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Abwägung U4-Verlängerung Richtung Jenfeld
geschrieben von NVB 
Ich sehe die U4 nicht nur bis zur Horner Geest sondern gleich nach Jenfeld als überaus nützlich. In der Hauptverkehrszeit braucht man sowieso bereits 261er-Gelenkbusse im 5-Minuten-Takt und die Nordbillstedter und Jenfelder würden ebenfalls profitieren, anstatt erst einmal 10-20 Minuten in den Bussen Richtung Billstedt bzw. Wandsbek zu hocken. Und so könnte die U4 auch außerhalb der HafenCity einen Nutzen haben und kein Verursacher des beknackten 5/3/2-Takts sein. Und die in Billstedt endenden U2-Züge könnten wieder auf dem Innengleis Richtung Mümmelmannsberg halten und nicht auf dem Innengleis stadteinwärts.
Zitat
schmidi
Spinnen wir mal weiter.

Universität der Bundeswehr 4 Gleisig . Nimmt die Linie aus Wandsbek-Markt auf. Nennen wir sie mal U6 (Wandsbek-Markt - S-Bovestraße - AKH-Wandsbek - Universität der Bndeswehr). Bis Jenfeld-Zentrum zusammen mit der U4. Diese Station wieder 4 Gleisig .
U4 weiter über Gleiwitzerbogen nach Barsbüttel. Danach weiter zur Umgehungsstasse Barsbüttel. Hier ist genügend Platz für einen P+R. Liegt auch günstig an der A1 und A24. Bessere Anbindung kann es eigentlich nicht geben, zumal dann die U4 alle "Hotspots" in der Stadt umsteigefrei erreichbar macht ( Berlinertor - HBf - Jungfernstieg - Hafencity ).

Und die U6 fährt den nördlich über Glatzer Straße weiter.

Wenn man es noch weiter ausmalt. Zwischen Universität der Bundeswehr und Jenfeld-Zentrum eine 4 gleisige Strecke . So das die U6 die nächsten beiden Stationen bis Jenfeld-Zentrum ohne Halt durchfährt . So etwas ähnliches plannt die Stadt München ja auch.

Solche Ideen gefallen mir, aber ich glaube kaum, dass der Großteil der Jenfelder noch über Wandsbek Markt fahren würden, wenn die U4 erstmal käme, außer man fädelt die U6 Wandsbek Markt in die U1, was ich mir aber durch die Kurve hinter dem Ostende relativ schwierig vorstelle.

Wie soll die U6 von Glatzer Straße aus fahren? Wäre Sorenkoppel eine Idee?
U4 Horner Geest kommt ab 2019, U1 Oldenfelde bereits ab 2017 (beide Jahreszahlen jeweils Baubeginn):

[www.abendblatt.de] | [www.google.de]
Zitat
Railjet
U4 Horner Geest kommt ab 2019, U1 Oldenfelde bereits ab 2017 (beide Jahreszahlen jeweils Baubeginn):

So jedenfalls die möglichen Planungen - fehlen "nur" die entsprechenden Beschlüsse, Planungen, Planfeststellungsverfahren und Finanzierungen. Wobei Oldenfelde durchaus realistisch erscheint, es müsste jedoch eine Lösung für das Versuchsgleis gefunden werden.

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Oldenfelde
29.08.2014 06:37
http://nahverkehrhamburg.de/u-bahn-hamburg/item/1223-standort-fuer-neuen-u-bahnhof-oldenfelde-steht-offenbar-fest

Das Versuchsgleis bleibt erhalten - und auch die Tradition, auf der Walddörfer Bahn Haltestellen mit nur einem Zugang zu bauen...

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
INW
Re: Oldenfelde
29.08.2014 15:32
Zitat
Der Hanseat
nahverkehrhamburg.de

Das Versuchsgleis bleibt erhalten - und auch die Tradition, auf der Walddörfer Bahn Haltestellen mit nur einem Zugang zu bauen...

Nun, dafür spricht, daß die Station im offenen Gelände liegt und rein rechtlich nur einen Zugang benötigt.

Daß ein zweiter Zugang sinnvoll ist, ist eine ganz andere Frage -- auch ich halte es für sinnvoll, den zweiten Zugang zu bauen. Am nördlichen Ende des skizzierten Bahnsteigs reicht die Straße Am Knill eh schon fast an die Schienen heran und auf der anderen Seite ist etwas weiter nördlich ein öffentlicher Spielplatz, den man mit einer Brücke als Zweitzugang sicherlich auch den Kindern von der Rahlstedter Seite einfacher zugänglich machen könnte.

