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Re: Wer persönlich wird ist immer der schlechtere. 23.02.2026 19:49 |
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Axel25
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Stanze
Dass die Strecke dahingehend ausgebaut und optimiert wird, versteht sich von selbst. Das ist auch bislang in jedem Konzept zur Gräfenbergbahn enthalten. Egal ob S-Bahn mit Elektrifizierung als auch im weiterbetrieb mit Diesel. Sowas würde auch bei einer möglichen U oder Straßenbahn gemacht werden.
Dass es trotzdem zu Verspätungen kommen kann ist auch klar. Aber diese fallen ja nicht vom Himmel und man ist beim Einfädeln in Ziegelstein (nicht NBO) davon völlig überrascht.
Die Verspätungen kommen fast nur im älteren Streckenabschnitt Eschenau - Gräfenberg zustande. Zwischen Kalchreuth und Nürnberg fährt die Bahn stabil.
Das ist fast die halbe Strecke, da kann man durchaus im Fahrplan etwas Puffer einbauen, damit sie etwas zeit aufholen kann.
Ich habe die Gräfenbergbahn jetzt mehrere Jahre nicht genau beobachtet, aber zwei der neuralgischen Stellen liegen bzw. lagen zwischen Eschenau und Nürnberg:
- ein instabiler Damm bei Heroldsberg
- ein Schienenbruch bzw. regelmäßig bewusst durchtrennte Schienen westlich von Großgeschaidt.
Diese müsste man bei einem Ausbau der Strecke grundsanieren, um die Ursache zu beheben.
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Re: Wer persönlich wird ist immer der schlechtere. 23.02.2026 23:07 |
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Stanze
Großgschaidt weiß ich jetzt nicht, ist aber nicht zwischen Kalchreuth und Nürnberg.
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Stanze
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HansL
Dass die Kapazität der Strecke nicht der entscheidende Engpass ist, habe ich mehrfach deutlich dargestellt.
Doch das hast du regelmäßig behauptet, dass der Streckenabschnitt nicht mehr Fahrzeuge verträgt.
Bei einer Anbindung der Gräfenbergbahn hast du das vorgebracht und nicht verstanden dass da gar keine zusätzlichen Züge geben würde.
Ebenso bei der U25, da ist allerdings ein dichterer Takt geplant.
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HansL
Ich habe nie über die Zugsteuerung und die dadurch begrenzte Kapazität diskutiert.
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Stanze
Doch. z.B: "... dass die U2/U3 im gemeinsamen Streckenbereich heute schon überlastet ist. Unter anderem wegen der Linienbündelung. Da jetzt noch eine dritte Linie überlagern?" aus [www.bahninfo-forum.de]
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Stanze
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HansL
Wie @Daniel beschrieben hat, gab es zum Teil groteske Szenen, weil die von der Automatik vorgesehene Zeit nicht mal zum Aussteigen, geschweige denn zum Einsteigen reichte. Ob man dann die Automatik vernünftig umprogrammierte oder mehr auf manuelle Abfertigung setzte, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass man nicht mehr weniger als ein 150 s-Taktschema versuchte. Und es an den Problembahnhöfen schaffte, dass die Leute in Ruhe ein- und aussteigen können. Klappt jetzt wesentlich besser.
Wenn jemand einen Beitrag nicht gelesen und verstanden hat, so sind es doch Sie im Bezug auf die Diskussion der real vorhandenen Fahrgastwechselprobleme. Die ja nicht nur ich beschrieben habe.
Wie gesagt, ich habe explizit zu Daniels Beitrag geantwortet. Für die Problematik auch eine Lösungsmöglichkeit dargestellt.
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HansL
Dazu stehe ich gerade auch in Bezug auf Sie:
Sie glauben an vermeintlich einfache Lösungen. Ohne die Probleme auch nur halbwegs verstanden zu haben. q.e.d.
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Stanze
Weißt du Hansl im Gegensatz zu dir habe ich im Bereich Automatisierung für Siemens und DB in Frankfurt schon gearbeitet. Auch im Bereich Durchsatzerhöhung.
Und dann kommt so einer wie du, der Straßenbahn Konzepte vorschlägt, die langsamer als die bestehende Bahn wäre, gleichzeitig nur die Hälfte der Kapazität hätte, dafür doppelt so viele Fahrer braucht. Und wirft mir vor, ich würde etwas nicht kapieren.
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Kann er mal polemische Aussagen im Titel unterlassen? 25.02.2026 20:42 |
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HansL
Ja, da habe ich beschrieben, dass die Linienbündelung der Grund ist, dass man niemals einen stabilen Takt unter 150 s Sekunden hinbekommen wird.
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HansL
Was Sie beschrieben haben, war, dass man die blödsinnige Automatik ausgeschaltet hat, die versuchte, den Zeitverlust hereinzuholen, indem man die Türen schloss, bevor der Fahrgastwechsel erfolgt ist.
