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U4 wird für 178 Mio EUR bis zu den Elbbrücken verlängert
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Und auch im Zug (DT5) kommt die Ansage "dies ist ein Zug der Linie U4 in Richtung HafenCity Universität"

Erschreckenderweise ist selbst der Stadtteilplan im Hauptbahnhof Nord noch ohne eingezeichneter Haltestelle Elbbrücken. Ist für die Hochbahn die Eröffnung dann doch so überraschend gewesen?
U4 soll zum kleinen Grasbrock verlängert werden (Link führt zu Google, erster Eintrag "Hamburger Abendblatt")

[www.google.de]
Zitat
Kirk
U4 soll zum kleinen Grasbrock verlängert werden
Es soll wohl nur eine Trasse freigehalten werden, um diese dann nachträglich bauen zu können. Die 12.000 Arbeitsplätze und 6.000 Einwohner des kleinen Grasbrooks werden erstmal bei Einzug keine U-Bahn haben. Auch nicht die geplanten Neubaugebiete in Wilhelmsburg nach Verlegung der Reichstr, oder die im Bau befindlichen Neubaugebiete im Harburger Hafen. Dort wird erstmal alles zugebaut, Anbindung überlegt man sich im Nachhinein, nachdem sich alle neue Bewohner schon auf das Auto gewöhnt haben.

Die - sinnvolle - Logik des U-Bahnbaus vor dem Bau eines neuen Viertels scheint bei der HafenCity zu enden...
Ich bin bei der U4 Verlaengerung zur Kleinen Grasbrook ganz optimistisch. Denn ein Problem in Hamburg ist oft die Planung - es wird erst ordentlich geplant wenn die Finanzierung steht, aber durch fehlende Planung ist es schwierig Beschluesse zur Finanzierung zu erwirken, und selbst die Beschluesse gefasst sind dauert es im besten Fall viel laenger (weil halt noch so viel geplant werden muss), und es besteht immer die Gefahr dass in der Planung Kostensteigerungen festgestellt werden die dann neue Finanzbeschluesse erfordert was die Planung weiter verzoegert usw (Ost-S4, Nord-S21 mal als Beispiele).

Ich denke mal dass wird hier anders, aus praktischen Gruenden wird nicht nur eine (ungefaehre) Trasse freigehalten sondern schon etwas genauer geplant wie die U-Bahn fahren wird. Dass wuerde bedeuten dass dann die Politik ein Projekt bei dem die Kosten ziemlich klar sind und das auch ziemlich sicher in wenigen Jahren umgesetzt werden kann - und solche Projekte schaffen es ja oft mal schneller umgesetzt zu werden als erwartet...
Kleiner Grasbrook ist aber nicht der einzige Ort, wo gebaut werden soll. Sobald die Wilhelmsburger Reichstr zu Ende verlegt wird geht es da auch ordentlich los, und der Harburger Binnenhafen ist bereits jetzt nicht mehr wiederzuerkennen, noch viel mehr ist dort geplant. Aber da höre ich nichts von Trassenfreihaltung...

Die überfüllten S3/31 und die Zubringer-Busse werden diese Neubaugebiete nicht verkraften können. Aber die A1 wird ja ab 2024 8-spurig ausgebaut. Das Auto bleibt in HH weiterhin die Zukunft.
Zitat
r2rho
Kleiner Grasbrook ist aber nicht der einzige Ort, wo gebaut werden soll. Sobald die Wilhelmsburger Reichstr zu Ende verlegt wird geht es da auch ordentlich los, und der Harburger Binnenhafen ist bereits jetzt nicht mehr wiederzuerkennen, noch viel mehr ist dort geplant. Aber da höre ich nichts von Trassenfreihaltung...

Die überfüllten S3/31 und die Zubringer-Busse werden diese Neubaugebiete nicht verkraften können. Aber die A1 wird ja ab 2024 8-spurig ausgebaut. Das Auto bleibt in HH weiterhin die Zukunft.

