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U5-Planungen
geschrieben von Glinder 
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Jeder der die U4 oder die Flughafen S-Bahn belächelt hat dürfte mittlerweile eines besseren belehrt sein.

Ich glaube, bei dem etwas sehr übersichtlichen U/S/A-Netz in und um Hamburg dürfte so ziemlich jedwede weitere U- oder S-Bahnlinie ein Erfolg werden.
Re: U5-Planungen
29.12.2017 12:29
Moin Pommes Schranke,

ja, möchte man meinen, hihi!
Wobei ich an einen Erfolg der U5 mit der Streckenführung über die Nordheim- und Sengelmannstraße erst glaube, wenn die Durchbindung über City-Nord in die Innenstadt erfolgt ist.
Oder anders formuliert: Bramfelder/Steilshooper - geniesst die U-Bahn-Sitzplaetze solange die U5 nur bis City Nord faehrt - wenn es bis in die Innenstadt geht wird es sicher auch auf der U5 Sardienenfeeling geben!
Re: U5-Planungen
29.12.2017 18:11
Zitat
Jan Borchers
Was verbeißt Ihr Euch auf dem Abschnitt Ostring?

Weil manche Leute hier immer noch fragen und kritisieren, warum der Bramfelder Ast nicht als Abzweig vom Ring gebaut wird.

Zitat
Djensi
Wobei ich an einen Erfolg der U5 mit der Streckenführung über die Nordheim- und Sengelmannstraße erst glaube, wenn die Durchbindung über City-Nord in die Innenstadt erfolgt ist.

Das wird kommen, sei dir sicher! Die U5 wird in der 1. Betriebsstufe mehr Fahrgäste als bisher in die U1 spülen und ab der 2. Betriebsstufe auch wieder von der U1 abziehen, weil sich das ab der 2. Betriebsstufe gleichmäßiger zwischen U1 und U5 aufteilen wird. Norderstedter und Langehorner werden in der U1 und Steilshooper und Bramfelder werden in der U5 sitzen bleiben, wenn diese bis Hauptbahnhof in Betrieb ist.
Re: U5-Planungen
02.01.2018 09:53
Zitat
histor
Zitat
kalle_v
.... Mich würde es daher nicht komplett wundern, wenn sie statt/von der Uhlenhorst und Hohenfelde etwas weiter in den Osten rückt und nach Mundsburg noch einen Anschluss an S Landwehr ermöglicht.

