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S4: Neuigkeiten und Diskussionen
geschrieben von LevHAM 
Zitat
Djensi
Moin,

das Gebäude liegt nicht mitten im Wald. Es liegt nur knapp 50 Meter abseits, von der stark frequentierten Kreuzung Am Pulverhof/Stein-Hardenberg-Straße.
Das Foto auf der Buschhüter-Seite ist von der Einfahrt, die direkt an dieser Kreuzung liegt, gemacht worden.

Ich zitiere nur den hier ach so vergötterten

Zitat
Buschhüter
Das zweistöckige Modulgebäude für das neue Elektronische Stellwerk ist in dem kleinen Wäldchen zwischen der Bahnstrecke und der Stein-Hardenberg-Straße entstanden, direkt an der zukünftigen S4-Station “Pulverhof”.
Hihi,

das Wäldchen musste dort zum Teil weichen und nun ist da viel Freifläche, mit Zuwegung und Stellplätzen.

Das Buschhüter hier vergöttert wird möchte ich bezweifeln, er ist nur sehr nah dran an den ganzen Themen und die Beiträge sind informativ und meist aktuell.
Ich bin so frustriert.

Ich hatte vor einem Jahr das große Glück, für ein paar Wochen bei den Planungen für die S4 dabei zu sein. Man hat gemerkt (auch in der Außenkommunikation), dass man sich über die Generalsanierung richtig freut, weil man so gute Synergien schaffen kann. Man will ja gar nicht sperren, auch wenn man das den Planern immer wieder unterstellt.
Durch die Generalsanierung konnte man ja sogar auch Kosten sparen, weil einige Zwischenzustände im Stellwerk wegfallen – eine rundum gute Sache.

Und alle haben damit geplant.

Und jetzt, mit ner neuen Bundesregierung, möchte man diese Investition in die Bahn wieder zurückfahren. Weiß nicht, ob die das mitbekommen haben, aber jede Kursänderung macht alles nur teurer. Frustrierend.
Mir ist unklar was Du sagen willst. Die Generalsanierung ist doch nicht abgesagt, sondern lediglich um ein Jahr auf 2028 verschoben.

Und beim jetzigen Bau- und Planungsfortschritt der S4 ist das Jahr Verschiebung doch eher ein Brustlöser.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.09.2025 07:04 von Neu Wulmstorf.
Zitat
Neu Wulmstorf
Mir ist unklar was Du sagen willst. Die Generalsanierung ist doch nicht abgesagt, sondern lediglich um ein Jahr auf 2028 verschoben.

Und beim jetzigen Bau- und Planungsfortschritt der S4 ist das Jahr Verschiebung doch eher ein Brustlöser.

Moin,

Wie? Läuft etwa nicht alles nach Plan? :)

Jedenfalls die Projekt-Kommunikation geht davon über jeden Zweifel erhaben aus. Mal sehen wann die Lage ausreichend beobachtet wurde, um festzustellen, dass die einjährige Verschiebung einer Sperrpause mit einer einjährigen Verzögerung auch beim S4-Bau einhergehen muss. (Plus X versteht sich...).

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Moin,

Zitat
DT5-Online
...
Wie? Läuft etwa nicht alles nach Plan? :)
...
dass die einjährige Verschiebung einer Sperrpause mit einer einjährigen Verzögerung auch beim S4-Bau einhergehen muss. (Plus X versteht sich...).

VG

nun mal nicht so viel grundlosen Optimismus, hier.
Eine (Verschiebung einer) Sperrpause kann nur mit fünfjährigem Vorlauf beantragt werden.
Immer diese Heißsporne...
Beitrag der im U5 Themenstrang dann Gefahr lief am Thema vorbei zu laufen:

Zitat
DB-Bahner
Zitat
STH
Zitat
NWT47
In der Sache hast du natürlich recht. Die Hochbahn hat bei der Verlägerung zu den Elbbrücken, der U4 zur Horner Geest und auch bei der U5 abgeliefert, während man bei der DB bei den Projekten Elbbrücken, Ottensen, S4 und S5 nach Kaltenkirchen versagt hat.
Der Fairness halber: Für die S5 ist nicht die DB sondern die AKN zuständig.

