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Sammelthread Störungen U-Bahn [1]
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Zitat
Rüdiger
Und die üblichen Schmierfinken waren natürlich auch nicht untätig.... zum k......


Genau das habe ich auch schon gedacht, echt übel, dass man das nicht in den Griff bekommt. Inzwischen sehe ich beim Vorbeifahren in Farmsen ziemlich viele Verunstaltungen. Mir kommt es so vor, als wenn es schlimmer geworden ist. Und die Farbenindustrie verdient gewaltig mit.

In Frankreich ist den Spraydosen so eine Art DNA beigemischt und zu den verkauften Sprühdosen werden die Personalien registriert. Damit die Dosen nicht geklaut werden können, werden sie verschlossen aufbewahrt. Zumindest in der Bretagne findet man kaum noch diese Schmierereien und schon gar nicht an den Verkehrsmitteln.
Zitat
NVB
Zitat
Rüdiger
Und die üblichen Schmierfinken waren natürlich auch nicht untätig.... zum k......


Genau das habe ich auch schon gedacht, echt übel, dass man das nicht in den Griff bekommt. Inzwischen sehe ich beim Vorbeifahren in Farmsen ziemlich viele Verunstaltungen. Mir kommt es so vor, als wenn es schlimmer geworden ist.
Eventuell hat man bei dem Sicherheitsdienst gespart oder die Reinigungsfirma/Abteilung fehlen paar Leute.
@NVB: Danke für die Bilder, sehr beeindruckend!

Irgendwie hatte ich erwartet, dass der Zug mit Wiederaufnahme des Betriebs zumindest wieder ordentlich auf den Schienen steht, aber die haben wohl „lediglich“ das Lichtraumprofil freigemacht.
Auch ich hatte gedacht, dass er nicht vor Ort entkernt werden würde, sondern nachdem der Zug von einem Kran geborgen wurde. Aber klar, wenn man ihn leichter machen kann, macht man das natürlich, auch wenn das völlig absurd so außerhalb einer Werkstatt aussieht.

Der letzte Wagen sieht aber noch überraschend frisch aus. Vielleicht machen die ja noch was draus.

Aber was meint ihr: Vor Ort verschrotten wie die ÜSTRA (Danke @Computerfreak für das Video!) oder aus dem Gleis heben?
Wenn dann aus dem Gleis heben, eben nicht ala ÜSTRA vor Ort verschrotten, das ist irgend wie asig.
Das hat auch einen rein symbolischen Wert, weil ein vor Ort verschrotten irgendwie eine Kapitulation zeigt.
Den letzten Wagen auf jeden Fall wieder fahrfähig machen!
Die anderen drei eben auch das beste draus machen.
Das Entkernen hat vielleicht schon deshalb Sinn, weil die Wagen dann leichter werden, um sie mit dem Karn zu heben.
Zudem minimiert es das Risiko, dass noch mehr kaputt geht, wenn die Bergung problematisch ist.
Zitat
Olifant
Der letzte Wagen sieht aber noch überraschend frisch aus. Vielleicht machen die ja noch was draus.


Der Prellbock wurde abgefahren und hat sich unter dem 1. Wagenteil sogar überschlagen. Ich weiß nicht, welchen Druck dieser Hochbahn-Prellbock hätte aushalten müssen, doch auf alle Fälle waren hier Kräfte von etlichen Tonnen im Spiel. Zwar sind Schienenfahrzeuge gegen Längsdrücke im Chassis-Bereich sehr stark ausgebildet und trotzdem sind hier mit Sicherheit Verformungen entstanden, die nur schwer bis gar nicht zu reparieren sind.

Ihr kennt ja alle die geriffelten Puffer der Wagen. Diese waagerechten Rillen dienen dazu, dass sich diese im Falle großer Längsdrücke verhaken und nicht ein Wagen auf den nächsten aufsteigt und das stablie Chassis des einen Wagen den weniger stabilen Fahrgastraum des benachbarten mit womöglich Fahrgästen regelrecht abrasiert.

Nun haben sich die Wagen nicht nur aufgebäumt, sondern sind auch seitlich voreinander ausgewichen. Das hat natürlich etwas den Längsdruck abgebaut, ist aber trotzdem ungewöhnlich und mir ist nicht ganz klar, warum das so geschehen ist. Eine Erklärung könnte sein, dass ein Radsatz auf der davorliegenden Weiche wegen überhöhter Geschwindigkeit entgleist ist.