Oho - das ist ja ein ganz neuer Ansatz für eine weitere Schleifenline. Am besten auch noch Rothenburgsort mitnehmen, damit man schnell von Bramfeld nach Bergedorf kommt.
Eine Trassenverlagerung um nicht einmal einen Kilometer ist eine Schleife? ;-) Für die Fahrzeit dürfte das keine großen Verschlechterungen bedeuten. Relevant ist natürlich nur, welche Potenziale die Hochbahn jeweils ermittelt. Und da ist es selbstverständlich gut möglich, dass man lieber mitten durch Hohenfelde fährt und ggf. zu anderen U- statt S-Bahn-Stationen Verbindungen schafft, so wie es bei den ersten veröffentlichten Varianten auch vorgesehen bzw. angedeutet wurde. Ich sagte nur, dass es mich nicht überraschen oder gar schockieren würde, wenn man anstelle von S Rübenkamp dort eine Möglichkeit zur S1/S11 schafft. Eine Linie sehr eng an der Alster heißt eben auch, dass westlich davon kaum jemand wohnt, während im südlichen Bereich bereits die U3 dazustößt. Für den mittleren Abschnitt Ost wurde ja nicht grundlos eine Variante parallel zur Bundesstraße B5 in Erwägung gezogen. Ob das noch der aktuelle Stand ist, werden wir sicherlich bald erfahren.
Re: U5-Planungen
02.01.2018 09:55
Zitat
christian schmidt
Oder anders formuliert: Bramfelder/Steilshooper - geniesst die U-Bahn-Sitzplaetze solange die U5 nur bis City Nord faehrt - wenn es bis in die Innenstadt geht wird es sicher auch auf der U5 Sardienenfeeling geben!
Warum sollte man an der Starthaltestelle keinen Sitzplatz mehr kriegen, wenn die U5 verlängert wird? Wo kommen denn diese Menschen her? Sind das nicht auch "Bramfelder/Steilshooper", die sich etwas von der Linie versprechen? Irgendwie überzeugt die Polemik nicht.
Re: U5-Planungen
02.01.2018 15:31
@ kalle_v
Diese Polemik von christian schmidt verstehe ich recht gut. Er glaubt nicht so recht an den Erfolg der U5.
Nur, weil sie eines Tages in die Innenstadt weiterführt, muss das nicht heissen, dass sie dann viel mehr frequentiert ist
als zur Zeit des vorläufigen Endes in der City Nord.
Aber ich denke, grundsätzlich wird es so laufen, dass die Fahrgäste beim Betrieb des ersten Teilstücks hauptsächlich über Barmbek
den alten Weg mit den Bussen + U3/S1 zurücklegen werden. Danach wird sich der Verkehr verlagern. Die "Rübenkamp-Problematik" ist
dabei nicht eingerechnet.
Re: U5-Planungen
02.01.2018 16:36
Zitat
Günter Wolter
Aber ich denke, grundsätzlich wird es so laufen, dass die Fahrgäste beim Betrieb des ersten Teilstücks hauptsächlich über Barmbek
den alten Weg mit den Bussen + U3/S1 zurücklegen werden.

Ich denke, das erste Teilstück der U5 wird schon einige Fahrgäste von Bramfeld/Steilshoop in Sengelmannstraße in die U1 spülen. Einige Beiträge zuvor hat Jan Borchers geschrieben, dass die Hochbahn dazu einige Szenarien auf U1 (und auch auf U3) projektiert hat.
Re: U5-Planungen
02.01.2018 18:35
Zitat
kalle_v
Eine Linie sehr eng an der Alster heißt eben auch, dass westlich davon kaum jemand wohnt, während im südlichen Bereich bereits die U3 dazustößt.

Meinst du damit die aktuellen Planungen der U5? Ich würde nicht sagen, dass diese "sehr eng an der Alster" langführt. Baumwall und Landungsbrücken sind für mich Stationen die "sehr eng" an der (in diesem Fall) Elbe liegen. Aber Mühlenkamp und Co liegt nicht "sehr eng an der Alster".
Zitat
kalle_v
Warum sollte man an der Starthaltestelle keinen Sitzplatz mehr kriegen, wenn die U5 verlängert wird? Wo kommen denn diese Menschen her? Sind das nicht auch "Bramfelder/Steilshooper", die sich etwas von der Linie versprechen? Irgendwie überzeugt die Polemik nicht.

Auf dem Rueckweg... Wobei zugegebenerweise das ja auch nicht stimmt, denn auch wenn die U5 nur City-Nord - Bramfeld faehrt bekommen sie natuerlich auf der U1 auch keinen Sitzplatz bis Sengelmannstrasse.

