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Ich verstehe Herzogenaurachs StuB-Planungen nicht
geschrieben von Daniel Vielberth 
Hallo allseits,

irgendwie kann ich komplett gar nicht nachvollziehen, welchen Ziele und Zweck Herzogenaurach bei den Trassenfestlegungen für die StuB folgt. Wenn man diese jüngst von M. Erlg gepostete Grafik nimmt [www.bahninfo-forum.de] dann wäre doch Variante 3 + mittige Haltestelle oder Variante 4 die für die Bewohner der Herzobase wesentlich bessere Variante. Abfahrtstelle direkt im Mittelpunkt der Siedlung auf Trassen, wo das Auto weite Umwege fahren muss um überhaupt aus der Siedlung raus zu kommen, die Straßenbahn aber auf direkten Weg die Siedlung verlassen kann, und Einsparung verlorener Wege. Man müsste noch nichtmal den Schummeltrick anwenden für die StuB Einzugradien wie bei einer Stadt/ U-Bahn anzunehmen, sondern selbst der Haltestellensprengel einer normalen Straßenbahn würde da die gesammte Einwohnerschaft der Herzobase erfassen. Sie angesichts dessen für 2b incl. der furchtbaren Haltestellenlage bei 2b zu entscheiden, geht doch konsequent an den Gedanken der Erschließung der Erzobase vorbei?!

Das einzige, was ich mir dabei denken könnte wäre, wenn man konsequent allen Betroffenheiten von Anwohnern aus dem Weg gegen will. Aber eigentlich ist doch die Herzobase genau der Grund, warum man die Bahn überhaupt noch da oben gelegt hat, wie können dann deren Anwohner so egal sein??? Und wenn man Konflikte man Anwohnern scheut: Wenige 100m weiter geht man mit den Anwohnern der Rathgeberstraße in vollen Konflikt, und da isses wiederum völlig egal.

Kann irgendwer mir mal die Logik erklären, nach der die trassieren und Haltestellen planen?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.05.2026 15:17 von Daniel Vielberth.
Leider fehlt in den verlinkten Unterlagen die Tabelle mit den Ergebnissen der FAR-Bewertung, aber der Textteil gibt schon ein paar Informationen.
  • Variante 1 hat die schlechteste Erschließungswirkung --> fällt raus
  • Variante 2a hat den Nachteil der straßenbündigen Führung und wäre, weil es mit 2b eine fast identische Trassierung auf besonderem Bahnkörper gibt, eventuell nicht genehmigungsfähig.
  • Variante 3 ist sehr kurvenreich. Damit langsamer und anfällig für Lärmentwicklung. Daneben wird der zentrale Spielplatz der Herzobase überbaut. Das halte ich auch für falsch.
  • Variante 4 würde einen Grüngürtel und Fließgewässer überbauen.
  • Variante 5 erschließt die Herzobase wieder ziemlich schlecht.

Damit die Variante 2b aus meiner Sicht die sinnvollste, weil mit den wenigsten Nachteilen bzw. planerischen Kopfschmerzen verbunden.

Ideal ist die Planung aber noch nicht: am Olympiaring wird ein Supermarkt gebaut. Dort sollte in der Nähe weiter eine Haltestelle geplant werden, um die ÖPNV-Nutzung besser mit anderen täglichen Wegen kombinieren zu können.
Hallo Axel25,

andererseits hat 2b den meisten verlorenen Weg mittels der 270° Umrundung des rautenförmigen Gebäudes, und ebenfalls leuchtet nicht ein, warum es da, wo die Straße oben aus der HerzoBase herausführt immer noch keine Haltestelle geben soll. Wohnt da in der Siedlung irgendwie ein Oberbonze, den man so sehr fürchtet?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
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