Bleibt dann die Frage, warum überhöhte Geschwindigkeit gefahren wurde. In Potsdam ist mal eine Straßenbahn mit Höchstgeschwindigkeit über eine auf Abzweig gestellte Weiche gefahren und entgleist. Des Rätsels Lösung war, dass die eingestellte Fahrtzielanzeige mit den Weichensteuerungen gekoppelt ist/war und der Fahrer sich beim Fahrtziel geirrt hatte, was dann zwangsläufig zur falschen Weichenstellung geführt hatte.

Der Ursachen für dieses Unglück gibt es viele und es braucht nicht unbedingt der Fahrer dafür die Verantwortung tragen. Das werden sicherlich die eingehenden Untersuchungen zeigen. Wichtig erscheint mir vor allem, dass niemand dabei zu Schaden gekommen ist.

Das Beispiel von Computerfreak ist vermutlich einer ganz einfachen Wirtschaftlichkeitsberechnung geschuldet. Man macht eben das, was unter dem Strich am wenigsten kostet. Doch ein fachgerechtes Zerlegen der Bahn am Unglücksort wäre statt dieses unkoordinierten "Zerfleischens" vermutlich auch nicht viel teurer gewesen.
Hier die schrecklichen Details über den Grund der "Störung" gestern Nacht auf der U1.
[www.presseportal.de]
Zitat
NVB
Der Ursachen für dieses Unglück gibt es viele und es braucht nicht unbedingt der Fahrer dafür die Verantwortung tragen. Das werden sicherlich die eingehenden Untersuchungen zeigen. Wichtig erscheint mir vor allem, dass niemand dabei zu Schaden gekommen ist.

Mal sehen ob wir das mitbekommen. Ich kann mich noch erinnern, wie vor paar Jahren ein VHH-Bus in Bergedorf am ZOB verunglückte. Wieso, wurde dann aber nicht mehr kommuniziert. Gut möglich, dass es in diesem Fall auch so sein wird. Dann kann man wohl von Menschlichen versagen ausgehen.
Moin,

Zitat
Kirk
...
Mal sehen ob wir das mitbekommen. Ich kann mich noch erinnern, wie vor paar Jahren ein VHH-Bus in Bergedorf am ZOB verunglückte. Wieso, wurde dann aber nicht mehr kommuniziert. Gut möglich, dass es in diesem Fall auch so sein wird. Dann kann man wohl von Menschlichen versagen ausgehen.

das ist aber eine - mal freundlich formuliert - sehr selektive Wahrnehmung.
Nur weil die betriebliche und rechtliche Aufarbeitung nicht genau so prominent platziert wird wie das reißerische Unglück selbst, ist es Wahrheitsverdrehung, dass "nicht mehr kommuniziert" wurde.

Einfach die Schlagworte in eine Suchmaschine eingeben und staunen.

Und, bei dem tragischen Unglück gestern in Wandsbek Markt - was gibt es denn dazu noch groß zu berichten?
Zitat
TripleS
Hier die schrecklichen Details über den Grund der "Störung" gestern Nacht auf der U1.
[www.presseportal.de]

So viel mehr als heute früh bereits bekannt war, ist das aber nicht. Die wesentliche Frage ist ja noch unbeantwortet: warum?
Zitat
Sonnabend
... Einfach die Schlagworte in eine Suchmaschine eingeben und staunen.


Zitat HA:
„Wir machen unser Busfahrerin keinen Vorwurf und stehen hinter ihr“, sagt VHH-Sprecherin Christina Sluga. Diese Einschätzung werde auch durch die Analyse der Videoaufnahmen gestützt, „es konnte kein Fehlverhalten festgestellt werden“.

Eine Unfallursache steht also nirgendwo ...
Zitat

Und, bei dem tragischen Unglück gestern in Wandsbek Markt - was gibt es denn dazu noch groß zu berichten?
Thema war doch der Unfall in Billstedt?!
Zitat
MisterX
Zitat
TripleS
Hier die schrecklichen Details über den Grund der "Störung" gestern Nacht auf der U1.
[www.presseportal.de]

So viel mehr als heute früh bereits bekannt war, ist das aber nicht. Die wesentliche Frage ist ja noch unbeantwortet: warum?

Zitat
WELT
Die Hintergründe der Tat liegen weitestgehend im Dunkeln. Es soll keine Erkenntnisse geben, wonach sich Opfer und Täter kannten.

Um das Opfer tut es mir bei den neuen Infos noch mehr leid.

