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Wie oft muss ein Fahrgast in Hamburg umsteigen?
geschrieben von Adenosin 
Ich steige auf dem Weg zur Uni zweimal um, einmal vom Bus in die U1, ein zweites Mal von der U1 zur U3. In die Innenstadt fahre ich - je nach Fahrtziel - mit 1 oder 2 Umstiegen. Öfter als zweimal steige ich nur gelegentlich um, wenn ich mal ganz woanders hin muss oder eine andere Route nehme.

Paddy
Da ich in der Nähe des Umsteigeknotens Barmbek wohne, kann ich meist direkt die richtige Linie wählen, um umsteigefrei zum Ziel zu kommen. So erreiche ich meine Uni, die Innenstadt, den Kiez und die Schanze sowie fast alle Ziele in den umgebenden Stadteilen ohne umzusteigen und meist schneller oder zumindest konkurrenzfähig zum Auto, Stichwort Parkplatzsuche...
Zum Stadion mit einem Umstieg am Hbf. oder auch ohne, wenn ich den Sonderzug erwische. Hier wäre das Auto theoretisch schneller, in der Praxis bei dem üblichen An- und Abreiseverkehr eines HSV-Spiels aber wohl eher nicht... ;)
Einzig meine Ziele Richtung Farmsen/Tonndorf/tlw.Bramfeld haben den bahnsteiggleichen Umstieg zur U1 in Wandsbek-Gartenstadt, der aber in gefühlt >90% klappt. Bei einigen Zielen dieser Richtung kommen dann noch Anschluß-Busfahrten ab Farmsen hinzu, dann also zwei Umstiege. Außerdem sind die Verbindungen dann häufig, z.T. wegen längerer Fußwege, deutlich langsamer als das Auto.

Gruß, Daniel
also ich muss, wenn ich denn den HVV nutze, auf dem Weg von meiner Wohnung zur Arbeit
mindestens 2 x umsteigen, in Wandsbek Gartenstadt von der U1 auf die U3 und in Barmbek
von der U3 in den M23 bis Lufthansa Basis, alternativ in Barmbek in die S1 bis Flughafen
und von dort mit dem 292 bis Lufthansa Basis. Seit der Fahrzeitverschiebung der U3
stadteinwärts um eine Minute bekommt mann während des 10 Minuten Taktes die S1
in Barmbek praktisch nie mehr, es sei denn, sie hat Verspätung. Der Umstieg von der
U3 aus Richtung Wandsbek Gartenstadt in Barmek in den M23 Richtung Niendorf-Markt
ist seit November recht angenehm da er Bus unmittelbar vor dem Ausgang hält, vorher
musste man von der U3 kommend erst durch die ganze West-Halle laufen und dann
zum Abfahrtsbereich des M23 links aussen auf der alten Busanlage.

Für das kleine Stück brauche ich mit dem HVV, wenn es denn klappt und der M23 Bus
nicht Ewigkeiten durch die Pampa eiert, 45 Minuten. Mit dem Fahrrad, entlang der
Route Nummer 11 ungefährt 30 Minuten, mit dem Motorrad oder dem Auto 20 Minuten.

Rüdiger
Wenn man nicht gerade das Glück hat, an einem Schnellbahnknoten zu wohnen, kann sich das umsteigen schon häufen.

Beispiel: Wohnort bei der Haltestelle Gertigstraße, Arbeitsort Haltestelle Suhrenkamp.

Entweder 25 -> U1 ->26/174

oder, was schneller geht: 6 -> U3 -> U1 -> 26/174


Im prinzip muss man mit dem bus zur bahn hin, wenn man nicht gerade glück hat, mit der bahn einmal umsteigen (zur bescleunigung auch mehrfach) und dann von der bahn wider mit dem bus in die kleinverteilung
Zitat
Velocité
Ich stelle mal die vage Behauptung auf, dass ich zum keinen Ziel innerhalb Hamburgs öfter als 2 mal umsteigen muss.... Ausgangspunkt ist entweder Graumannsweg oder U Lübecker Straße.

Zu irgendeiner Schnellbahn Haltestelle reicht es am HBF einmal umzusteigen, zum jeweiligen Ziel.
Sollte die Gegend fernab einer U/S Bahn Haltestelle liegen, dann muss man von dieser noch einmal zum Bus greifen - 2er Umstieg.

