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S-Ottensen - Planung ausgeschrieben.
geschrieben von Glinder 
bauprojekte.deutschebahn.com/p/ottensen-station

Laut Mitteilung der S-Bahn Hamburg sollen die Bauarbeiten jetzt aber tatsächlich wirklich richtig losgehen! Die Behauptung bis Dezember 2021 fertig zu werden, passt aber nicht zum Zeitplan vom August 2016. Bei einem geplanten Baubeginn im 1.HJ 2018 sollte die Fertigstellung im Juli 2020 sein. Heißt Bauzeit 2,5 Jahre! Bisher soll es wohl schon eine Kampfmittelsondierung gegeben haben und ein bischen Grünschnitt. Wie wollen die jetzt den "Rest"in 16 Monaten schaffen, wofür mal über 2 Jahre eingeplant waren?
Bisher wurde noch gar nicht erwähnt, welche Auswirkungen die neue Station auf den Fahrplan hat. Der Halt an den Elbbrücken wurde bereits drei Jahre zuvor in den Fahrplan eingebaut und in Hammerbrook abgestanden. An der S1/S11 sehe ich so eine Vorleistung nicht. Der Halt wird doch sicherlich eine Minute Verzögerung bedeuten. Damit reduziert sich die Wendezeit der S11 in Blankenese auf 1 Minute (nicht machbar, da müsste auf eine überschlagende Wende gewechselt werden, aber das geht vom Gleisplan her (nicht) mehr), und auch für die S1 dürfte es knapp werden. Wie wird dieses Problem gelöst?
Zitat
BÜ Liliencronstraße
Bisher wurde noch gar nicht erwähnt, welche Auswirkungen die neue Station auf den Fahrplan hat. Der Halt an den Elbbrücken wurde bereits drei Jahre zuvor in den Fahrplan eingebaut und in Hammerbrook abgestanden. An der S1/S11 sehe ich so eine Vorleistung nicht. Der Halt wird doch sicherlich eine Minute Verzögerung bedeuten. Damit reduziert sich die Wendezeit der S11 in Blankenese auf 1 Minute (nicht machbar, da müsste auf eine überschlagende Wende gewechselt werden, aber das geht vom Gleisplan her (nicht) mehr), und auch für die S1 dürfte es knapp werden. Wie wird dieses Problem gelöst?
Doch, das Problem wurde bereits am 14.08.2011 erwähnt.
Zitat
oskar92
Zitat
BÜ Liliencronstraße
Bisher wurde noch gar nicht erwähnt, welche Auswirkungen die neue Station auf den Fahrplan hat. Der Halt an den Elbbrücken wurde bereits drei Jahre zuvor in den Fahrplan eingebaut und in Hammerbrook abgestanden. An der S1/S11 sehe ich so eine Vorleistung nicht. Der Halt wird doch sicherlich eine Minute Verzögerung bedeuten. Damit reduziert sich die Wendezeit der S11 in Blankenese auf 1 Minute (nicht machbar, da müsste auf eine überschlagende Wende gewechselt werden, aber das geht vom Gleisplan her (nicht) mehr), und auch für die S1 dürfte es knapp werden. Wie wird dieses Problem gelöst?
Doch, das Problem wurde bereits am 14.08.2011 erwähnt.

Und wurde damals auch eine Antwort gefunden?
Moin!

Ich bin gestern nachmittag an der Baustelle gewesen:


Anwohnerinfo an den Haustüren in der Gaußstraße.



Vor ein paar Tagen war es hier noch grün. Blick in die Thomasstraße. Eigentlich sollten die Vegetationsarbeiten Anfang 2019 außerhalb der Brutsaison stattfinden.



Ab hier ist der Weg längs der Bahn gesperrt.

Gruß, Philip
Moin! Vielen Dank für die Fotos.

Ich hoffe, du hast bei der Gelegenheit kräftig mit angepackt, damit die Station etwas schneller fertig wird. -:)
Kostensteigerungen
18.08.2020 10:08
Laut nahverkehrhamburg.de steigen die Kosten für den Haltepunktbau nochmals auf 27 Mio €.

