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S4: Neuigkeiten und Diskussionen
geschrieben von LevHAM 
Zitat
Djensi
Keine S4 ist aber auch keine Lösung!

Genau das meine ich ja und würde mich dem Satz genauso anschließen. Und die ganzen Planungsverzögerungen sind selbstverständlich ein Desaster. Meine Kritik richtete sich dagegen das Projekt immer noch abzulehnen/weiter einkürzen zu wollen.
Die S4 bis Ahrensburg ist absolut sinnvoll. Auch wenn der Rotstift die Attraktivität und Zuverlässigkeit senken wird, ist zumindest bis Ahrensburg die RB81 keine Alternative mehr.

Jenseits von Ahrensburg sieht die Sache anders aus.
Eine Möglichkeit wäre die RB81 auf den Abschnitt Ahrensburg-Lübeck zurückzuziehen und den RE so beschleunigen, indem Halte an die RB übergeben werden.
Die andere Alternative wäre die RB nach Neumünster von nach Ahrensburg zu verlängern.
Zitat
Djensi
... Keine S4 ist aber auch keine Lösung!

Das sehe ich auch so!

Doch man muss sich darüber klar werden, worin die vielen S-Bahn-Probleme ihre Ursache haben und diese abzustellen versuchen. Und das Problem "Hauptbahnhof" wird genau dann zum Problem, wenn Verspätungen und Unregelmäßigkeiten von außerhalb dort hinein geschleppt werden.

Man muss also zunächst die Störstellen von außerhalb beseitigen und mit der S4 im Mischverkehr würde genau das Gegenteil gemacht werden. Und selbst das eingleisige Stück zwischen Ahrensburg und Gartenholz ist der blanke Unsinn, weil durch das starre Fahrplangefüge die Begegnung in Ahrensburg-Gartenholz zeitlich so knapp liegt, dass dort schon die nächsten Störfälle absehbar sind.

Die S-Bahn ist ein Projekt der 1930er Jahre, was bis vor einigen Jahren aufgrund der vielen ebenerdigen Zugänge und der hohen Beschleunigung die absolute Spitze im Stadtverkehr war und eigentlich immer noch ist. Doch die modernen Triebfahrzeuge haben der hamburgischen S-Bahn längst den Rang abgelaufen und sind Bahnsteig-kompatibel mit dem Fern- und Güterverkehr. Gerade letzterer verursacht ja die Unvereinbarkeit mit den 96er S-Bahnsteigen.

Ahrensburger haben und brauchen keinen Stadtverkehr auf der Schiene im klassischen Sinne, Gartenholz vielleicht ausgenommen. Warum sind denn wohl die REs von und nach Ahrensburg ständig überfüllt? Weil die wenigen Minuten Zeitgewinn gegenüber der RB attraktiver sind als ein gemütlicher Sitzplatz. Und dieses Missverhältnis würde sich mit der S4 noch weiter verschlechtern, weil deren Fahrzeit noch die der RB übertrifft.
Zitat
NVB
Man muss also zunächst die Störstellen von außerhalb beseitigen und mit der S4 im Mischverkehr würde genau das Gegenteil gemacht werden

Da hast Du definitiv recht, aber ich bin nachwievor hoffnungsfroh, dass das in den Jahren nach der Eröffnung, wahlweise durch eine Verkürzung des Linienweges oder einer Verlängerung der S-Bahn-Gleise, erreicht wird.

Zitat
NVB
Ahrensburger haben und brauchen keinen Stadtverkehr auf der Schiene im klassischen Sinne, Gartenholz vielleicht ausgenommen.

