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Megaflop RUBIN - wie geht es weiter?
geschrieben von HansL 
Was ist eigentlich der Vorschlag von HansL wie es besser werden soll? Eine Straßenbahn im 10-Minuten-Takt? Noch dünnerer Takt auf der U-Bahn? Wieder von Hand fahren? Was soll das bringen? Und woher kommt die angebliche Deadline 2035?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Was ist eigentlich der Vorschlag von HansL wie es besser werden soll? Eine Straßenbahn im 10-Minuten-Takt? Noch dünnerer Takt auf der U-Bahn? Wieder von Hand fahren? Was soll das bringen? Und woher kommt die angebliche Deadline 2035?

Eine Straßenbahnlinie kann ich im 2-Minuten-Takt betreiben. Und ich bin nicht gezwungen, es bei einer Strecke zu belassen. Neben der zum Bahnhof brächte sicher die früher so genannte Hochschullinie eine Entlastung: Von Erlangen durch die Altstadt und dann über Wöhrd und Dürrenhof zum Dutzendteich.

Die 150 s auf der U-Bahn kann man sicher weiter fahren, wenn man nicht weitere Störquellen einbaut. Aber geht wirklich noch mehr? Mit welcher Technik, spielt keine große Rolle, Hauptsache, sie arbeitet zuverlässig.

Die Deadline 2035 hat gestern der Baureferent in der Stadtratssitzung genannt. Dieses Datum kannte ich vorher auch noch nicht.
Zitat
Nukebro
Was ist eigentlich der Vorschlag von HansL wie es besser werden soll? Eine Straßenbahn im 10-Minuten-Takt? Noch dünnerer Takt auf der U-Bahn? Wieder von Hand fahren? Was soll das bringen? Und woher kommt die angebliche Deadline 2035?

Eine Straßenbahnlinie kann ich im 2-Minuten-Takt betreiben. Und ich bin nicht gezwungen, es bei einer Strecke zu belassen. Neben der zum Bahnhof brächte sicher die früher so genannte Hochschullinie eine Entlastung: Von Erlangen durch die Altstadt und dann über Wöhrd und Dürrenhof zum Dutzendteich.

Das müsste man nicht nochmal abfragen. Das habe ich mehrfach und im Detail dargelegt. Auch das folgende, aber auf redundante Fragen folgen leider zwangsläufig redundante Antworten.

Die 150 s auf der U-Bahn kann man sicher weiter fahren, wenn man nicht weitere Störquellen einbaut. Aber geht wirklich noch mehr? Mit welcher Technik, spielt keine große Rolle, Hauptsache, sie arbeitet zuverlässig.

Die Deadline 2035 hat gestern der Baureferent in der Stadtratssitzung genannt. Dieses Datum kannte ich vorher auch noch nicht.[/quote]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.02.2026 18:48 von HansL.
Mag ja sein dass man im zwei Minuten Takt mit der Straßenbahn fahren könnte. Tut man aber zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz nicht. Und es ist auch nicht geplant.

Und warum sollte man einen 150-Sekunden-Takt fahren wenn andere U-Bahnen auf der Welt 85-Sekunden-Takte fahren?

Und nochmal: was spricht gegen den Einsatz von Langzügen auf jedem Umlauf als wenigstens perspektivisches Ziel?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Nukebro
Mag ja sein dass man im zwei Minuten Takt mit der Straßenbahn fahren könnte. Tut man aber zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz nicht. Und es ist auch nicht geplant.

Macht nicht aktuell der dichte Takt der Straßenbahn zwischen Aufseßplatz und Christuskirche auch schon ab und an Probleme?
Zitat
marco2206

Macht nicht aktuell der dichte Takt der Straßenbahn zwischen Aufseßplatz und Christuskirche auch schon ab und an Probleme?

Die dort auftretenden Problemen kommen aber nicht durch den Takt sondern werden durch sich undiszipliniert verhaltene Autofahrer erzeugt.

Grüßle,
der Werkstattmeister
Zitat
werkstattmeister
Zitat
marco2206

Macht nicht aktuell der dichte Takt der Straßenbahn zwischen Aufseßplatz und Christuskirche auch schon ab und an Probleme?