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HansL
Was bei RUBIN alles falsch gelaufen ist, werde ich demnächst noch im Detail darstellen.
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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 26.02.2026 00:55 |
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Dann liefern Sie bitte ein Beispiel 26.02.2026 09:04 |
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Nukebro
Stellt sich die Frage ob das nicht auch wieder "special pleading" ist... Und ob nicht womöglich woanders doch verzweigende automatische Linien in einem dichteren Takt fahren....
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1990er: Intelligenter Bahnsteig 26.02.2026 10:30 |
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Stanze
Ich habe auf Daniels Aussage hin, dass es mit Abfertigen besser läuft, vorgeschlagen ein Automatisiertes optisches System zu nutzen, dass die gleiche Aufgabe erfüllen kann und die Türen bei andrang ein paar Sekunden länger offen lässt.
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Die Überlagerung der beiden Linien ist das Hauptproblem 26.02.2026 10:49 |
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Stanze
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HansL
Ja, da habe ich beschrieben, dass die Linienbündelung der Grund ist, dass man niemals einen stabilen Takt unter 150 s Sekunden hinbekommen wird.
Danke, dass du das nach einigen hin und her zugibst.
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HansL
Ich habe immer die Linienbündelung als einen der Hauptgründe benannt, warum man nicht unter die aktuellen 150 s Taktfolge kommt. Was soll ich da zugeben?
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HansL
Was bei RUBIN alles falsch gelaufen ist, werde ich demnächst noch im Detail darstellen.
Man darf gespannt sein.
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Re: 1990er: Intelligenter Bahnsteig 26.02.2026 13:21 |
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spuernase
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Stanze
Ich habe auf Daniels Aussage hin, dass es mit Abfertigen besser läuft, vorgeschlagen ein Automatisiertes optisches System zu nutzen, dass die gleiche Aufgabe erfüllen kann und die Türen bei andrang ein paar Sekunden länger offen lässt.
In den 1990ern schon gab es dazu übrigens (fast) anwendungsreife Forschungsprojekte, speziell für die Nürnberger U-Bahn: FORWISS - Intelligenter Bahnsteig. Wollte die VAG für die aufkommende Automatisierung dann aber nicht einsetzen.
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Re: Dann liefern Sie bitte ein Beispiel 26.02.2026 13:53 |
Hier, bittesehr: Linie 13 in Paris (Wikipedia) [www.techno-science.net]Zitat
HansL
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Nukebro
Stellt sich die Frage ob das nicht auch wieder "special pleading" ist... Und ob nicht womöglich woanders doch verzweigende automatische Linien in einem dichteren Takt fahren....
Stellen Sie doch nicht einfach eine Vermutung in den Raum. Sondern liefern bitte auch einen Beleg, wo es so etwas geben sollte.
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Warum nicht die deutsche Fassung zitieren? 26.02.2026 16:15 |
Zitat
Nukebro
Hier, bittesehr: Linie 13 in Paris (Wikipedia) [www.techno-science.net]Zitat
HansL
Zitat
Nukebro
Stellt sich die Frage ob das nicht auch wieder "special pleading" ist... Und ob nicht womöglich woanders doch verzweigende automatische Linien in einem dichteren Takt fahren....
Stellen Sie doch nicht einfach eine Vermutung in den Raum. Sondern liefern bitte auch einen Beleg, wo es so etwas geben sollte.
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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 26.02.2026 18:44 |
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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 05.03.2026 13:11 |
Zitat
Nukebro
Die französische Wikipedia gibt eine Fahrzeit von 37 Minuten an. [fr.wikipedia.org] wenn ich es richtig verstehe bezieht sich das auf eine Länge von 23,3 Kilometer (die volle Länge inkludiert eine Verzweigung). Das wäre eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,78 km/h. Also nicht langsamer als die Nürnberger U-Bahn....
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Re: Ist die U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz überlastet? Wenn ja, was kann dagegen getan werden? 05.03.2026 14:18 |
Zitat
UHM
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Nukebro
Die französische Wikipedia gibt eine Fahrzeit von 37 Minuten an. [fr.wikipedia.org] wenn ich es richtig verstehe bezieht sich das auf eine Länge von 23,3 Kilometer (die volle Länge inkludiert eine Verzweigung). Das wäre eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,78 km/h. Also nicht langsamer als die Nürnberger U-Bahn....
OpenRailwayMap gibt als erlaubte Streckengeschwindigkeiten - soweit sie überhaupt angegeben sind - meist 50 - 60 km/h an, in Außenbereichen auch auf kurzen Stücken 70 km/h. Bei der Station La Forge (durch die ich auch schon gefahren bin, allerdings wahrscheinlich vor der Automatisierung) werden dagegen nur 35 - 40 km/h angegeben. Lt. Wikipedia soll das dort eingesetzte Fahrzeug aber 100 km/h Höchstgeschwindigkeit haben.