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U5-Planungen
geschrieben von Glinder 
Re: U5-Planungen
27.10.2018 19:36
Zitat

Aber da muss der M5 bis Gärtnerstraße beibehalten werden.

Ja. Und? Gärtnerstraße wäre Knoten mit U5, M5 und M20/M25. Den M5 könnte man zum UKE verlängern - statt der 281, deren Ast dorthin wegfiele.

Zitat

Da muss man sich schon die Frage stellen, ob man den M5 ersetzen möchte

Will man das? Die M5 geht bis Burgwedel und ihre höchste Auslastung hat sie nicht um den Siemersplatz herum, sondern in der Innenstadt. Ihre vollständige Ablösung durch die U5 war nie geplant und ohnehin wäre die Frage, ob man stoisch eine Linie zur U-Bahn machen möchte, oder aber sich den ganzen Linienkorridor anschaut und Abweichungen einplant, wo es sinnvoll ist.

Zitat

Wo werden mehr Fahrgäste prognostiziert?

Das weiß die Hochbahn.

Geh weg von der Vorstellung, die Planer würden heute fröhlich taktieren für etwas, das in 20 Jahren erst realisiert werden kann. Es sprechen auch verkehrliche Gründe innerhalb des Schnellbahnausbaus für eine "Kurzvariante": Sie ist kürzer und damit billiger, sie spart den komplizierten "Bogen" unter dem Siemersplatz, sie bindet das weiter zu verdichtende Quartier Lokstedt-West mit ebenso vielen Einwohnern im Einzugsgebiet wie am Siemersplatz deutlich besser an die Innenstadt an als die langsame Zickzack-Linie 181.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.10.2018 19:37 von Herbert.
Re: U5-Planungen
27.10.2018 20:34
Zitat
Herbert
Ja. Und? Gärtnerstraße wäre Knoten mit U5, M5 und M20/M25. Den M5 könnte man zum UKE verlängern - statt der 281, deren Ast dorthin wegfiele.

Wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Der Alsterhalbring wird vom M25 bedient und der M20 bedient dann S-Rübenkamp - Winterhude Markt - Gärtnerstraße - S-Burgwedel.

Zitat
Herbert
Will man das? Die M5 geht bis Burgwedel und ihre höchste Auslastung hat sie nicht um den Siemersplatz herum, sondern in der Innenstadt. Ihre vollständige Ablösung durch die U5 war nie geplant und ohnehin wäre die Frage, ob man stoisch eine Linie zur U-Bahn machen möchte, oder aber sich den ganzen Linienkorridor anschaut und Abweichungen einplant, wo es sinnvoll ist.

Das war ein Gedankenspiel von mir, dass man sich zur U5 bis ganz nach Burgwedel und Stadtbahn auf dem jetzigen M22 durchringt. Ich denke aber jetzt, nördlich von Gärtnerstraße wird der M5 ausreichen. Also nimmt die U5 auch noch einen Teil vom jetzigen 181 mit und wird dann auch noch ein besserer Zubringer zu Pinneberger, Eimsbüttler und Grindel-Ast. In diesem Fall könnte die U5 dann auch noch etwas von der Kieler Straße auf die Grindel-Achse bringen.

Zitat
Herbert
Geh weg von der Vorstellung, die Planer würden heute fröhlich taktieren für etwas, das in 20 Jahren erst realisiert werden kann. Es sprechen auch verkehrliche Gründe innerhalb des Schnellbahnausbaus für eine "Kurzvariante": Sie ist kürzer und damit billiger, sie spart den komplizierten "Bogen" unter dem Siemersplatz, sie bindet das weiter zu verdichtende Quartier Lokstedt-West mit ebenso vielen Einwohnern im Einzugsgebiet wie am Siemersplatz deutlich besser an die Innenstadt an als die langsame Zickzack-Linie 181.

Gut, dann werden die Anwohner vom Siemersplatz künftig wählen können, ob sie mit M22 nach Hagenbecks Tierpark oder mit Rest-M5 nach Gärtnerstraße fahren wollen.
Re: U5-Planungen
28.10.2018 02:09
@ Jan Gnoth

Das Problem mit Verlegung und Ersetzen von Buslinien gibt es bei der U5 an sehr unterschiedlichen Punkten.

M22 und M5 müssen entsprechend verändert werden, aber nicht eingestellt.
Wie sieht es mit den Linien 172/173 bzw. M6 und ab Dezember verkehrenden M17 aus?
Von der Absicht, den M6 auf ganzer Linie einzustellen und durch die U5 zu ersetzen, ist die Planung
wieder abgerückt, nachdem man nun doch die alte U4-Trasse anstrebt.