Die dort auftretenden Problemen kommen aber nicht durch den Takt sondern werden durch sich undiszipliniert verhaltene Autofahrer erzeugt.

Und diese Probleme hätte man woanders nicht, gerade wenn man da mit der Straßenbahn im zwei Minuten Takt, planmäßig fahren möchte? Dazu das ganze nicht vollständig auf eigenem Gleiskörper und auch Kreuzungen befahren werden müssen?
Zitat
marco2206
Zitat
werkstattmeister
Zitat
marco2206

Macht nicht aktuell der dichte Takt der Straßenbahn zwischen Aufseßplatz und Christuskirche auch schon ab und an Probleme?

Die dort auftretenden Problemen kommen aber nicht durch den Takt sondern werden durch sich undiszipliniert verhaltene Autofahrer erzeugt.

Und diese Probleme hätte man woanders nicht, gerade wenn man da mit der Straßenbahn im zwei Minuten Takt, planmäßig fahren möchte? Dazu das ganze nicht vollständig auf eigenem Gleiskörper und auch Kreuzungen befahren werden müssen?

Dort wo es keinen eigenen Gleiskörper gibt bestimmt. Aber es geht hier ja um die Verbindung Rathenauplatz - Bahnhof und die hat auf ganzer Länge eine Eigentrasse.

Grüßle,
der Werkstattmeister
Zitat
HansL
Zitat
Stanze
Zitat
HansL
Als die Problembahnhöfe gebaut wurden, war die Erweiterung zum Flughafen noch nicht mal in der Diskussion.

Das ist falsch. Bereits 1965 als die U-Bahn konkret wurde, war immer die U2 zum Flughafen dabei.

Die Planung des U-Bahnhofs Bahnhof in der oberen Etage ist mit Sicherheit älter als die Idee, bis zum Flughafen weiter zu bauen.

Was ist an der Aussage unverständlich, dass bereits beim 1965 beschlossenen Grundnetz die U2 bis zum Flughafen als "Idee" enthalten war?


Zitat
HansL
Was wirklich die Probleme bis heute sind, da haben Sie doch nie eine schlüssige Erklärung geliefert.

Das stimmt doch nicht, ich habe mehrmals gesagt, dass mit lauter Langzügen ein kürzerer Takt vermutlich funktionieren würde.

Als ein 120 sec ernsthaft getestet wurde war dies ein wilder mix aus Kurz und Langzügen.

Mittlerweile kommt noch eine extreme Auslastung zu bestimmten Zeiten hinzu, die vermutlich bei der Planung noch gar nicht existiert hat.
Zitat
Stanze
Zitat
HansL
Zitat
Stanze
Zitat
HansL
Als die Problembahnhöfe gebaut wurden, war die Erweiterung zum Flughafen noch nicht mal in der Diskussion.

Das ist falsch. Bereits 1965 als die U-Bahn konkret wurde, war immer die U2 zum Flughafen dabei.

Die Planung des U-Bahnhofs Bahnhof in der oberen Etage ist mit Sicherheit älter als die Idee, bis zum Flughafen weiter zu bauen.

Was ist an der Aussage unverständlich, dass bereits beim 1965 beschlossenen Grundnetz die U2 bis zum Flughafen als "Idee" enthalten war?

Das ist doch ein Streit um Kaisers Bart: Ideen gab es zu verschiedenen Zeiten sehr viele. Da wurde längst nicht alles realisiert oder auch nur die Realisierung vorbereitet. Siehe U-Bahn nach Reichelsdorf. Diskutiert man auch schon seit Jahrzehnten. Trotzdem keine Ausfädelung vorbereitet. Was heute die Realisierung erheblich erschwert.

Tatsache ist doch, dass man zwar über solche Erweiterungen wie U3 und Verlängerung zum Flughafen immer wieder diskutiert hat. Aber das bei Planung und Bau von mindestens 3 Bahnhöfen nicht ausreichend berücksichtigte. S. u.

Zitat
Stanze
Zitat
HansL
Was wirklich die Probleme bis heute sind, da haben Sie doch nie eine schlüssige Erklärung geliefert.

