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Sammelthread Störungen U-Bahn [1]
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Gestern abend gegen 19:00 Uhr Brückenanfahrschaden bei Ahrensburg Ost BNV mit Bussen und Taxen wurde eingerichtet.
Warum wird die U3 während den Bauarbeiten auf der U1 nicht bos Ohlstedt / Großhansdorf verlängert? So spart man den Fahrgästen das Umsteigen in Wandsbek-Gartenstadt.
Da beide Linien nur Kurzwenden am Bahnsteig machen sollen (U3: Gleis 3, U1: Gleis 1), wird wohl an den Weichen nördlich von Gartenstadt gearbeitet, so dass man nicht (ohne weiteres) von U3 zu U1 und umgekehrt kommt.



6 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.06.2016 21:45 von Herbert.
Zitat
Herbert
Da beide Linien nur Kurzwenden am Bahnsteig machen sollen (U3: Gleis 3, U1: Gleis 1), wird wohl an den Weichen nördlich von Gartenstadt gearbeitet, so dass man nicht (ohne weiteres) von U3 zu U1 und umgekehrt kommt.

Macht Sinn. Hab die Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Wandsbek Markt und Gartenstadt vermutet.
Was war denn vorhin auf der U3 los?

Ich wurde auf dem Weg zum Stammtisch kurz vor 20 Uhr auf Mönckebergstraße aus der Bahn geworfen (zusammen mit allen anderen Fahrgästen natürlich). In Berliner Tor stand hinten an der Bahn schon "Bitte nicht einsteigen" dran, am Bahnsteig stand "Schlump - Barmbek" und es waren Leute drin, also stieg ich ein. In Mönckebergstraße stand die Bahn relativ lange, ich war in mein Handy vertieft, bis dann alle Leute ausstiegen, ohne dass eine Ansage gekommen wäre. Da es offenbar nicht weiterging, bin ich mit den anderen ausgestiegen, die Leute blieben alle auf dem Bahnsteig stehen. Eine Information gab es nicht. Weder zum Grund der Störung, noch dazu, wie es weitergeht. Jedenfalls habe ich nichts davon mitbekommen.

Ich habe dann auf dem Bahnsteig jemanden gefragt, was mit der Bahn wäre, mir wurde gesagt, die Lautsprecher wären defekt (für meine Begriffe ein merkwürdiger Grund, einen Zug zu entleeren, bei defekten Bremsen hätte ich es ja verstanden ...) Nachdem die Bahn leer weiterfuhr, kam sofort die nächste ziemlich leer an (sie war schon im Tunnel zu sehen als ich auf dem Bahnsteig stand), die füllte sich dann. Und an fast jeder folgenden Haltestelle kam dann die Drängelei "Einsteigen bitte" vom Fahrer, die Verspätung war schon signifikant.

So etwas mag ja ab und zu mal passieren, in 16 Jahren Hamburg ist es mir so aber noch nicht passiert. Ich bin in all den Jahren erst dreimal unterwegs aus der Bahn komplimentiert worden, jeweils mit Ansage schon vor der Station, und jedes Mal stand auf dem Nebengleis schon ein Anschlusszug bereit (Berliner Tor, Farmsen, Billstedt).

Etwa eine halbe Stunde nach mir kamen dann noch zwei Leute zum Stammtisch, die sagten, sie wären in Mönckebergstraße aus der Bahn gebeten worden, der Zugverkehr war dann wohl eingestellt. Die beiden sind dann zu Fuß zum Hauptbahnhof zurück und mit der S-Bahn bis Sternschanze und den Rest zu Fuß. Und etwas genervt waren sie auch.

Was war da los? Der entleerte Zug, in dem ich saß, ist ja offenbar leer weitergefahren (vermutlich bis Barmbek zur Werkstatt), jedenfalls kam ich dann mit dem folgenden ganz normal bis Feldstraße, die Strecke sollte also frei sein. Und dann werden kurz danach in der gleichen Station wieder Leute aus der Bahn geworfen mit Einstellung des Zugverkehrs?
Bei Lautsprecherstörungen können die Fahrgäste im Notfall nicht erreicht werden und umgekehrt, je nach Zustand und Fall. Ein solcher Zug erfüllt nicht die geforderte Sicherheit und muss ausgesetzt werden.

