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Nachrüsten von U-Bahn-Stationen mit Fahrstühlen
geschrieben von HHNights 
Zitate aus dem Bericht von
NahverkehrHamburg :

..... Kreienbaum bezeichnet die geplante Vollsperrung während der Bauarbeiten in der ZEIT als “alternativlos”. Ein eingleisiger Betrieb wäre zwar theoretisch möglich, aber dann würde die Baumaßnahme länger dauern .....

..... und weil wir vergangenes Jahr eigens eine Weiche eingebaut haben, müssen wir – anders als früher – nicht den kompletten Abschnitt ab Berliner Tor sperren, der Hauptbahnhof bleibt also erreichbar .....

..... wie groß der zu sperrende Streckenabschnitt der U3 genau ausfallen werde, sei derzeit noch nicht fix, so Kreienbaum in der ZEIT. Grund: Die Hochbahn will auch den U-Bahnhof Rathaus barrierefrei ausbauen, außerdem gäbe es auch am Rödingsmarkt etwas zu tun. “Wir sind gerade in der Abstimmung, wie wir diese Maßnahmen bündeln. Ich denke, im September wissen wir genaueres ......
Zitat
Andreas1
Zitat
Andreas1
Zitat
Sören
Da lese ich jetzt nichts von einer weiteren Unterbrechung der U3. Der letzte Satz könnte auch ein Durchfahren der Haltestelle bedeuten.

Im Abendblatt wird zusätzlich der Pressesprecher der Hochbahn zitiert, welcher angibt, dass für ca. 1 Jahr die Stadion zwischen Hauptbahnhof und Rödingsmarkt gesperrt werden und die Fahrgäste in dieser Zeit auf bestehende Buslinien ausweichen müssen.

Die Sperrung beginnt sogar schon im Januar 2020.
Details gibt es heute bei NahverkehrHamburg.

[www.nahverkehrhamburg.de]

Nein, das stimmt nicht. Offiziell gibt es noch kein Startdatum.

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Koschi1988
Zitat
Sören
Verlängerung auf 120m?
Hoffe ich doch! Eventuell wird dann sogar der Hauptbahnhof verlängert, damit auch dort 120 m Züge halten können.

Landungsbrücken wird doch hoffentlich ebenfalls auf 120 m verlängert, oder?

Nein, die werden nicht verlängert. Eine derartige Verlängerung ist ja sinnlos solange nicht alle Stationen verlängert werden. Jetzt wäre es natürlich sinnvoll dass immer dann mal anzugehen wenn man eh an die Station ran muss. Aber das würde voraussetzen das es einen Willen gibt dann auch alle Stationen anzugehen, inklusive schwieriger Stationen wie Sierichstraße und Hbf Süd (dazu müsste wohl lange Zeit die Straße zwischen Hauptbahnhof und Berliner Tor gesperrt werden, eventuell auch die U1). Da es im Augenblick aber keine zwingende Notwendigkeit dafür gibt (die Hochbahn geht davon aus das 80m Züge noch eine ganze Weile ausreichen und man Kapazitätssteigerungen mit Taktverdichtungen durchführen kann) will man das nicht machen und ein Ausbau der Mönckebergstraße wären nur Kosten an Zeit (auch länge der Sperrung), Geld und Ressourcen.

Ist wie Haltestelle Johnsallee: grundsätzlich eine gute Idee aber nicht so sehr das man den Preis zahlen würde...
Typisch für einen Stadteigenen Betrieb, reicht doch für die nächsten Jahre, in 10 Jahren buddeln wir eben noch einmal.
Zitat
McPom
Zitat
schmidi
[...] Es muss ja nicht jede Haltestelle ein Fahrstuhl bekommen. Reicht Rathaus.

Bei so einer Aussage werde ich richtig sauer. Das kann nur von jemandem kommen, der nicht auf einen Fahrstuhl angewiesen ist.