Zitat
WELT
Laut „Bild“ wurde er kurzzeitig festgenommen. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen Widerstands und gefährlicher Körperverletzung ein. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt. Danach soll der Mann wieder auf freien Fuß gekommen sein.

Bei dem Opfer handelte es sich um eine 18-jährige Iranerin, die laut „Bild“ zuletzt in einem Frauenhaus gewohnt haben soll. Es heißt, Fatemeh D. soll vor häuslicher Gewalt geflüchtet sein.

[www.welt.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.01.2026 09:45 von Ulzburg-Süd.
Moin,

am 08.02.2026 wird der Abschnitt Lattenpamp - Stephansplatz ab 7:00 Uhr gesperrt.
PM
HVV



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.02.2026 13:02 von Sonnabend.
Heute Morgen war die U1 zwischen Wandsbek Markt und Gartenstadt wegen eines Feuerwehreinsatzes unterbrochen. Kann passieren.
Die U1 wendet dabei von Farmsen kommend in Gartenstadt auf Gleis 1, was in meinem Fall mit mehreren Halten auf freier Strecke und Bahnsteigwechsel dazu führte, dass ich Barmbek mit 15 Minuten Verspätung erreichte.

Wäre es in so einem Falle, wenn also absehbar ist, dass die Unterbrechung länger dauert, nicht sinnvoll, die Walddörferbahn nach Barmbek zu führen und die U3 als reine Ringlinie zu fahren? Damit würde man m.E. die Verspätungen auf ein Minimum reduzieren können und gleichzeitig schafft man einen Anschluss an die S1 für Leute, die weiter in die Stadt fahren.

Paddy
Zitat
PrettyP
Heute Morgen war die U1 zwischen Wandsbek Markt und Gartenstadt wegen eines Feuerwehreinsatzes unterbrochen. Kann passieren.
Die U1 wendet dabei von Farmsen kommend in Gartenstadt auf Gleis 1, was in meinem Fall mit mehreren Halten auf freier Strecke und Bahnsteigwechsel dazu führte, dass ich Barmbek mit 15 Minuten Verspätung erreichte.

Wäre es in so einem Falle, wenn also absehbar ist, dass die Unterbrechung länger dauert, nicht sinnvoll, die Walddörferbahn nach Barmbek zu führen und die U3 als reine Ringlinie zu fahren? Damit würde man m.E. die Verspätungen auf ein Minimum reduzieren können und gleichzeitig schafft man einen Anschluss an die S1 für Leute, die weiter in die Stadt fahren.

Wenn die Kehrgleise in Barmbek für die langen Züge der U1 lang genug sind, könnte man das theoretisch machen.
Zitat
Alter_Wedler
Zitat
PrettyP
Heute Morgen war die U1 zwischen Wandsbek Markt und Gartenstadt wegen eines Feuerwehreinsatzes unterbrochen. Kann passieren.
Die U1 wendet dabei von Farmsen kommend in Gartenstadt auf Gleis 1, was in meinem Fall mit mehreren Halten auf freier Strecke und Bahnsteigwechsel dazu führte, dass ich Barmbek mit 15 Minuten Verspätung erreichte.

Wäre es in so einem Falle, wenn also absehbar ist, dass die Unterbrechung länger dauert, nicht sinnvoll, die Walddörferbahn nach Barmbek zu führen und die U3 als reine Ringlinie zu fahren? Damit würde man m.E. die Verspätungen auf ein Minimum reduzieren können und gleichzeitig schafft man einen Anschluss an die S1 für Leute, die weiter in die Stadt fahren.

Wenn die Kehrgleise in Barmbek für die langen Züge der U1 lang genug sind, könnte man das theoretisch machen.

Lang geung sind die Kehrgleise. Dennoch wird eine kurzfristige Verschwenkung schwer um nach der Störung den planmäßigen Zustand wieder herzustellen. Da ist bei Linienreinbetrieb leichter.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sascha Behn
Zitat
Alter_Wedler
Zitat
PrettyP
Heute Morgen war die U1 zwischen Wandsbek Markt und Gartenstadt wegen eines Feuerwehreinsatzes unterbrochen. Kann passieren.
Die U1 wendet dabei von Farmsen kommend in Gartenstadt auf Gleis 1, was in meinem Fall mit mehreren Halten auf freier Strecke und Bahnsteigwechsel dazu führte, dass ich Barmbek mit 15 Minuten Verspätung erreichte.