Natürlich braucht Ahrensburg keinen internen Stadtverkehr, aber als unmittelbarer Vorort Hamburgs sind die Bewohner Ahrenburgs in meinen Augen schon Teil des Hamburger Stadtverkehrs; dementsprechend erscheint mir die S-Bahn-Verlängerung auch sinnvoll. Schließlich zeichnet sich eine S-Bahn nicht nur durch ihre Geschwindigkeit, wo der RE natürlich schneller ist, sondern auch durch ihren deutlich höheren Takt aus. Das macht sie, wenn man sich die Fahgatzahlen anguckt, in der Summe zum attrativeren Verkehrsmittel. In Pinneberg entfallen von 19.500 Ein- und Aussteigern/Tag ca. 12.500 auf die S-Bahn. Das sind fast zwei Drittel und das, obwohl Pinneberg sehr gut an den Regionalverkehr angebunden ist. Noch extremer ist die Differenz in Bergedorf: Von 37.500 Ein- und Aussteigern/Tag nutzen hier 34.500 die S-Bahn, das sind merh als 90 Prozent! Selbiges Bild sieht man auch beim hier dikutierten Bahnhof Ahrenburg: Von 9.900 Ein- und Aussteigern/Tag entfallen 6.800 und damit mehr als zwei Drittel auf die langsamere RB.

Zusätzlich zu den Taktverbesserungen kommt natürlich auch noch die Resilienz bei Streckenstörungen an der Fernebahn und, bei Verzicht auf den Mischverkehr, die deutlich höhere Pünktlichkeit hinzu. In der Summe rechtfertigt das in meinen Augen absolut eine S-Bahn Verlängerung.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.2026 14:14 von HHK.
Also wenn ich Wahlfreiheit hätte würde ich auch für eine S4 bis Ahrensburg plädieren - und dazu 4 Fernbahngleise von Hamburg bis zu den Verzweigungen hinter Lübeck.

Ich bin mir sicher wenn es das gäbe würde da ziemlich schnell genug Züge fahren (Fernzüge, Güterzüge, Regionalzüge, S-Bahnen) so dass sich das lohnt (d.h. eine post-ante Nutzen-Kosten-Analyse würde sehr positiv ausfallen)
Das besagte Geschwindigkeitsprobleme ist eigentlich keins, bis auf ein kleiner Abschnitt wird zwischen Ahrensburg und Bad Oldesloe maximal mit 140 gefahren, was beim geplanten Einsatz der BR 490 auf der S4 überhaupt kein Problem ist.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
HHK
Zitat
NVB
Man muss also zunächst die Störstellen von außerhalb beseitigen und mit der S4 im Mischverkehr würde genau das Gegenteil gemacht werden

Da hast Du definitiv recht, aber ich bin nachwievor hoffnungsfroh, dass das in den Jahren nach der Eröffnung, wahlweise durch eine Verkürzung des Linienweges oder einer Verlängerung der S-Bahn-Gleise, erreicht wird.

Eine nachträgliche Verkürzung des Linienweges der S4? Es kostet sehr viel Geld, die Bahnsteige auf S-Bahn-Standard umzubauen. Dann wieder rückbauen? Diese Entscheidung der Verkürzung muss vor dem Bau getroffen werden, nicht erst wenn "das Kind schon im Brunnen" fest steckt.

Zitat
HHK
Zitat
NVB
Ahrensburger haben und brauchen keinen Stadtverkehr auf der Schiene im klassischen Sinne, Gartenholz vielleicht ausgenommen.

Natürlich braucht Ahrensburg keinen internen Stadtverkehr, aber als unmittelbarer Vorort Hamburgs sind die Bewohner Ahrenburgs in meinen Augen schon Teil des Hamburger Stadtverkehrs; dementsprechend erscheint mir die S-Bahn-Verlängerung auch sinnvoll. Schließlich zeichnet sich eine S-Bahn nicht nur durch ihre Geschwindigkeit, wo der RE natürlich schneller ist, sondern auch durch ihren deutlich höheren Takt aus. Das macht sie, wenn man sich die Fahrgastzahlen anguckt, in der Summe zum attraktiveren Verkehrsmittel. In Pinneberg entfallen von 19.500 Ein- und Aussteigern/Tag ca. 12.500 auf die S-Bahn. Das sind fast zwei Drittel und das, obwohl Pinneberg sehr gut an den Regionalverkehr angebunden ist. Noch extremer ist die Differenz in Bergedorf: Von 37.500 Ein- und Aussteigern/Tag nutzen hier 34.500 die S-Bahn, das sind mehr als 90 Prozent! Selbiges Bild sieht man auch beim hier diskutierten Bahnhof Ahrensburg: Von 9.900 Ein- und Aussteigern/Tag entfallen 6.800 und damit mehr als zwei Drittel auf die langsamere RB.

