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News zum Projekt S21 bis Kaltenkirchen
geschrieben von Glinder 
was einen vorlaufbetrieb über die Notversorgung in Eidelstedt angeht der Punkt ist da ja das die Leitung dort nur eine sehr begrenzte Kapazität hat da es ja nur eine notversorgung ist somit können auf der Strecke nur begrenzt Fahrzeuge mit Strom versorgt werden.

Was Gebrauchte FZ angeht es sind Lint am Markt verfügbar u.a. die SH Lint von Regio die helfen z.t. schon in anderen Regionen aus allerding nicht alle und bald sollen ja auch wieder einige frei werden zudem hat DB Gebrauchtzug auch VT628 im angebot 3 davon sogar mit langfristigen fristen die per Sofort verfügbar sind diese könnte man sich als Reserve anmieten und auf der A1 auf die Verstärker Kurse mit einsetzen kompetenzen zur Instandhaltung sind ja bei RDC und DB Fern in Niebüll vorhanden. ++

Die Rechnung ob es sinn macht hängt auch mit der verläslichkeit der VTA zusammen was man annimt wie die verfügbakeit dieser sein wird auf sicht den ist sie schlecht sind ja an das Land Penöle fällig zzgl. der sonstigen schon genanten gründe.
Zitat
sylt33
was einen vorlaufbetrieb über die Notversorgung in Eidelstedt angeht der Punkt ist da ja das die Leitung dort nur eine sehr begrenzte Kapazität hat da es ja nur eine notversorgung ist somit können auf der Strecke nur begrenzt Fahrzeuge mit Strom versorgt werden.

Wenn diese "Notversorgung" eine geplante und offizielle Notversorgung ist, dann verdient sie ihren Namen und ihre Existenz nur, wenn sie technisch auch die S-Bahn-Strecke in einem sinnvollen Maße mit Strom versorgen kann. Und dann kann man auch erwarten, dass dieses sinnvolle Maß an "Betrieb" gefahren werden kann, dann allerdings ohne eine bestehende (andere) Notversorgung bei eigenem Ausfall.
Vielleicht gibt es ja Regelungen (zu einem sicheren Betrieb einer S-Bahn-Strecke), dass eine betriebsbereite Ersatz- sprich Notversorgung bestehen muss. Und das wäre in diesem Falle nicht gegeben, weil die reguläre Stromversórgung noch nicht betriebsbereit ist.
Weiß da jemand etwas genaues zu den Regelungen?
Zitat
Alter_Wedler
Wenn diese "Notversorgung" eine geplante und offizielle Notversorgung ist, dann verdient sie ihren Namen und ihre Existenz nur, wenn sie technisch auch die S-Bahn-Strecke in einem sinnvollen Maße mit Strom versorgen kann. Und dann kann man auch erwarten, dass dieses sinnvolle Maß an "Betrieb" gefahren werden kann, dann allerdings ohne eine bestehende (andere) Notversorgung bei eigenem Ausfall.

Das wäre dann ja eine vollwertige Stromversorgung und damit deutlich mehr als eine Notversorgung. Kommuniziert war bis jetzt immer Notversorgung = Ausreichend, um die Strecke zu räumen. Das kann aber auch ein Zug zur Zeit passieren.
Zitat
Sören
Zitat
Alter_Wedler
Wenn diese "Notversorgung" eine geplante und offizielle Notversorgung ist, dann verdient sie ihren Namen und ihre Existenz nur, wenn sie technisch auch die S-Bahn-Strecke in einem sinnvollen Maße mit Strom versorgen kann. Und dann kann man auch erwarten, dass dieses sinnvolle Maß an "Betrieb" gefahren werden kann, dann allerdings ohne eine bestehende (andere) Notversorgung bei eigenem Ausfall.

Das wäre dann ja eine vollwertige Stromversorgung und damit deutlich mehr als eine Notversorgung. Kommuniziert war bis jetzt immer Notversorgung = Ausreichend, um die Strecke zu räumen. Das kann aber auch ein Zug zur Zeit passieren.

Wenn das die Definition von "Notversorgung" ist (ich hatte bisher keine Ahnung), dann ist sie definitiv nicht für eine "Betriebsversorgung" im "Notfall" gegeignet, nur zur Räumung der Züge. Dann ist ja jetzt alles klar.
Moin,


Zitat
Alter_Wedler
...Wenn das die Definition von "Notversorgung" ist (ich hatte bisher keine Ahnung), dann ist sie definitiv nicht für eine "Betriebsversorgung" im "Notfall" gegeignet, nur zur Räumung der Züge. Dann ist ja jetzt alles klar.

