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S4: Neuigkeiten und Diskussionen
geschrieben von LevHAM 
1)
Soweit ich weiß, die mit den vorhandenen Grünstreifen und zur Brücke keine.

2)
Weil man in einer früheren Planung vom Einkaufszentrum weg wollte. Nun hatte man festgestellt, dass das Kirchengebäude-/Gelände auf der anderen Seite Bestandsschutz hat. Wie wenig man für die S4 mitgedacht hat, sieht man an Ahrensburg-Gartenholz. Vor ein paar Jahren gebaut und muss vollständig abgerissen werden.

3)
Weil man bei diagonalen Überquerungen zur Stützweitenreduzierung gemeinhin mit zwei Brücken arbeitet.

4)
Die Straße steigt schon an, deshalb ist die Fußgängerbrücke ja aufgewölbt. Man kann natürlich auch die Bahngleise höher bauen, doch ob das die Anwohner gut finden?
Zitat
NVB
Man kann natürlich auch die Bahngleise höher bauen, doch ob das die Anwohner gut finden?

Wo ist das Problem? Baut man halt die Lärmschutzwände genau so viel höher wie die Gleise selber. Also 30cm
Zitat
NVB
2)
Weil man in einer früheren Planung vom Einkaufszentrum weg wollte. Nun hatte man festgestellt, dass das Kirchengebäude-/Gelände auf der anderen Seite Bestandsschutz hat. Wie wenig man für die S4 mitgedacht hat, sieht man an Ahrensburg-Gartenholz. Vor ein paar Jahren gebaut und muss vollständig abgerissen werden.

"Vor ein paar Jahren"? Gartenholz wurde 2010 in Betrieb genommen, das sind inzwischen anderthalb Jahrzehnte - so schnell vergeht die Zeit. Und wenn man den Planungsvorlauf berücksichtigt ist die Station möglicherweise noch geplant worden bevor man anfing sich ernsthaft mit der S4 zu beschäftigen.

Da ist die Unterführung der Hammer Straße (ein Jahr nach Fertigstellung rückten die Bagger wieder an) ein viel besseres Beispiel für Fehlplanung durch Nichtberücksichtigung der S4.
Zitat
HVV-Fan
Da ist die Unterführung der Hammer Straße (ein Jahr nach Fertigstellung rückten die Bagger wieder an) ein viel besseres Beispiel für Fehlplanung durch Nichtberücksichtigung der S4.

Das war keine Fehlplanung und auch keine Nichtberücksichtigung. Es war von Anfang an geplant, dass hier für die S4 Brücke neue Anpassungen NACH der Fertigstellung der Unterführung durchgeführt werden.
Zitat
NVB
4)
Die Straße steigt schon an, deshalb ist die Fußgängerbrücke ja aufgewölbt. Man kann natürlich auch die Bahngleise höher bauen, doch ob das die Anwohner gut finden?

Kein bisschen. Der tiefste Punkt der Straße ist genau in der Lücke zwischen den beiden Bestandsbrücken.
Zitat
flor!an
Das war keine Fehlplanung und auch keine Nichtberücksichtigung. Es war von Anfang an geplant, dass hier für die S4 Brücke neue Anpassungen NACH der Fertigstellung der Unterführung durchgeführt werden.
Das war aber keine "Anpassung" sondern eine weitere Brücke. Die hätte man auch gleich mitbauen können, das wäre sicher viel billiger gewesen.
Moin,

Zitat
TripleS
...
Das war aber keine "Anpassung" sondern eine weitere Brücke. Die hätte man auch gleich mitbauen können, das wäre sicher viel billiger gewesen.

für die Gesamtkosten vielleicht aber fraglich, da seinerzeit der Bau (und die Finanzierung) der S4 keinesfalls gesichert war und die Aufhebung der Bahnübergänge über eine Sondervereinbarung zwischen der Bahn und der FHH finanziert wurde. Bei solch einem Konstrukt finanziert niemand Vorratsbauwerke für den St. Nimmerleinstag.
Zitat
TripleS
Zitat
flor!an
Das war keine Fehlplanung und auch keine Nichtberücksichtigung. Es war von Anfang an geplant, dass hier für die S4 Brücke neue Anpassungen NACH der Fertigstellung der Unterführung durchgeführt werden.
Das war aber keine "Anpassung" sondern eine weitere Brücke. Die hätte man auch gleich mitbauen können, das wäre sicher viel billiger gewesen.

Warum? Weil man Mengenrabatt beim Kauf von 2 Brücken bekommt?
Vor allem, wenn man noch gar nicht alle zentimetergenauen Daten und co hat? Einfach mal einbauen und dann merken, dass man sie anpassen muss?
[www.nahverkehrhamburg.de]
Kann den Text nicht lesen, weil Paywall, aber zu dem, was man frei lesen kann:

surprised-pikachu.gif

Dass der Termin vielleicht nicht haltbar ist, hat ja jetzt niemand erwartet, nachdem Planfeststellungsverfahren so lange verzögert wurden und Ewigkeiten keine Bautätigkeit zu vermerken war.
Wird die S5 also tatsächlich früher fertig? Vielleicht sollte man Wetten annehmen.
Zitat
Olifant
... Wird die S5 also tatsächlich früher fertig? Vielleicht sollte man Wetten annehmen.