Zusätzlich zu den Taktverbesserungen kommt natürlich auch noch die Resilienz bei Streckenstörungen an der Fernbahn und, bei Verzicht auf den Mischverkehr, die deutlich höhere Pünktlichkeit hinzu. In der Summe rechtfertigt das in meinen Augen absolut eine S-Bahn Verlängerung.

Zwischen Ahrensburg und Rahlstedt gibt es quasi keinen Zwischenhalt, außer dem geplanten U1-Umsteigepunkt Ahrensburg West.
Rahlstedt (Fläche, 26,6 km² ; Einwohner, 95.836 [31. Dez. 2024]) wäre der bessere Halte- und Umsteigepunkt für Regionalbahnen und der S-Bahn gegenüber Ahrensburg (35,3 km²; 34.531 Einwohner [Stand: 31. Dezember 2025]).

Ich würde die Situation Ahrensburg - Rahlstedt - Hamburg Hbf eher mit Elmshorn - Pinneberg - Hamburg Hbf vergleichen.
Die Elmshorner (, Tornescher und Prisdorfer) fahren nur dann mit der S-Bahn, wenn sie an Unterwegshalten zwischen Pinneberg und Hamburg aussteigen wollen.
Und bei den Ahrensburgern (und ggfls. "Südwest-Ahrensburgern") wird das genauso sein!
Wie NVB schon bemerkt hat, ist die Chance auf einen Regional- und S-Bahnhof Rahlstedt durch den voreiligen Bahn-Grundstücksverkauf möglicherweise komplett verspielt worden, was ein ziemliches Fiasko für die Weiterentwicklung des Hamburger Nahverkehrs und die zukünftige regional(bahnig)e Anbindung Rahlstedts darstellt.
Zitat
Alter Wedler
Rahlstedt [...] wäre der bessere Halte- und Umsteigepunkt für Regionalbahnen

Ich hätte mir auch die Einführung eines RE halts in Rahlstedt gewünscht, aber als Ergänzung zu Ahrensburg, nicht als Ersatz für Ahrensburg.

Zitat
Alter Wedler
Ich würde die Situation Ahrensburg - Rahlstedt - Hamburg Hbf eher mit Elmshorn - Pinneberg - Hamburg Hbf vergleichen.

Den Vergleich würde ich persönlich nicht ziehen, dafür sind die Fahrzeitdifferenzen in meinen Augen zu unterschiedlich. Die Differenz RE/S-Bahn wird auf der Relation Ahrenburg bis Hauptbahnhof 10 Minuten betragen. Bereits auf der Strecke Pinneberg bis Hauptbahnhof beträgt die Differenz 12 bis 16 Minuten (mit Umstieg) bzw. 16 bis 20 Minuten (Direktverbindung). In Richtung Elmshorn wird die Differenz weiter wachsen.

Zitat
Alter Wedler
Die Elmshorner [...] fahren nur dann mit der S-Bahn, wenn sie an Unterwegshalten zwischen Pinneberg und Hamburg aussteigen wollen.

Das ist gut möglich, es ging mir lediglich darum, dass die bestehenden Fahrgastzahlen nahelegen, dass eine dichter getaktete Stadtbahn mit besserer Erschließung sich in Ahrensburg einer größeren Nachfrage erfreut, als ein reiner "Hauptbahnhof-Express", weshalb mir eine entsprechende S-Bahn Verlängerung sehr sinnvol erscheint.
Ein RE-Halt wird in Rahlstedt nicht gebraucht. Der Fahrgaststrom aus Rahlstedt ist einseitig Richtung Innenstadt ausgerichtet und die Fahrzeit ist mit der S-Bahn kurz genug. Ein RE ist ein Regional-EXPRESS und jeder unnötige Zwischenhalt steht dem Konzept entgegen. Ich würde den RE nur in Oldesloe halten lassen, um die Fahrzeit nach Lübeck do kurz wie möglich zu halten.
Ahrensburg hat bereits 4 Gleise und kann die S-Bahn und eine RB deswegen problemlos aufnehmen.