Die Variante über das Komponistenviertel mit den Stationen "Jarrestr." und "Beethovenstr." erschließt
auf jeden Fall ein größeres Fahrgastpotenzial, zumal das Umsteigen zwischen den Bussen 172/173 und der U3 an der
Mundsburg dann entfallen kann. Möglicherweise ist dies ein Grund, warum es keine Verknüpfung zwischen U5 und Ring
an dieser Stelle geben soll. Die U3 soll kein Verkehr von der U5 abziehen. Ein weiterer Grund wäre die Kurvenlage an der Kreuzung Mundsburger Damm/Winterhuder Weg.
Allerdings fehlt seit Stillegung der Straßenbahnlinien 6 und 9 im Jahre 1965 eine Direktverbindung von Barmbek
nach St. Georg. Busse sind seitdem immer im geteilten Betrieb unterwegs. Vielleicht kann man da Abhilfe schaffen?

Beim M5 hätte man dann auch einen geteilten Betrieb. Es gäbe dann vom Siemersplatz keine Direktverbindung mehr in die City.
Und ob weiterhin Busse durch die Lange Reihe fahren werden? Eine Direktverbindung vom Mühlenkamp in die City wäre dann auch passé.
Re: U5-Planungen
28.10.2018 08:13
Beim Busnetz gäbe es einige Varianten. Als Spinnereien:

- 171 wird ab Biedermannplatz durch die Weidestraße zur U5 Kampnagel verschwenkt mit Zwischenhalt an der Flotowstraße/Alstercity.
-> 171 wird schnelle Ost-West-Verbindung zwischen Farmsen-Hinschenfelde-Dulsberg-Barmbek-Süd-U5
-> Nach U/S Barmbek kommt man von Biedermannplatz aus weiter umsteigelos per 261, von Dehnhaide per U3, von Schönklinik per 213, von Krausestraße mit Fußweg von der S1, von Straßburger Straße aus mit dem M23.

- M6 wird im Norden ab Semperstraße durch die Jarrestadt nach Barmbek geführt (wie ab Dezember die M17)
-> Direkte Verbindung Jarrestadt <-> City.
-> Verbindung Mühlenkamp<->U3 Nordring weiterhin über M25 zur Sierichstraße (Richtung Westen), neu über M6 nach Barmbek (Richtung Osten).

- 172/173 werden im Abschnitt U/S Barmbek <-> U Mundsburg eingestellt
-> Erschließung des Komponistenviertels neu durch die 171 und die U5 Jarrestraße und Winterhuder Weg, weiterhin durch M25 am Westrand.
-> Beethovenstraße <> Uferstraße weiter durch M25
-> Kampnagel <> U/S Barmbek neu durch M6

- Im Süden könnte man die M6 entweder weiterhin durch die Lange Reihe führen oder
- Verschwenkung der M6 ab Graumannsweg über Sechslingspforte - Steindamm:
-> Ermöglicht eine Fußgängerzone in der Langen Reihe.
-> Übergang zur U5 an der U Mundsburger Brücke.
-> Vermeidet enormen Parallelverkehr Mundsburger Brücke <> Hauptbahnhof zur U5
-> Bessere Verbindung U1<->M6 an der U Lohmühlenstraße
-> Schlechtere Anbindung der Langen Reihe



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.10.2018 08:21 von Herbert.
Re: U5-Planungen
28.10.2018 09:20
Zitat
Herbert

- 171 wird ab Biedermannplatz durch die Weidestraße zur U5 Kampnagel verschwenkt mit Zwischenhalt an der Flotowstraße/Alstercity.
-> 171 wird schnelle Ost-West-Verbindung zwischen Farmsen-Hinschenfelde-Dulsberg-Barmbek-Süd-U5
-> Nach U/S Barmbek kommt man von Biedermannplatz aus weiter umsteigelos per 261, von Dehnhaide per U3, von Schönklinik per 213, von Krausestraße mit Fußweg von der S1, von Straßburger Straße aus mit dem M23.

Eine Anpassung des Linienwege des 171 macht aber schon heute Sinn. Aktuell fàhrt sie ja einen halben Kreis und bedient von der U3 sowohl Dehnhaide, Saarlandstraße als auch Barmbek. Eine gerade Führung Gen Alster (durch die Weidestraße oder Beethovenstraße) zum Mühlenkamp (oder weiter) wär sicher sinnvoll und würde auch neue Gebiete erschließen
Re: U5-Planungen
28.10.2018 10:38
Zitat

Eine Anpassung des Linienwege des 171 macht aber schon heute Sinn

Das ist richtig. Die Verschwenkung nur bis Kampnagel bringt aber natürlich auch Nachteile mit sich. Wenn dort Übergang zur U5 und M6 besteht, sind die Vorteile ganz andere als heute und überwiegen schließlich die Nachteile der Verschwenkung.

