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Re: Megaflop RUBIN - wie geht es weiter? 04.03.2026 12:44 |
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Re: Megaflop RUBIN - wie geht es weiter? 04.03.2026 13:51 |
Zitat
Daniel Vielberth
Die meisten wüssten vermutlich nicht was Rubin ist, ...
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Egal, wie es heißt: das Projekt ist krachend gescheitert 04.03.2026 13:59 |
Zitat
Stanze
Zitat
Daniel Vielberth
Die meisten wüssten vermutlich nicht was Rubin ist, ...
RUBIN = "Realisierung einer automatisierten U-Bahn in Nürnberg"
Mit Rubin wird das Projekt zur Planung, Bau und Einführung der automatisierten U-Bahn bezeichnet und nicht die automatisierte U-Bahn an sich. Es ist auch keine Marke wie einer mal kolportiert hat.
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Re: Megaflop RUBIN - wie geht es weiter? 04.03.2026 14:20 |
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Re: Egal, wie es heißt: das Projekt ist krachend gescheitert 04.03.2026 22:13 |
Zitat
HansL
Die Ergebnisse sprechen für sich: es war einer der größten Flops des Jahrhunderts!
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Re: Megaflop RUBIN - wie geht es weiter? 05.03.2026 02:08 |
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Re: Megaflop RUBIN - wie geht es weiter? 05.03.2026 08:07 |
Zitat
Nukebro
Wenn es wirklich ein Flop gewesen wäre, müsste man ja die Frage beantworten, ob man nicht von anderen Betrieben lernen kann und deren System übernehmen. Wenn 2035 eh neue Technik benötigt wird wäre das ja die güldene Gelegenheit "jetzt gleich was gescheites" zu verbauen.
Oder geht es gar nicht darum, die beste U-Bahn, die in Nürnberg möglich ist zu bekommen?
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Re: Egal, wie es heißt: das Projekt ist krachend gescheitert 05.03.2026 08:32 |
Zitat
spuernase
Zitat
HansL
Die Ergebnisse sprechen für sich: es war einer der größten Flops des Jahrhunderts!
Das sehe ich nicht so. Den 400s-Takt auf der U2 im Mischbetrieb (bis ca 2011?) fand ich immer nervig. Ohne Automatisierung gäbe es auf der U3 am Wochenende bestimmt keinen 5-Minuten-Takt.
Und ich finde es sehr angenehm, dass außerhalb des Schülerverkehrs die Bahnen i.d.R. doch auf die Sekunde exakt fahren. Zu frühe Abfahrten sind ganz ausgeschlossen.
Zudem laufen die Beschleunigungs- und Verzögerungsphasen wunderbar ohne Geruckel ab.
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Re: Megaflop RUBIN - wie geht es weiter? 06.03.2026 09:02 |
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Nachfolge Megaflop RUBIN: 1. Gesamtnetz? 07.03.2026 08:03 |
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Re: Megaflop RUBIN - wie geht es weiter? 07.03.2026 10:43 |
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Re: Megaflop RUBIN - wie geht es weiter? 07.03.2026 12:00 |
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Nachfolge Megaflop RUBIN: 2. Nicht abgesicherte Trassen? 08.03.2026 08:22 |
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Re: Nachfolge Megaflop RUBIN: 2. Nicht abgesicherte Trassen? 08.03.2026 09:50 |
Zitat
HansL
Bisher sind auch die oberirdischen Streckenteile der U1 in Langwasser und Muggenhof gegen Betreten abgesichert. Dies macht die Überwachung für automatischen Betrieb einfacher.
Jetzt werden hier auch Erweiterungen Richtung Großhabersdorf und Gräfenberg diskutiert. Vor allem für letzere ist nicht vorstellbar, dass angesichts der vielen Bahnübergänge, die sicher nicht alle verschwinden werden, eine komplette Absicherung der Trasse gegen Betreten möglich sein könnte. Was unter anderem auch die Frage aufwirft, wie die Fahrzeuge ihren Strom bekommen. Über durchgehende seitliche Stromschiene sicher nicht.
Aber auch in Hinsicht Automatisierung: Vollautomatierung wird auch 2035 unter dieser Voraussetzung noch nicht möglich sein. Da muss weiterhin vorne ein Fahrer steuern. Wenn man davon ausgeht: Gibt es dann Sinn, im Zentrum auf Vollautomatisierung zu setzen? Oder verzichtet man darauf und lässt auch da einen Fahrer mitfahren?