Erhielte die Station tatsächlich nur einen Zugang, würde dies aus meiner Sicht (und meinem Reiseverhalten im SPNV) dazu führen, daß die U-Bahnen -- egal wie lang -- nur noch zwei Türen je Seite bei zuglanger vollständiger Wagendurchgängigkeit bräuchten...

Da das für mich bekanntlich östliches Ausland ist, kann ich dazu nur theoretische Beiträge bieten -- hier beruhend auf dem, was man bei OSM oder GM erkennen kann.

Gruß Ingo



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.08.2014 10:35 von INW.
Re: Oldenfelde
30.08.2014 08:52
Zitat
INW
Nun, dafür spricht, daß die Station im offenen Gelände liegt und rein rechtlich nur einen Zugang benötigt.

Ich dachte, die Strecke läge dort auf dem Damm (kleiner Irrtum). Dann ist es eigentlich ja nicht so schlimm, da man ja dann ohne großen Aufwand einen zweiten Ausgang errichten kann.

Zitat
INW
Daß ein zweiter Zugang sinnvoll ist, ist eine ganz andere Frage -- auch ich halte es für sinnvoll, den zweiten Zugang zu bauen. Am nördlichen Ende des skizzierten Bahnsteigs reicht die Straße Am Knill eh schon fast an die Schienen heran und auf der anderen Seite ist etwas weiter nördlich ein öffentlicher Spielplatz, den man mit einer Brücke als Zweitzugang sicherlich auch den Kindern von der Rahlstedter Seite einfacher zugänglich machen könnte.

Das ist auch ein wichtiger Aspekt, der für einen zweiten Ausgang spricht.

Zitat
INW
Erhielte die Station tatsächlich nur einen Zugang, würde dies aus meiner Sicht (und meinem Reiseverhalten im SPNV) dazu führen, daß die U-Bahnen -- egal wie lang -- nur noch zwei Türen je Seite bei zuglanger vollständiger Wagendurchgängigkeit bräuchten...

Dazu bräuchte man keine Durchgängigkeit - Das ist (vor allem bei der U-Bahn) leider schon jetzt so. Ich habe es schon einmal erlebt, dass ich mitten in der HVZ zwischen Ritterstraße und Lübecker Straße in einem fast (es waren noch zwei, drei weitere Personen drinnen) leeren Mittelwagen eines DT4-Vollzuges mitfuhr. Nachdem ich ausgestiegen war und der Zug losfuhr, konnte man sehen, wie voll und eng es in den hinteren zwei Wagen war...

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
INW
Re: Oldenfelde
30.08.2014 10:42
Zitat
Der Hanseat
Zitat
INW
Nun, dafür spricht, daß die Station im offenen Gelände liegt und rein rechtlich nur einen Zugang benötigt.
Ich dachte, die Strecke läge dort auf dem Damm (kleiner Irrtum). Dann ist es eigentlich ja nicht so schlimm, da man ja dann ohne großen Aufwand einen zweiten Ausgang errichten kann.

Da es sich bei dem Gebiet für mich bekanntlich um östliches Ausland handelt, kann ich nur theoretische Beiträge bieten -- hier beruhend auf dem, was auf den Bildern bei OSM oder GM zu erkennen ist.
Daher vermag ich nicht sicher zu beurteilen, ob die Strecke dort noch auf dem Damm oder schon wieder im Einschnitt verläuft.
Dazu müßte ein Ortsänsässiger etwas beitragen.

Die zukünftige Haltestelle liegt auf jeden Fall oberirdisch und bedingt somit rein rechtlich betrachtet nur einen Zugang -- im Brandfalle kann man ja übers Gleis so fliehen, daß einen der Rauch nicht verfolgt. Man sollte dabei nur auf die seitlich vorhandene etwa 30cm hohe Stolperfalle achtgeben...

Gruß Ingo
Also wenn der Bahnsteig so liegt wie bei nahverkehrhamburg.de angezeigt wär es schon ziemlich dumm den Bahnhof nur mit einem Ausgang zu bauen, ungefähr so dumm wie Legienstraße nur mit einem Ausgang zu bauen...
Re: Oldenfelde
30.08.2014 11:51
Die Grafik beruht auf der Senatsdrucksache, die genau dort den Bahnsteig zeigt. Die Zuwendungen werden auch nicht ganz so gerade sein, sondern leicht gebogen. Werde mir das mal morgen genauer ansehen.

