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Gutachten: Hauptbahnhof platzt aus allen Nähten
geschrieben von Christian H. 
Zitat
flor!an
Aha. Was ändert das? Es gibt gemeinsame Tische Restaurant/Imbiss übergreifend?
Krasse Innovation

Also ich würde auf dem Weg zu "modern" und "einladend" etliche weitere Änderungen für erforderlich halten, die vor allem beinhalten sollten, dass nicht jede Gastronomie von den negativen Auswirkungen der benachbarten Gastronomie beeinträchtigt wird. Die meisten sind zum einen ziemlich in die Jahre gekommen, dann gibt es stark riechende Angebote, deren Gerüche in die benachbarten Bereiche ziehen und Angebote, deren Publikum auch in der Nachbarschaft die Aufenthaltsqualität beeinträchtigt.

Das alles ist für mich irgendwie ausreichend, um ggf. schnell beim Umsteigen etwas auf die Hand zu holen, aber ich habe es eigentlich jedes Mal wieder bereut, wenn ich mich entschieden habe, mich bei längeren Wartezeiten dort niederzulassen.
Es ist zu befürchten, dass das Angebot an richtigen Kneipen noch kleiner wird.
In der Karte fehlt die Kneipe hinter Hunger & Durst. Ist die schon geschlossen ?
Hamburg braucht eine Bahnhofskneipe die 24 Stunden geöffnet hat.
[www.ndr.de]
[www.abendblatt.de]

Die dringend benötigte Erweiterung des Hamburger Hauptbahnhofs verzögert sich weiter. Statt wie ursprünglich geplant 2028 soll der Baubeginn nun frühestens 2031 erfolgen, Hauptgrund ist der Streit zwischen Bund und Stadt über die Finanzierung des rund eine Milliarde Euro teuren Projekts.
Auch der geplante Entlastungstunnel für die Verbindungsbahn kommt wohl deutlich später als erhofft. Nach Einschätzung von Verkehrssenator Anjes Tjarks ist es „sehr, sehr unwahrscheinlich“, dass der Tunnel vor 2040 realisiert wird.
Gut, wenn ich als Stadt allein zwei Millarden pro Jahr an klassischen Sozialhilfeleistungen (Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Unterkunftskosten) versenke, bleibt natürlich nichts mehr für für eine Investition, die für die nächsten 50 Jahre ist. Es ist so schön einfach, diese Infrastrukturmaßnahmen als „Projekt des Bundes“ (Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne)) zu bezeichnen. Die Stadt hat also gar kein Interesse daran?
Was für einen Vorteil soll denn bitte dieser ominöse Verbindungsbahn-Entlastungstunnel haben? Und wie soll der den Hauptbahnhof entlasten? Und wenn sich Bund und Stadt schon um eine Milliarde beim Hbf streiten, woher sollen dann die 20 Milliarden für die U5 kommen?

Zumal die U5-Milliarden im wahrsten Wortsinn wirklich versenkt würden. Die genannten zwei Milliarden Sozialleistungen lägen mit etwa 100 Euro pro Einwohner deutlich unter dem Bundesschnitt von rund 230 Euro jährlich.
Zitat
Ulzburg-Süd
Gut, wenn ich als Stadt allein zwei Millarden pro Jahr an klassischen Sozialhilfeleistungen (Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Unterkunftskosten) versenke, bleibt natürlich nichts mehr für für eine Investition, die für die nächsten 50 Jahre ist. Es ist so schön einfach, diese Infrastrukturmaßnahmen als „Projekt des Bundes“ (Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne)) zu bezeichnen. Die Stadt hat also gar kein Interesse daran?

Ein großer Teil wird halt Wohneigentümern und Aktionären in den Rachen geworfen, die mit Grundbedürfnissen satte Gewinne machen dürfen
Zitat
Ulzburg-Süd
Gut, wenn ich als Stadt allein zwei Millarden pro Jahr an klassischen Sozialhilfeleistungen (Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Unterkunftskosten) versenke...

Die "versenken" das Geld einfach? Ach, wie schön, wenn für Euch die Welt so einfach ist.


Gruß, Matthias
Zitat
Ulzburg-Süd
Gut, wenn ich als Stadt allein zwei Millarden pro Jahr an klassischen Sozialhilfeleistungen (Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt, Unterkunftskosten) versenke, ...


2024 "versenkte" Hamburg 106 Mio€ in den Länderfinanzausgleich, aus dem dieses klassische Armenhaus Schleswig-Holstein* mit 267 Mio€ unterstützt wurde.
Quelle: [www.bundesfinanzministerium.de]

*) Die Ulzburger sollen dabei als faulste Leistungsempfänger aufgefallen sein.
Quelle: Keine.
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