So langsam nervt es -
sind die Begriffe "Notversorgung" und "Betriebsversorgung" identisch?
Nicht?
Dann können sie wohl auch nicht die selbe Bedeutung haben - manno

Nur mal so als Tipp: Dieser Thread hat nicht nur deshalb mittlerweile 60 Seiten weil sich irgendwelche Oberflächler über die Kachelfarbe irgendwelcher Neubauten ausgelassen haben, sondern, weil genau deine Fragen hier in diesem Thread längst behandelt und geklärt worden sind.

Also: Vielleicht nur ein Rätsel weniger erstellen und dafür hier im Forum erstmal Hintergrundwissen saugen!
Zitat
Sonnabend
Nur mal so als Tipp: Dieser Thread hat nicht nur deshalb mittlerweile 60 Seiten weil sich irgendwelche Oberflächler über die Kachelfarbe irgendwelcher Neubauten ausgelassen haben, sondern, weil genau deine Fragen hier in diesem Thread längst behandelt und geklärt worden sind.

Es ist mir unmöglich immer alle Informationen aus allen Threads im Gedächtnis parat zu haben, sorry.
Und manche Frage zum zweiten mal gestellt, bekommt eine klarere Antwort.
Moin,

Zitat
Alter_Wedler
...
Es ist mir unmöglich immer alle Informationen aus allen Threads im Gedächtnis parat zu haben, sorry.
Und manche Frage zum zweiten mal gestellt, bekommt eine klarere Antwort.

brauchst du auch nicht, dafür gibts die (erweiterte) Suche.
Zitat
Sonnabend
Moin,

Zitat
Alter_Wedler
...
Es ist mir unmöglich immer alle Informationen aus allen Threads im Gedächtnis parat zu haben, sorry.
Und manche Frage zum zweiten mal gestellt, bekommt eine klarere Antwort.

brauchst du auch nicht, dafür gibts die (erweiterte) Suche.

...,die ich regelmäßig nutze und die auch zur "Notversorgung" nur den einen Satz "ausspuckt", dass es nur eine Notversorgung ist zum "Züge abräumen", was auch immer das genau bedeuten mag.
Genaue Informationen zu was GENAU die Notversorgung in der Lage ist, sind im ganzen Thread nicht zu finden. Also kann man das Bedürfnis haben, das noch genauer "auszuleuchten", oder?
Meist braucht man weniger Text um eine doppelt gestellte Frage zu beantworten als dafür, die Notwendigkeit der Zweitantwort zu diskutieren.

Freundliche Grüße
Horst Buchholz - histor
Zitat
sylt33
Was Gebrauchte FZ angeht es sind Lint am Markt verfügbar u.a. die SH Lint von Regio die helfen z.t. schon in anderen Regionen aus allerding nicht alle und bald sollen ja auch wieder einige frei werden zudem hat DB Gebrauchtzug auch VT628 im angebot 3 davon sogar mit langfristigen fristen die per Sofort verfügbar sind diese könnte man sich als Reserve anmieten und auf der A1 auf die Verstärker Kurse mit einsetzen kompetenzen zur Instandhaltung sind ja bei RDC und DB Fern in Niebüll vorhanden. ++

Die Rechnung ob es sinn macht hängt auch mit der verläslichkeit der VTA zusammen was man annimt wie die verfügbakeit dieser sein wird auf sicht den ist sie schlecht sind ja an das Land Penöle fällig zzgl. der sonstigen schon genanten gründe.
Also ich hab auf den üblichen Portalen keine gebrauchten LINT gefunden. Ich glaube auch, dass die AKN die LINT41 für die A3 easy von der nordbahn erwerben konnte, weil die nordbahn eben ’ne Tochter ist. Ansonsten sind LINT gefragt, weil seit 2023 niemand mehr Dieseltriebwagen herstellt, wie ich rausfand. Die Produktion wurde auf Akku-Züge umgestellt (bzw. Alstom setzt wohl noch auf Wasserstoff, aber das hat sich aus diversen guten Gründen in Deutschland nicht durchgesetzt).