Würde man heute schon verschwenken, müsste man weiter fahren als nur bis Kampnagel. Eine Linienführung über Weidestraße- Barmbeker Straße bis U Borgweg scheitert offenbar an fehlenden Überliegerplätzen am Borgweg. Die Verlängerung von Weidestr. über Gertigstraße Richtung Alster war 2008 in der HVV-"Busoffensive" enthalten, wurde für 2010 angekündigt und kam nicht. 2012 gab es als Neuauflage die Idee, nur die M15 von Alsterchaussee über Gertigstraße-Kampnagel-Weidestraße-Biedermannplatz nach U/S Barmbek zu führen. Die Linie sollte alle 20 Minuten fahren - das scheiterte an lokalem Widerstand und dem mangelnden Willen der Verantwortlichen, sich dagegen durchzusetzen. Seitdem hat sich niemand mehr daran gewagt. Mit einer U5 Kampnagel hätte man einen guten Endpunkt der 171 mit attraktiven Übergangsmöglichkeite ohne die Schwierigkeiten im Gebiet Gertigstraße.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.10.2018 10:41 von Herbert.
Re: U5-Planungen
28.10.2018 15:24
Zitat
Günter Wolter
M22 und M5 müssen entsprechend verändert werden, aber nicht eingestellt.

Richtig. Bei einer Führung der U5 über Lohkoppelweg müssen M5 und M22 entsprechend angepasst werden, können aber auch nicht ganz eingestellt werden. Aus diesem Grunde favorisiere ich die U5 ganz bis Burgwedel und eine Stadtbahn auf dem M22, weil somit M5 und M22 zur Gänze eingestellt werden können. Herr Tschentscher wird aber bei Koalitionsverhandlungen mit den Grünen 2020 den Grünen jedoch nicht die Stadtbahn auf dem M22 versprechen, um damit die U5 nach Burgwedel durchsetzen zu können.

Zitat
Günter Wolter
Wie sieht es mit den Linien 172/173 bzw. M6 und ab Dezember verkehrenden M17 aus?

172/173 und M6 bleiben erhalten, der M17 wird zusätzliches Angebot. Der M6 wird lediglich nicht mehr nach Feldstraße fahren, weil diese Fahrten vom M17 übernommen werden.

Zitat
Günter Wolter
Die Variante über das Komponistenviertel mit den Stationen "Jarrestr." und "Beethovenstr." erschließt
auf jeden Fall ein größeres Fahrgastpotenzial, zumal das Umsteigen zwischen den Bussen 172/173 und der U3 an der
Mundsburg dann entfallen kann. Möglicherweise ist dies ein Grund, warum es keine Verknüpfung zwischen U5 und Ring
an dieser Stelle geben soll. Die U3 soll kein Verkehr von der U5 abziehen.

Richtig. Die Variante über das Komponistenviertel mit den Stationen "Jarrestr." und "Beethovenstr." soll das Komponistenviertel von 172/173 und U3 abziehen und auf die U5 umlenken. Dadurch soll die U3 im Bereich Mundsburg entlastet werden.

Zitat
Günter Wolter
Ein weiterer Grund wäre die Kurvenlage an der Kreuzung Mundsburger Damm/Winterhuder Weg.

Richtig. Eine Station in Kurven ist auch immer etwas problematisch, aber nicht gänzlich unmöglich, siehe Klosterstern. Da ist es schon gut, wenn Station in Kurvenlage nach Möglichkeit vermieden wird.

Zitat
Günter Wolter
Beim M5 hätte man dann auch einen geteilten Betrieb. Es gäbe dann vom Siemersplatz keine Direktverbindung mehr in die City.

Das ist der Nachteil bei einer Führung der U5 über Lohkoppelweg. Der M5 wird an der Gärtnerstraße gebrochen. Dieses dürfte für die Fahrgäste vom Siemersplatz her wenig attraktiv sein. Von daher sollte die Politik sich schon überlegen, ob man einen gradlinigen kompletten Ersatz des M5 oder auf Krampf noch einen besseren Zubringer zwischen Pinneberger, Eimsbüttler und Grindel-Achse haben möchte.

Zitat
Günter Wolter
Und ob weiterhin Busse durch die Lange Reihe fahren werden?

Wohl eher nicht. Denn dafür waren schließlich Lurup-Lattenkamp-Linie und später U4-alt gedacht, um die Straßenbahn aus der Langen Reihe raus nehmen zu können.

Zitat
Günter Wolter
Eine Direktverbindung vom Mühlenkamp in die City wäre dann auch passé.

Ja, die wäre dann auch passé. Der M6/M17 würde dann noch bis Mundsburger Brücke verkehren, wo dann aber auf die U5 umgestiegen werden muss.
Re: U5-Planungen
29.10.2018 03:10
Zitat
Jan Gnoth
Der M6/M17 würde dann noch bis Mundsburger Brücke verkehren, wo dann aber auf die U5 umgestiegen werden muss.