Und ich glaube sehr wohl daran dass die U5, wenn sie denn bis in die Innenstadt fuehrt, ein Erfolg sein wird. Nur denke ich dass (a) die U5 mit Umsteigemoeglichkeit am Ruebenkamo noch besser waere (und vor allem stadtplanerisch sinnvoller) und (b) ein Stadtbahn einen (noch) besseren Kosten-Nutzen-Faktor haette.
Re: U5-Planungen
04.01.2018 15:02
Zitat
Kasimir Herzog
Eine Schnellbahn muss die großen Verkehrsrelationen so gut es geht bündeln und beschleunigen. Dafür wird sie gebaut. Und beim Blick auf die ebenfalls angesprochene Bevölkerungsdichte wird dies noch klarer: Die neu gebauten Schnellbahnen in HH können nicht auch noch die Feinerschließung übernehmen, sie müssen viele Leute schnell durch die dispers besiedelte Stadt befördern. Anders wird das Schnellbahnnetz niemals wirtschaftlich zu betreiben sein.
Stimmt und da werde ich auch echt ärgerlich. Die Planungen der U5 führen durch vielzuviele Kleingartengebiete, die so schnell wie möglich gegen einen 4 bis 5 stöckige Wohnbebauung ersetzt werden müßten. Stadtentwicklung ist hier das Stichwort, die eben die U Bahn auch dort hinbaut, wo großes Wohnungsbaupotential besteht.

Und zur weiteren U 5: Die Strecke sollte in Hauptbahnhof Nord den nicht mehr benutzten Bahnsteig führen und dann über den vorhandenen Tunnel (ein 2,5 Minuten Takt ist sehr wohl technisch möglich und wird z.b. in London auch mit Lokführer bewerkstelligt) weiterführen....dann sollte ein weiterer Tunnel von Jungfernstieg abzweigen und in Richtung Gänsemarkt führen (oder Jungfernstieg gleich ganz weglassen und einen Tunnelabzweig zwischen Jungefernstieg und Hauptbahnhof Nord unter der Alster Richtung Gänsemarkt (dort vielleicht einen Umsteigebahnhof mit der U 1 (gleiche Richtung) und dann ab nach Siemersplatz oder auch direkt nach Hagenbeck...Der Rest sollte dann einen Abzweig von Stellingen direkt zu den Arenen (wobei ich nicht sehe, warum das ueberhaupt erwogen wird, Die Arenen sind schon jetzt sehr gut mit einem Bus shuttle oder 15 Minuten Fussmarsch an die S - Bahn angeschlossen) erfolgen. Der Rest sollte dann wirklich von Holstenstrasse über Diebsteich nach Bahrenfeld nach Osdorf fuehren Den dort staut es sich tagtäglich und die Busse sind vollkommen überfüllt.) weiterhin sollten bei der U 3 an der Fuhlsbüttler Strasse ein U bahnhof gebaut werden und vor allem sollte es in Hamburg Standard werden, daß jeder U und S Bahnhof zumindest draussen an beiden Enden einen Ausgang hat (was z.b. in Neue Wöhr schon wieder nicht beachtet wird.) Damit könnte man das Netzt nur durch bessere Erreichbarkeit der Bahnhöfe viel besser erschliessen.
Re: U5-Planungen
04.01.2018 18:23
Zitat
ahoberg
Und zur weiteren U 5: Die Strecke sollte in Hauptbahnhof Nord den nicht mehr benutzten Bahnsteig führen und dann über den vorhandenen Tunnel (ein 2,5 Minuten Takt ist sehr wohl technisch möglich und wird z.b. in London auch mit Lokführer bewerkstelligt) weiterführen....

Das geht nicht mehr, weil durch die Aufgabe des Alsterzentrums im Jahre 1973 die Schildvortriebsmaschinen nicht mehr an der dafür vorgesehenen Stelle positioniert werden können. Aber auch das ist hier schon mehrfach diskutiert worden.
LH
Re: U5-Planungen
04.01.2018 18:30
Zitat
Jan Gnoth
Das geht nicht mehr, weil durch die Aufgabe des Alsterzentrums im Jahre 1973 die Schildvortriebsmaschinen nicht mehr an der dafür vorgesehenen Stelle positioniert werden können. Aber auch das ist hier schon mehrfach diskutiert worden.
Das stimmt, dass du das bereits mehrfach geschrieben hast. Was ist denn die Quelle für diese Behauptung?
Immerhin ist die Winterhuder U-Bahn noch genau so im aktuellen Flächennutzungsplan enthalten. Und dieser wurde lange nach 1973 erstellt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.2018 18:31 von LH.
Re: U5-Planungen
04.01.2018 19:24
Zitat
LH
Was ist denn die Quelle für diese Behauptung?

