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Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 10.02.2026 17:12 |
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 10.02.2026 17:23 |
Zitat
derBahnFahrendeFahrer
Die Gräfenbergbahn hat ja so seine Probleme. Nun habe ich eine Petition entdeckt, die fordert die Gräfenberg bahn zu einer Straßenbahn umzubauen.
Petition: Attraktive Gräfenbergbahn Lebensader für die Region statt Pannenbahn.
Was haltet ihr davon?
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 10.02.2026 17:56 |
Zitat
Stanze
Straßenbahnen haben nicht ansatzweise die Kapazität.
Zitat
Stanze
Es müsste alle Gleise erneuert werden + Oberleitung neu gebaut werden. Oberleitung wäre an einigen stellen problematisch für Landwirtschaftliche Maschinen.
Zitat
Stanze
Alternativ kann man stattdessen eine Stadtbahn in die U-Bahn überlegen, dessen Züge Überland als Akkuhybrid fahren.
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 10.02.2026 18:11 |
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 10.02.2026 18:30 |
Zitat
derBahnFahrendeFahrer
Das würde ich nicht unbedingt so sehen. Die aktuell eingesetzten Fahrzeuge 622 und 648 haben so 384 (180/204) bzw 240 (120/120) Plätze ein Avenio 218 (62/156).Zitat
Stanze
Straßenbahnen haben nicht ansatzweise die Kapazität.
Das ist zwischen 648 und Avenio kaum ein unterschied ...
Zitat
derBahnFahrendeFahrer
wenn der Erfolg so groß sein sollte lässt sich immer noch eine Doppeltraktion realisieren. Was die Kapazität der Plätze in den Zügen nochmal verdoppelt.
Zitat
derBahnFahrendeFahrer
Zitat
Stanze
Es müsste alle Gleise erneuert werden + Oberleitung neu gebaut werden. Oberleitung wäre an einigen stellen problematisch für Landwirtschaftliche Maschinen.
Die Spurweite ist die gleiche hier müsste man nur die Schienenköpfe auf das Profil der Tram anpassen so wäre das im großen und ganzen direkt möglich.
Zitat
derBahnFahrendeFahrer
Zitat
Stanze
Alternativ kann man stattdessen eine Stadtbahn in die U-Bahn überlegen, dessen Züge Überland als Akkuhybrid fahren.
Das sehe ich eher problematisch. Alleine die Fahrsysteme sind schwierig zu kombinieren. Die U-Bahn hat schon mehr gefährdungspotenzial durch den Seitenstromabnehmer. Was Bahnübergänge komplizierter macht.
Zitat
derBahnFahrendeFahrer
Also eine Verbindung zwischen U-Bahn und Gräfenberg bahn sehe ich nicht. Der aufwand wäre viel zu groß.
Zitat
derBahnFahrendeFahrer
Auch der übergangsbau vom Nordostbahnhof in die U-Bahn sehe ich als sehr große Herausforderung...
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 10.02.2026 18:42 |
Zitat
derBahnFahrendeFahrer
Das würde ich nicht alles so sehen
Zitat
Stanze
Straßenbahnen haben nicht ansatzweise die Kapazität.
Das würde ich nicht unbedingt so sehen. Die aktuell eingesetzten Fahrzeuge 622 und 648 haben so 384 (180/204) bzw 240 (120/120) Plätze ein Avenio 218 (62/156).
Das ist zwischen 648 und Avenio kaum ein unterschied und wenn der Erfolg so groß sein sollte lässt sich immer noch eine Doppeltraktion realisieren. Was die Kapazität der Plätze in den Zügen nochmal verdoppelt. Auch die Geschwindigkeit ist nicht wirklich ein Bremser. Die Gräfenbergbahn hat eine aktuelle Streckengeschwindigkeit von 80 km/h eine Straßenbahn könnte bis 70km/h fahren, Dieser unterschied würde auch nicht so viel Zeitverlust bedeuten. Dies würde das Argument das die Straßenbahn die Kapazität nicht hat entkräften.
