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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 22.02.2026 11:58 |
Zitat
Nukebro
Warum sollten Langzüge im 100 Sekunden Takt nicht möglich sein?
Und wie sähe es aus mit einem Umbau zum Beispiel des Hauptbahnhofs auf die "spanische Lösung"? Also jeweils ein Bahnsteig auf der anderen Seite des Gleises zum Aussteigen?
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All das wurde schon x mal diskutiert 22.02.2026 13:39 |
Zitat
laufer
Zitat
Nukebro
Warum sollten Langzüge im 100 Sekunden Takt nicht möglich sein?
Und wie sähe es aus mit einem Umbau zum Beispiel des Hauptbahnhofs auf die "spanische Lösung"? Also jeweils ein Bahnsteig auf der anderen Seite des Gleises zum Aussteigen?
Warst du schon einmal in Nürnberg?
Wo sollen neben den Bahnsteigen die Verteilergeschosse hin?
Der Bahnsteig der U2/U3 leidet an einem Manko: Nutzer, die
* in die Stadt
* zur U1
* zu den Gleisen der Bahn wollen, drängeln sich alle am westlichen Ende zu den Treppen nach oben und unten.
Am Ostende findet sich eine schmale Treppe zu den Hotels an der Bahnhofstr.
Wenn man da eine weitere Treppe zur Achse des Ostausgangs schaffen könnte, würden Umsteiger zur Bahn und Kunden der Innenstadt 2 Möglichkeiten haben.
Schönen Sonntag noch!
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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 22.02.2026 15:49 |
Zitat
Marktkauf
Die Lösung ist, man bringt einen Teil der Fahrgäste in die Straßenbahn. Linie 7 und 8. Womöglich noch eine weitere Linie.
Verlängerung der Linie 10 bis Dokuzentrum Neue Linie 12 Dokuzenrum - Hauptbahnhof - Stadtpark. .
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Re: Vollautomatisierung ist immer vorübergehend 22.02.2026 16:10 |
Zitat
Daniel Vielberth
Zitat
Hansl
Oberirdische Verlängerungen von U2 /U3 erfordern Ihrer Meinung nach zwingend ein Aufgeben des fahrerlosen Betriebs?
Jain, nicht pauschal...
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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 22.02.2026 16:16 |
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Re: Wo liegt der Engpass? 22.02.2026 16:24 |
Zitat
HansL
Dass die Kapazität der Strecke nicht der entscheidende Engpass ist, habe ich mehrfach deutlich dargestellt.
Zitat
HansL
Aber Sie verstehen schlicht das grundlegende Problem nicht: Mindestens 3 Bahnhöfe sind dem Spitzen-Andrang nicht gewachsen. Und es spielt kaum eine Rolle, wie lange und wie häufig das ist. Jede Störung bringt den Fahrplan für längere Zeit durcheinander. dafür bräuchten wir eine Lösung, aber da ist noch nicht einmal etwas angedacht.
Zitat
HansL
Aber Sie glauben immer wieder an vermeintlich einfache Lösungen. Ohne das Problem auch nur annähernd verstanden zu haben.
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In 10 Minuten können Sie 5 Straßenbahnen fahren lassen 22.02.2026 18:25 |
Zitat
Nukebro
Zitat
Marktkauf
Die Lösung ist, man bringt einen Teil der Fahrgäste in die Straßenbahn. Linie 7 und 8. Womöglich noch eine weitere Linie.
Verlängerung der Linie 10 bis Dokuzentrum Neue Linie 12 Dokuzenrum - Hauptbahnhof - Stadtpark. .
Wie gesagt: die Straßenbahn hat eine deutlich geringere Kapazität als die U-Bahn. Vor allem im 10-Minuten-Takt. Wenn es um Kapazität geht, warum nicht Langzüge alle 100 Sekunden?
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Wir sind uns doch einig: die real existierende Automatisierung ist ungeeignet für Gräfenberg! 22.02.2026 18:31 |
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Stanze
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Daniel Vielberth
Zitat
Hansl
Oberirdische Verlängerungen von U2 /U3 erfordern Ihrer Meinung nach zwingend ein Aufgeben des fahrerlosen Betriebs?
Jain, nicht pauschal...
Ich glaube du hast die Intention von Hansls Frage nicht zur Gänze erfasst.
Er will einfach eine möglichst negative Aussage, also z.B. dass man dann den Automatikbetrieb abschaffe müsste, wenn man Überlad weiterbaut. Um eben Argumente für eine Straßenbahn zu finden.
Was natürlich nicht der Fall. Beim jetzigen Takt können Fahrer U-Bahnen mitfahren. Oder man bräuchte für Überlandstrecken eh neue Fahrzeuge, die man eben wie die DT3F umschalten kann und die sich dann ab Ziegelstein oder wo auch immer ins System einklinken.
Im Prinzip hat eine oberirdische Verlängerungen kaum Auswirkung auf den bestehenden Automatikbetrieb.
Zitat
Stanze
Zitat
HansL
Dass die Kapazität der Strecke nicht der entscheidende Engpass ist, habe ich mehrfach deutlich dargestellt.
Doch das hast du regelmäßig behauptet, dass der Streckeabschnitt nicht mehr Fahrzeuge verträgt.