Die Frage ist also, gibt es in Hamburg eine Haltestelle die nur von einer Buslinie angefahren wird die nicht auch an einem U- oder S-Bahnof hält?

In den Vier- und Marschlanden gibt es so was vielleicht an einer Schulbuslinie. Ansonsten fält mir nichts ein.

Es gibt natürlich Haltestellen zu den du einen gehörigen Umweg fahren würdest wenn du nur 2x umsteigen willst, z.B. Norderkirchenweg.
Hallo Forum,

ich nutze mal diesen thread für folgendes Thema, da es auch mit Umsteigen zu tun hat:
Ich fahre in der Woche jeden Morgen zwischen 8 und 9 Uhr mit der U 3 von der Haltestelle Eppendorfer Baum bis Sternschanze, um dort in die S-Bahn umzusteigen.

Die U-Bahn ist immer chronisch überfüllt, etwa alle 2 - 3 Wochen ist schon an der Haltestelle Eppendorfer Baum kein Einstieg in den Zug mehr möglich.

Aber jedenfalls am Schlump wird die U-Bahn brechend voll. Regelmäßig kommen dort nicht alle Fahrgäste mit. An der Station Sternschanze leert sich die U-Bahn dann um mindestens 50 %.

Aus meiner Sicht müsste mal als Idee geprüft werden, ob man nicht den Linienweg der U 2 von der Station Christuskirche -statt nach Schlump- unter der Weidenalle entlangführt und einen neuen Umsteigebahnhof am Bahnhof Sternschanze querab unterhalb des S-Bahnsteigs einrichtet.
Die U 2 würde dann weiter Richtung Messehallen geführt. Der Linienweg der U3 würde etwas nach Westen verschwenkt, so dass man zwei Doppelbahnsteige einrichten könnte, auf denen jeweils an einer Bahnsteigseite die U 2 und die U 3 in eine Fahrtrichtung halten (wie Berliner Tor; Kellinghusenstraße etc) . Die Querung der beiden Linienwege würde dann hinter dem Bahnhof Sternschanze stattfinden statt beim Schlump.

Vorteile:
Die Fahrgäste aus der U 2 können direkt bis Sternschanze fahren und dort in die S-Bahn umsteigen, ohne 1 Station mit der U 3 fahren zu müssen.
Die Fahrgäste aus der U 2, die in die U 3 Richtung Hafen umsteigen wollen, tun dies erst im Bahnhof Sternschanze, wenn die U 3 von den eigenen Fahrgästen, die zur S-Bahn wollen, entleert ist.
Der Fahrtabschnitt der U 3 zwischen Schlump und Sternschanze wird entlastet (auch wenn die Fahrgäste hinzukommen, die Schlump jetzt in die U 3 einsteigen, um im Bahnhof Sternschanze in die U 2 umzusteigen).

Weitere Vorteile: Schnelles Umsteigen zwischen U 2 und U 3 in dieselbe Fahrtrichtung auf demselben Bahnsteig; schnellerer Umstiegsweg zwischen U-Bahn und S-Bahn, wenn der U-Bahnsteig direkt unter dem S-Bahnsteig belegen ist, so dass die Treppen/ Fahrstühle vom U-Bahnsteig direkt zum S-Bahnsteig hochführen (s. Umstieg von der U 1 in die S-Bahn im Bahnhof Jungfernstieg). Der U-Bahnsteig liegt näher an der Schanzenstraße, von wo das Gros der zusteigenden Fahrgäste kommt.

Der Neubau des U-Bahnhofs und die Änderung des Linienwegs kostet, klar.Aber angesichts der enormen Fahrgastfrequenz und der Bedeutung des Umsteigebahnhofs Sternschanze wäre das Geld aus meiner Sicht jedenfalls besser angelegt als etwa für die Weiterführung der U 4 bis zu den Norderelbbrücken.

Alternative wäre ein Pendelzug der U 2 zwischen Christuskirche (oder einer der Stationen davor) über Schlump zur Sternschanze (oder weiter) denkbar. Aber da fehlen wohl die Kehrgleise an beiden Seiten.

Ich finde die momentane Verkehssituation im Bereich Schlump/ Sternschanze jedenfalls untragbar. Daher spontan meine vorstehende Idee.