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Also "rausgeschmissen werden mit Anschlusszug in Farmsen und Billstedt mit Anschlusszug gegenüber" kommt doch meines Wissens recht häufig, meines Wissens zur Verstärkung oder Schwächung sogar planmäßig, vor.

Zuletzt erlebte ich es heute morgen (mitten in der HVZ im 3-/3-/4-Minutentakt), dass auf Grund eines defekten Zuges in der Haltestelle Lübecker Straße, dass alle Züge Wartenau entleert und sehr zeitaufwändig über das Kehrgleis gekehrt wurden.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.06.2016 18:55 von Der Hanseat.
Zitat


Zuletzt erlebte ich es heute morgen (mitten in der HVZ im 3-/3-/4-Minutentakt), dass auf Grund eines defekten Zuges in der Haltestelle Lübecker Straße, dass alle Züge Wartenau entleert und sehr zeitaufwändig über das Kehrgleis gekehrt wurden.

Gibt es eigentlich einen besonderen Grund, warum die U-Bahner ihre Züge selbst bei Kurzzeit-Fahrten ins Kehrgleis unbedingt ablaufen müssen, während das den S-Bahnern augenscheinlich recht egal sein kann?
Zitat
Herbert
Zitat


Zuletzt erlebte ich es heute morgen (mitten in der HVZ im 3-/3-/4-Minutentakt), dass auf Grund eines defekten Zuges in der Haltestelle Lübecker Straße, dass alle Züge Wartenau entleert und sehr zeitaufwändig über das Kehrgleis gekehrt wurden.

Gibt es eigentlich einen besonderen Grund, warum die U-Bahner ihre Züge selbst bei Kurzzeit-Fahrten ins Kehrgleis unbedingt ablaufen müssen, während das den S-Bahnern augenscheinlich recht egal sein kann?

Zunächst einmal ist es in Wartenau baulich bedingt, da der Zug aus Großhansdorf kam und das Kehrgleis auch in diese Richtung liegt.

Abgelaufen werden muss (ich meine auf Grund der Türsteuerung?(Jan Borchers, hilf mir!)) nur der DT3, DT4 und DT5 können so ins Kehrgleis.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
Also "rausgeschmissen werden mit Anschlusszug in Farmsen und Billstedt mit Anschlusszug gegenüber" kommt doch meines Wissens recht häufig, meines Wissens zur Verstärkung oder Schwächung sogar planmäßig, vor.

So etwas ist mir dreimal passiert, und zumindest in Billstedt und Berliner Tor kam eine Ansage, dass der Zug schadhaft sei, die Anschlußzüge hatten jeweils dieselbe Wagenzahl wie der ausgesetzte Zug. Zugtausch wegen Verstärkung/Schwächung ist mir definitiv noch nicht passiert, aber das mag auch daran liegen, dass selten an den dafür in Frage kommenden Bahnhöfen vorbeikommen, insbesondere nicht zu den passenden Zeiten.

Zitat
Der Hanseat
Zuletzt erlebte ich es heute morgen (mitten in der HVZ im 3-/3-/4-Minutentakt), dass auf Grund eines defekten Zuges in der Haltestelle Lübecker Straße, dass alle Züge Wartenau entleert und sehr zeitaufwändig über das Kehrgleis gekehrt wurden.

Wegen ungeplanter Streckensperrung hinauskomplimentiert worden bin ich auch schon häufiger, einige Male pro Jahr. Wenn es mir passiert ist, war es meistens in Berliner Tor. Die ewigen Fehlalarme am Jungfernstieg waren ein Teil der Ursache.
Zitat
Der Hanseat
Also "rausgeschmissen werden mit Anschlusszug in Farmsen und Billstedt mit Anschlusszug gegenüber" kommt doch meines Wissens recht häufig, meines Wissens zur Verstärkung oder Schwächung sogar planmäßig, vor..

Zugtausch auf der Strecke planmäßig nicht. Ausschließlich aufgrund aktueller Anlässe und möglichst immer 1:1.

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Zitat
Herbert
Gibt es eigentlich einen besonderen Grund, warum die U-Bahner ihre Züge selbst bei Kurzzeit-Fahrten ins Kehrgleis unbedingt ablaufen müssen, während das den S-Bahnern augenscheinlich recht egal sein kann?

