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S4: Neuigkeiten und Diskussionen
geschrieben von LevHAM 
Moin,

Zitat
Sascha Behn
Ich denke bei solchen Planfeststellungsverfahren werden die Projekte so betrachtet und dann erstmal auf nötige gekürzt um den KNF von >1 zu erreichen.

nee, das hat überhaupt nichts miteinander zu tun: Das Planfeststellungsverfahren ist die verwaltungsrechtliche Genehmigung. Im Planfeststellungsverfahren werden sämtliche öffentlich-rechtlichen Belange geprüft und entschieden. Der Planfeststellungsverfahren bündelt alle verwaltungsrechtlichen Entscheidungen für das gesamte (Teil)projekt an einer Stelle in einem Bescheid.

Der NKF ist eine Entscheidungsgrundlage, ob beispielsweise der Bund sich überhaupt an den Kosten beteiligt (beteiligen darf) und ist dem Planfeststellungsverfahren auch zeitlich deutlich vorgelagert.
Zitat
Der_Hamburger
Zitat
StephanHL
Entscheidend dürfte ja sein, was im Planfeststellungsbeschluss steht aber der lässt ja auch auf sich warten - insofern - abwarten und weiter Tee oder Kaffee trinken. Ob man das jetzt wieder umschmeisst und statt nördlich von Ahrensburg die Dreigleisigkeit beendet oder noch die paar Kilometer bis Bargteheide weiterzieht - mal sehen - der Fahrplanstabilität würde es gut tun aber ich verlasse mich da mal lieber nicht drauf
Circa 7 Kilometer lang ist die Strecke von Ahrensburg nach Bargteheide. Das ist schon eine ganze Strecke...
Aber es würde der Fahrplanstabilität gut tun, wie StephanHL schon sagte.

Außerdem habe ich dann noch den Gedanken, dass man durch das zusätzliche Gleis vielleicht doch noch an Delingsdorf denken könnte...

Das 3. Gleis wäre definitiv wünschenswert!

Nicht nur ein drittes! Meine Wunschvorstellung(!) war, dass die S4 komplett auf eigenen Gleisen von/bis Bad Oldesloe fährt. Wenn das denn absolut nicht möglich ist, dann wenigstens bis Bargteheide mit Zwischenhalt Delingsdorf und hinter Bargteheide ein Gleis mit mindestens 3 km langem Kreuzungsgleis im Bereich Kupfermühle. Und das ganze möglichst mit Gleichstrom aus der seitlichen Stromschiene, auch wenn die Züge dann nur 100 km/h fahren können. Die 140 km/h werden ohnehin nicht ausgefahren, auch auf der S5 gen Stade nicht. So wie es jetzt geplant wird, wird es gleichen Probleme geben wie auf der Stader Strecke wo stets und ständig auf der Linie S5 Verspätungen aus dem Wechselstromabschnitt in den Gleichstromabschnitt eingetragen werden. Und auch im Bereich der Systemwechselstelle gibt es immer mal wieder Macken speziell bei Minusgraden
Zitat
Rüdiger
Zitat
Der_Hamburger
Zitat
StephanHL
Entscheidend dürfte ja sein, was im Planfeststellungsbeschluss steht aber der lässt ja auch auf sich warten - insofern - abwarten und weiter Tee oder Kaffee trinken. Ob man das jetzt wieder umschmeisst und statt nördlich von Ahrensburg die Dreigleisigkeit beendet oder noch die paar Kilometer bis Bargteheide weiterzieht - mal sehen - der Fahrplanstabilität würde es gut tun aber ich verlasse mich da mal lieber nicht drauf
Circa 7 Kilometer lang ist die Strecke von Ahrensburg nach Bargteheide. Das ist schon eine ganze Strecke...
Aber es würde der Fahrplanstabilität gut tun, wie StephanHL schon sagte.

Außerdem habe ich dann noch den Gedanken, dass man durch das zusätzliche Gleis vielleicht doch noch an Delingsdorf denken könnte...

Das 3. Gleis wäre definitiv wünschenswert!