Soweit sogut
:-)
Wer soll das bezahlen, das wäre ein absolut teures Projekt und angesichts dessen dass man sich nichtmal Strecken zu abgeschnittenen Stadtteilen und Großwohnsiedlungen leisten kann ein absoluter Luxus.

Das die bahnen dort so unglücklich aneinander vorbeifahren ist geschichtlich bedingt. Zunächst gab es keinen HVV, die Hochbahn und S-Bahn standen in Konkurrenz zueinander und waren nicht gewillt sich gegenseitig Fahrgäste zu verschaffen. Zum anderen gab es das Problem auch sowieso nicht, da noch alle Züge Richtung Eimsbüttel/Hellkamp über den Ring kamen, also auch Sternschanze. Erst mit Bau der Durchmesserlinie über Schlump an Sternschanze vorbei wurde das Problem geschaffen. Ich weiß nicht inwiefern das damals bekannt war, bin mir aber sicher es war durchaus bekannt, man nahm nur wieder die günstigste Variante. Der Bau über Sternschanze wäre ganz sicher nicht unerheblich teurer geworden.
Sinnvoller wäre da eine andere Lösung:

Die U2 östlich von Schlump wird zur U5 und ab Emilienstraße statt nach Niendorf über den Westbahnhof und die Arenen nach Lurup geführt. Diese Strecke kann oberirdisch ähnlich der Walddörferbahn trassiert werden. Die U2 von Niendorf wird dann über die Moorkampkurve auf den historischen Weg als Verstärkerlinie zur U3 auf Süd- und Ostring verschwenkt.

Der Abzweig Emilienstraße muss nicht kreuzungsfrei sein. Nur die Fahrten Niendorf-Innenstadt und Schlump->Lurup könnten nicht gleichzeitig erfolgen. Dies wäre aber ohnehin nicht sinnvoll, da diese sich am Bahnsteig Emilienstaße zur Sicherstellung des Umsteigeverbindung Niendorf <-> Westbahnhof treffen sollten.

Es gibt dabei viele Vorteile:
-Anbindung des Westbahnhofs ans U-Bahn Netz
-Schnellbahnanbindung der Arenen und von Lurup
-Beide Linen haben eine westliche S-Bahn Verknüpfung (U2 Sternschanze und U5 Westbahnhof/Diebsteich)
-Bahnsteiggleicher Übergang zwischen U2 und U5 an der Christuskirche
-Berliner Tor gibt es zu jeder Linie über Hbf-Nord wieser eine Linie über Hbf-Süd, so dass der Umstieg ohne Zeitverlust erfolgen kann.
-Eine eventuelle Stadtbahn auf der M5 Trasse könnte die Relation Niendorf <->Gänsemarkt übernehmen, ohne eine direkte Konkurrenz zur U2 darzustellen.
Tja, die Streckenfuehrung der Innenstadtquerung der U2 ist schon sehr dumm. Insbesondere da der Hellbrook-Ast ja in Schlump schon eine kreuzungsfreie Einfuehrung hatte, und die Strecke im Schildvortrieb gebaut wurde (also eine Unterquerung des Karo-Viertels kein problem gewesen waere), waere eine Fuehrung ueber Sternschanze schon viel, viel besser gewesen.

Aber jetzt denke ich auch dass der Nutzen, so gross er nun fuer einzelne ist, zusammengerechnet in keinem Verhaeltnis zu den Kosten stehen.
Und zur Betrefffrage, man muss gar nicht, man kann in Hamburg auch fast 14 Stunden lang ohne umsteigen OEPNV fahren.
Zitat
christian schmidt
Und zur Betrefffrage, man muss gar nicht, man kann in Hamburg auch fast 14 Stunden lang ohne umsteigen OEPNV fahren.

da bin ich mal auf die auflösung gespannt. mit der u3 gehts nicht.
Zitat
BruceMcLaren
Zitat
christian schmidt
Und zur Betrefffrage, man muss gar nicht, man kann in Hamburg auch fast 14 Stunden lang ohne umsteigen OEPNV fahren.

da bin ich mal auf die auflösung gespannt. mit der u3 gehts nicht.

Aber mit der U1. Da nicht über Kehrgleis gekehrt wird, kann man einfach sitzenbleiben. Über die Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens decken wir aber lieber den Mantel des Schweigens...
Hallo,

@mönckeberg: Das dass geradezu ein historisches Ärgernis ist, haben andere ja schon geschrieben. Das ist damals wirklich blöd gelaufen.