Zitat
Stanze
Es müsste alle Gleise erneuert werden + Oberleitung neu gebaut werden. Oberleitung wäre an einigen stellen problematisch für Landwirtschaftliche Maschinen.
Zitat
derBahnFahrendeFahrer
Zitat
Stanze
Alternativ kann man stattdessen eine Stadtbahn in die U-Bahn überlegen, dessen Züge Überland als Akkuhybrid fahren.
Das sehe ich eher problematisch. Alleine die Fahrsysteme sind schwierig zu kombinieren. Die U-Bahn hat schon mehr gefährdungspotenzial durch den Seitenstromabnehmer. Was Bahnübergänge komplizierter macht. Bei der Tram könnte man Rechtlich sogar Bahnschranken abbauen und so die Kosten für den Unterhalt sparen. Auch die Sicherungstechnik ist nicht in dem ausmaß nötig, da Straßenbahnen bis 70km/h auf Sicht gefahren werden dürfen.
Auch der übergangsbau vom Nordostbahnhof in die U-Bahn sehe ich als sehr große Herausforderung wärt man bei der Tram einfach eine Rampe bauen könnte auf der höhe der aktuellen Brücke.
Also eine Verbindung zwischen U-Bahn und Gräfenberg bahn sehe ich nicht. Der aufwand wäre viel zu groß.
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 10.02.2026 19:03 |
Zitat
Axel25
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Vision eher in die Richtung Citylink in Doppel- bis Dreifach, vielleicht sogar Vierfach-Traktion geht.
Zitat
Axel25
Das Problem ist hier eher das Lichtraumprofil der Tunnel, dass die Kombination aus Vollbahnfahrzeug mit Dachstromabnehmer für den Überlandbetrieb und U-Bahn-Fahrzeug schwierig macht.
Zitat
Axel25
Eingleisig auf Sicht fahren ist übrigens nach BOStrab nicht oder nur in Ausnahmefällen erlaubt. Für so etwas fordern TABs regelmäßig Zugbeeinflussung mit "Anfahrschutz", falls sie die eingleisige Strecke überhaupt genehmigen.
*"Anfahrschutz" = die Zugbeeinflussung muss die Anfahrt gegen ein Halt zeigendes Signal verhindern können, also linienförmige Zugbeeinflussung zumindest vor dem Signal ala Euroloop/Radioinfill.
Zitat
Axel25
Sehr interessant finde ich, dass nun mehr Leute auf den Zug aufspringen, Nahverkehrsstrecken in kommunale Zweckverbände überführen zu wollen. Die Idee habe ich ja auch schon geäußert. In Baden-Württemberg ist das ein Erfolgsmodell, zumindest solange man nicht Sonderlösungen bei den Fahrzeugen nutzen möchte (Schönbuchbahn).
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 10.02.2026 19:25 |
Zitat
Stanze
Zitat
Axel25
Eingleisig auf Sicht fahren ist übrigens nach BOStrab nicht oder nur in Ausnahmefällen erlaubt. Für so etwas fordern TABs regelmäßig Zugbeeinflussung mit "Anfahrschutz", falls sie die eingleisige Strecke überhaupt genehmigen.
*"Anfahrschutz" = die Zugbeeinflussung muss die Anfahrt gegen ein Halt zeigendes Signal verhindern können, also linienförmige Zugbeeinflussung zumindest vor dem Signal ala Euroloop/Radioinfill.
Bei Ubahnen ist das gang und gäbe.
Zitat
Stanze
Zitat
Axel25
Sehr interessant finde ich, dass nun mehr Leute auf den Zug aufspringen, Nahverkehrsstrecken in kommunale Zweckverbände überführen zu wollen. Die Idee habe ich ja auch schon geäußert. In Baden-Württemberg ist das ein Erfolgsmodell, zumindest solange man nicht Sonderlösungen bei den Fahrzeugen nutzen möchte (Schönbuchbahn).