Da findet ein Austausch statt: Die durchgängige Linie M6 Borgweg - City wird wie heute schon 172/173 zu einer Zubringerlinie "schrumpfen". Demgegenüber wird das bisherige Einzugsgebiet von 172/173 an die durchgängige U5 angebunden. Die Feinerschließung des Komponistenviertels entfällt jedoch!
Vergleicht man das mit dem alten Straßenbahnnetz, gab es seinerzeit diesen gebrochenen Verkehr nicht. Alle Radialen führten ins Zentrum. Nur fehlte damals die bisherige Feinerschließung Bachstr./Schumannstr.; gerade die würde dann wieder verschwinden.

Das Problem Übergang Ring und U5 im Bereich Mundsburg ist in der jetzigen Planung nicht gelöst. Und Busse stellen keine wirkliche Verbindung her. Mundsburg müsste wieder zu einem Drehkreuz werden für die Achsen: Winterhude/Barmbek-Süd - U Burgstr. bzw. Barmbek/Dehnhaide/Hamburger Str. - St. Georg. Das bisherige Umsteigen ist an dieser Stelle sehr ungünstig und umständlich.
Re: U5-Planungen
29.10.2018 19:52
Zitat
Günter Wolter
Da findet ein Austausch statt: Die durchgängige Linie M6 Borgweg - City wird wie heute schon 172/173 zu einer Zubringerlinie "schrumpfen". Demgegenüber wird das bisherige Einzugsgebiet von 172/173 an die durchgängige U5 angebunden. Die Feinerschließung des Komponistenviertels entfällt jedoch!

Da wäre folgendes möglich: M6 und M17 werden eingestellt. Eine Linie von 172/173 fährt unverändert durch das Komponistenviertel und macht somit den Zubringer zu U5 Winterhuder Weg und U3 Mundsburg. Die andere Linie übernimmt den M17 nach Mundsburger Brücke und übernimmt somit die Feinerschließung Mühlenkamp/Hofweg.

Zitat
Günter Wolter
Vergleicht man das mit dem alten Straßenbahnnetz, gab es seinerzeit diesen gebrochenen Verkehr nicht. Alle Radialen führten ins Zentrum. Nur fehlte damals die bisherige Feinerschließung Bachstr./Schumannstr.; gerade die würde dann wieder verschwinden.

Wie gesagt, mit der von mir angedachten Lösung würde diese Feinerschließung bestehen bleiben. Nicht mehr mit 2 Linien, aber immerhin noch mit einer Linie. Beide Linien fahren im 10-Minuten-Takt und können sich somit in der Jarrestraße zu einem 5-Minuten-Takt ergänzen.

Zitat
Günter Wolter
Das Problem Übergang Ring und U5 im Bereich Mundsburg ist in der jetzigen Planung nicht gelöst. Und Busse stellen keine wirkliche Verbindung her.

Das ist wohl wahr. Aber wer in dieser Gegend wohnt, kann sich überlegen, ob er sein Ziel mit der U3 oder U5 besser erreicht und dementsprechend zu Fuß nach Mundsburg oder Winterhuder Weg gehen. Ebenso kann man überlegen, ob man mit der U3 nach Mundsburg oder mit der U5 nach Winterhuder Weg fährt.

Zitat
Günter Wolter
Mundsburg müsste wieder zu einem Drehkreuz werden für die Achsen: Winterhude/Barmbek-Süd - U Burgstr. bzw. Barmbek/Dehnhaide/Hamburger Str. - St. Georg. Das bisherige Umsteigen ist an dieser Stelle sehr ungünstig und umständlich.

Mundsburg ist immer noch Drehkreuz zwischen U3 und Alsterhalbring und Winterhuder Weg wird Drehkreuz zwischen U5 und Alsterhalbring. Für beide Linien ist und bleibt eine Verknüpfung mit dem Alsterhalbring. Und die U5 kann auch noch einiges in Sengelmannstraße von der U1 abgreifen, was jetzt noch in Hudtwalckerstraße zwischen U1 und M25 umsteigt. Ich denke, dass sich mit der U5 schon noch neue Möglichkeiten eröffnen werden, auch wenn keine direkter Übergang in Mundsburg hergestellt wird.
Re: U5-Planungen
30.10.2018 01:49
Zitat
Jan Gnoth
Mundsburg ist immer noch Drehkreuz zwischen U3 und Alsterhalbring und Winterhuder Weg wird Drehkreuz zwischen U5 und Alsterhalbring. Für beide Linien ist und bleibt eine Verknüpfung mit dem Alsterhalbring. Und die U5 kann auch noch einiges in Sengelmannstraße von der U1 abgreifen, was jetzt noch in Hudtwalckerstraße zwischen U1 und M25 umsteigt. Ich denke, dass sich mit der U5 schon noch neue Möglichkeiten eröffnen werden, auch wenn keine direkter Übergang in Mundsburg hergestellt wird.