Doch, JEDE Haltestelle muss einen Fahrstuhl bekommen. Eigentlich müssten es sogar 2 sein - wenn ein Aufzug ausfällt, dann dauert es ja manchmal Tage, bis er wieder repariert werden kann. Das ist für Rollstuhlfahrer oft eine Katastrophe.

Glücklicherweise ist der barrierefreie Ausbau bis 2022 vorgeschrieben - und dürfte einer der Gründe sein, warum momentan so viel und auch parallel gebaut wird. Das mag für sicherlich anstrengend und für einige auch eine Zumutung sein - aber es geht vorbei, es gibt immer Alternativen und die Zumutung ist nichts im Vergleich zu dem, was Menschen mit Behinderung tagtäglich erleben.

Aber so etwas von nicht. Man kann nicht eine U-Bahn Linie wie die U3 zwei Jahre sperren. ( Also zusammen gezählt letztes wegen Weicheneinbau, Dieses Jahr im Januar, jetzt schon wieder ein paar Monate), nächstes wieder, übernächstes Jahr, das darauf folgende usw.



Wenn ich in die Mö will , kann ich auch bis Rathaus fahren und das Stück zurück gehen. Oder vom Hbf zu Fuß. Oder mit den Buslinien dazwischen. Rathaus und Mö liegen in der selben Straße und nur ein paar Meter auseinander. Punkt. Da braucht die Haltestelle ein paar Meter davor kein Fahrstuhl
Und wenn ich im Rollstuhl sitze würde ich eben das Stück zurück fahren . Freut so Greta die sich mit Vermummten tritt und Journalisten ausschließt. Ist ja ein E-Roller.
Mit dieser Argumentation könnte man die Haltestelle Mönckebergstraße auch ganz aufgeben. Spart eine Minute Fahrzeit und Reinigungs- und Unterhaltskosten.
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Mit dieser Argumentation könnte man die Haltestelle Mönckebergstraße auch ganz aufgeben. Spart eine Minute Fahrzeit und Reinigungs- und Unterhaltskosten.

Könnte man in der Tat; zwingend notwendig ist sie nicht.
Aber ist hoffe das passiert nicht ;)
Zitat
schmidi
Und wenn ich im Rollstuhl sitze würde ich eben das Stück zurück fahren . Freut so Greta die sich mit Vermummten tritt und Journalisten ausschließt. Ist ja ein E-Roller.

Lack gesoffen?
Im Gegensatz zur dir nicht.

Und beleidigen lass ich mich nicht von dir schon gar nicht

Dein zurück bleiben bitte ist wohl bei dir im Kopf tatsächlich vorhanden.

Du spinnst wohl.
Zitat
zurückbleiben-bitte
Zitat
schmidi
Und wenn ich im Rollstuhl sitze würde ich eben das Stück zurück fahren . Freut so Greta die sich mit Vermummten tritt und Journalisten ausschließt. Ist ja ein E-Roller.

Lack gesoffen?

Kleiner Tipp für dich, den ich bei schmidi nutze: Rechts neben dem Benutzernamen gibt es ein Feld, welches "Benutzer ignorieren" heißt - Das schont die Nerven, wenngleich man die "Inhalte" noch lesen muss, wenn sie zitiert werden.

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.08.2019 10:57 von Der Hanseat.
Zitat
schmidi
Im Gegensatz zur dir nicht.

Und beleidigen lass ich mich nicht von dir schon gar nicht

Dein zurück bleiben bitte ist wohl bei dir im Kopf tatsächlich vorhanden.

Du spinnst wohl.

Wer solche Statements raushaut, sollte sich nicht wundern, wenn andere an seiner geistigen Gesundheit zweifeln. Das ist keine Beleidigung, das ist berechtigte Sorge.
Zitat
schmidi
Im Gegensatz zur dir nicht.

Und beleidigen lass ich mich nicht von dir schon gar nicht

Dein zurück bleiben bitte ist wohl bei dir im Kopf tatsächlich vorhanden.