Bei einer Anbindung der Gräfenbergbahn hast du das vorgebracht und nicht verstanden dass da gar keine zusätzlichen Züge geben würde.
Ebenso bei der U25, da ist allerdings ein dichterer Takt geplant.
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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 22.02.2026 23:29 |
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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 23.02.2026 03:25 |
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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 23.02.2026 13:19 |
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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 23.02.2026 15:42 |
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Straßaboh-Fan
Ich weiß es ist wahrscheinlich nicht so leicht mal eben ein paar neue U Bahnen zu bestellen.
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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 23.02.2026 16:55 |
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spuernase
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Straßaboh-Fan
Ich weiß es ist wahrscheinlich nicht so leicht mal eben ein paar neue U Bahnen zu bestellen.
Ich dachte, Siemens bietet keine Fahrzeuge mehr an, die zur Streckenausstattung passen, es soll nicht einmal mehr Baupläne dafür geben.
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Wer persönlich wird ist immer der schlechtere. 23.02.2026 17:33 |
Zitat
HansL
Dass Sie fahrplanmäßig Züge aus Gräfenberg in einen 5-Minuten-Takt einschleusen können, habe ich nie bestritten. Aber auch hier beweist sich wieder Ihre Unfähigkeit, auch an Störungen zu denken. Die Züge müssen vom Nordostbahnhof möglichst exakt alle 5 Minuten fahren, damit am Rathenauplatz das Einfädeln der U3 funktioniert. Was machen Sie, wenn ein Zug im Zulauf am Nordostbahnhof oder Ziegelstein deutlich verspätet kommt? So dass Sie entscheiden müssen, wie der Betrieb weitergeht. Das ist für Züge von Gräfenberg nicht unwahrscheinlich, dass das öfter mehr als 5 Minuten sind. Egal, wie Sie entscheiden: der 5-Minuten-Slot ist hinüber. Und sorgt im weiteren Verlauf für unvermeidbare Unregelmäßigkeiten.
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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 23.02.2026 17:33 |
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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 23.02.2026 17:41 |
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Nukebro
Nochmal: warum funktioniert in Paris ein 85-Sekunden-Takt? Was machen die anders? Und warum kann Nürnberg nicht davon lernen?
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Nukebro
Vermutlich könnte man "G1 mit Ausrüstung wie DT3" bei Siemens bestellen. Aber ein Fahrzeug mit Technologie, wie sie heute verfügbar ist, wäre vermutlich billiger zu bekommen und hätte mehr Leistungsfähigkeit.
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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 23.02.2026 17:53 |
Zitat
HansL
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Stanze
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HansL
Dass die Kapazität der Strecke nicht der entscheidende Engpass ist, habe ich mehrfach deutlich dargestellt.
Doch das hast du regelmäßig behauptet, dass der Streckeabschnitt nicht mehr Fahrzeuge verträgt.
Bei einer Anbindung der Gräfenbergbahn hast du das vorgebracht und nicht verstanden dass da gar keine zusätzlichen Züge geben würde.
Ebenso bei der U25, da ist allerdings ein dichterer Takt geplant.
Ich habe nie über die Zugsteuerung und die dadurch begrenzte Kapazität diskutiert.
Zitat
HansL
Man hat ja lange versucht, einen Takt unter 100 s zu fahren. Und ist kläglich gescheitert.
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HansL
Wie @Daniel beschrieben hat, gab es zum Teil groteske Szenen, weil die von der Automatik vorgesehene Zeit nicht mal zum Aussteigen, geschweige denn zum Einsteigen reichte. Ob man dann die Automatik vernünftig umprogrammierte oder mehr auf manuelle Abfertigung setzte, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass man nicht mehr weniger als ein 150 s-Taktschema versuchte. Und es an den Problembahnhöfen schaffte, dass die Leute in Ruhe ein- und aussteigen können. Klappt jetzt wesentlich besser.
Wenn jemand einen Beitrag nicht gelesen und verstanden hat, so sind es doch Sie im Bezug auf die Diskussion der real vorhandenen Fahrgastwechselprobleme. Die ja nicht nur ich beschrieben habe.
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HansL
Dazu stehe ich gerade auch in Bezug auf Sie:
Sie glauben an vermeintlich einfache Lösungen. Ohne die Probleme auch nur halbwegs verstanden zu haben. q.e.d.
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Re: Wer persönlich wird ist immer der schlechtere. 23.02.2026 19:32 |
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Stanze
Dass die Strecke dahingehend ausgebaut und optimiert wird, versteht sich von selbst. Das ist auch bislang in jedem Konzept zur Gräfenbergbahn enthalten. Egal ob S-Bahn mit Elektrifizierung als auch im weiterbetrieb mit Diesel. Sowas würde auch bei einer möglichen U oder Straßenbahn gemacht werden.
Dass es trotzdem zu Verspätungen kommen kann ist auch klar. Aber diese fallen ja nicht vom Himmel und man ist beim Einfädeln in Ziegelstein (nicht NBO) davon völlig überrascht.
Die Verspätungen kommen fast nur im älteren Streckenabschnitt Eschenau - Gräfenberg zustande. Zwischen Kalchreuth und Nürnberg fährt die Bahn stabil.
Das ist fast die halbe Strecke, da kann man durchaus im Fahrplan etwas Puffer einbauen, damit sie etwas zeit aufholen kann.