Die Strecke wird im Bereich Harburg unterirdisch geführt werden müssen, was anderes ist dort überhaupt nicht möglich. Ebenso vermutlich in Willyburg.
Wäre aber mal eine interessante Frage. Die moisten U-Bahnen werden halt Unterirdisch gebaut weil oben alles voll ist. Wenn in Wilhelmsburg die Veringstrasse usw erschlossen werden soll geht es auch dort nicht anders. Aber ansonsten ist doch eigentlich überall noch genug Platz für eine Hochbahntrasse? Wäre das eine bessere Variante (billiger, einfacher zu bauen)?
Zitat
christian schmidt
Wäre aber mal eine interessante Frage. Die moisten U-Bahnen werden halt Unterirdisch gebaut weil oben alles voll ist. Wenn in Wilhelmsburg die Veringstrasse usw erschlossen werden soll geht es auch dort nicht anders. Aber ansonsten ist doch eigentlich überall noch genug Platz für eine Hochbahntrasse? Wäre das eine bessere Variante (billiger, einfacher zu bauen)?
Zitat
NWT47
Die Strecke wird im Bereich Harburg unterirdisch geführt werden müssen, was anderes ist dort überhaupt nicht möglich. Ebenso vermutlich in Willyburg.
In den bereits bebauten Teilen von Wilhelmsburg, sowie in Harburg, müsste diese natürlich unterirdisch verlaufen. Doch in den kommenden Neubaugebieten nach Verlegung der Reichstr wäre auch oberirdisch denkbar.
Und selbst wenn unterirdisch ist es sinnvoll die Trasse zu definieren, da die Bauweise und Kosten nachher erheblich erleichter werden, als wenn man, wie in Hamburg üblich, erstmal alles zubaut und sich dann die Anbindung überlegt. Das war ja das Argument, jetzt schon auf freier Fläche bis Elbbrücken zu bauen...

Zudem könnte man das Verkehrskonzept für die Neubauviertel schon mit U4 Verlängerung einplanen - Stichwort integrierte Stadt- und Verkehrsplanung.
Die Trasse auf der jetzigen Reichsstraße führt leider weit am eigentlichen Bedarf (Reiherstiegviertel, Kirchdorf Süd) vorbei. Die U4 muss recht genau der Trasse der M13 folgen.
Außerdem dürfe es heutzutage kaum noch möglich sein, eine oberirdische U-Bahn durch ein Wohngebiet zu bauen. Anwohner fühlen sich ja bereits von unterirdischen Bahnen gestört.
Zitat
r2rho
Zudem könnte man das Verkehrskonzept für die Neubauviertel schon mit U4 Verlängerung einplanen - Stichwort integrierte Stadt- und Verkehrsplanung.
Das wäre schön, aber gilt wohl nicht für Wilhelmsburg. In der HafenCity sagte der ehemalige OD (richtigerweise), dass es nicht nur günstiger (Bauweise), sondern auch sinnvoller ist, wenn man erst die Infrastruktur schafft. So haben die Anwohner und Gewerbetreibende gleich beim Einzug bereits die Alternative ÖPNV vor der Haustür.

Beim Grasbrook ist man da dann noch nicht so zielsicher und will eine Verlängerung nur vertraglich festhalten. Möglicherweise baut man erstmal einen Teil und die Verlängerung kommt dann vor Abschluss des letzten Bauabschnitts. Also so eine Art "halbe ÖPNV-HafenCity-Lösung". Sinnvoll irgendwie schon, aber dann doch halbherzig und nicht ganz so eilig.

In Wilhelmsburg ist es dann ganz anders. Da heißt es seitens der Politik nur, dass man erst den Bedarf für einen wirtschaftlichen Betrieb benötigt bevor man mit Planung und Bau beginnt. Dass alleine die IBA über 5000 Wohneinheiten am Spreehafen und auf der (bald ehemaligen) Reichsstraße plant inkl. Schulen, Einzelhandel, Gewerbe usw., geht da unter. Nebenbei sollen hunderte Wohnungen im Norden sowie Süden der Veddel entstehen. Ebenso gibt's Bauaktivitäten in den Bereichen Haulander Weg, in Georgswerder etc. pp. Gehen wir von kleinen Wohneinheiten aus (im Schnitt 2 Personen), reden wir also von irgendwas zwischen 12.000 und 15.000 neuen Mitbewohnern in den nächsten anderthalb Jahrzehnten. Nur zum Vergleich: die Politik spricht bei der U4-Verlängerung im Osten von 13.000 Bürgern, die dann besser ans Netz angeschlossen werden (https://www.spd-fraktion-hamburg.de/presse/pressemitteilungen/b/schnellbahnausbau-auf-der-horner-geest-zwei-neue-u4-haltestellen-staerken-den-oepnv.html).