Betriebliche Vorschriften, die mit der jeweiligen Aufsichtsbehörde abgestimmt sein müssen?

Bei der U-Bahn gibt es aktuell einzelne Stationen, wo unter bestimmten Umständen nicht zwangsläufig abgelaufen wird – letztlich um die Betriebsstabilität zu erhöhen, das ablaufen kostet sehr viel Zeit. Für diese nicht geräumten Kehrfahrten gelten besondere Sicherheitsbestimmungen. Ob oder wann dieses netzweit eingeführt wird, entzieht sich meiner Kenntnis.

Gruß

Jan

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Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Zitat

das ablaufen kostet sehr viel Zeit.

Ja, eben. Beispiel: Betriebsstörung in der HVZ mit Streckensperrung. Da ist erstmal wahrscheinlich außer dem Fahrer kein Personal zum Ablaufen da. Bis er die 240 m abgelaufen hat, sind 3 Minuten allein für die "Freikontrolle" rum. Das kann bei 3/3/4-Zugfolge nicht so richtig funktionieren.

Deshalb die Frage, was bei der U-Bahn so anders ist als bei der S-Bahn, dass die Vorschriften das zeitraubende Ablaufen fordern.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.06.2016 09:08 von Herbert.
Bei der S-Bahn gilt: Alles was nicht abgestellt wird und nicht länger als 20 Minuten wendet (Ausnahme S3 in Altona) wird nicht geräumt. Also z.B. S21/S2 Bergedorf, S21/S3-Schwächer Elbgaustraße, S3/S31 Altona usw.
Zitat
Herbert


Ja, eben. Beispiel: Betriebsstörung in der HVZ mit Streckensperrung. Da ist erstmal wahrscheinlich außer dem Fahrer kein Personal zum Ablaufen da. Bis er die 240 m abgelaufen hat, sind 3 Minuten allein für die "Freikontrolle" rum. Das kann bei 3/3/4-Zugfolge nicht so richtig funktionieren.

Deshalb die Frage, was bei der U-Bahn so anders ist als bei der S-Bahn, dass die Vorschriften das zeitraubende Ablaufen fordern.

Betriebliche Vorschriften, die mit der jeweiligen Aufsichtsbehörde abgestimmt sein müssen!

Gruß

Jan

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Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
U3 ist gesperrt zwischen St. Pauli und Berliner Tor.
Grund: Wassereinbruch im Tunnel bei Rathaus.

Oha, wie konnte das passieren?

***
Busbeschleunigungsprogramm - mit Vollgas und 20-Sitzplatz-Gelenkbussen ins Chaos.
Zitat
Erol
U3 ist gesperrt zwischen St. Pauli und Berliner Tor.
Grund: Wassereinbruch im Tunnel bei Rathaus.

Es wird ein Wasserrohrbruch als Ursache vermutet.
Zudem sind die Pumpen ausgefallen, die sporadisch eindringendes Alsterwasser bändigen...

[www.ndr.de] (mit Foto)
Extrem verwirrend war aufjedenfall das im Bereichs Rödingsmarkt SEV gefahren ist der auf den Anzeigen "3 U S Berliner Tor" bzw "3 U St. Pauli"
... etwas verwirrend wenn am Rödingsmarkt auch die Metrobuslinie 3 fährt

Sowieso war es in meinen Augen eine komplette Fehlentscheidung auf Buchstaben, Texte und Sonderzeichen weg zu rationalisieren damit es anglich einfacher zu lesen ist. Der komplette Gegenteil ist der Fall! "U3 U-/S-Berliner Tor" wäre um einiges schneller zu erkennen. Noch besser wäre natürlich zweizeilig (Mit der Nummer vorne vor; So wie damals beim Metrobus oder heute beim Schnellbus):

U3 SCHEINENERSATZVERKEHR
U-/S- Berliner Tor
Ich war heute Mittag mit einem Bus unterwegs, der "U3 Ersatzverkehr Schlump" angezeigt hatte - er fuhr aber nur bis U St. Pauli.
Später fuhr dann mal ein Bus mit der Anzeige "1 U/S Berliner Tor" durch die Mönckebergstraße.

Da habe ich mir auch gedacht, das kann die Hochbahn doch eigentlich besser, zumal die Busse ja aus der eigenen Garage kommen...
owT



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.10.2016 11:20 von Boris.
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