Die Wette wirst Du gewinnen, weil die Bahn dem Vernehmen nach noch nicht einmal den Planfestellungsantrag beim EBA eingereicht hat.
Ole Torben Buschhüter hat ja schon vor Monaten geschrieben, dass die Teilinbetriebnahme bis Rahlstedt wohl erst Ende 2028 erfolgen wird. Als Grund wurde die Verschiebung der Generalsanierung angegeben.
[www.buschhueter.de]
Zitat
NVB
Zitat
Olifant
... Wird die S5 also tatsächlich früher fertig? Vielleicht sollte man Wetten annehmen.


Die Wette wirst Du gewinnen, weil die Bahn dem Vernehmen nach noch nicht einmal den Planfestellungsantrag beim EBA eingereicht hat.
Da hab ich andere Infos. Soweit ich weiß, läuft das das Verfahren für 2 und 3 bereits. Wobei die Anwohnenden vom PFA2 deutlich mehr auf Krawall gebürstet sind.

Aber jedenfalls hat die AKN noch keinen Antrag für ihre neue Abstellanlage für die S-Bahn-Fahrzeuge eingereicht.
Die AKN hat ja auch nichts mit der S4 zu tun sondern mit der S5 - also andere Baustelle
Zitat
Olifant
Da hab ich andere Infos. Soweit ich weiß, läuft das das Verfahren für 2 und 3 bereits. Wobei die Anwohnenden vom PFA2 deutlich mehr auf Krawall gebürstet sind.

Bei Buschhüter steht dass der Verkehrsbedarf gesetzlich festgestellt ist, und nicht gerichtlich nachgeprüft werden kann. Und die Klage gegen den PFA1 wurde auch abgelehnt (und hatte auch keine aufschiebende Wirkung - der Antrag darauf wurde damals auch abgelehnt).
Moin,

die BI an der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck scharrt schon mit den Hufen und will dann auch gegen den geänderten PFA 2 klagen.
Die sehen sich im Vergleich mit dem Urteil gegen den Bau der A26 - Ost in einer vergleichbaren Situation und hoffen damit auf ein Scheitern der Gesamtplanung.

Partikularinteressen einiger weniger (Silberrücken) im Gewand des Klimaschutzes. Das ist ein Grund warum unser Land nicht vorankommt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.11.2025 16:26 von Djensi.
Zitat
Djensi
... Partikularinteressen einiger weniger (Silberrücken) im Gewand des Klimaschutzes. Das ist ein Grund warum unser Land nicht vorankommt.


Ich sehe das anders. Anstatt solche Planungen im Vorfeld zu diskutieren und sich Mehrheiten zu suchen, wird einfach darauf los geplant, ohne Rücksicht auf Verluste.

Die S4 bis Rahlstedt ist sicherlich im Großen und Ganzen vertretbar, wenn man mal über die bescheuerten Nebenwirkungen wie die ebenerdige Kreuzung der Gleise im Zuge der Horner Kurve hinwegsieht. Doch spätestens danach hat man sich doch maximal in die Nesseln gesetzt. Ein Bahndamm durch ein sumpfiges Naturschutzgebiet mit höchster Naturschutz-Einstufung legen zu wollen und noch genau da, wo schon die Trasse seit 1865 immer wieder nachgearbeitet werden musste und auch heute immer mal wieder Langsamfahrstellen notwendig werden, war nicht die klügste Idee.

Und woher nimmt man die Zuversicht her, die S4 besser zum Laufen zu bekommen als die S-Bahn nach Stade, wo man das seit 18 Jahren nicht störungsfrei hinbekommt? Dazu kommt die Inkompatibilität der S-Bahnsteige mit dem übrigen Zugverkehr. Die hamburgische S-Bahn basiert auf einem Konzept der 1940er Jahre. Die modernen Niederflur-Regionalexpresszüge stammen dagegen aus den 2020er Jahren und haben auf dem platten Land zwischen Rahlstedt und Bad Oldesloe, wo es um schnelle Verbindungen und nicht um Erschließung geht, nur Vorteile gegenüber der S-Bahn.