Geplante Kosten:
16 --> 22 --> 27

Geplante Eröffnung:
?? --> 2017 --> 2021
Moin!
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Moin! Vielen Dank für die Fotos.

Ich hoffe, du hast bei der Gelegenheit kräftig mit angepackt, damit die Station etwas schneller fertig wird. -:)

1 Sonntags arbeitet da keiner
2 zu warm
3 Bandscheibe

:-)

Gruß, Philip
Moin!
Zitat
bukowski
Laut nahverkehrhamburg.de steigen die Kosten für den Haltepunktbau nochmals auf 27 Mio €.

Geplante Kosten:
16 --> 22 --> 27

Geplante Eröffnung:
?? --> 2017 --> 2021

Die Grünflächenplanung des Bezirks Altona für die Umgebung des Haltepunkts in der ursprünglich geplanten Variante mit Seitenbahnsteigen war im Februar 2006 abgeschlossen.
Beziehen sich die geplanten Kosten auf diese Ausführung und diesen Termin?

Gruß, Philip
Re: Kostensteigerungen
18.08.2020 13:44
Zitat
bukowski
Laut nahverkehrhamburg.de steigen die Kosten für den Haltepunktbau nochmals auf 27 Mio €.

Geplante Kosten:
16 --> 22 --> 27

Geplante Eröffnung:
?? --> 2017 --> 2021

Es ist richtig skandalös. Aber auch die Standard-vorgehensweise der DB AG in Hamburg, es überrascht mich kein bisschen. Und der Senat wird wieder brav zahlen, ohne zu zucken. Und nichts wird sich ändern.
Re: Kostensteigerungen
18.08.2020 14:54
Zitat
Philip Pape
Moin!
Die Grünflächenplanung des Bezirks Altona für die Umgebung des Haltepunkts in der ursprünglich geplanten Variante mit Seitenbahnsteigen war im Februar 2006 abgeschlossen.
Beziehen sich die geplanten Kosten auf diese Ausführung und diesen Termin?

Gruß, Philip

Laut Artikel stammen die 16 Mio € Kostenschätzung aus dem Jahr 2012; welche Planungsvariante dies beinhaltet wurde nicht explizit genannt.
Da diese Summe "kommentralos" in einer Reihe mit den aktuellen 27 Mio genannt wird, gehe ich von der gleichen Bauleistung (d.h. mit Gleisverschwenkung & Brückenumbau) aus.

Letztenendes wird es dem gros der Fahrgäste egal sein, ob sie in Fahrtrichtung rechts oder links aussteigen oder das Dach 20 oder 140m lang ist - Hauptsache diese Jahrzehnte alte, verrückte Lücke im bestehenden(!) S-Bahnnetz ÖPNV-Brachfläche in Hamburgs Siedlungsstrukur ist geschlossen und man kommt schneller ans Ziel.
Suche in Google: "grünschnitt saison":
In § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ist seit 2010 bundesweit einheitlich festgelegt, dass Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden dürfen.

Die "Bauarbeiten" dort bestehen bisher im wesentlichen im fällen von einigen Bäumen und dem abräumen von Büschen, Sträuchen und Grünfächen. Laut o.g. Gesetz müssten das dann wohl illegale Arbeiten sein.
Da ich gerade Langeweike habe, habe ich der Wasserschutpolizei eine E-Mail geschickt. (in HH sind die für Ummweltdelikte zuständig).
Scherzfrage: Mal sehen ob Morgen der Bauleiter verhaftet wird.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.08.2020 01:17 von oskar92.
Zitat
oskar92
Suche in Google: "grünschnitt saison":
In § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ist seit 2010 bundesweit einheitlich festgelegt, dass Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden dürfen.

Die "Bauarbeiten" dort bestehen bisher im wesentlichen im fällen von einigen Bäumen und dem abräumen von Büschen, Sträuchen und Grünfächen. Laut o.g. Gesetz müssten das dann wohl illegale Arbeiten sein.
Da ich gerade Langeweike habe, habe ich der Wasserschutpolizei eine E-Mail geschickt. (in HH sind die für Ummweltdelikte zuständig).
Scherzfrage: Mal sehen ob Morgen der Bauleiter verhaftet wird.

