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Einstellung des Straßenbahnbetrieb durch hohe Schäden der Hitzewelle
geschrieben von Lose 
Demnächst kommt möglicherweise noch mal ein Hitzedom ( [www.youtube.com] ) - hoffentlich füllt man zwischenzeitlich nicht die selbe Sorte Teer wie bisher in die Löcher, sondern füllt irgendwas anderes rein.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Alles ist wie immer, nur schlimmer... (Bernd das Brot)
Zitat
Daniel Vielberth
Demnächst kommt möglicherweise noch mal ein Hitzedom ( [www.youtube.com] ) - hoffentlich füllt man zwischenzeitlich nicht die selbe Sorte Teer wie bisher in die Löcher, sondern füllt irgendwas anderes rein.

Also laut meiner Wetter App
sind aktuell zwischen 10.7. und 12.7. mal maxiwalwerte über 30 Grad bis maximal 33 Grad gemeldet. Das ist schon ein Stück entfernt von 37 Grad (und mehr) und Temperaturen um die 33-35 Grad über mehr als eine Woche.

Und solange die Vergussmasse nicht überall komplett ausgebaut und gegen eine andere ersetzt ist, solange wird die Gefahr auch weiterhin bestehen bleiben. Es reicht ja wenn es die Vergussmasse dann an anderen Stellen die bisher noch nicht beschädigt waren wieder herauszieht und auf den Gleisen verteilt.

Spätestens vor dem Winter sollte man die jetzigen schäden aber repariert haben. Sonst riskiert man möglicherweise Frostschäden durch eindringendes Wasser.
Zitat
marco2206
Spätestens vor dem Winter sollte man die jetzigen schäden aber repariert haben. Sonst riskiert man möglicherweise Frostschäden durch eindringendes Wasser.
Ich dachte das wird jetzt erst mal EU-weit ausgeschrieben... SCNR

Sofort wird man nur die wichtigsten Stellen (mit eigenem Personal? ) flicken können. Material und Personal für alles dürfte nicht über Nacht verfügbar sein, da kommen Warnschilder hin und es geht weiter.

LG frankentux
Hi,

wie läuft das z. B. in Dresden und München? Von dort hört/liest man nichts über Bitumen-Probleme!

Mit diesem Zeugs wurden früher doch die ölgefeuerten Dampflokomotiven geheizt, das im Tender erhitzt werden mußte.
Zitat
elixir
Hi,

wie läuft das z. B. in Dresden und München? Von dort hört/liest man nichts über Bitumen-Probleme!

Mit diesem Zeugs wurden früher doch die ölgefeuerten Dampflokomotiven geheizt, das im Tender erhitzt werden mußte.

Das war Schweröl (Bunkeröl C oder D), zwar mit Bitumen verwandt aber nicht identisch.
Heute geht der Verkehr wieder los:

(Auszug aus [www.vag.de])

Wiederinbetriebnahme erster Streckenabschnitte
Am Freitag, 3. Juli 2026 gegen 7.00 Uhr werden wir nach und nach den Straßenbahnbetrieb wieder aufnehmen. Die Straßenbahnen fahren dabei vorerst nur auf bestimmten Streckenabschnitten und pendeln auf diesen. Sie fahren im 10-Minuten-Takt.
Bitte beachten: Es gibt dafür keine Fahrpläne. Sobald weitere Strecken gereinigt sind, werden wir diese in Betrieb nehmen.

Wir beginnen mit diesem Streckenabschnitt: Worzeldorfer Straße – Landgrabenstraße - Plärrer.
Zitat
subwayschorsch
Heute geht der Verkehr wieder los:

(Auszug aus [www.vag.de])

Wiederinbetriebnahme erster Streckenabschnitte
Am Freitag, 3. Juli 2026 gegen 7.00 Uhr werden wir nach und nach den Straßenbahnbetrieb wieder aufnehmen. Die Straßenbahnen fahren dabei vorerst nur auf bestimmten Streckenabschnitten und pendeln auf diesen. Sie fahren im 10-Minuten-Takt.
Bitte beachten: Es gibt dafür keine Fahrpläne. Sobald weitere Strecken gereinigt sind, werden wir diese in Betrieb nehmen.

Wir beginnen mit diesem Streckenabschnitt: Worzeldorfer Straße – Landgrabenstraße - Plärrer.