Wikipedia, dort "U-Bahnlinie 4 Hamburg (historisch)" in der Such-Leiste eingeben.

HOCHBAHN-Blog, dort zum Thema "U5" suchen. Dort wird auch irgendwo geschrieben, dass eine Inbetriebnahme der Bauvorleistungen Hauptbahnhof-Nord für die U5 geprüft worden ist, diese aber aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen gegenüber den 1960er Jahren verworfen worden ist.

www.nahverkehrhamburg.de, dort auf "BAHN", dann auf U5, dort wiederum die Meldungen von November 2016 beachten.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.2018 19:44 von Jan Gnoth.
LH
Re: U5-Planungen
04.01.2018 21:33
Zitat
Jan Gnoth
Zitat
LH
Was ist denn die Quelle für diese Behauptung?

Wikipedia, dort "U-Bahnlinie 4 Hamburg (historisch)" in der Such-Leiste eingeben.

HOCHBAHN-Blog, dort zum Thema "U5" suchen. Dort wird auch irgendwo geschrieben, dass eine Inbetriebnahme der Bauvorleistungen Hauptbahnhof-Nord für die U5 geprüft worden ist, diese aber aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen gegenüber den 1960er Jahren verworfen worden ist.

www.nahverkehrhamburg.de, dort auf "BAHN", dann auf U5, dort wiederum die Meldungen von November 2016 beachten.
Trotzdem komisch, dass die Planung noch immer im FNP enthalten ist - die hätte man dann ja längst herausnehmen müssen.

Und: Aus nahverkehrhamburg.de:
"Der Grund: Am Glockengießerwall versperrt ein tiefgegründetes Gebäude die Zufahrt zum südlichen „Geisterbahnsteig“ aus Richtung Jungfernstieg. Auch der Wallringtunnel müsste für die Bauarbeiten längerfristig gesperrt werden. Außerdem müsste der neue U5-Tunnel auf der Ostseite in offener Bauweise an die bestehende Bahnstation angeschlossen werden. Die Folge: Ein riesiges Erdloch direkt vor dem Hauptbahnhof für mehrere Jahre."
Da lese ich bzgl. der Ostseite nichts vom aufgegebenen Alsterzentrum. Sondern eher, dass man auf große Baugruben (in sensiblen Gebieten) keine Lust hat. (Aber irgendwo wird man die Baugrube haben.)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.2018 21:49 von LH.
Re: U5-Planungen
04.01.2018 22:17
Zitat
LH
Trotzdem komisch, dass die Planung noch immer im FNP enthalten ist - die hätte man dann ja längst herausnehmen müssen.

Das wurde wahrscheinlich nicht gemacht, um nach außen zu suggerieren, dass für langfristig immer noch an der Planung festgehalten wird. Wie hätte das in der Öffentlichkeit ausgesehen, wenn die Planungen stillschweigend rausgenommen worden wären, ohne irgendwelche Stellungen dazu zu beziehen? Dann besser die Planung stillschweigend so drinnen lassen und die Dinge anpassen, wenn es dann eines Tages soweit ist. Vielleicht kommt das im Zuge der Machbarkeitsuntersuchungen und Konzeptstudien noch.

Zitat
LH
Und: Aus nahverkehrhamburg.de:
"Der Grund: Am Glockengießerwall versperrt ein tiefgegründetes Gebäude die Zufahrt zum südlichen „Geisterbahnsteig“ aus Richtung Jungfernstieg. Auch der Wallringtunnel müsste für die Bauarbeiten längerfristig gesperrt werden. Außerdem müsste der neue U5-Tunnel auf der Ostseite in offener Bauweise an die bestehende Bahnstation angeschlossen werden. Die Folge: Ein riesiges Erdloch direkt vor dem Hauptbahnhof für mehrere Jahre."
Da lese ich bzgl. der Ostseite nichts vom aufgegebenen Alsterzentrum. Sondern eher, dass man auf große Baugruben (in sensiblen Gebieten) keine Lust hat. (Aber irgendwo wird man die Baugrube haben.)

