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ver.di Tarifrunde 2026 ÖPNV 18.03.2026 16:57 |
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Christian0911
Bemerkung von mir - daher Doppelpost, ich schließe mich da den VAG Vorständen an!
Zitat
Verdi TV-N Forderungen 2026
Forderungen für die Tarifrunde TV-N Bayern 26
-Trennung des Manteltarifvertrags vom Lohntarifvertrag
(Separate Kündigungsmöglichkeit der Anlage 2)
-Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich
-Anhebung aller Tabellenwerte um 668,75€
(Schließung der Lücke zum TV-V!)
-Vertreterzulage ab dem 1. Tag
(Zulage nach § 5 Abs. 3)
-Aufhebung der Stufenhemmung
-Wege-, Vor- und Abschlussarbeiten sind voll als Arbeitszeit zu vergüten
-Anhebung des Sonntagszuschlags auf 30%
-Erweiterung der Definition von Nachtarbeit (21h - 06h)
-Zuschläge sollen sich an der individuellen, mindestens an Stufe 2 bemessen
-Mindestruhezeit von 11 Stunden
-Erhöhung der Freistellungstage für Gewerkschaftsarbeit von 6 auf 8 Tage
-Kurzfristig Beschäftigte sollen nicht mehr aus dem Geltungsbereich des TV-N Bayern
ausgeschlossen werden
-Erwartung einer Verhandlungsverpflichtung der Tarifvertragsparteien bei drohendem
Verlust der Eigenwirtschaftlichkeit, von Leistungen oder anderem, was die
Geschäftsgrundlage der Unternehmen gefährden kann
-Laufzeit 12 Monate
-Für die Auszubildenden soll der TVAöD gelten
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Re: ver.di Tarifrunde 2026 ÖPNV 18.03.2026 22:12 |
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Re: VAG-Vorstände haben kein Verständnis für erneute Warnstreiks 18.03.2026 22:59 |
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R-ler
von 42 Std auf 35 bei vollem Lohnausgleich ist eine frechheit hoch 10.
Zitat
R-ler
von 42 Std auf 35 bei vollem Lohnausgleich ist eine frechheit hoch 10.
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Re: VAG-Vorstände haben kein Verständnis für erneute Warnstreiks 19.03.2026 03:02 |
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R-ler
von 42 Std auf 35 bei vollem Lohnausgleich ist eine frechheit hoch 10.
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Forderungen für die Tarifrunde TV-N Bayern 26
Anhebung des Sonntagszuschlags auf 30%
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marco2206
Vor allem wenn man selber dann mal aufgrund vom Streik umdisponieren oder gar sich einschränken muss.
Zitat
marco2206
Zitat
R-ler
von 42 Std auf 35 bei vollem Lohnausgleich ist eine frechheit hoch 10.
Nachtrag zu meiner vorherigen Antwort:
Laut einer Verdi Pressemitteilung vom 25.4.2024 zur damaligen Einigung bei den Tarifverhandlungen betrug in Baden-Württemberg bereits 2024 die reguläre Arbeitszeit nur 39h.
Man hat sich dort 2024 auf eine Absenkung in drei Schritten auf 37,5h pro Woche mit Lohnausgleich geeinigt.
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Re: VAG-Vorstände haben kein Verständnis für erneute Warnstreiks 19.03.2026 13:51 |
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Re: VAG-Vorstände haben kein Verständnis für erneute Warnstreiks 19.03.2026 18:48 |
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Re: VAG-Vorstände haben kein Verständnis für erneute Warnstreiks 19.03.2026 20:55 |
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katie32
Also langsam finde ich es auch extrem belastend was da den Fahrgästen zugemutet wird.
Keine Frage, ich würde denen die Forderungen von Herzen gönnen.
Meiner Meinung nach sind diese in der momentanen Zeit aber relativ utopisch.
Wenn man finanziell nicht darauf eingehen kann, könnte die Stadt den Mitarbeitern vielleicht
eine Art Gutscheinsystem anbieten zusätzlich wo Sie regional einkaufen können.
Das würde vielleicht auch regionale Geschäfte stärken. Ich denke nur laut.
Zitat
Christian0911
Ich biete mich freiwillig dafür an die erste U-Bahn um 4:30 Uhr in Langwasser Süd aufzurüsten :P
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Re: VAG-Vorstände haben kein Verständnis für erneute Warnstreiks 20.03.2026 09:50 |
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marco2206
Was ist an einem "Gutscheinsystem" für den Arbeitgeber günstiger als an einer Lohnerhöhung? Vielleicht die Steuern und Sozialabgaben die man mit einem Gutscheinsystem vermeiden kann. Das war es dann aber auch. Und der Arbeitnehmer "freut" sich über noch weniger Rente, so er sie überhaupt mit 78 noch erleben darf...
Warum auch immer scheint es in Deutschland gesellschaftlich akzeptiert worden zu sein, dass grundsätzlich der Arbeitnehmer (vor allem solche in Berufen, die eher unterdurchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich bezahlt werden) die Inflation "aufnehmen" und dämpfen soll.Zitat
marco2206
Und warum sollen in dieser momentanen Zeit Lohnerhöhungen utopisch sein, wenn gleichzeitig auch bei den Arbeitnehmern die Kosten durch Inflation davon galoppieren? (Wegekosten durch hohe Spritpreise, Heizkosten, und wenn das mit dem Dieselpreis so bleibt muss man nicht lange warten bis die nächste allgemeine Teuerungswelle rollt.)