Mal ganz zu schweigen von den Zehntausenden auf der Elbinsel, die im Reiherstiegviertel und Kirchdorf heute schon leben; rund um den S-Bahnhof Wilhelmsburg ist ja nicht viel (im Vergleich zu besagten Vierteln). Da sind wir bei der Erschließung, je nach Trasse, gerne bei der doppelten oder gar dreifachen Anzahl im Vergleich zur Horner Geest oder zum Grasbrook. Nicht falsch verstehen: die Ostverlängerung finde ich sinnvoll, ebenso die Weiterführung der U4 Richtung Grasbrook.

Aber der bewohnte Süden hat halt keine Bedeutung. Kommen halt weit über 10.000 neue Anwohner hinzu, um mit der überlasteten 13 zu fahren und zu hoffen, dass man auf der Veddel noch gequetscht einsteigen kann, sofern man reinpasst. Und das Schönste: es wird ja nicht im Süden der Elbinsel aufgehört zu bauen. Harburg wird verdichtet und ebenfalls tausende Wohneinheiten entstehen in Neugraben und Fischbek. Das wird also richtig kuschelig in der S3/S31 und bei Betriebsstörungen hat man noch mehr erfreute Menschen um sich. :-) Aber gut, dass die Autobahn netterweise ausgebaut wird, hatte ja schon ein Vorredner erwähnt.

Wäre ja schon ein Anfang, sich an die vor Jahren angekündigte S32 ranzumachen. Oder zumindest mit einer Busoptimierung ein Teil des Problems zu lösen. Aber dafür hat ja keiner Geld. Vorrangschaltung, Ticketautomaten, Haltestellen hinter Ampeln verlegen... so viel Knete nimmt man nicht für die da in die Hand. Die Leute fahren ja trotzdem irgendwie damit. Ach, ich hör schon auf zu meckern.

Zur Trassenführung einer möglichen U4 gen Süden: da gab es bereits eine Untersuchung der Hochbahn vor fünf Jahren. Einfach "Konzeptstudie U4 Hamburg" im Neuland eingeben. (Verlinkung zum Transparenzportal scheint durch individuell generierte Hashs aktuell nicht zu klappen). Dort hat man grob drei Varianten untersucht. 1. Eine Führung entlang der Veringstraße bis zur Wollkämmerei und dann zur S Wilhelmsburg, 2. Weitestgehend parallel zur Georg-Wilhelm-Straße bis zur Kornweide Richtung Harburg (-> kein Umstieg S Wilhelmsburg) sowie 3. Auf der Trasse der alten Reichsstraße mit Endstation am Rathaus Wilhelmsburg.

Bevorzugt wurde am Ende ein Mix aus den ersten beiden Varianten. Vom Kleinen Grasbrook ginge es demnach bis zum Stübenplatz und anschließend südöstlich bis zur Georg-Wilhelm-Straße mit Haltestelle auf Höhe der Neuhöfer Straße (Energiebunker), danach parallel zur GWS zum Rathaus und weiterem Verlauf über S Wilhelmsburg bis rein in Kirchdorf Süd (und danach angedachte Verlängerung Richtung Harburg östlich der S-Bahn).

Klingt beim Status Quo auch ganz sinnvoll, da so die Siedlungsschwerpunkte abgedeckt sind, die zugleich keinen Schnellbahnanschluss in ihrer Nähe haben. Eine Führung wenige 100 Meter parallel zur S-Bahn wäre zwar eine charmante Redundanz für Störungen und allgemein Entlastungen, aber würde nur wenigen Anwohnern eine deutlich bessere Erschließung bringen.