Die VTA kosten:
- Diesel
- Wartung

Gebrauchte LINT-Züge kosten:
- Mietzins/Kaufpreis
- Diesel
- Wartung

Die VTA sind diesel-elektrisch, LINT sind diesel-hydraulisch. Diesel-elektrisch hat den besseren Wirkungsgrad. Da die Motoren aber ziemlich alt sind, könnte sich das nur minimal beim Verbrauch auswirken.
Bei der Wartung habe ich keine Ahnung.

Aber weil halt die anderen Kosten noch vorhanden sind, müssten die Wartungskosten wirklich immens sein, dass sich die AKN für einen Ersatz der VTA entscheidet.
Zumal: LINT hätten einen schlechteren Einstieg bei den nun erhöhten Bahnsteigen. Und gebrauchte Dieseltriebwagen mit 96cm Einstiegshöhe wird es nicht geben.

VT628 sind keine Option, weil die Tfs nicht darauf gelernt sind und das zusätzliche Kosten bedeuten würde.

Kurz gesagt: VTA bleiben wohl bis zum Betriebswechsel.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.03.2026 09:57 von Olifant.
Also als betroffener mit einer Mobilitätseinschränkung wurde ich jetzt mal schreiben LINTs sind so hier kaum zu gebrauchen.
War schon alleine in Eidelstedt zu bemerken, aus den Zug hinaus musste man ein großen Schritt nach oben machen, dass ging ja noch da keine Fahrgäste im Zug reindrängten und man sich so Zeit lassen konnte. Aber beim einsteigen ein tiefer Schritt nach unten ins dunkle und man musste aufpassen das man nicht geschupst wurde.
Ne jetzt bei allen Haltestellen geht wirklich nicht.

Bei den VTA geht es schon viel entspannter.

Bei der Stromeinspeisung nur in Kaltenkirchen und nur Notstrom aus Eidelstedt bedeutet dann wohl das wenn z.B. zwischen Quickborn Süd und Hasloh ein Baum auf der Oberleitung liegt dann auf der gesamten Strecke Kaltenkirchen - Eidelstedt der Strom abgestellt wird und dadurch kein einziger Zug fährt. Oder eben mit Notstrom vereinzelte.

Momentan würde dann nur zwischen Quickborn und Hasloh kein Zug fahren.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.03.2026 11:50 von Dieter Meyer.
Eigentlich ist doch vom Verhalten der AKN her ziemlich klar, was passieren wird, wenn zu viele VTAs vor Inbetriebnahme der S5 dort ihren "Geist" aufgeben: Busse statt Bahnen! SEV wird wohl die am günstigsten kalkulierbare "VTA-Versicherung" sein.

Zitat
Dieter Meyer
Bei der Stromeinspeisung nur in Kaltenkirchen und nur Notstrom aus Eidelstedt bedeutet dann wohl das wenn z.B. zwischen Quickborn Süd und Hasloh ein Baum auf der Oberleitung liegt dann auf der gesamten Strecke Kaltenkirchen - Eidelstedt der Strom abgestellt wird und dadurch kein einziger Zug fährt. Oder eben mit Notstrom vereinzelte.

In Deinem Beispiel könnte auch die Notstromversorgung (bei gerissener Oberleitung) nicht eingeschaltet werden.

Ohne mich im Detail auszukennen, wie Oberleitungsabschnitte einzeln versorgt werden: Sicher wird es einzelne Abschnitte der Strecke geben, die alle einzeln von Kaltenkirchen aus versorgt werden (Erdkabel?) und eben auch einzeln abgeschaltet. Dann kann auf allen Abschnitten mit intakter Oberleitung auch sicher gefahren werden. Wenn es nur einen gesamtversorgten Abschnitt gibt oder gäbe und jeder Baum-Fall die ganze Strecke lahm legt, dann wäre das ein Irrsinn sondergleichen. Ich kann mir das nicht vorstellen, aber wer weiß! Ist das so auf anderen Oberleitungsstrecken? Oberleitungsexperten bitte vortreten!
Ich kann sagen, dass die einzigen stromführenden Erdkabel auf der Strecke zwischen Tanneneck und Ellerau liegen. Erdkabel kosten überraschend viel Geld, weswegen ja auch die großen Stromnetzbetreiber viel lieber Freileitungen bauen, als Erdkabel zu verlegen.
Auch die DB verlegt meines Wissens nach keine Erdkabel. In Elmshorn etwa wird das 110 kV-Kabel der Freileitung einfach an der Strecke entlang zum Unterwerk geführt. Die DB hat aber den Vorteil, dass sie alle 30–60 km ein Unterwerk stehen hat, das den Abschnitt „von der anderen Seite“ bis zu einer unterbrochenen Oberleitung bedienen könnte, wenn auch ineffizienter.