Heute kann man diesen Fehler kaum beheben und Deiner Schilderung nach, besteht nur ein paar Stunden (vielleicht sogar nur eine einzige) wirklicher möglicher Bedarf.

@slhh: Du willst im dicht besiedelten Eimsbüttel eine Hochbahn auf einem Damm neu bauen? Ohne großfllächigen Wohnhausabriss kann ich mir das nicht denken und das wäre wohl im Bereich absolut unmöglich.


Grüße
Boris
Zitat
BruceMcLaren
Zitat
christian schmidt
Und zur Betrefffrage, man muss gar nicht, man kann in Hamburg auch fast 14 Stunden lang ohne umsteigen OEPNV fahren.

da bin ich mal auf die auflösung gespannt. mit der u3 gehts nicht.

Ich dachte schonn an die U3. Fahren die in Barmek endenden Kurzläufer nicht mehr durch? Früher taten sie dass.
Zitat
christian schmidt
Ich dachte schonn an die U3. Fahren die in Barmek endenden Kurzläufer nicht mehr durch? Früher taten sie dass.

Tun sie. Aber nicht den ganzen Tag, sondern unterbrochen durch die HVZen. U1-Stammtakt kannste hingegen früh morgens einsteigen und abends spät wieder aussteigen. Wenn die Umläufe nicht unterbrochen sind, kommen da sogarweit mehr als 14 Stunden raus.

Gruß T.
Zitat
Boris
@slhh: Du willst im dicht besiedelten Eimsbüttel eine Hochbahn auf einem Damm neu bauen? Ohne großfllächigen Wohnhausabriss kann ich mir das nicht denken und das wäre wohl im Bereich absolut unmöglich.

Vom Abzweig von der jetzigen U2 in der Kurve Fruchtallee/Heußweg braucht man noch ca. 150m Tunnel. Der westliche Teil des Eimsbüttler Marktplatzes ist breit genug für die Rampe zum Auftauchen. Weiter dann knapp gut 600m auf einem Viadukt über dem Haferweg (Gewerbegebiet) aufgeständert zum Westbahnhof. Ab dem Westbahnhof kann die Strecke dann auf einem Damm geführt werden.
Hallo slhh,

gut, wäre das eine Problem geklärt, aber der Haferweg ist nun wirklich nicht der breiteste. Da wird kein Viadukt (abgesehen von der gesamten Enge) hinpassen.


Grüße
Boris
R51 bis Buxtehude --- R50 / S3 bis Hauptbahnhof --- S31 / S21 / S11 bis Dammtor --- M5 bis Grindelhof

Und dann bin ich da... Ab und zu steige ich schon in Neugraben bzw. Harburg Rathaus in die S31 um und kann dann durchfahren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.05.2012 09:42 von Alkcair.
Zitat
aahz77
Zitat
christian schmidt
Ich dachte schonn an die U3. Fahren die in Barmek endenden Kurzläufer nicht mehr durch? Früher taten sie dass.

Tun sie. Aber nicht den ganzen Tag, sondern unterbrochen durch die HVZen. U1-Stammtakt kannste hingegen früh morgens einsteigen und abends spät wieder aussteigen. Wenn die Umläufe nicht unterbrochen sind, kommen da sogarweit mehr als 14 Stunden raus.

Gruß T.

Nah, hin- und zurück fahren is schummeln. Sonnabends gehts auf der U3: Barmbek ab 10.13 Uhr, Barmbek an 00.52 Uhr.
Zitat
christian schmidt
Zitat
aahz77
Zitat
christian schmidt
Ich dachte schonn an die U3. Fahren die in Barmek endenden Kurzläufer nicht mehr durch? Früher taten sie dass.

Tun sie. Aber nicht den ganzen Tag, sondern unterbrochen durch die HVZen. U1-Stammtakt kannste hingegen früh morgens einsteigen und abends spät wieder aussteigen. Wenn die Umläufe nicht unterbrochen sind, kommen da sogarweit mehr als 14 Stunden raus.

Gruß T.

Nah, hin- und zurück fahren is schummeln. Sonnabends gehts auf der U3: Barmbek ab 10.13 Uhr, Barmbek an 00.52 Uhr.

OK, aber bei 14:40h / 40min = 22 Runden würd' ich 'nen Drehwurm kriegen ;D

Gruß T.
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