Das stimmt doch nicht, ich habe mehrmals gesagt, dass mit lauter Langzügen ein kürzerer Takt vermutlich funktionieren würde.

Als ein 120 sec ernsthaft getestet wurde war dies ein wilder mix aus Kurz und Langzügen.

Mittlerweile kommt noch eine extreme Auslastung zu bestimmten Zeiten hinzu, die vermutlich bei der Planung noch gar nicht existiert hat.

Was die Kurzzüge betrifft: Da hat man anscheinend nicht zu allen Zeiten genug Fahrzeugmaterial für Langzüge. Aber auf den überlasteten Abschnitten zur HVZ disponiert man in der Regel, dass stets Langzüge kommen. Kurzzüge beobachte ich mittlerweile nicht mehr zu Stoßzeiten auf den überlasteten Abschnitten.

Wenn Kurzzüge kommen, so werden die zwar voll, führen aber nach meiner Beobachtung nicht zu Überlastungen. Man kommt rein. Weil sie dann auf der U3 fahren und nicht auf der vor allem im Schülerverkehr überlasteten U2.
Aber weshalb soll das etwas mit der Reduzierung des Taktes zu tun haben? Weshalb soll der Mix von Kurz- und Langzügen eine Verkürzung von 150 s auf 120 s verhindern?

Und wenn man nicht genügend Fahrzeuge hat, so reichen sie doch erst recht nicht, wenn man durchgehend Langzüge in kürzerem Takt einsetzen will. Und mehr neue Fahrzeuge beschafft man wohl wegen der bevorstehenden Ablösung des aktuellen Automatikbetriebs nicht. Weil man nicht weiß, wo die Reise hingehen soll. Oder haben Sie eine andere Erklärung? Das wird wohl in 2 Jahren ein noch größeres Problem, wenn die Verlängerung nach Gebersdorf in Betrieb geht. Dann fehlen ja noch mehr Züge. Oder gibt es dafür eine geplante Beschaffung?

Interessant finde ich, dass jetzt auch Sie von einer "extremen Auslastung zu bestimmten Zeiten" sprechen. Haben Sie das nicht immer wortreich bestritten? Aber jetzt bitte Butter bei de Fische: Wann gibt es diese extremen Auslastungen? Was sind die Ursachen? Wie könnte man dem begegnen, wenn man auf absehbare Zeit nicht genügend Fahrzeuge hat?
Zitat
HansL
Haben Sie das nicht immer wortreich bestritten? Aber jetzt bitte Butter bei de Fische: Wann gibt es diese extremen Auslastungen? Was sind die Ursachen? Wie könnte man dem begegnen, wenn man auf absehbare Zeit nicht genügend Fahrzeuge hat?

Oh weh.

erst vor kurzen haben wir genau darüber diskutiert. Ich hab sogar ein Timesheet mit angehängt bei denen die Überlastungen dargestellt werden: [www.bahninfo-forum.de]

Wenn man sich das nicht mal eine Woche merken kann, weiß ich auch nicht was man tun soll.


Zitat
HansL
Ideen gab es zu verschiedenen Zeiten sehr viele.

Zum dritten mal, der Flughafen war im Grundnetzbeschluß von 1965 enthalten. Da kannst du lavieren wie du willst, deine Aussagen sind falsch.

Bild vom beschlossenen Grundnetz:


Dass es nicht geklappt hat mit stabilem verkürzten Takt auf der gemeinsamen Strecke, bestreiten Sie ja nicht mehr. Es gibt erhebliche Störungen, wie Sie ja selbst schreiben. Dass Sie ein komisches Verspätungsdiagramm veröffentlicht haben, habe ich durchaus bemerkt. Aber ist das der Diskussion wert? Bei Linien, die gar keinen öffentlich zugänglichen Fahrplan haben. Nur noch: alle x bis y Minuten. Wie misst man da Verspätungen? Eine geschönte Darstellung des Zustands. Mehr nicht.