Wow...nach fast sechs Tagen Stillstand und mangelhafter Fahrgastinformation. Was für eine Meisterleistung. Und selbst jetzt bekommt man keinen ordentlich stabilen Fahrplan oder Takt hin. In den Medien werden die Abfahrten wahrscheinlich auch nicht eingepflegt, gibt ja keine Grundlage für einen Fahrplan.

Die VAG täte gut daran, sich mit den Leipziger Verkehrsbetrieben auszutauschen. Die haben gezeigt, wie es geht. Gerade auch im Bereich der Fahrgastinformation.

Mal blöd gefragt: haben solche Vorkommnisse eigentlich Konsequenzen? Wird da intern und auch öffentlich aufgearbeitet, was schief gelaufen ist, was man besser machen könnte, wie man auch die zahlenden Fahrgäste besser mitnehmen und informieren könnte?

Es ist echt erschreckend, wie das in Nürnberg gelaufen ist und läuft. Ich hätte nie gedacht, dass die VAG eine dermaßen schlechte Performance abliefert. Gerade im Vergleich mit anderen Verkehrsbetrieben war die VAG eigentlich immer einer der besseren Betriebe (zumindest in Deutschland, international gesehen ist da auch noch Luft nach oben).



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.07.2026 09:00 von TW 334.
Zitat
TW 334
Zitat
subwayschorsch
Heute geht der Verkehr wieder los:

(Auszug aus [www.vag.de])

Wiederinbetriebnahme erster Streckenabschnitte
Am Freitag, 3. Juli 2026 gegen 7.00 Uhr werden wir nach und nach den Straßenbahnbetrieb wieder aufnehmen. Die Straßenbahnen fahren dabei vorerst nur auf bestimmten Streckenabschnitten und pendeln auf diesen. Sie fahren im 10-Minuten-Takt.
Bitte beachten: Es gibt dafür keine Fahrpläne. Sobald weitere Strecken gereinigt sind, werden wir diese in Betrieb nehmen.

Wir beginnen mit diesem Streckenabschnitt: Worzeldorfer Straße – Landgrabenstraße - Plärrer.

Wow...nach fast sechs Tagen Stillstand und mangelhafter Fahrgastinformation. Was für eine Meisterleistung. Und selbst jetzt bekommt man keinen ordentlich stabilen Fahrplan oder Takt hin. In den Medien werden die Abfahrten wahrscheinlich auch nicht eingepflegt, gibt ja keine Grundlage für einen Fahrplan.

Die VAG täte gut daran, sich mit den Leipziger Verkehrsbetrieben auszutauschen. Die haben gezeigt, wie es geht. Gerade auch im Bereich der Fahrgastinformation.

Mal blöd gefragt: haben solche Vorkommnisse eigentlich Konsequenzen? Wird da intern und auch öffentlich aufgearbeitet, was schief gelaufen ist, was man besser machen könnte, wie man auch die zahlenden Fahrgäste besser mitnehmen und informieren könnte?

Es ist echt erschreckend, wie das in Nürnberg gelaufen ist und läuft. Ich hätte nie gedacht, dass die VAG eine dermaßen schlechte Performance abliefert. Gerade im Vergleich mit anderen Verkehrsbetrieben war die VAG eigentlich immer einer der besseren Betriebe (zumindest in Deutschland, international gesehen ist da auch noch Luft nach oben).


Hi,

wie läuft das z. B. in Dresden und München? Von dort hört/liest man nichts über Bitumen-Probleme!
Einige Hintergrundinformationen zur Reinigung und wie es generell weitergehen soll gibt es hier mit reißerischem Titel "Steht Nürnbergs Nahverkehr vor einem radikalen Umbau?" bei nordbayern.de - leider mit der üblichen NN/NZ "Unschärfe" mit z.B. nicht existierender Ortsangabe "Kohlenmarkt"...
Und für die Fotografen evtl. interessant für besondere Schnappschüsse:

Zitat

Erste Streckenabschnitte wieder in den Betrieb genommen ... Wir beginnen mit diesem Streckenabschnitt: Worzeldorfer Straße – Landgrabenstraße - Plärrer. Die Straßenbahnen fahren als Linie S.