Sicherlich wird in dieser Hinsicht Mundsburg Drehkreuz bleiben. Mir geht es um die Verbindung zwischen U5 und U3, vor allem, wenn 172/173 wirklich entfallen sollten. Sie existieren seit 1965, enden von 1968 an beide Mundsburger Brücke (vorher Ecke Zimmerstr./Hofweg). Die Verbindung nach St. Georg stellen sie insofern her, als man auf die M6 umsteigen kann. Ohne diese Linien kann man diese Route nicht direkt fahren.
Dein Vorschlag ist sehr gut. Eine Neuordnung von M6/M17 und 172/173 ist notwendig und nicht deren Stillegung.
Auch geht es mir weiterhin um das alte Problem Barmbek-Hamburger Str.-St. Georg. Seit Einstellung der Straßenbahnlinien 6 und 9 muss man mit der U3 aus Richtung Barmbek kommend Mundsburg in den 172/173 umsteigen, Mundsburger Brücke die Straßenseite wechseln und dann den M6 nehmen. Es fehlt an einer normaltariflichen Verbindung, die z. Z. nur der Schnellbus 37 fährt. Insofern müsste es doch eine Verknüpfung U3/U5 Mundsburg geben, um ein Drehkreuz mit einmaligem Umsteigen in alle 4 Richtungen zu haben. Dies entspräche der Situation an der Lübecker Str. Die U5 hat nach derzeitiger Planung ohnehin in City-Nähe keinen Übergang zum Ring. Wenn der Alsterhalbring nicht gebaut wird, dann muss man wohl doch anders planen.
Re: U5-Planungen
30.10.2018 13:01
Zitat
Günter Wolter
Mir geht es um die Verbindung zwischen U5 und U3, vor allem, wenn 172/173 wirklich entfallen sollten. Die Verbindung nach St. Georg stellen sie insofern her, als man auf die M6 umsteigen kann. Ohne diese Linien kann man diese Route nicht direkt fahren. Auch geht es mir weiterhin um das alte Problem Barmbek-Hamburger Str.-St. Georg. Seit Einstellung der Straßenbahnlinien 6 und 9 muss man mit der U3 aus Richtung Barmbek kommend Mundsburg in den 172/173 umsteigen, Mundsburger Brücke die Straßenseite wechseln und dann den M6 nehmen. Es fehlt an einer normaltariflichen Verbindung, die z. Z. nur der Schnellbus 37 fährt. Insofern müsste es doch eine Verknüpfung U3/U5 Mundsburg geben, um ein Drehkreuz mit einmaligem Umsteigen in alle 4 Richtungen zu haben. Dies entspräche der Situation an der Lübecker Str. Die U5 hat nach derzeitiger Planung ohnehin in City-Nähe keinen Übergang zum Ring.

So wünschbar die Verknüpfung U3/U5 in Mundsburg ist, die bauliche Herstellung stell ich mir doch recht schwierig vor. Wie soll die U5 dann die Kurve nach St. Georg nehmen? Oder sollte die U3 nach Mundsburger Brücke verschwenkt werden?

Zitat
Günter Wolter
Wenn der Alsterhalbring nicht gebaut wird, dann muss man wohl doch anders planen.

Der Alsterhalbring ist zur Zeit der Metrobus 25. Der bleibt auch in jedem Fall im Bestand. Ob der eines Tages doch noch U5-alt/U6-neu oder Stadtbahn wird, steht auf einem anderen Blatt. Auf jeden Fall halte ich die Mundsburg-Kurve für weniger fatal als die alternativ angedachte Lohkoppel-Kurve.
Re: U5-Planungen
30.10.2018 13:38
Zitat
Jan Gnoth
Auf jeden Fall halte ich die Mundsburg-Kurve für weniger fatal als die alternativ angedachte
Lohkoppel-Kurve.

Die Mundsburg-Kurve ließe sich abflachen. Auf liniefuenf.de hatte ich seinerzeit einen Vorschlag gezeichnet. (Leider ist diese Seite z. Z. off geschaltet, da die entsprechenden Datenschutzerklärungen nach DSGVO noch nicht überarbeitet sind.)
Vom Winterhuder Weg kommend würde die Trasse nicht über Heideweg in den Mundsburger Damm geführt, sondern Richtung Schürbeker Straße. Man bräuchte nach St. Georg nur eine schwächere Rechtskurve. In diagonaler Ausrichtung könnte die Station Mundsburg (U5) ohne Kurve gebaut werden. Danach käme eine weitere Kurve nach rechts und wieder links. So würde man Mundsburger Brücke erreichen. Der Bogen wäre in flacherer Form weiter nach Süden verschwenkt. Diese Möglichkeit wurde logistisch wohl noch gar nicht überprüft.
Re: U5-Planungen
30.10.2018 14:23
Ich bleibe dabei... ein Halbring (Bramfeld - Osdorf) außerhalb der Innenstadt mit Umsteigmöglichkeiten in die Innenstadt (Rübenkamp - Sengelmannstraße - Hoheluftbrücke - Hagenbecks Tierpark - Stellingen) wäre die beste Lösung.
Quasi die M26 - M25 und M22 als sinnvolle U-Bahnlinie.
Man beschwert sich permanent über das „Aus-allen-Nähten-Platzen“ des Hauptbahnhofes und führt weiterhin jede Linie über diesen.
Mit einer Querverbindung außerhalb der Innenstadt würde man den Hauptbahnhof bzw. andere Knotenpunkt (Jungfernstieg/Berliner Tor) deutlich entlasten.