Da steht auch nichts vom aufgegeben Alsterzentrum. Da aber im Zuge des Alsterzentrums der Stadtteil St.Georg komplett umgestaltet worden wäre, wäre dieses "riesige Erdloch direkt vor dem Hauptbahnhof für mehrere Jahre" in diesem Fall nicht so sehr ins Gewicht gefallen. Nach Aufgabe des Alsterzentrums hat man auf diese Baugrube keine Lust mehr gehabt, weil durch den Beibehalt des Baubestandes in St.Georg die Bevölkerung in St.Georg einfach empfindlicher für ein solches Vorhaben geworden wäre. Auf Wikipedia Suchbegriff "U-Bahnlinie 4 (Hamburg) historisch" ist das sehr gut beschrieben.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.2018 22:38 von Jan Gnoth.
Re: U5-Planungen
04.01.2018 23:48
Zitat

Am Glockengießerwall versperrt ein tiefgegründetes Gebäude die Zufahrt zum südlichen „Geisterbahnsteig“ aus Richtung Jungfernstieg.

Da wäre auch interessant, ob das Gebäude wirklich die Zufahrt vom vorhandenen Streckentunnel zur südlichen Bahnsteigröhre im Sinne der alten U4 Planung versperrt, ober ob es nur den Anschluß einer von der Grindelstrecke kommenden neuen Röhre verhindert.

Dass die Verwendung der Bauvorleistung für eine beidseitig separat weiterführende U5 aus baulichen Gründen nicht gerade attraktiv ist, ist natürlich klar.

Die Abhängigkeit vom Alsterzentrum der östlichen Anbindung der für die alte U4 vorgesehenen Bahnsteigröhren kann nur ein Gerücht sein. Die Planung für Hbf-Nord muss bereits weitgehend existiert haben, bevor die Neue Heimat überhaupt mit der Projektidee des Alsterzentrums herauskam. Weiterhin wäre das Alsterzentrum viel nördlicher gewesen und das Deutsche Schauspielhaus neben der nötigen U4-alt Baugrube bzw. von den dem nördlichen Streckentunnel zu unterfahren, wäre erhalten geblieben.

Zitat
LH
Trotzdem komisch, dass die Planung noch immer im FNP enthalten ist - die hätte man dann ja längst herausnehmen müssen.
Das sagt allerdings auch nicht viel aus. Die U4 alt ab Jungfernstieg über Altona ist auch noch drin. Theoretisch kann man natürlich auch das noch bauen, so in 50m Tiefe mit per Bahnhofsschild durchgehend aufgebohrter Strecke und bergmännisch errichteten Zugängen.
LH
Re: U5-Planungen
05.01.2018 00:43
Naja - zwischen

Zitat
Jan Gnoth
Das geht nicht mehr

und

Zitat
Jan Gnoth
Nach Aufgabe des Alsterzentrums hat man auf diese Baugrube keine Lust mehr gehabt

besteht schon ein Unterschied.

Und solange sich der Zusammenhang mit dem aufgegebenen Alsterzentrum nicht "behördennäher" bestätigen lässt, würde ich das mal weiter als Gerücht betrachten.

Und der Zusammenhang erschleißt sich auch mir deshalb nicht, da das Alsterzentrum erst 1966 geplant wurde - zu einem Zeitpunkt, zu dem sich Hbf Nord schon im Bau befand. Also muss man in der Planungsphase von Hbf Nord schon einen anderen, vom Alsterzentraum unabhängigen Plan zum Weiterbau der Winterhuder U-Bahn gehabt haben.
Re: U5-Planungen
05.01.2018 03:33
Zitat
Jan Gnoth
Zitat
LH
Was ist denn die Quelle für diese Behauptung?
Wikipedia, dort "U-Bahnlinie 4 Hamburg (historisch)" in der Such-Leiste eingeben.