Quelle: Aktuelle Variante der (sich ständig ändernden) Infoseite bei der VAG.
Zitat
elixir
Zitat
TW 334
Zitat
subwayschorsch
Heute geht der Verkehr wieder los:

(Auszug aus [www.vag.de])

Wiederinbetriebnahme erster Streckenabschnitte
Am Freitag, 3. Juli 2026 gegen 7.00 Uhr werden wir nach und nach den Straßenbahnbetrieb wieder aufnehmen. Die Straßenbahnen fahren dabei vorerst nur auf bestimmten Streckenabschnitten und pendeln auf diesen. Sie fahren im 10-Minuten-Takt.
Bitte beachten: Es gibt dafür keine Fahrpläne. Sobald weitere Strecken gereinigt sind, werden wir diese in Betrieb nehmen.

Wir beginnen mit diesem Streckenabschnitt: Worzeldorfer Straße – Landgrabenstraße - Plärrer.

Wow...nach fast sechs Tagen Stillstand und mangelhafter Fahrgastinformation. Was für eine Meisterleistung. Und selbst jetzt bekommt man keinen ordentlich stabilen Fahrplan oder Takt hin. In den Medien werden die Abfahrten wahrscheinlich auch nicht eingepflegt, gibt ja keine Grundlage für einen Fahrplan.

Die VAG täte gut daran, sich mit den Leipziger Verkehrsbetrieben auszutauschen. Die haben gezeigt, wie es geht. Gerade auch im Bereich der Fahrgastinformation.

Mal blöd gefragt: haben solche Vorkommnisse eigentlich Konsequenzen? Wird da intern und auch öffentlich aufgearbeitet, was schief gelaufen ist, was man besser machen könnte, wie man auch die zahlenden Fahrgäste besser mitnehmen und informieren könnte?

Es ist echt erschreckend, wie das in Nürnberg gelaufen ist und läuft. Ich hätte nie gedacht, dass die VAG eine dermaßen schlechte Performance abliefert. Gerade im Vergleich mit anderen Verkehrsbetrieben war die VAG eigentlich immer einer der besseren Betriebe (zumindest in Deutschland, international gesehen ist da auch noch Luft nach oben).


Hi,

wie läuft das z. B. in Dresden und München? Von dort hört/liest man nichts über Bitumen-Probleme!

In Dresden gab es nur kleinere Einschränkungen, etwa durch überhitzte Fahrzeuge und teilweise Weichenstörungen. Mit den Bitumen gab es nur an wenigen Stellen Probleme, die auch direkt behoben wurden (der Dispatcher (=Verkehrsmeister) war im Netz unterwegs und hat an betroffenen Stellen die Schäden direkt behoben). Der Straßenbahnbetrieb lief erstaunlich stabil und zuverlässig. Eine Einstellung, auch von Teilstrecken, stand nie im Raum. Einzig die Elbfähren hatten durch den geringen Elbpegel Probleme.

Aber auch hier die Kommunikation ausbaufähig. Es fehlt an einer ordentlichen flächendeckenden Information. Die App kommt meistens auch nicht hinterher. Und die Durchsagen der Leitstelle an Haltestellen und Bahnen sind meistens schwer verständlich.

In Berlin, Erfurt und Rostock lief der Verkehr augenscheinlich normal (zumindest das, was ich mitbekommen habe). In Hannover sind/waren wohl einzelne Streckenabschnitte eingestellt.

Spannend war eine Beobachtung bei der großen Bahn: scheinbar hat man teilweise die Fahrstraßen fest auf die Nebengleise (Bahnsteiggleise) gelegt, um Weichenstörungen vorzubeugen um weiterhin Nahverkehr zu ermöglichen.

Einen Nachtrag persönlicher Natur habe ich noch:

Meine Wortwahl der der Vorgänge in Nürnberg betreffend waren etwas sehr schroff. Das war etwas zu sehr übers Ziel hinaus. Mich persönlich hat es sehr getroffen, dass der Betrieb in dieser Form betroffen ist und das hätte ich so nie für möglich gehalten, da ich die VAG immer als einen sehr guten Verkehrsbetrieb wahrgenommen habe. Und im direkten Vergleich mit Leipzig, wo man scheinbar die selben Probleme hatte, fällt die VAG leider deutlich ab, gerade auch bei der Kommunikation. Aber man ist ja scheinbar auf einen guten Weg und man kann nur hoffen, dass diese Episode bald vorbei ist.
Seit heute früh zusätzlich zum Abschnitt

Plärrer-Landgrabenstr. - Worzeldorfer Str. Laut VAG.de

auch der Abschnitt Gibitzenhof- Plärrer im 10 Minuten Takt wieder in Betrieb.
Bei der Reinigung der Fahrzeuge ging es nun scheinbar deutlich schneller als zunächst angenommen.