Das wollte Satdt Nürnberg und VAG auch. Siehe Frankebahn GMBH [www.northdata.de]
"Im Geschäftsfeld 1 wird die Übernahme der Bahnstrecken: Regionalbahn R 21 Nürnberg-Nordost - Greifenberg - Regionalbahn R 22 Forhheim - Ebermannstadt als Zubringer zur Regionalbahn R 2"
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 10.02.2026 19:34 |
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Axel25
Ist Geschäftsfeld 1 nicht so ein bisschen ein Überleibsel aus der Zeit, als man die U2 auf die Gräfenbergbahn verlängern wollte und die U3 auf die Bibertbahn?
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 10.02.2026 21:52 |
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 11.02.2026 11:54 |
Zitat
Axel25
So wie ich Matthias kenne ...
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 11.02.2026 11:56 |
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 11.02.2026 13:02 |
Zitat
Marktkauf
Nur mit 2,30 Fahrzeugen macht diese Linie Sinn.
Zitat
ManfredErlg
Man muss auch die Fahrzeugbreite thematisieren. In Karlsruhe hat man 2,65 m breite Stadtbahnfahrzeuge, was beim Betrieb nach EBO auf Bahnstrecken sinnvoll ist. Auch in Kassel gibt es inzwischen 2,65 m breite Züge, die aber im Stadtgebiet nicht überall fahren können.
In Nürnberg könnten solche Fahrzeuge auf dem Bestandsnetz nicht fahren. Hier können üblicherweise nur 2,30 m breite Fahrzeuge eingesetzt werden. Wieweit auf Neu- und Ausbaustrecken breitere Fahrzeuge fahren können, weiß ich nicht.
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 11.02.2026 13:30 |
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 11.02.2026 13:51 |
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 11.02.2026 14:18 |
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 11.02.2026 14:24 |
Zitat
Stanze
@Alex
Sind Toiletten notwendig?
Wenn man man mal die Stadtbahn Frankfurt (U3 bis in den Taunus) oder die Hochbahn Hamburg (U1 Großhansdorf & Norderstädt) betrachtet so gehen die auch aufs Land ohne WC.
Zitat
Breitere Fluchten für die Straßenbahn und längere Haltestellen würden dieses Konzept völlig utopisch machen. Nürnberg würde da gar nicht mitspielen. Hohe Kosten für eigentlich keinen Vorteil.
Noch dazu würde auf 75m auch nur eine Doppeltraktion Platz finden, die immer noch erheblich weniger Plätze aufweist als die Gräfenbergbahn zu Spitzenzeiten.
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 11.02.2026 15:35 |
Zitat
StefanK
Mal unabhängig von irgendwelchen Wahlperioden gesehen, ist für die Verbindung Nürnberg - Gräfenberg die umsteigefreie Durchbindung bis in die Stadtmitte Nürnberg wichtig, weil dies den Hauptverkehrsströmen entspricht.
Die Ringbahn könnte ab Nordostbahnhof in Richtung Fürth betrieben werden.
Eine Möglichkeit der Durchbindung wäre die Ubahn ab Ziegelstein mit seitlicher Stromschiene und / oder gemischt als BEMU.
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 11.02.2026 16:18 |
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Re: Gräfenbergbahn als Straßenbahn? 11.02.2026 16:23 |
Zitat
derBahnFahrendeFahrer
Das würde ich nicht alles so sehen
Zitat
Stanze
Straßenbahnen haben nicht ansatzweise die Kapazität.
Das würde ich nicht unbedingt so sehen. Die aktuell eingesetzten Fahrzeuge 622 und 648 haben so 384 (180/204) bzw 240 (120/120) Plätze ein Avenio 218 (62/156).
Das ist zwischen 648 und Avenio kaum ein unterschied