Andererseits: damals träumte man noch von Olympia und hatte die neuen Wohngebiete der IBA noch nicht auf dem Schirm. So dürfte sich die "Mitte" des Reiherstiegviertels weiter gen Osten verlagern und eine Führung entlang der GWS sinnvoll sein. Zwar ist der Stübenplatz das gefühlte Zentrum des Viertels, aber er liegt dennoch stark am Rande, während am Vogelhüttendeich meistens so viele Leute versuchen in die 13 zu steigen, wie dort schon drin sind. Ist natürlich nur eine eigene Beobachtung und entsprechend wertlos. Aber sollte man das Vorhaben nochmal angehen, würde ich die Fahrgastnachfrage und die Stadtentwicklungsziele sowie -potenziale unbedingt berücksichtigen. Und ich gehe davon aus, dass es bei der HOCHBAHN eh zum Standard gehört (neben weiteren Aspekten wie Dichte, Bildungseinrichtungen, Anwohner im Umkreis von x Metern, ...).

Fragt sich nur, ob und wann die Politik mal einen Startschuss gibt. Vielleicht springt man ja über seinen Schatten, will beim Grasbrook schon anfangs einen U-Bahnanschluss anbieten und plant dann gleich bis zur Mitte Wilhelmsburgs durch. Käme zwar dann immer noch recht spät, da die Bebauung schon weit vorangeschritten sein wird, aber besser so als nie. Ich fürchte aber letzteres. Wenn dann noch eines Tages das S-Bahn-Viadukt in Hammerbrook abgerissen werden muss ohne dass man parallel erstmal Ersatz schafft, wird es für die Leute südlich der Elbe sehr interessant. :-)
Zitat
kalle_v
Wenn dann noch eines Tages das S-Bahn-Viadukt in Hammerbrook abgerissen werden muss ohne dass man parallel erstmal Ersatz schafft, wird es für die Leute südlich der Elbe sehr interessant. :-)
Davor kommt aber noch der Abriss der Süderelbbrücken, die ja angeblich in einem so schlechten Zustand sind, dass Sanierung nicht ausreicht und sie dringend erneuert werden müssen. Das wird dann nicht nur für S-Bahnfahrer ein "Spaß", sondern für den gesamten Bahnverkehr südlich der Elbe...
ist zwar bei dem Thema "U4" eigentlich "off topic" / "am Thema vorbei"

Wenn man ab Hbf Richtung Harburg nur noch 2-stromer einsetzt
könnte man die S-Bahn vorübergehend auf die Fernbahngleise ausfädeln
um die Süderelbe zu überqueren.

Dann wäre es möglich, die 4 Brücken einzeln auszutauschen und die Zeitverluste zu minimieren ...

Ein "Fädelgleis" gibt es ja z.B. schon in Wilhelmsburg und benutzt wird es wohl auch,
Überführungsfahrten von 2-stromern finden zeitweise über die Fernbahn statt,
einen ET474 Vollzug als 2-stromer habe ich sogar selber mal
auf dem Fernbahngleis vor Wilhelmsburg auf "Signal" warten gesehen.

Dass es dort bei der Fernbahn immer recht "eng" zugeht ist ja bekannt,
die metronome haben trotzdem meist nicht mehr als 5 min Verspätung
ausserhalb von Signal / Weichen Störungen und Störenfrieden "betriebsfremde Personen"
---------------------------------------------------------
Ansonsten wäre es schön gewesen, wenn die U4 sich hätte über die vorhandene Brücke
verlängern lassen in Richtung Grasbrook / Harburg
Aber das ist ja nicht möglich / nicht gewollt, die U4 Haltestelle "Elbbrücken"
könnte an die Brücke nicht angeschlossen werden bei ihrem jetzigen Standort.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.07.2019 12:35 von h_guenther.
Ich würde eher vermuten, das man im Falle des Neubaus der Süderelbbrücken die S-Bahngleise komplett auf die benachbarte Brücke der Fernbahn verschwenkt und so den S-Bahnverkehr -fast- unterbrechungsfrei für die Dauer der Bauarbeiten durchführen wird. Einen SEV zwischen Wilhelmsburg und Harburg für eineinhalb Jahre oder länger kann weder die Bahn und noch weniger der Senat irgendwem auch nur ansatzweise zumuten. Man wird denke ich eher den Regionalverkehr in Harburg enden lassen als die S-Bahn für Jahre einzuschränken. Man muss sich klar machen, dass selbst bei eingleisiger Betriebsführung im Bereich der Süderelbbrücke nur noch ein Zehnminutentakt wirklich stabil fahrbar wäre und selbst das könnte man keinem zumuten.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Ich würde eher vermuten, das man im Falle des Neubaus der Süderelbbrücken die S-Bahngleise komplett auf die benachbarte Brücke der Fernbahn verschwenkt und so den S-Bahnverkehr -fast- unterbrechungsfrei für die Dauer der Bauarbeiten durchführen wird...
Glaube ich auch, hat man ja nach der Wiedervereinigung
in Berlin genauso gemacht.