Aber jetzt doch konkret:
- welche Probleme gibt es konkret?
- was sind die Ursachen?
- wie kann man da abhelfen?
- wieviel bringt das?
- wieviel mehr Kapazität holt man dabei heraus?

Liefern Sie doch bitte konkrete Antworten zu solchen konkreten Fragen!

Und beißen Sie sich nicht mit unhöflichen Kommentaren an unerheblichen Einzelfragen fest, wie der, wann die Flughafenverlängerung wie konkret geplant wurde.
Auf ihrer Grafik sind auch uralte U3-Pläne dargestellt, die so sicher nie kommen werden. Was wollen Sie denn mit der Darstellung längst überholter Unsinnsideen eigentlich beweisen?
Zitat
Stanze
Als ein 120 sec ernsthaft getestet wurde war dies ein wilder mix aus Kurz und Langzügen.
Wann ist das nochmal mit der 120s-Zugfolge getestet worden? Das müsste pro Linie einen 4-Minuten-Takt ergeben haben.

Es gab auf jeden Fall von 2011? bis Frühjahr 2020 die 100s-Zugfolge von ca. 13 Uhr bis 18:30, überwiegend mit Kurzzügen. Seit "Corona" im April 2020 hatte man (ganz im Stillen) auf 150s umgestellt, um wie am Vormittag auf der U2 (erst wurde noch jahrelang von einem 3-Minuten-Takt (pro Linie) in der Lokalpresse geschrieben, und noch heute steht in den Aushängen zur Fahrhäufigkeit "alle 3 bis 5 Minuten").

Dank des 150s-Taktes gibt es nicht nur zwischen 7 und 8 Uhr diesen propenvollen Kurzzug- dann Langzug-Mix auf der U3, sondern auch im Feierabendverkehr. Hinzu kommen die verlängerten Warte- und damit Reisezeiten beim Umsteigen zwischen den Linien, besonders bei Verzögerungen wenn die Eckverbindungen (z.B. Rathenauplatz) nicht klappt.
Zitat
HansL
Kurzzüge beobachte ich mittlerweile nicht mehr zu Stoßzeiten auf den überlasteten Abschnitten.

Aber hallo. Die zahlreichen zwischen 7 und 8 Uhr fahrenden Kurzzüge der U3 bringen im Abschnitt Hbf-Wöhrder-Weise-Rathenauplatz-Maxtor den Takt wegen des starken Schülerverkehrs immer wieder aus dem Gleichgewicht.
Zitat
spuernase
Zitat
HansL
Kurzzüge beobachte ich mittlerweile nicht mehr zu Stoßzeiten auf den überlasteten Abschnitten.

Aber hallo. Die zahlreichen zwischen 7 und 8 Uhr fahrenden Kurzzüge der U3 bringen im Abschnitt Hbf-Wöhrder-Weise-Rathenauplatz-Maxtor den Takt wegen des starken Schülerverkehrs immer wieder aus dem Gleichgewicht.

Das mit den Kurzzügen in der HVZ kann ich bestätigen.
Ich schrieb ja neulich erst, dass bei der U3 immer wieder Kurzzüge auch in der HVZ/Schülerverkehr kommen, was auf totales Unverständnis bei den Fahrgästen stößt. Es scheint eben doch am Fahrzeugmangel zu liegen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.03.2026 18:58 von Straßaboh-Fan.
Hallo allseits,

auch auf die Gefahr hin, dass meine Argumente aus dem Zusammenhang gerissen und für einseitige Argumentationen missbraucht werden: Ich befürchte auch, das man bei der VAG von falschen Hoffnungen bezüglich der Taktverdichtungen ausgeht. Ich kenne noch die Euphorie, als man U2/U3 am Südenende 4-fach flügeln wollte, und das begründet hat, das es die Automatik kann. Von diesem Glauben, das die Automatik der Alle-Problemlöser ist, habe ich mich bereits mit den Verzögerungen bei der U3 Eröffnung heilen lassen, und die zwar sehr langsamen aber doch teils gelernten Lektionen der VAG lassen mich daran zweifeln, das man jetzt die vollmundigen Versprechungen, wie sie zur U25 gemacht werden in Sachen Taktverdichtung halten kann.