Es gibt auch in Lübeck Überlegungen eine Regio-S-Bahn einzuführen. Für die wäre Ahrensburg oder Oldesloe auch eine gute Endstation.
Zitat
NWT47
Ein RE-Halt wird in Rahlstedt nicht gebraucht. Der Fahrgaststrom aus Rahlstedt ist einseitig Richtung Innenstadt ausgerichtet und die Fahrzeit ist mit der S-Bahn kurz genug. Ein RE ist ein Regional-EXPRESS und jeder unnötige Zwischenhalt steht dem Konzept entgegen. Ich würde den RE nur in Oldesloe halten lassen, um die Fahrzeit nach Lübeck do kurz wie möglich zu halten.
Ahrensburg hat bereits 4 Gleise und kann die S-Bahn und eine RB deswegen problemlos aufnehmen.

Es gibt auch in Lübeck Überlegungen eine Regio-S-Bahn einzuführen. Für die wäre Ahrensburg oder Oldesloe auch eine gute Endstation.

Moin,
Welche RB soll in Ahrensburg denn künftig halten? Die RB 81 wird durch die S4 ersetzt. Dann gibt es nur noch RE-Linien, auch die neue nach Kiel…

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Zum Start könnte man es ähnlich mach, wie vor 2000 als es noch die „zu“-Linien gab, die eigentlich keine S-Bahn waren.

So könnte man mit S-Bahn Niveau bis Ahrensburg fahren und anschließend mit einer Regio-Bahn als „zu S4“ bis Bad Oldesloe bzw. Lübeck.

Nachteil ist es für alle Anwohner hinter Ahrensburg, da sie alle in Ahrensburg umsteigen müssten, um nach Hamburg zu kommen.

Geplant ist, dass die S4 durchgehend fahren soll, aber man wusste bei der damaligen Planung, ja auch nicht, dass es RE 78 geplant ist. Und dann ist auch die Frage, ob die Umbauten nördlich von Ahrensburg wirklich kommen, wenn man jetzt noch nicht mal bis zur Stadtgrenze fertig ist.m

Vielleicht kommt ein Politiker ja auch auf die Idee, zwischen Ahrensburg und Rahlstedt eine Abzweigung einzurichten, damit dann eine Schnellfahrtstrecke an der A1 bis Lübeck gebaut wird, damit die ICE Züge schneller als 140 km/h fahren können. Weil wenn die Idee auflebt, könnte man sich auch über ein Express-Zug gedanken machen, der dann mit 200 km/h zwischen Hamburg & Lübeck fährt.
Zitat
DT5-Online
Welche RB soll in Ahrensburg denn künftig halten? Die RB 81 wird durch die S4 ersetzt. Dann gibt es nur noch RE-Linien, auch die neue nach Kiel…
VG


RB82



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.09.2026 06:47 von Computerfreak.
Zitat
Computerfreak
Zitat
DT5-Online
Welche RB soll in Ahrensburg denn künftig halten? Die RB 81 wird durch die S4 ersetzt. Dann gibt es nur noch RE-Linien, auch die neue nach Kiel…
VG


RB82

Wie kommst du darauf?
Bei der Radtour an der S4 heute mit OTB war da keine Rede von. Die S4 ersetzt die RB81 vollständig, es bleibt der RE8 und der RE80.

