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S4: Neuigkeiten und Diskussionen
geschrieben von LevHAM 
Zitat
Sonnabend
Zitat
BÜ Liliencronstraße

Das lese ich dort nicht heraus. Die blauen Kreise sind neben der S4, wahrscheinlich beziehen sich die auf Buslinien wie den 26er.

Äh, steht doch daneben: "Durch den Ausbau des klassischen ÖPNV erhalten ca. 85% der Hamburger bei durchschnittlich 5 Min Fußweg ein Angebot alle 5 Min"
Und die blauen Blasen sind eben die einzelnen Gebiete um die ÖPNV-Zugangspunkte herum (in denen, alle zusammengerechnet) eben 85% der Hamburger leben).

Zum klassischen ÖPNV zählt aber eben nicht nur die Schiene, sondern auch der Bus.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Moin,

Zitat
Der Hanseat

Zum klassischen ÖPNV zählt aber eben nicht nur die Schiene, sondern auch der Bus.

Ja, da gibt es ja auch noch - notfalls PDF vergrößern - (blass)grüne und sandfarbene Punkte, die sollen wohl die Haltestellen (Zugangspunkte) für die verbleibenden 10% darstellen.
Ist halt besser gemacht als erklärt...
Zitat
Sonnabend
Moin,

Zitat
Der Hanseat

Zum klassischen ÖPNV zählt aber eben nicht nur die Schiene, sondern auch der Bus.

Ja, da gibt es ja auch noch - notfalls PDF vergrößern - (blass)grüne und sandfarbene Punkte, die sollen wohl die Haltestellen (Zugangspunkte) für die verbleibenden 10% darstellen.
Ist halt besser gemacht als erklärt...

Wenn die blauen Punkte wirklich nur für Bahnhaltestellen stehen würden, wären diese nicht in Finkenwerder oder Sinstorf vorhanden.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat


Wenn die blauen Punkte wirklich nur für Bahnhaltestellen stehen würden, wären diese nicht in Finkenwerder oder Sinstorf vorhanden.

Das ist ja eigentlich nicht meine Baustelle.
Die blauen Punkte stehen für die Zugangspunkte an denen

1. Innerhalb von 5 Minuten ein Verkehrsmittel fährt
und
2. der Zugangspunkt fußläufig innerhalb von 5 Minuten erreicht werden kann.

Das kann ja auch dann der Fall sein, wenn mehrere Buslinien vertaktet sind.
Und: Es heißt ja auch nicht: "Mit jedem Verkehrsmittel in jede gewünschte Richtung innerhalb von 5 Minuten", sondern
"ein Mobilitätsangebot innerhalb von 5 Minuten".
Zum Takt: Die ursprünglichen Takte stammen doch sicher aus der Optimierung der Standardisierte Bewertung. Da gibt es bestimmte Vorgaben wie die zu erwartende Fahrgastzahl zu errechnen ist, und wenn das Ergebnis ist dass zu bestimmten Zeiten ein niedriger Takt reicht (nur alle 10 in der HVZ, nur alle 20 nach Ahrensburg, usw), dann steht das halt so in der Planung. Häufiger zu fahren würde in der Theorie der Standardisierten Bewertung mehr Kosten und wenig bringen.

Die Realität wird anders aussehen. Und selbst wenn erstmal mit dem in der Planung stehenden Takt angefangen wird, war es doch in Hamburg auf Neubaustrecken der letzten 40 Jahre so dass fast immer bald nachgebessert wurden musste.

Ich würde allerdings auch den Hamburg-Takt so interpretieren dass auf allen U- und S-Bahnstrecken (bzw. zumindest für alle Strecken außer Randbereichen wie Ohlstedt und Rissen) schon tagsüber alle 5 Minuten ein Zug kommen soll. Wobei bei der S-Bahn das ja immer auch eine Frage der Umsetzbarkeit steht (und zwar nicht technisch sondern DB-mäßig).
Hier 3 Schnappschüsse von den ehemaligen Kleingärten zwischen Hasselbrook und Wandsbeker-Chaussee.

Was passiert eigentlich mit der Fläche außer das hier das Überwerfungsbauwerk gebaut wird?

Der Hang an den S1 Gleisen wird scheinbar gerodet. Kommt hier auch eine Verlegung der Gleise? Ich dachte nur die Abstellanlage wird aufgegeben.


