Bahnhöfen auch Bahnsteigtüren einbauen.
Zitat
subwayschorsch
Zitat
HansL

Auch der Endbahnhof der U2 sollte ursprünglich oberirdisch gebaut werden. Das hat man jetzt gelassen wegen der bekannten Probleme. Man wollte das Risiko nicht eingehen, den Regelbetrieb zu stören.
.

Naja, Röthenbach - was ich jetzt mal als Endbahnhof der U2 deute - wurde in den 80er Jahren geplant und 1986 eröffnet, nicht jetzt.
An mögliche Einflüsse oder "bekannte Probleme" wegen einem 20 Jahre später automatischen Betrieb hat man damals sicher nicht gedacht...
Oder verstehe ich da was falsch?

Schreibfehler korrigiert. Gemeint ist U3 - Gebersdorf. Sorry!
Wir werden es ja sehen, wie es mit der Abstellanlage Gebersdorf ab 2027 funktioniert.
Re: Zukunft der U1
25.01.2026 22:33
Angeblich ist der Bahnhof nicht wegen der Sicherungstechnik unterirdisch sondern weil man den Busbahnhof "oben drüber" haben wollte. Habe ich jedenfalls von der Baustellenführung noch so im Kopf...

____________
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