Außerdem:
- Die Korridorsanierung ist aktuell für 2029 geplant. Die S4 wäre dann noch nicht soweit. Das hätte zur Folge, dass die Strecke nach der Korridorsanierung für die S4 erneut gesperrt werden müsste. OTB strebt an, die Korridorsanierung soweit nach hinten zu schieben, dass die S4 auch in diesem Zeitraum gebaut werden kann. Die Rede war von 2030, es hörte sich aber nicht sehr zuversichtlich an. Zusätzlich ist das auch mit dem Korridor im Westen Richtung Kiel abzustimmen. Beide Strecken gleichzeitig zu sperren "wäre für uns Hamburger wohl noch ok, aber die Schleswig-Holsteiner hätten da wohl ein Problem mit".
- Die Bahn hat angeboten, die S4 bis Bovestraße 2029 zu eröffnen. Die Politik ist sich noch unschlüssig, ob das gewollt ist. Es wurden verschiedene Vor- und Nachteile genannt.
- Es wurde vom Finanzsenator unterschiedliche Wohnungsbauvorhaben entlang der S4 erläutert. So etwa am Pulverhof (wo jetzt noch Gebrauchtwagenhändler sind), auf dem ehemaligen Sportplatz Küperstieg, an der Stein-Hardenberg-Straße zwischen Bhf Tonndorf und der Tonndorfer Hauptstraße und auf dem Gelände des Kleingartenvereins Ziethenstraße.
- Am Bahnhof Tonndorf soll ein Busbahnhof mit Überdachungen und mehr Bussteigen entstehen. Zusätzlich soll neben dem Busbahnhof ein P+R Parkhaus entstehen mit derzeit etwa 240 geplanten Stellplätzen. Allerdings kann mit dem Bau erst begonnen werden, wenn die S4 fertig ist, da die Fläche als Logistikfläche benötigt wird.
- Das P+R Parkhaus in Rahlstedt wird renoviert. Dies soll zusammen mit der S4 fertig werden.
- Um mit unterschiedlich kursierenden Informationen aufzuräumen: der Bahnhof an der Robert-Schumann-Brücke wird "Wandsbek Rathaus" heißen. Nicht etwa "Claudiusstraße" oder "Rathaus Wandsbek"
- Die vorhandene Fußgängerunterführung an der Robert-Schumann-Brücke ist als Bahnhofszugang leider ungeeignet. Daher wird es parallel eine weitere Unterführung für den Bahnhof geben.
- Für die Fertigstellung des Überwerfungsbauwerks bei Hasselbrook ist ab Anfang 2027 eine etwa 15monatige Sperrpause auf der S1 vorgesehen. Wie genau das betrieblich umgesetzt wird, ist noch unklar. Es könnte etwa einen eingleisigen Betrieb mit geringerem Takt geben oder einen gebrochenen Betrieb (wie kürzlich Berliner Tor)
- Die Fußgängerunterführung am alten Wandsbeker Bahnhof soll noch dieses Jahr wiederhergestellt werden.

Am Rande:
- Der Finanzsenator wurde sehr schmallipig bei der Frage, ob die S6 bis zur Science City noch gebaut wird, nachdem die Führung nach Osdorf der U5 zugeschlagen wurde. Der Volksentscheid gegen Olympia hat das nicht unbedingt wahrscheinlicher gemacht.
- Generell ist die Stadt froh über jedes Schienenprojekt, dass sie selbst planen kann (lies: Hochbahn). Die Stadt ist mit dem Management bei der InfraGo ebenso unzufrieden, wie man es hier im Forum auch immer wieder lesen kann.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.09.2026 00:47 von MisterX.
Zitat
MisterX
- Für die Fertigstellung des Überwerfungsbauwerks bei Hasselbrook ist ab Anfang 2027 eine etwa 15monatige Sperrpause auf der S1 vorgesehen.

Wirklich eine 15monaige S1 Sperrpause? Oder eine 15wöchige S1 Sperrpause?
Zitat
Alter_Wedler
Zitat
MisterX
- Für die Fertigstellung des Überwerfungsbauwerks bei Hasselbrook ist ab Anfang 2027 eine etwa 15monatige Sperrpause auf der S1 vorgesehen.

Wirklich eine 15monaige S1 Sperrpause? Oder eine 15wöchige S1 Sperrpause?

Deine Nachfrage bringt mich ins Grübeln. Ich hätte jetzt sicher gesagt, es wären 15 Monate, aber vielleicht waren es auch tatsächlich nur 15 Wochen. Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen.
Moin,

es geht tatsächlich um Monate und nicht Wochen.