Nicht nur ein drittes! Meine Wunschvorstellung(!) war, dass die S4 komplett auf eigenen Gleisen von/bis Bad Oldesloe fährt. Wenn das denn absolut nicht möglich ist, dann wenigstens bis Bargteheide mit Zwischenhalt Delingsdorf und hinter Bargteheide ein Gleis mit mindestens 3 km langem Kreuzungsgleis im Bereich Kupfermühle. Und das ganze möglichst mit Gleichstrom aus der seitlichen Stromschiene, auch wenn die Züge dann nur 100 km/h fahren können. Die 140 km/h werden ohnehin nicht ausgefahren, auch auf der S5 gen Stade nicht. So wie es jetzt geplant wird, wird es gleichen Probleme geben wie auf der Stader Strecke wo stets und ständig auf der Linie S5 Verspätungen aus dem Wechselstromabschnitt in den Gleichstromabschnitt eingetragen werden. Und auch im Bereich der Systemwechselstelle gibt es immer mal wieder Macken speziell bei Minusgraden
Ja, gute Idee. Ich würde es für gut halten, alle 20 Minuten nach Bad Oldesloe fahren zu können. Vielleicht noch mit neuen Zwischenhalten Tremsbüttel, Delingsdorf und Meiendorf.

Verspätungen auf der S4 werden nicht vermieden werden können.
Erst Recht nicht, wenn die S4-West in Betrieb geht. Dann wäre die S5 definitiv ein kleines Problemchen.
Unbedingt muss man genügend Zeit in den Fahrplan einbauen.
Ich bin letztens mit Erixx gefahren. Ich war erstaunt, wie viel Zeit eingeplant wurde. An jeder Station 2-5 Minuten Puffer. Dennoch aufgrund eines Polizeieinsatzes mit 8 Minuten Verspätung an der Endstation angekommen. Allerdings sah es am Anfang viel schlimmer aus. Kurz: Durch die Zeitpuffer könnte einiges an Zeit "zurückgeholt" werden. So sollte man es auch auf der S4 machen. Dasselbe auch auf der S5.

Es wäre toll, wenn man seine Uhren nach der S-Bahn stellen könnte.

Da ich mittlerweile nicht mehr in Hamburg lebe, aber oftmals von Lübeck nach Rahlstedt pendeln muss, fände ich einen 20 Minuten Takt auf der S4 gut, wie ich ja schon erwähnt habe. Sicherlich bin ich nicht der einzige. Aber ich glaube, dass man da wieder Kapazitätsprobleme haben könnte, auch mit einem zusätzlichen Gleis. Aber ein Kreuzungsgleis (4. Gleis) in und bei Kupfermühle könnte wirklich helfen.

Wenn alles mit Gleichstrom gemacht wird wäre das Klasse.
Die S-Bahnen haben sich weitere Gleise verdient. S4 und S5 müssen mehr Kapazitäten bekommen. Außerdem sollte die Stabilität des Fahrplans verbessert werden.

Ich fände es außerdem gut, wenn der RE80 in Bargteheide hält. Dann fände ich es auch in Ordnung, außerhalb der HVZ die S4 nur alle 60' bis Bad Oldesloe fahren zu lassen.
Wenn dann der stündliche RE80 dazukommt hat man immerhin 2 Züge je Stunde, was eine Verbesserung zum aktuellen Angebot darstellt.

Auch wenn dies alles nur reine Wünsche und Spekulationen sind, würde ich mich über ein eigenes S4-Gleis freuen, auch wenn man es nur bis Bargteheide baut.

Nun habe ich Lust nach meinen Ideen und meinen Spekulationen einen Spekulatius zu essen, damit ich besser Spekulieren kann. 😂

Das Gleis wäre auch nötig, falls der RE78 in Betrieb gehen sollte. Dieser nimmt einem ja auch die Kapazitäten, was dazu führt, dass man mit der S4 z.B. schon in Bargteheide wenden muss, da man so pünktlich ist. Die armen Bewohner von Butz/Kupfermühle und Umgebung...

Bitte, lass' uns das 3. Gleis haben, am besten bis Bad Oldesloe, aber mindestens bis Bargteheide.

Schönen Nachmittag/Abend noch!

_________________________________
[TUT TUUUT!
Hier kommt Der_Hamburger!]
Der Systemwechsel auf der S5 ist das kleinste Problem. Ursache für die vielen Verspätungen ist die komplett marode Infrastruktur und der Mischbetrieb mit dem Regionalverkehr und Güterverkehr. Auf der S4 kommt noch erschwerend der Fernverkehr hinzu.
Bei der Verlängerung nach Stade wurde fahrlässig geplant und an der falschen Stelle gespart, das sieht bei der S4 z.B. durch die Beseitigung der BÜ anders aus.