Nicht Dein ernst? Motto: Melden macht frei...
Vielleicht hättest Du Dich vorher zu den Ausnahmetatbeständen erkundigen sollen!
Zitat
Djensi
Nicht Dein ernst? Motto: Melden macht frei... Vielleicht hättest Du Dich vorher zu den Ausnahmetatbeständen erkundigen sollen!


Auch "Ausnahmetatbestände" brauchen eine (Sonder-)Genehmigung. Je mehr Bürger wie Djensi den Behörden auf die Pfoten schauen (und hauen), umso eher besinnen die sich darauf, dass sie Pflichten gegenüber den Bürgern haben und Vorschriften auch einzuhalten sind.

Und es gibt durchaus positive Tendenzen. Wurde die Planfeststellung von Diebsteich noch "durchgewunken", so ist man nach dem Aufsehen erregenden Gerichtsurteil – was sich der VCD leider hat "abkaufen" lassen – zum Nutzen der betroffenen Bürger und der Umwelt deutlich zurückhaltener geworden.

Es bleibt allerdings die Hinterlistigkeit, mit der man an solche Vorhaben herangeht. Man hätte auf einfache und preiswerte Weise in Ottensen Seitenbahnsteige bauen können, wenn es wirklich "nur" um die S-Bahnstation gegangen wäre. Hätte die Hochbahn beim Bau von Oldenfelde auch gemacht, wenn nicht zufällig das Testgleis auf der westlichen Seite gestört hätte.
Zitat
NVB
Man hätte auf einfache und preiswerte Weise in Ottensen Seitenbahnsteige bauen können, wenn es wirklich "nur" um die S-Bahnstation gegangen wäre. Hätte die Hochbahn beim Bau von Oldenfelde auch gemacht, wenn nicht zufällig das Testgleis auf der westlichen Seite gestört hätte.

Eh? In Ottensen liegt doch genau wie in Oldenfelde auch ein Gleis (hier ein Gütergleis) direkt neben der S-Bahn?
Zitat
christian schmidt
Eh? In Ottensen liegt doch genau wie in Oldenfelde auch ein Gleis (hier ein Gütergleis) direkt neben der S-Bahn?


Nur mit dem Unterschied , dass das Testgleis bei der U-Bahn noch einen Kilometer weiter geht und regelmäßig genutzt wird. Das Gütergleis in Ottensen wann? das letzte Mal genutzt wurde und heute schon im künftigen Haltestellenbereich endet.
Zitat
christian schmidt
Eh? In Ottensen liegt doch genau wie in Oldenfelde auch ein Gleis (hier ein Gütergleis) direkt neben der S-Bahn?

Dieses Gleis soll laut Planung entlang dieses Abschnitts abgebaut werden. Es bleibt dann nur noch die Verbindungskurve Richtung Diebsteich.

Dafür sollen hier 2 Abstellgleise für die S4 entstehen. Nähere Details (Gleisplan) sind nicht bekannt, ausser dass sie "südlich" liegen sollen. Aber auch hierfür sollten Seitenbahnsteige kein Problem darstellen.

Zudem wäre der Bahnhof mit Seitenbahnsteigen auf der westl. Seite ebenerdig barrierefrei erreichbar, anstatt sich auf einen Aufzug zu verlassen, der bekannterweise 1/3 der Zeit nicht funktionieren wird.
Zitat
NVB
Je mehr Bürger wie Djensi den Behörden auf die Pfoten schauen (und hauen), umso eher besinnen die sich darauf, dass...
es in Hamburg auch mit Pkws ganz gut funktioniert.

Kommen die Kamele an die Macht, verbietet man Klimaanlagen.
"Gestaltqualität für Hamburgs neue S-Bahnhöfe?
Nichts davon ist zu sehen.
Der geplante S-Bahnhof Holstenhofweg könnte als Symbol gelten für die Verachtung des Kunden durch die Bahn."

Und der S-Bahnhof Ottensen auch.

Überschrift und Bildunterschrift stammen aus einem Artikel in der "BAUWELT"
Moin NVB,
Oskar92 hat „ich weiß was“ gerufen oder gemeldet, nicht ich :-)

@oskar92, was ist jetzt am S-Bahnhof Holstenhofweg das Problem?
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