DT5 Online - Der Blog rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Nun scheint auch der Senat eine Verlängerung der Abzweigung zum Horner Geest bis nach Jenfeld in Erwägung zu ziehen.
Wurde im U4-Thread schon erwähnt:

Nahverkehr Hamburg
Wird bei einer aktuell ja recht wahrscheinlichen Verlängerung der U4 Richtung Jenfeld (die ja im übrigen eigentlich gar keine ist, weil für zwei neue Stationen auf der U4 Legienstraße und Billstedt wegfallen) auch die Abstellanlage Horner Rennbahn geopfert? Würde man eine ähnlichgroße am neuen Ast dazubauen wäre das ja kein großer Verlust, außer, dass zwei DT1, ein T-Wagen und mehrere Loren ein neues Zuhause finden müssten.
Zitat
Bus Nr. 1404
Wird bei einer aktuell ja recht wahrscheinlichen Verlängerung der U4 Richtung Jenfeld (die ja im übrigen eigentlich gar keine ist, weil für zwei neue Stationen auf der U4 Legienstraße und Billstedt wegfallen) auch die Abstellanlage Horner Rennbahn geopfert? Würde man eine ähnlichgroße am neuen Ast dazubauen wäre das ja kein großer Verlust, außer, dass zwei DT1, ein T-Wagen und mehrere Loren ein neues Zuhause finden müssten.

Macht Sinn, weil dann nur 1 statt 2 Gleise unterquert werden müssen. Es gibt ja einige Kehranlagen die zur Zeit kaum genutzt werden und Platz bieten z.B. Wartenau und Garstedt.
Zitat
NWT47
Zitat
Bus Nr. 1404
Wird bei einer aktuell ja recht wahrscheinlichen Verlängerung der U4 Richtung Jenfeld (die ja im übrigen eigentlich gar keine ist, weil für zwei neue Stationen auf der U4 Legienstraße und Billstedt wegfallen) auch die Abstellanlage Horner Rennbahn geopfert? Würde man eine ähnlichgroße am neuen Ast dazubauen wäre das ja kein großer Verlust, außer, dass zwei DT1, ein T-Wagen und mehrere Loren ein neues Zuhause finden müssten.

Macht Sinn, weil dann nur 1 statt 2 Gleise unterquert werden müssen. Es gibt ja einige Kehranlagen die zur Zeit kaum genutzt werden und Platz bieten z.B. Wartenau und Garstedt.

In Garstedt habe ich heute dort einen Zug stehen gesehen (wenn ich richtig im Kopf habe, war es ein DT4). Zudem steht dort seit langer Zeit ein beschmierter Zug. Ich glaube das dieser beschmierte Zug ein ausrangierter DT2 ist, kann dies aber nicht 100%ig sagen.

Somit ist zumindest zur Zeit Garstedt voll und in den nächsten Jahren werden wir tendenziell mehr Abstellmöglichkeiten für mehr Züge benötigen. Aber wenn wir dann anfangen sollten, Strecken zu verlängern, dann werden dort auch bestimmt neue Abstellmöglichkeiten geschaffen (siehe z.B. U4 hinter der Haltestelle HafenCity Universität).

Wir brauchen mehr Investitionen in den ÖPNV! Damit noch mehr Leute mit den ÖPNV fahren- die Umwelt wird danken
Die Linie sollte gleich bis Jenfeld (20.000 Einwohner) geplant werden, mit späterer Verlängerungsmöglichkeit nach Barsbüttel (12.000 Einwohner). Die Realisierung kann zur Not in zwei Bauabschnitten gemacht werden, die aber unmittelbar nacheinander gemacht werden müssten.
Nicht zu unterschätzen ist auch das Potenzial einer P+R Anlage. Die Staus am Horner Kreisel sind legendär, und eine so praktisch nah an der Autobahn gelegene Anlage würde viele Autofahrer anziehen.

Ansonsten muss man zwei Mal die Einmalkosten eines U-Bahnbaus zahlen - einmal jetzt, und einmal später wenn Jenfeld kommt. Dementsprechend verhältnismässig hoch fallen zur Zeit die Kosten von >400 Mio aus, da sie nur auf 2 Stationen und 15.000 Einwohnern verteilt werden.