Also ja, kann schon sein, dass die Strecke dann nicht von Süden aus bedient werden kann, wenn die Notstromversorgung tatsächlich nur „räumen“ kann.

Aber so ein Baum auf den Gleisen passiert bei der AKN glücklicherweise ja nicht so oft.
In den veröffentlichten Planungsunterlagen war zu sehen, dass eine oberirdische Speiseleitung geplant ist. Zumindest auf einzelnen Abschnitten sind dafür auf einer Seite besonders hohe Masten vorgesehen, die dann die Speiseleitung höher als die Oberleitung tragen.
Ob das nach den Umplanungen tatsächlich so kommt, weiß ich nicht. Und in welchen Fällen die Leitungen abgeschaltet werden müssen, ist mir natürlich auch nicht bekannt.

Vor ein paar Jahren habe ich mal erlebt, dass wegen Problemen in Harburg die Oberleitung abgeschaltet wurde und dann zwischen Neugraben und Stade keine S3 fahren konnte, weil die ganze Strecke von Harburg versorgt wird und es keine weitere Einspeisung gibt.
Zitat
BÜ Liliencronstraße
In den veröffentlichten Planungsunterlagen war zu sehen, dass eine oberirdische Speiseleitung geplant ist. Zumindest auf einzelnen Abschnitten sind dafür auf einer Seite besonders hohe Masten vorgesehen, die dann die Speiseleitung höher als die Oberleitung tragen.
Ob das nach den Umplanungen tatsächlich so kommt, weiß ich nicht. Und in welchen Fällen die Leitungen abgeschaltet werden müssen, ist mir natürlich auch nicht bekannt.

Vor ein paar Jahren habe ich mal erlebt, dass wegen Problemen in Harburg die Oberleitung abgeschaltet wurde und dann zwischen Neugraben und Stade keine S3 fahren konnte, weil die ganze Strecke von Harburg versorgt wird und es keine weitere Einspeisung gibt.

Danke, sehr erhellend Dein Beitrag. Der auf die Strecke fallende Baum reißt wohl auch die höher aufgehängte Speiseleitung mit runter?
Oder wie hoch mag die aufgehängt sein? Höher als ein "durchnittlicher Baum"?
Naja, vielleicht werden die Bäume mit der S-Bahn auf größerem Abstand zur Strecke gehalten.

Zitat
Schwager KI
Die Oberleitung der Deutschen Bahn (DB) hängt in der Regel in einer Höhe von etwa 5,00 bis 5,50 Metern über der Schienenoberkante.

Die Speiseleitung (oft als Verstärkungsleitung oder im Zusammenhang mit dem Rückleiterseil/Erdseil genutzt) bei Oberleitungen der Deutschen Bahn hängt in der Regel oberhalb des Kettenwerks an den Auslegern der Oberleitungsmasten.
Höhenlage: Da die Oberleitungsmasten für die Fahrleitung meist zwischen 7 und 16 Meter hoch sind und die Speiseleitung am oberen Teil der Ausleger befestigt wird, befindet sich diese meist deutlich über dem Fahrdraht.

Ein durchschnittlicher ausgewachsener Baum in deutschen Wäldern, einschließlich Norddeutschlands, erreicht eine Höhe von etwa 20 bis über 30 Metern. Die Höhe variiert jedoch stark nach Baumart, Alter und Standort.

Okay, die Speiseleitung dürfte mit dem Baum mit herunter gerissen werden. Also wird die Faustregel gelten: "Baum auf Strecke = Betrieb Kaltenkirchen - Eidelstedt ist eingestellt".
Na gut das mit den Baum war ja nur als Beispiel, es wurden hier um Quickborn ja im Februar noch einige gefällt. Sonnst gibt es ja kaum noch viel Baumbestände an der Strecke, in selbst in Hasloh hat man ja im ersten Bauabschnitt kurz vorm Bahnhof sembliche Büscher und Bäume entfernt.

Aber auch sonnst gibt es ja mal irgendwelche Oberleitungsstörungen.
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