Ja ich stimme völlig zu, das auf der U3 immer noch Kurzzüge fahren ist ein Anacronismus und nicht schön zu reden. Ja, die Kurzzüge sind mit ein wesentlicher Faktor, warum der morgenliche Schülerverkehr klemmt, alle Fahrten mit Langzügen kann teilweise Abhilfe bringen.

ABER: Wir alle wissen, das keine neuen automatischen Fahrzeuge beschafft werden. Der AGT-Fahrzeugpark wird nicht aufgestockt. G1 sollen ab der Gebersdorf Verlängerung auf der U2 aushelfen, und wir alle sollten vorsichthalber unsere Erwartungen ganz ganz weit runter schrauben. "Erwartungshaltungsmanegement", wie der Held der Steine das so schön nennt. Vielleicht klappt das, das die mitschwimmen. Vielleicht. Muss aber nicht. Die Abfertigungshilfen auf der U2 sind alle zurückgebaut, und kein Mensch setzt diese wieder in Gang, wie es scheint. Die Fernbedienungen für die AGT-Bahn werden beim G1 auch net wirken. Die Spiegel, die Monitore, alles weg. Immer noch. Gebersdorf Eröffnung ist nicht mehr weit. Soweit die VAG keine Übertragung der Kamarabilder in die G1 Führerstandsmonitore eingebaut hat, werden wir auf der U2 wieder Nabelschnurverfahren auf gekrümmten Bahnsteigen (aber diesmal ohne Abfertigungshilfen, anders als im letzten Mischverkehr) oder wahlweise Türschließen auf gut Glück mit genauso oft Einklemmen wie die Automatik erleben. Es kann sein, das die G1 auf der U2 ein Desaster werden. Das ist absolut möglich.

Wir wissen, das Nürnberger Fahrgäste es hassen, im Tunnel stehen gelassen zu werden, und sich im Zweifel dann selbst aus den Zügen befreien. Wenn man die Automatikzüge wieder eng auf die Fahrergesteuertern aufrücken lässt, damit die konventionellen einen entsprechend weiten Abschitt vor sich haben, riskiert man wieder Stops im Tunnel. Wartet man wie jetzt in den rückgelegenen Bahnhofen (auch das ein Lernerfolg der VAG aus Störungen) blockiert man die Fahrstraßen der Fahrergesteuerten. Es ist ein Dillemma. An dem man rumzumurksen plant.

Ich stimme Stanze in dem Punkt zu: ein Artreiner AGT-Langzugbetrieb, könnte ggf Probleme Lösen. Das was man aber seitens der Verkehrsbetriebe vorhat, lässt mir die Planungen zu Taktverdichtungen bis zum Beweis des Gegenteils als nicht machbar erscheinen. Genau wie man schon vorher ahnen konnte, das der Kurzzugbetrieb ein Fehler ist - ich habe es hier im Forum oft und laut verkündet und zuletzt recht behalten - fürchte ich, das der Versuch durch gemichte Flotte mit gemischten System, das System zu retten, was weder richtig für konventionell noch wegen Wagenmangel 100% für AGT taugt nur kosmetiisch hilft, und die Versprochenen Taktverdichtungen schlicht nicht fahrbar sind. Da ich bis 2035 auch keine Nachbestellungen von U-Bahnwagen sehe - meiner Meinung müssten die JETZT auf den Weg gebracht werden, sprich Lastenheft und co erstellt werden - kurz, da all das nicht geschieht, sehe ich nicht, das sich die nächsten 10-20 jahre etwas an Abschnitt HBF-Schoppershof verbessern kann.
Ob die Straßenbahn angenommen wird, muss man abwarten, das letzte mal, als man extra für die Schüler zum Stadtpark fuhr war das trotz Marketingkampagne ein voller Rohrkrepierer. Die Schüler wollten die U-Bahn nehmen und haben sie genommen. Ähnlich wie diverse "Erziehungsgesetze" der letzten Regierung trotz gewissen Nutzen für die Zukunft den breiten Widerstand der Bevölkerung herauf beschworen haben, wird dies auch hier passieren, falls die Fahrgäste gezwungen werden sollen. Dann machen die das nämlich erst recht nicht. Man kann die Fahrgäste nicht in die Trambahn zwingen. Man kann nur hoffen. Und man kann hoffen, das nochmal Fahrzeuge für LZB 500 neu beschafft werden, um irgendwann zu jeder Tageszeit jeden Zug als Langzug fahren zu können. Alles andere bleibt herummurksten an den Symptomen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