Aber leider stehen die Verkehrsplaner im HVV nicht auf Querverbindungen außerhalb der Innenstadt...



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.10.2018 15:09 von rocco83.
Re: U5-Planungen
30.10.2018 14:54
Zitat
Günter Wolter
Die Mundsburg-Kurve ließe sich abflachen. Auf liniefuenf.de hatte ich seinerzeit einen Vorschlag gezeichnet. (Leider ist diese Seite z. Z. off geschaltet, da die entsprechenden Datenschutzerklärungen nach DSGVO noch nicht überarbeitet sind.)
Vom Winterhuder Weg kommend würde die Trasse nicht über Heideweg in den Mundsburger Damm geführt, sondern Richtung Schürbeker Straße. Man bräuchte nach St. Georg nur eine schwächere Rechtskurve. In diagonaler Ausrichtung könnte die Station Mundsburg (U5) ohne Kurve gebaut werden. Danach käme eine weitere Kurve nach rechts und wieder links. So würde man Mundsburger Brücke erreichen. Der Bogen wäre in flacherer Form weiter nach Süden verschwenkt. Diese Möglichkeit wurde logistisch wohl noch gar nicht überprüft.

Das wäre auch eine Möglichkeit, die höchstwahrscheinlich noch gar nicht geprüft worden ist. Dennoch halte ich die Umfahrung von Siemersplatz mit der Lohkoppelkurve für fataler als die Umfahrung von Mundsburg durch die Heidestraße. Bei der Lohkoppelkurve sehe ich das Problem, dass die Fahrgäste vom Siemersplatz dann verstärkt mit dem Rest-M22 nach Hagenbecks Tierpark fahren und der M22 dadurch noch voller wird.

Zitat
rocco83
Ich bleibe dabei... ein Halbring außerhalb der Innenstadt mit Umsteigmöglichkeiten in die Innenstadt (Rübenkamp - Sengelmannstraße - Hoheluftbrücke - Hagenbecks Tierpark - Stellingen) wäre die beste Lösung.
Quasi die M26 - M25 und M22 als sinnvolle U-Bahnlinie.
Man beschwert sich permanent über das „Aus-allen-Nähten-Platzen“ des Hauptbahnhofes und führt weiterhin jede Linie über diesen.
Mit einer Querverbindung außerhalb der Innenstadt würde man den Hauptbahnhof bzw. andere Knotenpunkt (Jungfernstieg/Berliner Tor) deutlich entlasten.

Die Verkehrsströme dieser Stadt sind auf den Hauptbahnhof ausgerichtet. Von daher ist es schon sinnvoll, dass die U5 über Hauptbahnhof geführt wird. Das Problem ist zur Zeit, dass man auf Krampf nicht nur M6 und M5, sondern auch M22 ersetzen möchte, damit die U5 neben den beiden Radialen auch noch ein besserer Zubringer zwischen Siemersplatz, Hagenbecks Tierpark und Stellingen wird, um somit den Kosten-Nutzen-Faktor für die U5 zu erhöhen. Ich selber halte es auch für das sinnvollste, den M25 durch eine Stadtbahn zu ersetzen mit Abzweigen von Winterhude Markt nach Rahlstedt und von Eppendorfer Markt nach Stellingen. Aber das ist zur Zeit politisch nicht gewollt. Erst muss die U5 fertiggestellt werden, bevor die Politik sich wieder der Stadtbahn öffnet.
Re: U5-Planungen
30.10.2018 17:54
Zitat
Jan Gnoth
Zitat
rocco83
Ich bleibe dabei... ein Halbring außerhalb der Innenstadt mit Umsteigmöglichkeiten in die Innenstadt (Rübenkamp - Sengelmannstraße - Hoheluftbrücke - Hagenbecks Tierpark - Stellingen) wäre die beste Lösung.
Quasi die M26 - M25 und M22 als sinnvolle U-Bahnlinie.
Man beschwert sich permanent über das „Aus-allen-Nähten-Platzen“ des Hauptbahnhofes und führt weiterhin jede Linie über diesen.
Mit einer Querverbindung außerhalb der Innenstadt würde man den Hauptbahnhof bzw. andere Knotenpunkt (Jungfernstieg/Berliner Tor) deutlich entlasten.

