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News zum Projekt S21 bis Kaltenkirchen
geschrieben von Glinder 
Gerade das zusätzliche ist ein Problem wegen des schon angesprochenen Gleisengpass rund um den Hauptbahnhof. Zudem dürfen meines Wissens wie gesagt keine LINTS durch die Tunnels der S-Bahn. Auch nicht am Hauptbahnhof, wo die S21 Richtung Elbgauszraße fährt.

Deswegen fahren ja morgens die Züge der A1, die bis Berliner Tor durchfahren nicht mit LINTS geleistet.

Wir brauchen mehr Investitionen in den ÖPNV! Damit noch mehr Leute mit den ÖPNV fahren- die Umwelt wird danken
Zitat
S21KaKi-jetzt
Die Situation ist echt verfahren. Die BI hat den zweigleisigen Ausbau verhindert. Schade, denn nur mit diesem Ausbau wäre eine riesige Schwachstelle der derzeitigen AKN-Strecke ausgemerzt worden. Es kommt schon echt häufig vor, dass eine AKN in Quickborn bzw. Ulzburg-Süd warten muss, bis der Gegenzug durch ist.
Aber die jetzige Situation ist völlig bekloppt. Man will die Oberleitungen verhindern. Was sind die Alternativen?

Das kann man wohl sagen. Die Situation ist echt verfahren. Die BI hat den zweigleisigen Ausbau verhindert und will jetzt auch die Oberleitungen verhindern. Jetzt wo die Stadt Norderstedt auch noch die U1 bis Quickborner Straße ins Gespräch bringt, besteht die Gefahr, dass die S21 irgendwann Dank der BI ins Hintertreffen gerät. Ich stell mir das so vor: Neben der U1 in Norderstedt kommt man in Hamburg auf die Idee, die U5 nach Burgwedel zu bauen. Damit ist man den jetzigen M5 komplett los und ist zudem auf Hamburger Seite noch etwas unabhängiger von der S21, weil die Fahrgäste ab Burgwedel auch von der U5 aufgenommen werden können. Dann war da auch noch einige Zeit lang die Verlängerung der S1 vom Flughafen nach Norderstedt-Mitte im Gespräch. Vielleicht besinnt man sich auch noch auf dieses zurück. Dann wäre der Flughafen von Norden her besser zu erreichen und in Ellerau wäre Ruhe.
Zitat
Norderstedt
Für noch eine zusätzliche Linie ganztägig, wie das Durchbinden der A1 ist keine Gleiskapaztät vorhanden.

Nicht ganztägig, aber zumindest in der HVZ? Der Slot für die S32 ist aktuell noch ungenutzt aber schon im Fahrplan enthalten. Hier könnte stattdessen die A1 fahren. Dass die LINT nicht in den Tunnel dürfen war mir bekannt, allerdings wurden für die Durchbindung damals doch einige Fahrzeuge umgerüstet. Deshalb die Frage, ob diese noch vorhanden sind.
Aber warum nicht noch mehrFahrzeuge umrüsten, und in der Fahrplan Lage der S21 als S21 bis Bergedorf führen?
Zitat
STZFa
Aber warum nicht noch mehrFahrzeuge umrüsten, und in der Fahrplan Lage der S21 als S21 bis Bergedorf führen?

Es sind derzeit acht VTA ausgerüstet, insgesamt sind es 18 Fahrzeuge. Damit würde man mit den von dir geforderten Dreifachtraktionen im 20-Minutentakt eine Umlaufzeit von 120 Minuten erreichen. Das reicht von Kaltenkirchen (von/nach Neumünster müsste dann umgestiegen werden) höchstens zum Hauptbahnhof, allerdings dann dort und in Kaltenkirchen mit sofortiger Wende am Bahnsteig wieder zurück. Gleichzeitig sind die VTA nur über Treppen erreichbar, also nicht barrierefrei und selbst die Dreifachtraktion VTA bietet mit 288 Sitz- und 372 Stehplätzen deutlich weniger Kapazität als ein Vollzug der Baureihe 490 (344 Sitz-, 36 Klappsitz- und 558 Stehplätze).

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Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.03.2019 09:11 von Der Hanseat.
Die VTA sind von 1993. Die machen keine 15 Jahre mehr im Betrieb. Die geringere Kapazität und fehlende Barrierefreiheit wurden schon erwähnt. Dazu kommt die schlechtere Beschleunigung.

Die LINT könnten im S-Bahnnetz fahren, aber hinter Diebsteich leider nach dem ersten Mal nur noch als Cabrio ohne Dach. Die Wagen sind zu hoch.

Ohne zweigleisigen Ausbau Eidelstedt - Eidelstedt Zentrum bekommt man die AKN nicht in die S21-Fahrplanlage. Die Zugkreuzung ist genau im eingleisigen Abschnitt - obwohl der Bereich erst 2006 neu gebaut wurde.
Was hat denn der neue Altonaer Bf. als. Astellanlage nordseitig vorgesehen? Es ist den Zügen im Endeffekt egal, ob sie auf einem S-Bahn- oder Ferngleis einfahren - nur die Abstellung sollte nicht so lange dauern wie in Eidelstedt. Bestenfalls erbaut man zwischen den S-Bahn-Gleisen ein Stumpfgleis, sodass gar nicht mehr gekehrt werden muss und der restliche Verkehr nicht gestört wird.

Wenn man die LINTe von Eidelstedt Zentrum bis Altona durchrumpeln lassen könnte, hätte das einen ähnlichen Fahrzeitvorteil wie die S-Bahn und in Altona gäbe es weitaus vielfältigere Umsteigemöglichkeiten als in Eidelstedt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.03.2019 09:49 von Ulzburg-Süd.
Zitat
Ulzburg-Süd
Was hat denn der neue Altonaer Bf. als. Astellanlage nordseitig vorgesehen? Es ist den Zügen im Endeffekt egal, ob sie auf einem S-Bahn- oder Ferngleis einfahren - nur die Abstellung sollte nicht so lange dauern wie in Eidelstedt. Bestenfalls erbaut man zwischen den S-Bahn-Gleisen ein Stumpfgleis, sodass gar nicht mehr gekehrt werden muss und der restliche Verkehr nicht gestört wird.

Wenn man die LINTe von Eidelstedt Zentrum bis Altona durchrumpeln lassen könnte, hätte das einen ähnlichen Fahrzeitvorteil wie die S-Bahn und in Altona gäbe es weitaus vielfältigere Umsteigemöglichkeiten als in Eidelstedt.

Welchen Fahrzeitvorteil hätte das denn? Ob man nun in Eidelstedt oder Diebsteich in die nächste S-Bahn umsteigt, dürfte doch keinen großen Unterscheid machen.

Gleichzeitig ist der LINT nicht auf die Bahnsteigkantenhöhe der S-Bahn ausgelegt, wie man in Eidelstedt sieht. Dies würde sich dann in Stellingen, Langenfelde und ggf. Diebsteich wiederholen.

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Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Daher habe ich gesagt, dass man von Eidelstedt Zentrum bis Altona Nord durchfahren soll, gern auch auf den Ferngleisen. Damit holt man locker 2 Minuten raus. Wenn man dann schnellen Anschluss zur Verbindungsbahn hat (S11, S21, S31) ist man in etwa gleich schnell wie mit der S-Bahn insgesamt und im
City-Tunnel sogar schneller.
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