Gleichstrom hätte höchstens bis Rahlstedt Sinn gemacht, denn dahinter können 140km/h gefahren werden. Ein 3. Gleis sorgt zwangsläufig für die Beseitigung aller BÜ, was positiv ist. Nördlich von Bargteheide reicht aber der Mischbetrieb, da hier eh nur alle 60min gefahren wird, was völlig ausreichend ist.
Moin,


wie zu erwarten, taucht das dritte Gleis zwischen Gartenholz und Bargteheide jetzt im Entwurf des Landesweiten Nahverkehrsplans als Einzelmaßnahme auf.
Wo findet man den Entwurf denn?
Zitat
Sonnabend
Moin,

war hier verlinkt.

Wow, das ist ja mal ein vollständiger (sehr langer) LNVP. Sehr interessant und aufschlussreich.

Gibt es seinen entsprechenden LNVP auch für Hamburg? Es wäre ja schön mal ebenso gesammelt zu sehen, was die Hansestadt Hamburg überhaupt an Schienenverkehrsprojekten (Ausbauvorhaben) mittel- und langfristig in Betracht zieht.

Gruß
Alter_Wedler
Zitat
Alter_Wedler
Zitat
Sonnabend
Moin,

war hier verlinkt.

Wow, das ist ja mal ein vollständiger (sehr langer) LNVP. Sehr interessant und aufschlussreich.

Gibt es seinen entsprechenden LNVP auch für Hamburg? Es wäre ja schön mal ebenso gesammelt zu sehen, was die Hansestadt Hamburg überhaupt an Schienenverkehrsprojekten (Ausbauvorhaben) mittel- und langfristig in Betracht zieht.

Gruß
Alter_Wedler

Moin,

Hamburg hat so etwas nicht und könnte den LNVP mehrfach unverändert herausbringen, weil die meisten Projekte hier ja echte Langläufer sind: S4 Ost, S5, S6, U4, U5, Brückenerneuerungen der DB, (Vielleicht noch VET - aber darüber spricht ja derzeit niemand).

Projekte wie U3 Fuhlsbüttler Straße sind da erfrischend kurzfristig und schnell machbar.

Vielleicht wäre es aber mal an der Zeit, dass ich eine Aufstellung der Hamburger Projekte mache - in Anlehnung an den LNVP SH. Eine kompakte Übersicht sucht man ja doch vergebens.

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Erstmal danke an DT5 für die Zusammenfassung. Persönlich fände ich es schön wenn es auch in HH einen LNVP geben würde (und mit öffentlicher Konsultation!). Andererseits muss man auch sehen dass es in Hamburg viel weniger öffentliche Amtsträger gibt die mitreden wollen (d.h. keine Kreise und Gemeinden), und die Stadt hat einen viel direkteren Durchgriff auf große Teile des ÖPNV hat (d.h. Hochbahn, VHH, AKN) als SH. Und so der Koordinatsnutzen wohl geringer ist.
Moin,


Zitat
christian schmidt
Erstmal danke an DT5 für die Zusammenfassung.

ja, auch von mir einen Dank an Marcel für die Fleißarbeit (wollen wir mal hoffen, dass die Träger öffentlicher "Bedenken" nicht noch zu viele Änderungen durchsetzen).

Zitat
christian schmidt
Persönlich fände ich es schön wenn es auch in HH einen LNVP geben würde (und mit öffentlicher Konsultation!). Andererseits muss man auch sehen dass es in Hamburg viel weniger öffentliche Amtsträger gibt die mitreden wollen (d.h. keine Kreise und Gemeinden), und die Stadt hat einen viel direkteren Durchgriff auf große Teile des ÖPNV hat (d.h. Hochbahn, VHH, AKN) als SH. Und so der Koordinatsnutzen wohl geringer ist.

Gott bewahre...
Jeder Hinterbänkler bekommt glänzende Augen, wenn er - auch bei unpassendster Gelegenheit - das Wort "Bürokratieabbau" in den Mund nehmen kann - und hier soll eine neue Ebene geschaffen werden?
Mit wem soll Hamburg sich denn bitte abstimmen bei rein auf das eigene Bundesland bezogenen Maßnahmen?
Und was soll eine öffentliche Konsultation sein bzw. bringen? Die Betroffenen (also die, die es angeht) haben doch ihre Beteiligungsrechte und ansonsten sind die Wege in Hamburg doch recht kurz und übersichtlich.
Zitat
Sonnabend
Moin,


Zitat
christian schmidt
Erstmal danke an DT5 für die Zusammenfassung.

ja, auch von mir einen Dank an Marcel für die Fleißarbeit (wollen wir mal hoffen, dass die Träger öffentlicher "Bedenken" nicht noch zu viele Änderungen durchsetzen).