Und man kann Neubaustrecken (U4 auf grüner Wiese und U5 Verlängerung) auch nicht mit Bauen unter rollendem Rad (Ottensen, Elbbrücken, S4) vergleichen - das ist wie mit den Äpfeln und Birnen ;-)
Wenn die Klagen der NIMBYS erst einmal alle durch sind, bleibt der eigentliche Bau einer NBS meistens im Zeitrahmen.
Beim Bau unter rollendem Rad kann es bei Problemen schnell mal dazu führen, dass man auf eine besondere Sperrpause warten muss - da ist schnell mal 1 Jahr Verzug eingehandelt.

Moin DB-Bahner,

sicher für das Gesamtprojekt S4. Es ist aber nicht verständlich, dass es bis Bovestraße ausschließlich nur mit längeren Sperrpausen weitergehen kann.

Sorry, für themenfernen Beitrag. Ich kopiere den mal zum Tehmenstrang S4 ;-).
Moin, es gab gestern eine Infoveranstaltung mit Herrn Buschhüter in Tonndorf. Die meisten Informationen waren schon bekannt, aber neu waren die genannten Daten:
* Planfeststellungsbeschluss Abschnitt 2 erwartet für Frühjahr 2026 (!)
* Planfeststellungsbeschluss Abschnitt 3 erwartet für 2028
* Fertigstellung bis Rahlstedt Ende 2028 bis Anfang 2029

Also es gibt eine weitere kleinere Verzögerung...

Aus dem Publikum gab es einige Fragen, einzelne davon waren tatsächlich zielführend oder interessant. Z. B. ist auffällig, dass der Bahnsteig am Holstenhofweg weit nach Norden gezogen ist und dann eng wird wo die Kurve beginnt. Das ist, anders als ich bisher dachte, keine Notlösung durch die Verlängerung auf Langzüge, sondern wenn man den Anwohnern glaubt wurde das so gemacht, um das Biotop süd-westlich der Station zu schützen.
Hmm,

Biotop südwestlich? Oder ist der eher nordwestlich liegende Teich beim KLGV gemeint?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.11.2025 10:16 von Djensi.
Frühjahr heißt sicher Ende Mai und das auch nur vielleicht, denn es sollte ja schon vor einem Jahr den PFB geben.
Schade das man nie mal irgendwo lesen kann, wieviele Leute tatsächlich tagtäglich an diesem Planfeststellungsverfahren und mit welchem Aufwand arbeiten.
Wie sieht es aus mit Rodungsarbeiten ? Wird man dann da wieder auf November 2026 warten ?
Wäre mal interessant zu wissen, warum es statt Q3/2025 jetzt Q2/2026 wird. Sind die DB-Pläne fehlerhaft, das EBA nur mit einem Teilzeitmitarbeiter dran, oder woran liegt es?
Zitat
STH
Wäre mal interessant zu wissen, warum es statt Q3/2025 jetzt Q2/2026 wird. Sind die DB-Pläne fehlerhaft, das EBA nur mit einem Teilzeitmitarbeiter dran, oder woran liegt es?

Die zuständige Behörde in Hamburg braucht laut OTB für jede Planänderung anschließend 6 Monate um (was auch immer) zu prüfen. Anschließend muss das EBA prüfen. Also wenn nur eine Baustraße um 1m verschoben wird, verlängert sich de facto die Planfeststellung um 1 Jahr...
Zitat
Djensi
Hmm,

Biotop südwestlich? Oder ist der eher nordwestlich liegende Teich beim KLGV gemeint?