Tolle Quelle. Ich würde kleinere Brötchen backen und warten bis die Planung des nächsten Abschnitts vorgestellt werden...

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Re: U5-Planungen
05.01.2018 06:17
Zitat
slhh
Die Abhängigkeit vom Alsterzentrum der östlichen Anbindung der für die alte U4 vorgesehenen Bahnsteigröhren kann nur ein Gerücht sein. Die Planung für Hbf-Nord muss bereits weitgehend existiert haben, bevor die Neue Heimat überhaupt mit der Projektidee des Alsterzentrums herauskam. Weiterhin wäre das Alsterzentrum viel nördlicher gewesen und das Deutsche Schauspielhaus neben der nötigen U4-alt Baugrube bzw. von den dem nördlichen Streckentunnel zu unterfahren, wäre erhalten geblieben.

Beim Bau des Alsterzentrums wären die beiden Kirchen sowie das Schauspielhaus erhalten geblieben. Auf der leider zwischenzeitlich eingestellten Seite www.hamburger-untergrundbahn.de waren Planungsgrafiken abgebildet, auf denen genau zu sehen war, wie das Ende der 1960er / Anfang der 1970er Jahre angedacht war. Demnach wären Hachmannplatz und Ellmenreichstraße aufgerissen worden, was während der Planungsphase des Alsterzentrums für vertretbar gehalten worden ist und seit Aufgabe des Alsterzentrums nicht mehr für vertretbar gehalten wird. Für die U5-neu sind diese Planungen aus den späten 1960er / frühen 1970er Jahren auf Machbarkeit geprüft worden und aufgrund der geänderten Rahmenbedinungen für nicht mehr vertretbar befunden worden.

Zitat
slhh
Das sagt allerdings auch nicht viel aus. Die U4 alt ab Jungfernstieg über Altona ist auch noch drin. Theoretisch kann man natürlich auch das noch bauen, so in 50m Tiefe mit per Bahnhofsschild durchgehend aufgebohrter Strecke und bergmännisch errichteten Zugängen.

Das wird wahrscheinlich im Zuge der weiteren Vorentwurfsplanungen auf den aktuellen Stand gebracht werden.

Zitat
LH
Naja - zwischen "Das geht nicht mehr" und "Nach Aufgabe des Alsterzentrums hat man auf diese Baugrube keine Lust mehr gehabt" besteht schon ein Unterschied.

Sicher besteht da ein Unterschied. Das "Das geht nicht mehr" kann für die technische Unmöglichkeit interpretiert werden und das "Nach Aufgabe des Alsterzentrums hat man auf diese Baugrube keine Lust mehr gehabt" steht für das nicht mehr wollen. Natürlich ist es immer noch technisch möglich, die Bauvorleistungen Hauptbahnhof-Nord in Betrieb zu nehmen. Nur ist das aufgrund der ab 1973 veränderten Rahmenbedingungen politisch nicht mehr gewollt, weil während der Planungszeit des Alsterzentrums die offenen Baugruben am Hachmannplatz für vertretbar gehalten worden sind, was die Baugruben ab Aufgabe des Alsterzentrums 1973 nicht mehr gehalten worden sind. Ich wollte das halt so erklären, weil es offensichtlich hier Leute gibt, welche die Bauvorleistungen am Hauptbahnhof-Nord immer noch gerne endlich genutzt sehen möchten. Diesen Leuten möchte ich gerne sagen, dass es so nicht mehr kommen wird. Die Änderungen der Rahmenbedingungen 1973 haben entschieden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.01.2018 17:41 von Jan Gnoth.
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