Kommen die Kamele an die Macht, muß Wasser gespart werden.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Ich würde eher vermuten, das man im Falle des Neubaus der Süderelbbrücken die S-Bahngleise komplett auf die benachbarte Brücke der Fernbahn verschwenkt und so den S-Bahnverkehr -fast- unterbrechungsfrei für die Dauer der Bauarbeiten durchführen wird. Einen SEV zwischen Wilhelmsburg und Harburg für eineinhalb Jahre oder länger kann weder die Bahn und noch weniger der Senat irgendwem auch nur ansatzweise zumuten. Man wird denke ich eher den Regionalverkehr in Harburg enden lassen als die S-Bahn für Jahre einzuschränken. Man muss sich klar machen, dass selbst bei eingleisiger Betriebsführung im Bereich der Süderelbbrücke nur noch ein Zehnminutentakt wirklich stabil fahrbar wäre und selbst das könnte man keinem zumuten.

Wurde die Brücke nicht Stück um Stück gebaut? Wenn eine Brücke (=2 Gleise) abgerissen werden, sind noch 6 Gleise da, dann wird neu gebaut, dann die nächste Brücke, und so weiter. Und es wäre doch auch genug Platz da für eine Behelfsbaubrücke links oder rechts - das wäre zwar ziemlich teuer, aber bei dem was da so rüber rollt vielleicht günstiger als die Alternativen...
Zitat
christian schmidt
Wurde die Brücke nicht Stück um Stück gebaut? Wenn eine Brücke (=2 Gleise) abgerissen werden, sind noch 6 Gleise da, dann wird neu gebaut, dann die nächste Brücke, und so weiter. Und es wäre doch auch genug Platz da für eine Behelfsbaubrücke links oder rechts - das wäre zwar ziemlich teuer, aber bei dem was da so rüber rollt vielleicht günstiger als die Alternativen...

Hmm... eine zusätzliche Brücke bauen... wie etwa die der U4? ;)
Ich glaube aber, so wurden tatsächlich damals in den 70ern(?) diese Brücken neu gebaut. Damals wäre diese Maßnahme auch kein Thema gewesen. Ob das in der heutigen Welt noch möglich ist, weiss ich nicht... aber Platz für Behelfsbrücke ist locker da. Und vielleicht kann man die "Behelfs"brücke nach Ende der Bauzeit gleich stehen lassen.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.07.2019 10:15 von r2rho.
An dieser Stelle rächt es sich, dass man die Vervollständigung der Güterumgehungsbahn über Billwerder durch die Vier- und Marschlande nach Maschen mit einer eigenen Elbquerung hat im Sande verlaufen lassen. Würde den Abschnitt Norderelbbrücken - Harburg zugunsten von dringend benötigten Kapazitäten für Personenzüge und im Falle einer solchen Großbaustelle entscheidend entlasten.
Beachtet auch den zugehörigen Thread "Abriss und Neubau der Eisenbahnbrücke über die Süderelbe". Dort finden sich weitere Informationen.

[www.bahninfo-forum.de]
Zitat
Eilzug
Beachtet auch den zugehörigen Thread "Abriss und Neubau der Eisenbahnbrücke über die Süderelbe". Dort finden sich weitere Informationen.

[www.bahninfo-forum.de]
Ja, richtig. Ich wollte den thread eigentlich nicht von Thema ablenken, sondern vielmehr darstellen, dass es Knappheit von Elbquerungsgleisen gibt, und dass dies eine weitere Rechtfertigung für die U4 süd ist.
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