Jenfeld als ausreichend durch die S4 angeschlossen zu betrachten ist geradezu eine Beleidigung für die dortigen Anwohner. Bis zur S4 müsste man für mehrere Haltestellen in den bus steigen - nicht anders als schon heute nach Wandsbek oder Billstedt. Und mit den dort häufiger (und zuverlässiger) fahrenden U-Bahnen wäre man besser bedient als mit einer S4.
Zitat
r2rho
Die Linie sollte gleich bis Jenfeld (20.000 Einwohner) geplant werden, mit späterer Verlängerungsmöglichkeit nach Barsbüttel (12.000 Einwohner).

Das sehe ich auch so. Ich rechne stark damit, dass bei Wahl 2020 die Koalition SPD/GAL fortgesetzt wird und die Grünen dann wieder mit der Stadtbahn kommen werden. Um dieser Sache Wind aus den Segeln zu nehmen, halte ich es für denkbar, dass Herr Tschentscher die U5 nördlich von Gärtnerstraße zurück stellen wird, um im Gegenzug Jenfeld, Lohbrügge, Wilhelmsburg für die Stadtbahn zu schließen.
Naja, eine Weiterführung der U2 als Stadtbahn (ohne Durchbindung in die City,also einfach nur als Anschlußverkehr) könnte die Baukosten senken, der Betrieb könnte von der VHH durchgeführt werden.
Vielleicht könnte man in Boberg eine Haltestelle für U2 und, ich nenne sie mal T2, im Stil von Norderstedt Mitte errichten, T2 wendet kurz Richtung Bergedorf Geesthacht und eine T3 wendet kurz Richtung Oberbillwerder und Allermöhe.
Zitat
Jan Gnoth

Das sehe ich auch so. Ich rechne stark damit, dass bei Wahl 2020 die Koalition SPD/GAL fortgesetzt wird und die Grünen dann wieder mit der Stadtbahn kommen werden. Um dieser Sache Wind aus den Segeln zu nehmen, halte ich es für denkbar, dass Herr Tschentscher die U5 nördlich von Gärtnerstraße zurück stellen wird, um im Gegenzug Jenfeld, Lohbrügge, Wilhelmsburg für die Stadtbahn zu schließen.

Die Grünen haben damals für alle Zeiten die zum Greifen nahe Stadtbahn in den Boden gestampft.
Wenn die SPD tatsächlich sich auf solch eine Diskussion auch nur einlassen würde, dann ausschließlich und wie immer die Zeit zu sparen, durch langes begutachten und analysieren am Ende soviel Zeit verstreichen zu lassen, bis das zur übernächsten Wahl 2025 wieder kein Spatenstich erfolgt ist. Dieses SPD-Konzept geht seit 40 Jahren immer wieder auf, mit einer kurzen Pause in den Unions-Jahren.
Es wird ganz sicher nicht 2019 zum Baubeginn in Horn kommen, sondern Verzögerungen von ein paar Monaten angekündigt und nach der Wahl ist dann wie immer Schluß. Was die U5 betrifft macht man sich ohnehin keine Sorgen - die kommt erst Recht nicht.
Zitat
STZFa
Naja, eine Weiterführung der U2 als Stadtbahn (ohne Durchbindung in die City,also einfach nur als Anschlußverkehr) könnte die Baukosten senken, der Betrieb könnte von der VHH durchgeführt werden.
Vielleicht könnte man in Boberg eine Haltestelle für U2 und, ich nenne sie mal T2, im Stil von Norderstedt Mitte errichten, T2 wendet kurz Richtung Bergedorf Geesthacht und eine T3 wendet kurz Richtung Oberbillwerder und Allermöhe.

Daran glaube ich nicht. Wenn eine Schienenverbindung auf dem heutigen M12 kommen sollte, dann als volle U2 von Mümmelmannsberg nach Bergedorf.
Bitte was?
U2 als Stadtbahn von der VHH betrieben? Komische Linienführungen U2 Norderstedt Geesthacht.

Blick in Glaskugel das die SPD Grüne die U5 zurückstellen für eine Verlängerung der U4!?! Straßenbahn !?!
Äh? Vielleicht auch ne CDU FDP AFD Regierung die die U6 U7 und Boote auf der Alster plannen.

Was rauchen hier einige.

Ich wette hier die U4 kommt nächstes Jahr , ebenso die U5. Punkt.
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