Wäre es in so einem Falle, wenn also absehbar ist, dass die Unterbrechung länger dauert, nicht sinnvoll, die Walddörferbahn nach Barmbek zu führen und die U3 als reine Ringlinie zu fahren? Damit würde man m.E. die Verspätungen auf ein Minimum reduzieren können und gleichzeitig schafft man einen Anschluss an die S1 für Leute, die weiter in die Stadt fahren.

Wenn die Kehrgleise in Barmbek für die langen Züge der U1 lang genug sind, könnte man das theoretisch machen.

Lang geung sind die Kehrgleise. Dennoch wird eine kurzfristige Verschwenkung schwer um nach der Störung den planmäßigen Zustand wieder herzustellen. Da ist bei Linienreinbetrieb leichter.

Moin,

Auf der U3 fahren ja auch nicht wenige Züge um die Uhrzeit, also stadteinwärts 3 pro 10, stadtauswärts 2 pro 10 Minuten. Die müssen ja auch noch irgendwo bleiben.

Die U1 und U3 verknüpfen ergibt ja bei Bauarbeiten Sinn, wenn sowas im Zugumlauf geplant ist. Aber so ist das nichts anderes als lit einem Laubbläser: Problem verlagern, nicht lösen. Nur, dass man bei so einer ad hoc Maßnahme die U3 auch in Mitleidenschaft zieht.

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Unfälle können passieren und wenn Menschen dabei zu Schaden kommen, dauert es naturgemäß länger und oft Stunden wie heute.

Doch wenn die Minderung der Folgen maximal unzureichend geplant ist, dann nervt das nur noch. Dass die Pendelfahrten nach und von Wandsbek-Gartenstadt unregelmäßig waren, verstehe ich noch. Doch dafür, dass die Anzeigen weder am Bahnsteig noch in der App funktionierten bzw. Mist anzeigten, habe ich Null Verständnis. Nicht eine einzige Durchsage am Bahnsteig, auf dem ich mir in der halben Stunde Wartezeit eiskalte Füße geholt habe. Hätte ich gewusst, dass da lange Zeit nix kommt, wäre ich gleich wieder gegangen.

Dass man dann noch nicht einmal in der Lage war, U1 und U3 wenigstens in der Lastrichtung am gleichen Bahnsteig halten zu lassen, war ein weiterer Missstand.

So hatten die sehr wenigen Fahrgäste aus Barmbek perfeken, bahnsteiggleichen Anschluss und die Massen des Berufsverkehrs durften sich zunächst entlang des Bahnsteigs quälen, dann auf den völlig überfüllten Treppen nach unten und anschließend wieder hoch. Warum die U3 außerdem stets zweieinhalb Wagenlängen von den Treppen entfernt steht, war mir noch nie klar. Und obwohl die U3 ja gar nicht betroffen war, fuhr die auch nach einem wirklichkeitsfremden Fahrplan: Genau acht Minuten nach dem ersten Erscheinen der Anzeige "Abfahrt sofort".


Zitat
NVB
Dass man dann noch nicht einmal in der Lage war, U1 und U3 wenigstens in der Lastrichtung am gleichen Bahnsteig halten zu lassen, war ein weiterer Missstand.

Kurzwenden am äußeren Gleis auf dem stadteinwärtigen Bahnsteig ist ja möglich. Und man hätte ebenso die U3 ausnahmsweise kurz am stadteinwärtigen Bahnsteig wenden lassen können. Dann haben alle kürzeste Umstiegswege. Gute Frage, wieso man das nicht macht in einem solchen Fäll.

Sind die Leitstellen und Stellwerke bei solchen Vorkommnissen unterbesetzt und überfordert?
Zitat
Alter_Wedler
Zitat
NVB
Dass man dann noch nicht einmal in der Lage war, U1 und U3 wenigstens in der Lastrichtung am gleichen Bahnsteig halten zu lassen, war ein weiterer Missstand.

Kurzwenden am äußeren Gleis auf dem stadteinwärtigen Bahnsteig ist ja möglich. Und man hätte ebenso die U3 ausnahmsweise kurz am stadteinwärtigen Bahnsteig wenden lassen können. Dann haben alle kürzeste Umstiegswege. Gute Frage, wieso man das nicht macht in einem solchen Fäll.

Sind die Leitstellen und Stellwerke bei solchen Vorkommnissen unterbesetzt und überfordert?

Ist der Gleiswechsel zum Kurzkehren (U3) in WK nicht wieder ausgebaut oder zumindest nicht mehr bedienbar?
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