Ich denke es geht um diesen Teich: Maps.
Aus Sicht der Bahnstrecke nordwestlich, aus Sicht der Anwohner südwestlich.
Interessant fand ich auch den Einwand der Dame aus den hinteren Reihen zum Bahnhof Tonndorf und den beiden Brücken über den Sonnenweg. Schließlich muss der Bahnsteig auf die andere Seite der Gleise, wenn man aus dem vorhandenen Bahnsteig keinen Seitenbahnsteig machen will. Und ob die Straßensenke für die zwei zusätzlichen Brücken von der Durchfahrtshöhe her ausreichend ist, habe ich auch so meine Zweifel.

Ihr ist das aufgefallen, weil sie sich seit geraumer Zeit wundert, dass es für den Bahnhof Tonndorf keine bildliche Simulation gibt und für die anderen Stationen schon.

Buschhüters Anmerkung mit der letzen Zeile zu 2030 muss trotz Fragezeichen ein Schreibfehler sein, denn in zwei Jahren ist der S-H-Teil niemals zu bauen. Und dass die Kosten von 1,85 Milliarden sich seit fünf Jahren nicht geändert haben sollen, kann nur mit grenzenlosem Optimismus zu erklären sein.

 


Ach NVB,

Fakten statt Zurufen aus den hinteren Reihen?

Zitat
Erläuterungsbericht zum PFA2 S. 133f:

5.4.3 Änderung der Station Tonndorf
(BW-Nr. 7)
Die bestehende S-BahnVerkehrssstation Tonndorf befindet sich zwischen Bau km 201,909 und Bau-km 202,119 der Strecke 1249. Die Station ist über die Straßen „Studioweg“ bzw. die Straßen „Tonndorfer Hauptstraße“ und „Stein-Hardenberg Straße“ zu erreichen.
Der vorhandene Bahnsteig wird von 76 cm auf 96 cm über Schienenoberkante aufgehöht.
Der Zugang erfolgt über die bestehenden Anlagen - Unterführung, Aufzugsanlage (Aufzug mit einer Tür in der Kabine, lichte Kabinenfläche: 2,10 m x 1,10 m, Außenmaße: 2,70 m x 2,20 m) und Treppen, wobei der Aufzug und die Treppe an die neue Bahnsteighöhe angepasst werden. Die Treppenanlage erhält zur Überwindung des durch die Auffüllung entstandenen Höhenunterschieds von 0,20 m eine zusätzliche Stufe im Treppenaustrittsbereich. Der Ein- bzw. Ausstieg von der Bahnsteigebene in den Fahrstuhl hinein erfolgt über eine Rampe, welche durch die Auffüllungsmaßnahme erforderlich wird. Durch die Anordnung einer Rampe ist unmittelbar vor dem Fahrstuhl eine waagerechte, 1,50 m x 1,50 m große Bewegungsfläche vorgesehen. Die Rampenwangen werden mit kleinen Winkelstützwänden hergestellt, auf denen ein Geländer befestigt wird. Die Rampe wird mit einem Gefälle von < 6 % ausgebildet und beidseitig der Rampe werden Handläufe vorgesehen. Dadurch ist sie auch für mobilitätseingeschränkte Personen nutzbar.
Die Station wird als Mittelbahnsteig mit einer Bahnsteigkantenhöhe von 96 cm über Schienenoberkante und einer nutzbaren Bahnsteiglänge von 210 m erstellt. Für die Station, welche sich im Hamburger S-Bahn-Netz befindet, wurde das Einbaumaß (Abstand Bahnsteigkante – Gleisachse) entsprechend der DS 800.03 ermittelt.
Die Breite variiert aufgrund der Lage zwischen 6,67 m am östlichen Bahnsteigende und
8,50 m an der breitesten Stelle. Weiterhin wird der Bahnsteig mit taktilen Leiteinrichtungen (Blindenleitsystem) gemäß HVV-Standard - Leitfaden zur Gestaltung von Einbauvarianten in Haltestellen des ÖPNV in Hamburg - ausgestattet.
Die Bahnsteigausstattung richtet sich nach den gängigen und aktuellen Ausstattungsmerkmalen der Stationen im Hamburger S-Bahnsystem. Hierzu gehört eine Videoübertragungsanlage für die Selbstabfertigung der Züge durch die Triebfahrzeugführer sowie Zuganzeiger zur dynamischen Fahrgastinformation. Zum Schutz der Reisenden ist ein Dach (Typ Zwiesel) mit einer Länge von 33 m vorgesehen.
Das Oberflächenwasser wird auf dem Bahnsteig gefasst und wie im Bestand dem Kanal
netz von HAMBURG WASSER zugeführt.
Der Nachweis ausreichender Rettungswegmöglichkeiten wird in Kapitel 10.8.2 Stationen
beschrieben."