Du spinnst wohl.

Wo sind die Admins, wenn man sie mal braucht?
Zitat
Mathias
Zitat
schmidi
Im Gegensatz zur dir nicht.

Und beleidigen lass ich mich nicht von dir schon gar nicht

Dein zurück bleiben bitte ist wohl bei dir im Kopf tatsächlich vorhanden.

Du spinnst wohl.

Wer solche Statements raushaut, sollte sich nicht wundern, wenn andere an seiner geistigen Gesundheit zweifeln. Das ist keine Beleidigung, das ist berechtigte Sorge.

Moin,

ich war auch echt erschüttert, als ich das von schmidi gelesen habe. Ignoranz oder mal Hirn ausschalten? Zu wenig getrunken? Ja, man kann in Sorge sein...

Niemandem ist zu wünschen und zuzumuten, dass er wegen nicht vorhandener Aufzüge oder nicht funktionierender Aufzüge am Leben nicht hinreichend teilnehmen kann oder gleichberechtigt, wie Menschen ohne Mobilitätseinschränkungen, teilweise banale Alltagsdinge nicht so erledigen kann, wie wir es gewohnt sind.
Die Folgen können entwürdigend sein, z. B. wenn die Notdurft zwangsweise in die eigene Hose verrichtet muss, weil eben die Mobilität zur Ausführung menschlicher Bedürfnisse nicht ausreichend gewesen ist. Kommt auf dem weiteren Weg bei anderen Fahrgästen auch echt gut an, wenn man mit vollgesch... Hose in den Bus rollt und
dann sich bei den Fahrgästen noch für die misslichen Lage entschuldigt. Vor einiger Zeit im 27er so erlebt!
Schlichtweg ein Albtraum, nur weil an einer Haltestelle der Aufzug defekt und an einer anderen keiner vorhanden war.

Und immer dran denken, heute ein (unverschuldeter) Unfall oder ein Infarkt/Schlaganfall, geplatztes Aneurysma, schon morgen quasi im Rollstuhl und direkt Betroffener.
Ich bin ja selbst Betroffener, der zumindest auf Barrierearmut angewiesen ist.

Ich reagiere auf so polemische Aussagen von solchen Zeitgenossen schon lange nicht mehr. Es ist einfach sinnlos, da zu diskutieren. Deren Meinung ändert sich erst, wenn sie selbst betroffen sind, dann aber meist radikal.

Die Mehrheit hat zum Glück erkannt, dass es sich auch eins der reichsten Länder der Erde nicht leisten kann, einen durch den demografischen Wandel und die verbesserten Möglichkeiten der Medizin wachsenden Bevölkerungsanteil von der Teilhabe am Leben auszuschließen oder sie auf massive Hemmnisse treffen zu lassen. Teilhabe am Leben heißt in dem Fall nicht nur einen Freizeittrip in die Innenstadt zu machen, sondern auch oft, am Berufsleben teilzunehmen und somit zum Steuerzahler zu werden.

Gerade in der Innenstadt ist man derzeit dazu gezwungen, große Umwege zu machen oder großen Aufwand zu betreiben, weil so wichtige Stationen, wie Jungfernstieg oder Rathaus nicht erreichbar sind. Das ist schon dahingehend schizophren, weil man sonst im ÖPNV massiv Geld investiert, um irgendwo ein paar Minuten Zeitersparnis herauszuholen, aber ausgerechnet Mobilitätseingeschränkte weite Wege zurücklegen müssen. Ich bin sehr froh darüber, dass die EU, die Bundesregierung und die Verkehrsbetriebe (die DB nur mit Einschränkung) das erkannt und festgeschrieben haben.