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Zitat
Alter_Wedler
Zitat
MisterX
- Für die Fertigstellung des Überwerfungsbauwerks bei Hasselbrook ist ab Anfang 2027 eine etwa 15monatige Sperrpause auf der S1 vorgesehen.

Wirklich eine 15monaige S1 Sperrpause? Oder eine 15wöchige S1 Sperrpause?

Die Sperrung ist lange bekannt und extra dafür werden vor Wandsbeker Chaussee Weichen eingebaut. Die Sperrung wird nur zwischen Wandsbeker Chaussee und Berliner Tor erfolgen, ist also verkraftbar. Man kann ab Wandsbeker Chaussee die U1 nutzem, Hasselbrook hat die RB und Landwehr ist über Bus erreichbar. Zwischen Berliner Tor und Barmbek gibt es auch noch die U3.
Zitat
NWT47
Zitat
Alter_Wedler
Zitat
MisterX
- Für die Fertigstellung des Überwerfungsbauwerks bei Hasselbrook ist ab Anfang 2027 eine etwa 15monatige Sperrpause auf der S1 vorgesehen.

Wirklich eine 15montaige S1 Sperrpause? Oder eine 15wöchige S1 Sperrpause?

Die Sperrung ist lange bekannt und extra dafür werden vor Wandsbeker Chaussee Weichen eingebaut. Die Sperrung wird nur zwischen Wandsbeker Chaussee und Berliner Tor erfolgen, ist also verkraftbar. Man kann ab Wandsbeker Chaussee die U1 nutzem, Hasselbrook hat die RB und Landwehr ist über Bus erreichbar. Zwischen Berliner Tor und Barmbek gibt es auch noch die U3.

Ja, klar war bekannt, dass die Sperrung kommt, aber mir nicht, wie lange sie andauern wird.
Die Weichen hinter Wandsbeker Chaussee sind doch schon eingebaut, meines Wissens. Bei [www.openrailwaymap.org] sind sie eingezeichnet. Genau wie das Weichentrapez zwischen Landwehr und Hasselbrook waren sie doch auch schon in Betrieb bei einer Gleissperrung zum Abbau der alten Kehrgleise in Hasselbrook und die Verschwenkung des stadtauswärtigen Gleises nah an das stadteinwärtige, meine ich. Also ist ein eingleisiger Betrieb auf dem nordwestlichen Gleis normalerweise möglich, außer in der Zeit in der die Weiche der S4-Stecke vom Überwerfungsbauwerk eingebaut wird. Dafür braucht man aber keine 15 Monate. Da sich aber die Züge fahrplanmäßig im Bereich Hasselbrook-Wandsbeker Chaussee begegnen (Min 2/3), muss dann zumindest in eine Richtung die Trasse verschoben werden (vermutlich auf die planmäßige Trasse des S1-Verstärkers). Dann müsste ein wechselseitiger 10 Min-Takt möglich sein.

Eine Sperrung über 15 Monate ist länger als ein Jahr. Für eine komplette Sperrung beider Gleise scheint mir das zu lang und unnötig zu sein. Deshalb meine Nachfrage.
Welcher Bus fährt zwischen Wandsbeker Chaussee bzw. Hasselbrook und Landwehr?
Und mir stellt sich die Frage, warum der Verkehr zwischen Berliner Tor und WS unterbrochen werden müsste und nicht nur zwischen Hasselbrook und WS. Da fährt dann wirklich ein Bus und es sind eh nur 10 Minuten zu Fuß. Zeitweise mag da nötig aber das Bauwerk entsteht ja "hinter" Hasselbrook, bis dorthin sollte aus Richtung HBF also eigentlich alles befahrbar sein.
Und sollte es wirklich Anfang 2027 losgehen, dann stellt sich die Frage, warum zur Zeit dauernd in Berliner Tor gebrochen werden muss. Theoretisch hätte man für die dortigen Bauarbeiten ja ab 2027 sehr viel Zeit und könnte auf das momentane klein-klein problemlos verzichten.
15 Monate Sperrung? Da ist wirklich ein Armutszeugnis.
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