Zitat
marco2206
Und jetzt komme mit keiner wieder damit a la selber schuld wenn man kein E-Auto/Wärmepumpe hat!
Ich würde, wenn ich zu Hause, oder mindestens im Ort eine vernünftige Lademöglichkeit hätte inzwischen durchaus ein E-Auto in Betracht ziehen. Selber agieren zwecks Lademöglichkeit zu Hause kann ich leider nicht da mir das Haus nicht gehört. Minimum 250km Reichweite, auch im Winter sollten aber schon sein damit man auch mal reserven hat. Es scheitert aber an der Infrastruktur zum Laden und immernoch an den Preisen die für die Stromer aufgerufen werden.
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Axel25
Zitat
marco2206
Was ist an einem "Gutscheinsystem" für den Arbeitgeber günstiger als an einer Lohnerhöhung? Vielleicht die Steuern und Sozialabgaben die man mit einem Gutscheinsystem vermeiden kann. Das war es dann aber auch. Und der Arbeitnehmer "freut" sich über noch weniger Rente, so er sie überhaupt mit 78 noch erleben darf...
Solche Gutscheine können auch schnell zum Ärgernis werden. Ich hatte fast zwei Jahre lang einen Arbeitgeber, der Sodexo-Gutscheine ausgegeben hat. Als Ersatz dafür, dass es aktuell keine Mitarbeiterkantine gab und auch keine entsprechende Vereinbarung mit einer der anderen Arbeitgeber drumherum. Da wir zu der Zeit durch Corona alle im Home Office waren, konnte man die Sodexo-Gutscheine eigentlich nur im Supermarkt verwenden.
Das war ok, solange die Supermärkte ermöglicht haben, mehrere Gutscheine pro Einkauf einzulösen. Als es nur noch zwei pro Einkauf waren (jeweils ca. 8 Euro) wurde es selbst mir als Single zu blöd. Diejenigen mit Familie, die einen großen Wocheneinkauf gemacht haben, sind ihre Gutscheine einfach nicht mehr losgeworden.
Warum auch immer scheint es in Deutschland gesellschaftlich akzeptiert worden zu sein, dass grundsätzlich der Arbeitnehmer (vor allem solche in Berufen, die eher unterdurchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich bezahlt werden) die Inflation "aufnehmen" und dämpfen soll.Zitat
marco2206
Und warum sollen in dieser momentanen Zeit Lohnerhöhungen utopisch sein, wenn gleichzeitig auch bei den Arbeitnehmern die Kosten durch Inflation davon galoppieren? (Wegekosten durch hohe Spritpreise, Heizkosten, und wenn das mit dem Dieselpreis so bleibt muss man nicht lange warten bis die nächste allgemeine Teuerungswelle rollt.)
Dass das durch den eintretenden Kaufkraftverlust zu einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage beiträgt, scheinen die meisten auszublenden.
Vor allem wundert mich, dass offenbar viele Firmen im B2B-Bereich Verträge ohne Preisgleitklausel vereinbaren. Alle Beauftragungen im IT-Bereich/Beratungsbereich, die ich kenne, enthielten eine Klausel, dass der Kunde jährliche Erhöhungen der Tagessätze in Höhe der Inflation mit Unterzeichnen des Vertrages akzeptiert.
Zitat
marco2206
Und jetzt komme mit keiner wieder damit a la selber schuld wenn man kein E-Auto/Wärmepumpe hat!
Ich würde, wenn ich zu Hause, oder mindestens im Ort eine vernünftige Lademöglichkeit hätte inzwischen durchaus ein E-Auto in Betracht ziehen. Selber agieren zwecks Lademöglichkeit zu Hause kann ich leider nicht da mir das Haus nicht gehört. Minimum 250km Reichweite, auch im Winter sollten aber schon sein damit man auch mal reserven hat. Es scheitert aber an der Infrastruktur zum Laden und immernoch an den Preisen die für die Stromer aufgerufen werden.
Ich fahre seit 1,5 Jahren e-Auto fast rein auf Langstrecke (BMW i5). Davon das erste halbe Jahr ohne Möglichkeit, an der Wohnung zu laden. Man fährt halt "tanken" wie mit einem normalen Auto, das war durch den Ladetarif von BMW auch die letzten 1,5 Jahre günstiger als der gleich motorisierte Diesel (und sogar günstiger als der 520d). Entweder passt es zum Streckenprofil, dass man einen Ladestop immer unterbringt, oder man sucht sich einen Ladepark aus, den man mit einem Einkauf oder Essen holen kombinieren kann.
Von dem "Schnarchladen" an Wallboxen kommt man immer weiter ab, da die Akkus mittlerweile auch hohe Anteile HPC-Laden (Hypercharger, DC-Laden mit hohen Strömen/Spannungen) gut verkraften.
Die Anschaffungskosten sind aber immer noch sehr hoch, da gebe ich dir Recht. Mal schauen, wie gut ID Polo und Co. sind.
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Re: VAG-Vorstände haben kein Verständnis für erneute Warnstreiks 20.03.2026 19:31 |