Und es betrifft ja nicht nur Behinderte - auch viele Eltern mit Kinderwagen, Menschen mit Gepäck oder nur zeitweilig Beeinträchtigte sind auf Fahrstühle angewiesen.
[www.bahninfo-forum.de]
Und ab jetzt bitte Sachlich bleiben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.08.2019 17:00 von STZFa.
Moin,

bei den Fotos im Hochbahn-Dialog [dialog.hochbahn.de] wird nochmal deutlich, warum auf der U1 nicht unter fahrendem Rad gebaut wurde.
Die Bauarbeiten sollen im Übrigen pünktlich fertig werden.

Störungsfreie Woche für euch!
Mir ist wirklich tausend mal lieber, wie die Hochbahn das macht, als das Chaos bei der S-Bahn.

Die lange Sperrung ist zwar mehr als lästig, aber bei der Hochbahn weiß man, dass die rechtzeitig fertig werden (wenn man mal von dem Ausreißer HBf Süd absieht) und dass was Vernünftiges dabei rauskommt.

Wenn ich mir das Drama bei der S-Bahn angucke, wenn da mal was umgebaut wird, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Nun ist die Zeit auch fast rum, in 7 Tagen läuft alles wieder normal. Und die U1 dürfte dann ja wohl auch für die nächsten Jahre von so langen Sperren verschont bleiben, denke ich.
Naja, Landungsbrücken wird von der U3 auch noch Wochen länger als geplant durchfahren als ursprünglich geplant. Die Einschläge kommen auch dort näher - wenn auch auf einem anderen Niveau.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Naja, Landungsbrücken wird von der U3 auch noch Wochen länger als geplant durchfahren als ursprünglich geplant. Die Einschläge kommen auch dort näher - wenn auch auf einem anderen Niveau.

Hallo Hochbahn-Fan,
dieser längere Zeitraum des Durchfahrens der Haltestelle ist deshalb, da die Hochbahn "Landungsbrücken" komplett restauriert (Denkmalschutz) und bei den Abtragungsarbeiten größere Schäden festgestellt wurden.
Im Übrigen ist das durchfahren nicht so schlimm, weil man auch auf anderem Wege, mit nur geringem Mehrzeitaufwand, zur Haltestelle gelangen kann (S-Bahn & Busse).

Und bitte lass solche unqualifizierten Aussagen, wenn Du die Gründe nicht kennst (oder nicht kennen willst).

Gruß Michael
Zitat
ullistein
[...]aber bei der Hochbahn weiß man, dass die rechtzeitig fertig werden[...]

Naja wenn man für Sachen ewig Zeit einplant ist es ja dann auch nicht schwer es im Zeitrahmen zu erledigen.

Beispiel U1 U-Straßburger Straße dort wir seit Monaten rumgebastelt und es ist kein Ende in Sicht. Es wird zwar mit dem der zeitgleichen Baummaßnahme am darüber liegenden Ring 2 begründet, doch ist der eine Aufzug (Bahnsteig <> Schalterhalle) seit Wochen fertig, der zweite (Schalterhalle <> Straßenebene) noch nicht Mal angefangen.

Stattdessen wird der ehemals geschlossene Treppeneingang wieder eröffnet, ein anderer (bei Rewe) dafür aber geschlossen. Das ganze aber nur alle paar Tage mit Arbeitern die wirklich was machen. Der zweite Aufzug soll an einer Stelle gebaut werden, die überhaupt nicht von der Baumaßnahme auf dem Ring 2 betroffen ist. Passiert ist aber noch rein garnichts.

Zudem wird hier ja die klecker Variante gebaut mit zwei verschiedenen Aufzügen die auch noch maximal weit auseinander liegen anstatt direkt eine optimale Lösung zu bauen wie z.b. bei U-Lohmühlenstraße (durchgängig zur Straßenebene) obwohl hier extrem einfach möglich gewesen wäre.

Was ich damit sagen will: sie Hochbahn so darstellen als ob sie alles in Blitzgeschwindigkeit und extrem hochwertig darstellt stimmt nun auch nicht.
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