Zitat
christian schmidt
Persönlich fände ich es schön wenn es auch in HH einen LNVP geben würde (und mit öffentlicher Konsultation!). Andererseits muss man auch sehen dass es in Hamburg viel weniger öffentliche Amtsträger gibt die mitreden wollen (d.h. keine Kreise und Gemeinden), und die Stadt hat einen viel direkteren Durchgriff auf große Teile des ÖPNV hat (d.h. Hochbahn, VHH, AKN) als SH. Und so der Koordinatsnutzen wohl geringer ist.

Gott bewahre...
Jeder Hinterbänkler bekommt glänzende Augen, wenn er - auch bei unpassendster Gelegenheit - das Wort "Bürokratieabbau" in den Mund nehmen kann - und hier soll eine neue Ebene geschaffen werden?
Mit wem soll Hamburg sich denn bitte abstimmen bei rein auf das eigene Bundesland bezogenen Maßnahmen?
Und was soll eine öffentliche Konsultation sein bzw. bringen? Die Betroffenen (also die, die es angeht) haben doch ihre Beteiligungsrechte und ansonsten sind die Wege in Hamburg doch recht kurz und übersichtlich.

Moin,

gern :)

Ich denke auch, dass Hamburg als Einheitsgemeinde keinen LNVP in dem Sinne braucht. Was aber tatsächlich fehlt ist ein Überblick, was gebaut, was geplant und was überlegt wird. Teile davon kann man ja jährlich in der Tariferhöhungs-Drucksache nachlesen. Ich werde mal in mich gehen, das auch aufzuarbeiten und - Achtung - die Träger öffentlicher Belange einzubeziehen ^^

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Zitat
Sonnabend
Und was soll eine öffentliche Konsultation sein bzw. bringen? Die Betroffenen (also die, die es angeht) haben doch ihre Beteiligungsrechte und ansonsten sind die Wege in Hamburg doch recht kurz und übersichtlich.

Also ich denke eine öffentliche Konsultation eines LNVP könnte bei späteren Bürgerbeteiligungen helfen, im Sinne dass man dann sagen kann das Prinzip wurde schon diskutiert, hier geht es nur noch um Details und Umsetzung.

Und generell ist meine Erfahrung dass bei so einer Konsultation eines LNVP (oder ähnliches), die meisten Kommentare nicht so viel Einfluss auf die finale Version haben, ziemlich viele auch eine totale Zeitverschwendung sind, aber es immer auch einige mit interessanten Ideen gibt an die man als Schreiber nicht gedacht hat und die sehr wohl die Pläne verbessern.

Zitat
DT5-Online

Ich denke auch, dass Hamburg als Einheitsgemeinde keinen LNVP in dem Sinne braucht. Was aber tatsächlich fehlt ist ein Überblick, was gebaut, was geplant und was überlegt wird. Teile davon kann man ja jährlich in der Tariferhöhungs-Drucksache nachlesen. Ich werde mal in mich gehen, das auch aufzuarbeiten und - Achtung - die Träger öffentlicher Belange einzubeziehen ^^

Oh das wäre schön. Ich stimme ja zu dass HH einen LNVP weniger braucht, nur denke halt dass es doch schon ein paar gute Gründe dafür gäbe. Und ich persönlich fände einen HH-LNVP sehr interessant - und ich denke viele andere hier auch…



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.2026 12:46 von christian schmidt.
Moin,

@Christian Schmidt
deinen Ansatz habe ich schon verstanden, aber eine "öffentliche Konsultation" kann auch unberechtigte Erwartungen wecken - letztlich geht es in Hamburg doch nur um das Arbeitspaket der BVM für die nächsten Jahre.
Von der Bahn sind sind nahverkehrsmäßig für Hamburg keine eigenen echten Impulse zu erwarten, die AKN kommt vielleicht mit Bergedorf - Geestacht noch einmal ins Spiel (aber ich meine, hier liegt die Federführung bei Schleswig-Holstein).
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