Die Verkehrsströme dieser Stadt sind auf den Hauptbahnhof ausgerichtet. Von daher ist es schon sinnvoll, dass die U5 über Hauptbahnhof geführt wird. Das Problem ist zur Zeit, dass man auf Krampf nicht nur M6 und M5, sondern auch M22 ersetzen möchte, damit die U5 neben den beiden Radialen auch noch ein besserer Zubringer zwischen Siemersplatz, Hagenbecks Tierpark und Stellingen wird, um somit den Kosten-Nutzen-Faktor für die U5 zu erhöhen. Ich selber halte es auch für das sinnvollste, den M25 durch eine Stadtbahn zu ersetzen mit Abzweigen von Winterhude Markt nach Rahlstedt und von Eppendorfer Markt nach Stellingen. Aber das ist zur Zeit politisch nicht gewollt. Erst muss die U5 fertiggestellt werden, bevor die Politik sich wieder der Stadtbahn öffnet.

In einer Stadt wie Hamburg, ÖPNV-Netze in Kleinstadt-/Dorfmanier auf einen zentralen Punkt auszurichten, ist zum Scheitern verurteilt. Diese Erkenntnis ist schon seit Ewigkeiten weit verbreitet, deswegen sind z.B. die meisten Metronetze im Ostblock, aber auch viele U-Bahnsysteme in Deutschland (München, Essen, Frankfurt, Dortmund) Sekantennetze, wo man es vermeidet, solche Megaknoten wie z.B. Chatelet - Les Halles in Paris zu haben.
Dennoch halte ich eine Führung der U5 über die freien Röhren in Hbf-Nord und dann non-stop zu einem umgebauten Bahnhof Stephansplatz im Richtungsbetrieb für am sinnvollsten. Wenn zumindest der östliche und zentrale Abschnitt der U5 (hoffentlich mit Halt am oder zumindest neben S Rübenkamp) fertig ist, sollte man in Hamburg aber wirklich mal den Bau von Tangential-U-Bahnen forcieren.
Re: U5-Planungen
30.10.2018 18:22
Zitat
RathausSpandau
In einer Stadt wie Hamburg, ÖPNV-Netze in Kleinstadt-/Dorfmanier auf einen zentralen Punkt auszurichten, ist zum Scheitern verurteilt. Diese Erkenntnis ist schon seit Ewigkeiten weit verbreitet, deswegen sind z.B. die meisten Metronetze im Ostblock, aber auch viele U-Bahnsysteme in Deutschland (München, Essen, Frankfurt, Dortmund) Sekantennetze, wo man es vermeidet, solche Megaknoten wie z.B. Chatelet - Les Halles in Paris zu haben.

Hamburg ist im Gegensatz zu Berlin, London oder Paris sehr monozentrisch, der Hauptbahnhof liegt dazu gleich noch am Rande der zentralen Einkaufsstraße. Von daher ist es nur folgerichtig, dass die U-Bahnlinien in Hamburg alle auf den Hauptbahnhof ausgerichtet werden. In München ist das anders. Da liegt der Hauptbahnhof eher abseits von den zentralen Einkaufsstraßen. Folglich ist es in München richtig, dass da das Bündel aus U3 und U6 den Hauptbahnhof nicht berührt.

Zitat
RathausSpandau
Dennoch halte ich eine Führung der U5 über die freien Röhren in Hbf-Nord und dann non-stop zu einem umgebauten Bahnhof Stephansplatz im Richtungsbetrieb für am sinnvollsten. Wenn zumindest der östliche und zentrale Abschnitt der U5 (hoffentlich mit Halt am oder zumindest neben S Rübenkamp) fertig ist, sollte man in Hamburg aber wirklich mal den Bau von Tangential-U-Bahnen forcieren.

Dein Wort in Herrn Tschentschers Ohr.
Re: U5-Planungen
30.10.2018 20:34
Zitat
Jan Gnoth