Und weiß jemand warum man die Brücke so schräg einbaut? Die Höhe ist ja mehr als ausreichend für die Gleise der GÜB:


Und ich Frage mich immer noch, was hier die Vorleistung für die S4 Brücke sein soll, bzw warum man hier nicht schon deutlich Aussparungen direkt miteingebaut hat

Zitat
flor!an
... Und weiß jemand warum man die Brücke so schräg einbaut? Die Höhe ist ja mehr als ausreichend für die Gleise der GÜB ... Und ich frage mich immer noch, was hier die Vorleistung für die S4 Brücke sein soll, bzw warum man hier nicht schon deutlich Aussparungen direkt miteingebaut hat.


Möglicherweise berücksichtigt die Brücke Geländeaufschüttungen? Müssten die Vorleistungen für die S4-Brücke nicht hinter den auf dem Bild zu sehenden Gleisen liegen? Vielleicht soll die S-Bahn die Hammer Straße überhöht kreuzen, dann bräuchte man keine Vorleistungen.
Zitat
Sonnabend
Zitat
Der Hanseat


Wenn die blauen Punkte wirklich nur für Bahnhaltestellen stehen würden, wären diese nicht in Finkenwerder oder Sinstorf vorhanden.

Das ist ja eigentlich nicht meine Baustelle.
Die blauen Punkte stehen für die Zugangspunkte an denen

1. Innerhalb von 5 Minuten ein Verkehrsmittel fährt
und
2. der Zugangspunkt fußläufig innerhalb von 5 Minuten erreicht werden kann.

Das kann ja auch dann der Fall sein, wenn mehrere Buslinien vertaktet sind.
Und: Es heißt ja auch nicht: "Mit jedem Verkehrsmittel in jede gewünschte Richtung innerhalb von 5 Minuten", sondern
"ein Mobilitätsangebot innerhalb von 5 Minuten".

Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister, 30.03.2019: „Bis 2030 soll jeder Hamburger in 5 Minuten ein öffentliches Mobilitätsangebot erhalten.“

Folienvortrag: "Durch den Ausbau des klassischen ÖPNV erhalten ca. 85 % der Hamburger bei durchschnittlich 5 min Fußweg ein Angebot alle 5 min." Also schon weniger.

Es ist ja durchaus denkbar, dass alle 5 Minuten ein Bus zur S-Bahn fährt, die dann nur alle 10 Minuten fährt, ähnlich der Linie 189, die alle 10 Minuten nach Wedel fährt von wo aus die S-Bahn nur alle 20 Minuten abfährt.

Allerdings wäre das schon grenzwertiges Marketing.

Der Vortrag zum Hamburg-Takt hält sich übrigens auffällig zurück, was Maßnahmen bei der S-Bahn angeht. Und hier geht es ja um die S4.
Moin,

die Schräglage der Brücke ist bedingt durch die rechts liegenden Hauptfernwärmeleitungen.

Bei den Vorleistungen an der Hammer Straße ist auf den ersten Blick nichts zu sehen, habe mir das auch schon vor einiger Zeit angeschaut. Auf alle Fälle kann man die
Betonwände, die auf der Wand mit der Ziegelverblendung aufgesetzt sind, relativ problemlos entfernen. Ich bin in der Bauphase der Unterführung nicht vor Ort gewesen, aber vielleicht hat man für die Widerlager schon irgendwelche Vorbereitungen getroffen?
Unabhängig von der S4-Planung wird bereits ab jetzt ein neues ESTW am Pulverhof gebaut, das die alten Stellwerke Rahlstedt und Wandsbek von 1982 ersetzt. Die ersten Bäume wurden schon gefällt!
https://www.buschhueter.de/bahn-baut-neues-elektronisches-stellwerk-in-rahlstedt/

Für die verschiedenen Bauzustände ist ein ESTW sicherlich flexibler als die Relaisstellwerke. Allerdings wird es von Hannover aus gesteuert werden. Ich dachte, man hätte sich von dem Irrweg längst verabschiedet.
Zitat
BÜ Liliencronstraße
Die ersten Bäume wurden schon gefällt!
https://www.buschhueter.de/bahn-baut-neues-elektronisches-stellwerk-in-rahlstedt/

Tja, halt Buschhüter und nicht Baumhüter. -:)
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