Laut einem Social Media Post der VAG sind inzwischen 52 Fahrzeuge gereinigt. Bei 8 Fahrzeugen müssen noch Drehgestelle ausgebaut werden da diese wesentlich stärker verschmutzt sind.

Ab Morgen früh sollen weitere Strecken im Straßenbahnnetz wieder befahren werden.
Zitat
marco2206
Bei der Reinigung der Fahrzeuge ging es nun scheinbar deutlich schneller als zunächst angenommen.

Laut einem Social Media Post der VAG sind inzwischen 52 Fahrzeuge gereinigt. Bei 8 Fahrzeugen müssen noch Drehgestelle ausgebaut werden da diese wesentlich stärker verschmutzt sind.

Ab Morgen früh sollen weitere Strecken im Straßenbahnnetz wieder befahren werden.

8 Bahnen könnte man dafür nicht mit einer schnellen spontanen Sondergenehmigung die Variobahnen reaktivieren?

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
Christian0911
8 Bahnen könnte man dafür nicht mit einer schnellen spontanen Sondergenehmigung die Variobahnen reaktivieren?

Nein, kann man nicht und braucht es auch nicht.

Grüßle,
der Werkstattmeister
Zitat
Christian0911
Zitat
marco2206
Bei der Reinigung der Fahrzeuge ging es nun scheinbar deutlich schneller als zunächst angenommen.

Laut einem Social Media Post der VAG sind inzwischen 52 Fahrzeuge gereinigt. Bei 8 Fahrzeugen müssen noch Drehgestelle ausgebaut werden da diese wesentlich stärker verschmutzt sind.

Ab Morgen früh sollen weitere Strecken im Straßenbahnnetz wieder befahren werden.

8 Bahnen könnte man dafür nicht mit einer schnellen spontanen Sondergenehmigung die Variobahnen reaktivieren?

Würde sagen der Aufwand die 8 Bahnen kurzfristig wieder herzurichten ist sinnvoller und langfristiger, als zusätzlich (!!!) noch abgestellte Fahrzeuge mit weiterem finanziellen, personellem und formellen Aufwand herzurichten, die man danach eh nicht mehr braucht.
Zudem reicht der aktuelle Wagenpark, zusammen mit den Baustellensperren, für den Betrieb vollkommen aus.
Mein Bauchgefühl sagt mir, bei der VAG hat kein einziger Mitarbeiter den Plan mit den acht 1200er verfolgt. Zum einen bedarf die Schienenreinigung eh viel Zeit, zum anderen hat man 0ber 60 Fahrzeuge im Liniendienst.

Würde heute Jemand kommen, würde die VAG noch diese Woche die Variobahnen verkaufen.
Zitat
Marktkauf
Mein Bauchgefühl sagt mir, bei der VAG hat kein einziger Mitarbeiter den Plan mit den acht 1200er verfolgt. Zum einen bedarf die Schienenreinigung eh viel Zeit, zum anderen hat man 0ber 60 Fahrzeuge im Liniendienst.

Würde heute Jemand kommen, würde die VAG noch diese Woche die Variobahnen verkaufen.

Volle Zustimmung. Nur scheint die keiner haben zu wollen, dagegen gibt es für fast 30 Jahre alte Fahrzeuge aus der MGT6D-Familie noch Abnehmer. Die Mischung aus Kleinserie und problematischen Multigelenkwagen scheint mögliche Käufer abzuschrecken.
Früher sagte man ja immer haben ist besser als brauchen... - heute wird der Bestand auf ein mimimum geschrumpft das man ja keine Reserven mehr hat... tja.

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.07.2026 13:15 von Christian0911.
Genau das tut man ja. Man hat mehr als genug 3-Teiler, und 4 Teiler inkl. Avenio.
Verschrottet sind die Variobahnen und die 2 3teiler ja auch noch nicht.
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