Die hamburgische S-Bahn ist ein Erschließungsverkehrsmittel für kurze Stationsabstände und hat zwischen Rahlstedt und Bad Oldesloe gegenüber den modernen Dosto-Triebwagen nur Nachteile.
Hamburg ist aufgewacht und schaut der InFrago nun stärker auf die Finger.
Statt der S4 kann man jetzt natürlich keine U-Bahn bauen wie im Westen, aber die Geduld mit der planerischen Augen-zu-und-durch-Mentalität ist hier zu Ende. Die Komplexität der zusammenhängenden Projekte (Hbf-Entlastung, FBQ, Ausbau Bad Oldesloe-Neumünster) wurde stets klein geredet - genauso wie die Kapazitäten, die sich noch beweisen müssen. Stichwort Überwerfungsbauwerk Gartenholz, drittes Gleis Bargteheide...
Können sie jetzt auch nachträglich nicht mehr aus dem Hut zaubern, es würde die Wirtschaftlichkeit und damit die Förderfähigkeit des Gesamtprojektes stark in Mitleidenschaft ziehen.
Daher denke ich, werden wir bei der S4 noch einige Überraschungen erleben.
Das sich die Fahrzeuggenerationen bei der S-Bahn verändert haben, insbesondere für den OL-Betrieb ist ja nun auch Fakt.
Hier jetzt zudem die Argumentation des unzureichenden Baugrunds hervorzuheben, der seit 1865 immer wieder mal nachgearbeitet werden musste…
Es geht hier ganz klar um Einzelinteressen, angefangen in der Oldenfelder Straße, NIMBYS die Vorschläge und Alternativen für die Güterverkehrslenkung erarbeiten ließen, damit dieser nicht mehr durch den Nordosten Hamburgs, sondern durch den Südosten geleitet wird und dann weiter an der A1 durch natürlich völlig unbebaute und unbewohnte Landschaften, mit kostengünstigen Lösungen, weil teilweise im Tunnel verlaufend und wo sicher niemand dagegen protestieren wird. Ironie Off
Grenzt NVB klar mit Rahlstedt ab, weil es ab dort Richtung Ahrensburg vielleicht „Freunde“ gibt? Auf dem Rest der Strecke Richtung HH, an der ich im Übrigen in möglicher explosionsweite eines Gefahrstoffwaggons wohne, konnte wohl Größtenteils Einvernehmen erzielt werden.
Sicherlich mag der Konzern an den Verzögerungen auch eine Teilschuld haben, aber was nicht nur hier bei der S4 zu Lasten von Pendlern, Wohnbevölkerung, tatsächlich auch Wirtschaftsunternehmen und letztendlich dem Steuerzahler aufgrund der Verhinderungstaktiken einer BI abgeht, ist ohne Worte.
Für die Entwicklung Rahlstedts ist es schlichtweg eine Katastrophe.
Es mag nicht die 100% perfekte Lösung sein aber wir stehen jetzt kurz vor der Umsetzung einer vollkommen vertretbaren und wertstiftenden Lösung. Es kann wohl kaum im Interesse von irgendwelchen der zukünftigen Nutzer liegen, die Planungen nochmal komplett über den Haufen zu werfen und von vorne anzufangen. Dann gibt es auch in 20 Jahren noch keine Kapazitätszuwächse zwischen Hamburg und Lübeck geschweige denn eine S-Bahn-Anbindung für Rahlstedt. Und bis dahin wäre eine mögliche überarbeitete Planung dann bestimmt wieder in irgendeiner Schublade verschwunden.

Man fragt sich bei diesen ganzen Bürgerinitiativen wirklich, ob die überhaupt mal für einen irgendwie gearteten Fortschritt sind oder einfach nur alles blockieren wollen, um ihrem Leben irgendwie vermeintliche Relevanz zu geben.
Zitat
Djensi
... Es geht hier ganz klar um Einzelinteressen, angefangen in der Oldenfelder Straße, NIMBYS die Vorschläge und Alternativen für die Güterverkehrslenkung erarbeiten ließen, damit dieser nicht mehr durch den Nordosten Hamburgs, sondern durch den Südosten geleitet wird und dann weiter an der A1 durch natürlich völlig unbebaute und unbewohnte Landschaften, mit kostengünstigen Lösungen, weil teilweise im Tunnel verlaufend und wo sicher niemand dagegen protestieren wird. ... Grenzt NVB klar mit Rahlstedt ab, weil es ab dort Richtung Ahrensburg vielleicht „Freunde“ gibt? Auf dem Rest der Strecke Richtung HH, an der ich im Übrigen in möglicher explosionsweite eines Gefahrstoffwaggons wohne, konnte wohl Größtenteils Einvernehmen erzielt werden. ...

Ich glaube, dass zwischen Rahlstedt und Bad Oldesloe kaum Einzelinteressen betroffen sind. Es geht da fast ausschließlich um Naturschutz und Archäologie. Im Übrigen wurde inzwischen der parallele Ausbau der Strecke Lübeck – Lüneburg beschlossen, was die Strecke Hamburg – Lübeck massiv entlasten wird.


Zitat
Djensi
... Für die Entwicklung Rahlstedts ist es schlichtweg eine Katastrophe.

Für Rahlstedt ist es ein Riesenvorteil. Nach Hamburg und Lübeck/Ostsee die schnellen und viel komfortableren Expresszüge und zusätzlich nach Hamburg die S-Bahn.
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