7 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.03.2026 20:40 von Daniel Vielberth.
Ich glaube die G1 auf der U2 wurde schon erprobt aber halt nicht zur Rush Hour. Ich glaube die Nagelprobe kommt tatsächlich erst wenn die Dinger bei schlechtem Wetter morgens an einem Schultag fahren müssen. Warum schlechtes Wetter? Weil dann in Nürnberg weniger Leute Rad fahren...

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!
Zitat
Straßaboh-Fan
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spuernase
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HansL
Kurzzüge beobachte ich mittlerweile nicht mehr zu Stoßzeiten auf den überlasteten Abschnitten.

Aber hallo. Die zahlreichen zwischen 7 und 8 Uhr fahrenden Kurzzüge der U3 bringen im Abschnitt Hbf-Wöhrder-Weise-Rathenauplatz-Maxtor den Takt wegen des starken Schülerverkehrs immer wieder aus dem Gleichgewicht.

Das mit den Kurzzügen in der HVZ kann ich bestätigen.
Ich schrieb ja neulich erst, dass bei der U3 immer wieder Kurzzüge auch in der HVZ/Schülerverkehr kommen, was auf totales Unverständnis bei den Fahrgästen stößt. Es scheint eben doch am Fahrzeugmangel zu liegen.

Seit man eingesehen hat, dass man einen kürzeren Takt als 150 s nicht schafft, konnte man mit den dadurch vorhandenen Fahrzeugen wenigstens in der morgendlichen Stoßzeit einige Kurzzüge zu Langzügen machen. Was einiges gebracht hat. Aber klar, es sollten durchgehend Langzüge gefahren werden. Die man im Moment schlicht nicht hat. Wegen des nötigen Umbaus der Automatisierung. Wie die aussehen könnte, darüber hört man bisher noch gar nichts.
Ich hebe hervor, wo ich es genauso sehe:

Zitat
Daniel Vielberth
Hallo allseits,

auch auf die Gefahr hin, dass meine Argumente aus dem Zusammenhang gerissen und für einseitige Argumentationen missbraucht werden: Ich befürchte auch, das man bei der VAG von falschen Hoffnungen bezüglich der Taktverdichtungen ausgeht. Ich kenne noch die Euphorie, als man U2/U3 am Südenende 4-fach flügeln wollte, und das begründet hat, das es die Automatik kann. Von diesem Glauben, das die Automatik der Alle-Problemlöser ist, habe ich mich bereits mit den Verzögerungen bei der U3 Eröffnung heilen lassen, und die zwar sehr langsamen aber doch teils gelernten Lektionen der VAG lassen mich daran zweifeln, das man jetzt die vollmundigen Versprechungen, wie sie zur U25 gemacht werden in Sachen Taktverdichtung halten kann.

Ja ich stimme völlig zu, das auf der U3 immer noch Kurzzüge fahren ist ein Anacronismus und nicht schön zu reden. Ja, die Kurzzüge sind mit ein wesentlicher Faktor, warum der morgenliche Schülerverkehr klemmt, alle Fahrten mit Langzügen kann teilweise Abhilfe bringen.