Ein "echter NVB" eben.
Moin,

was sich für den unbedarften Empörungbürger erstmal nach "staatlicher Willkür" anhört, dient im Wesentlichen der Rechtsstaatlichkeit und der Umsetzung des Grundrechts aus Art. 14 GG und dessen Schranken aus Art. 14 (3) GG.
Recht gut (*) hat die Zusammenhänge der Abg. Ole Thorben Buschhüter auf seiner Homepage dargestellt, er stellt sich dort auch der öffentlichen Diskussion.
___
(*)
Ich bin mir darüber bewusst, dass es sich um Informationen eines im Wettbewerb stehenden Politikers handelt, die Senatsdrucksache ist aber "recht sperrig".
Nach dem Plan muss dann hier eine zweigleisige Brücke dazwischen: [www.google.de]

Und man beachte, dass die Fußgängerbrücke aufgewölbt ist: [www.google.de]

Ich kenne die Dame nicht, doch ich fand Ihre Argumente schlüssig. Deine pampige Antwort mit der hinteren Reihe ist also fehl am Platze. Aber wahrscheinlich kannst Du nicht anders.
Also ich finde es ist ein großer Unterschied ob man bezweifelt ob die von den Ingenieuren vorgeschlagene Lösung die beste ist (ahem, VET), oder ob man bezweifelt das sie funktioniert.

Wobei ich in diesem Fall noch nicht mal ersteres machen würde. Und auf gar keinen Fall letzteres. Und schon gar nicht mit der Begründung dass man gerade kein schönes Bild gesehen hat, das hat schon fast was von Verschwörungstheorie…
NVB
@ Christian Schmidt
15.11.2025 11:17
Ist Dir klar, dass wir hier von der Deutschen Bahn reden? Was funktioniert denn bei denen noch? Und wann in den letzten 18 Jahren hat beispielsweise die S-Bahn nach und von Stade reibungslos funktioniert?

Dass die neue Monsterbrücke am Stern nicht zusammenbrechen wird, glaube ich auch. Doch wer außer der DB denkt sich denn so ein stadtzerstörerisches Teil aus?

Und wenn die Dame sich gewundert hat, warum von allen S4-Haltestellen davor und dahinter schöne Simulationen existieren und ausgerechnet vom Bahnhof Tonndorf nicht, also dort, wo die Veranstaltung war, dann kann man schon misstrauisch werden, insbesondere bei der Deutschen Bahn.

Denn die bekommt schon lange nix mehr auf die Reihe, ohne dass man gleich eine Verschwörungstherorie bemühen muss.
Re: @ Christian Schmidt
15.11.2025 12:21
1) Welche Antwort hat die Dame denn erhalten?
2) Wie kommst du darauf, dass der Bahnsteig neu gebaut werden muss?
3) Wieso sollten ZWEI neue Brücken über den Sonnenweg gebaut werden? Ich sehe nur eine neue Brücke für die Fernbahn zwischen den beiden vorhandenen Brücken für Bahn und Fußgänger. Dafür hat man vor 20 Jahren ja auch extra diese Lücke gelassen.
4) Wo siehst Du das Problem mit der Durchfahrtshöhe? Die neue Brücke wird ja in etwa die Höhe der vorhandenen Bahnbrücke haben. Die Straße steigt in diesem Bereich Richtung Studio Hamburg noch nicht wieder an.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.11.2025 12:24 von MisterX.
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