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Re: Nachfolge Megaflop RUBIN: 2. Nicht abgesicherte Trassen? 08.03.2026 10:10 |
Zitat
marco2206
Zitat
HansL
Bisher sind auch die oberirdischen Streckenteile der U1 in Langwasser und Muggenhof gegen Betreten abgesichert. Dies macht die Überwachung für automatischen Betrieb einfacher.
Jetzt werden hier auch Erweiterungen Richtung Großhabersdorf und Gräfenberg diskutiert. Vor allem für letzere ist nicht vorstellbar, dass angesichts der vielen Bahnübergänge, die sicher nicht alle verschwinden werden, eine komplette Absicherung der Trasse gegen Betreten möglich sein könnte. Was unter anderem auch die Frage aufwirft, wie die Fahrzeuge ihren Strom bekommen. Über durchgehende seitliche Stromschiene sicher nicht.
Aber auch in Hinsicht Automatisierung: Vollautomatierung wird auch 2035 unter dieser Voraussetzung noch nicht möglich sein. Da muss weiterhin vorne ein Fahrer steuern. Wenn man davon ausgeht: Gibt es dann Sinn, im Zentrum auf Vollautomatisierung zu setzen? Oder verzichtet man darauf und lässt auch da einen Fahrer mitfahren?
Die Hamburger und Berliner S-Bahn fahren mit seitlicher Stromschiene und da gibt es auch Bahnübergänge. Warum soll das in Nürnberg nicht gehen?
Und was die Überwachung der Strecke angeht: Es gibt jetzt bereits Versuche den Fahrweg mittels Kamera zu überwachen. Das Erkennen von Personen auf Überwachungskameras ist inzwischen Standard. Bis wirklich mal eine Verlängerung in Richtung Großhabersdorf kommt ist die Technik bestimmt deutlich weiter als Heute und dann muss man eben schauen was geht.
Zum Glück denkt man nicht überall und nicht jeder so pessimistisch. Denn irgendjemand muss ja Mal damit anfangen neue Technik einzusetzen. Und insofern war auch Rubin sicher kein Megaflop sondern ein Innovatives Projekt das eben seine Startschwierigkeiten hatte.
So, und jetzt viel Spaß beim auf mich eindreschen, bzw. beim Löschen lassen meines Beitrags. Vielen Dank!
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Nachfolge Automatische U-Bahn: 2. Nicht abgesicherte Trassen? 08.03.2026 10:46 |
Zitat
HansL
Aber wie sehen Sie es: wäre es eine gute Idee, jetzt damit zu beginnen, Lokführer Schritt für Schritt durch Automaten zu ersetzen?
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Re: Nachfolge Automatische U-Bahn: 2. Nicht abgesicherte Trassen? 08.03.2026 13:01 |
Zitat
Daniel Vielberth
an marco2206
> Die Hamburger und Berliner S-Bahn fahren mit seitlicher
> Stromschiene und da gibt es auch Bahnübergänge.
> Warum soll das in Nürnberg nicht gehen?
In Berlin wurde sogar (das hab ich auch schon oft hier im Forum erwähnt) noch 2017 neu ein ebenerdiger Überweg über Gleise mit Stromschiene neu angelegt (Bf Strausberg neuer Bahnsteigzugang). Wenn sogar neu sowas durchzukriegen ist, und sogar Berlin das hinkriegt, wäre es bei uns auch machbar, wobei ich Gebersdorf bis Zirndorf-Leichendorf eh so planen würde, das es den Kriterien einer Voll-U-Bahn entspricht, hinter Leichendorf kann man den Takt ggf so schwächen, das auch Bahnübergange zumutbar würden.
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Re: Megaflop RUBIN - wie geht es weiter? 08.03.2026 14:48 |
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Re: Megaflop RUBIN - wie geht es weiter? 10.03.2026 01:46 |
Zitat
HansL
Aber eine Strecke neu wie die nach Gräfenberg mit dieser Technik auszubauen? Da gibt es einen Aufstand der Eltern in den angrenzenden Wohnvierteln. Zu Recht. Es darf nicht sein, dass man ohne Not neue Gefahrenquellen schafft. In Bayern gibt es da m.E. Vorschriften, die den Neubau seitlicher Stromschienen neben ungesicherten Trassen wirksam verhindern.
Zitat
HansL
Sinnvolle Vollautomatiken gibt es viele auf der Welt. Erfolgreiche Systeme setzen auf Bahnsteigtüren und ersetzen so die untaugliche Überwachung des Bahnsteigs. Auch wenn sich Schülermassen dort drängen, die Züge müssen bei der Einfahrt nicht wie jetzt auf Schrittgescheindigkeit herumtergebremst werden. Und Werkstattzüge bleiben nicht vor dem Bahnhof stehen, sondern können mit dem höchst möglichen Tempo durchfahren.