ABER: Wir alle wissen, das keine neuen automatischen Fahrzeuge beschafft werden. Der AGT-Fahrzeugpark wird nicht aufgestockt. G1 sollen ab der Gebersdorf Verlängerung auf der U2 aushelfen, und wir alle sollten vorsichthalber unsere Erwartungen ganz ganz weit runter schrauben. "Erwartungshaltungsmanegement", wie der Held der Steine das so schön nennt. Vielleicht klappt das, das die mitschwimmen. Vielleicht. Muss aber nicht. Die Abfertigungshilfen auf der U2 sind alle zurückgebaut, und kein Mensch setzt diese wieder in Gang, wie es scheint. Die Fernbedienungen für die AGT-Bahn werden beim G1 auch net wirken. Die Spiegel, die Monitore, alles weg. Immer noch. Gebersdorf Eröffnung ist nicht mehr weit. Soweit die VAG keine Übertragung der Kamarabilder in die G1 Führerstandsmonitore eingebaut hat, werden wir auf der U2 wieder Nabelschnurverfahren auf gekrümmten Bahnsteigen (aber diesmal ohne Abfertigungshilfen, anders als im letzten Mischverkehr) oder wahlweise Türschließen auf gut Glück mit genauso oft Einklemmen wie die Automatik erleben. Es kann sein, das die G1 auf der U2 ein Desaster werden. Das ist absolut möglich.

Wir wissen, das Nürnberger Fahrgäste es hassen, im Tunnel stehen gelassen zu werden, und sich im Zweifel dann selbst aus den Zügen befreien. Wenn man die Automatikzüge wieder eng auf die Fahrergesteuertern aufrücken lässt, damit die konventionellen einen entsprechend weiten Abschitt vor sich haben, riskiert man wieder Stops im Tunnel. Wartet man wie jetzt in den rückgelegenen Bahnhofen (auch das ein Lernerfolg der VAG aus Störungen) blockiert man die Fahrstraßen der Fahrergesteuerten. Es ist ein Dillemma. An dem man rumzumurksen plant.

Ich stimme Stanze in dem Punkt zu: ein Artreiner AGT-Langzugbetrieb, könnte ggf Probleme Lösen. Das was man aber seitens der Verkehrsbetriebe vorhat, lässt mir die Planungen zu Taktverdichtungen bis zum Beweis des Gegenteils als nicht machbar erscheinen. Genau wie man schon vorher ahnen konnte, das der Kurzzugbetrieb ein Fehler ist - ich habe es hier im Forum oft und laut verkündet und zuletzt recht behalten - fürchte ich, dass der Versuch durch gemischte Flotte mit gemischten System, das System zu retten, was weder richtig für konventionell noch wegen Wagenmangel 100% für AGT taugt nur kosmetisch hilft, und die Versprochenen Taktverdichtungen schlicht nicht fahrbar sind. Da ich bis 2035 auch keine Nachbestellungen von U-Bahnwagen sehe - meiner Meinung müssten die JETZT auf den Weg gebracht werden, sprich Lastenheft und co erstellt werden - kurz, da all das nicht geschieht, sehe ich nicht, das sich die nächsten 10-20 jahre etwas an Abschnitt HBF-Schoppershof verbessern kann.
Ob die Straßenbahn angenommen wird, muss man abwarten, das letzte mal, als man extra für die Schüler zum Stadtpark fuhr war das trotz Marketingkampagne ein voller Rohrkrepierer. Die Schüler wollten die U-Bahn nehmen und haben sie genommen. Ähnlich wie diverse "Erziehungsgesetze" der letzten Regierung trotz gewissen Nutzen für die Zukunft den breiten Widerstand der Bevölkerung herauf beschworen haben, wird dies auch hier passieren, falls die Fahrgäste gezwungen werden sollen. Dann machen die das nämlich erst recht nicht. Man kann die Fahrgäste nicht in die Trambahn zwingen. Man kann nur hoffen. Und man kann hoffen, das nochmal Fahrzeuge für LZB 500 neu beschafft werden, um irgendwann zu jeder Tageszeit jeden Zug als Langzug fahren zu können. Alles andere bleibt herummurksten an den Symptomen.

Und ja: auch die Fortsetzung der bisherigen Planung der U-Bahn Richtung Reichelsdorf halte ich für nicht wünschenswert. Eine vermurxte Sparplanung, die für Viele mehr Nachteile als Verbesserungen bringen würde.
Wenn man in Nürnberg eine repräsentative Umfrage machen würde, wie viele Leute würden RUBiN als "Megaflop" bezeichnen?

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Selbstverständlich sollten wir mehr Schienen bauen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.2026 12:56 von Nukebro.
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