Hamburg ist im Gegensatz zu Berlin, London oder Paris sehr monozentrisch, der Hauptbahnhof liegt dazu gleich noch am Rande der zentralen Einkaufsstraße. Von daher ist es nur folgerichtig, dass die U-Bahnlinien in Hamburg alle auf den Hauptbahnhof ausgerichtet werden. In München ist das anders. Da liegt der Hauptbahnhof eher abseits von den zentralen Einkaufsstraßen. Folglich ist es in München richtig, dass da das Bündel aus U3 und U6 den Hauptbahnhof nicht berührt.
Vielleicht wollen so viele Fahrgäste nicht zum Hbf um nahegelegene Ziele zu erreichen, sondern weil sie dort umsteigen müssen, weil das Netz so stark darauf ausgerichtet ist?
Und weil Hamburg heute so monozentrisch ist, bleibt es auch für immer so?
Eine neue U-Bahnlinie kann für die Netzwirkung z.B. den Vorteil bringen, vorhandene Nachfrageströmungen besser zu verteilen und damit überlastete Knoten wie den Hamburger Hbf zu entlasten. Sowieso ist U-Bahnbau auch immer ein Instrument der Stadtentwicklung, da sich die Nachfrage der Menschen nach Einkaufen, Berufswahl, Wohnort, Freizeitaktivitäten etc. ja logischerweise auch nach der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur richtet. Sieht man ja z.B. an der Walddörferbahn.
Und in der Wirtschaft gilt gute Verkehrsinfrastruktur auch als eine der größten Standortvorteile. Ein gutes Beispiel ist in Berlin der Wittenbergplatz, wo das KaDeWe sich wegen der vorhandenen U-Bahn entschied hinzuziehen.
Denk doch mal darüber nach, wie sich z.B. das Altonaer Zentrum entwickelt hätte, gäbe es dort seit 1912 eine U-Bahn.

U-Bahnen werden für Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte gebaut. Da wäre es zu kurz gedacht, mit U-Bahnbau sich einfach nur stur mit heute bestehenden Verkehrsbedürfnissen zu beschäftigen, anstatt dies auch als Chance für die Stadtentwicklung zu betrachten. Sowieso müssen Probleme in einem U-Bahnnetz an der Wurzel gepackt werden, anstatt auf den toten Mann weiter draufzuhauen, und das wäre z.B., Lösungen zu finden, warum so viele Fahrgäste überhaupt über Hbf fahren müssen. Denn das so viele Fahrgäste dort hinwollen, ist einfach falsch.
Re: U5-Planungen
30.10.2018 21:09
Zitat
RathausSpandau
Und weil Hamburg heute so monozentrisch ist, bleibt es auch für immer so?

Hamburg und auch andere Städte sind im Laufe der Jahrhunderte so entstanden wie diese heute sind. Das wird sich durch ad-hoc-Baumaßnahmen nicht umkrempeln lassen.

Zitat
RathausSpandau
Ein gutes Beispiel ist in Berlin der Wittenbergplatz, wo das KaDeWe sich wegen der vorhandenen U-Bahn entschied hinzuziehen.

Der Wittenbergplatz ist auch ohne KaDeWe eine sehr zentrale Stelle in Berlin. Von daher ist es schon richtig, dass dort die U-Bahn ist.

Zitat
RathausSpandau
Denk doch mal darüber nach, wie sich z.B. das Altonaer Zentrum entwickelt hätte, gäbe es dort seit 1912 eine U-Bahn.

Altona ist ein Zentrum für sich. Das hat sich auch im Laufe der Jahrhunderte zu dem entwickelt, was es heute ist. Da hätte eine U-Bahn auch nicht mehr viel dran geändert. Genau so in Berlin am Wittenbergplatz.

Zitat
RathausSpandau
U-Bahnen werden für Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte gebaut. Da wäre es zu kurz gedacht, mit U-Bahnbau sich einfach nur stur mit heute bestehenden Verkehrsbedürfnissen zu beschäftigen, anstatt dies auch als Chance für die Stadtentwicklung zu betrachten. Sowieso müssen Probleme in einem U-Bahnnetz an der Wurzel gepackt werden, anstatt auf den toten Mann weiter draufzuhauen, und das wäre z.B., Lösungen zu finden, warum so viele Fahrgäste überhaupt über Hbf fahren müssen. Denn das so viele Fahrgäste dort hinwollen, ist einfach falsch.

Ich habe dir schon mal erklärt, dass wir in Hamburg die Lage haben, dass der Hauptbahnhof inmitten des großen Geschäftszentrum ist. In Hamburg fahren die Leute nicht nur zum Hauptbahnhof, weil sie mit der Fernbahn fahren wollen, sondern weil dort auch das große Geschäftszentrum ist. In Berlin und München ist das anders. In München befindet sich das große Geschäftszentrum rund um den Marienplatz, der Hauptbahnhof befindet sich abseits davon. In Berlin befindet sich eines der großen Geschäftszentren rund um Zoo, Hardenbergplatz, Wittenbergplatz, Kudamm, Joachimsthaler Straße, Tauentziehnstraße. Jetzt stell dir vor, der Bahnhof Zoo wäre zum Hauptbahnhof ausgebaut worden. Eine solche Lage haben wir in etwa in Hamburg.
LH
Re: U5-Planungen
30.10.2018 21:39
Zitat
Jan Gnoth
Ich habe dir schon mal erklärt, dass wir in Hamburg die Lage haben, dass der Hauptbahnhof inmitten des großen Geschäftszentrum ist. In Hamburg fahren die Leute nicht nur zum Hauptbahnhof, weil sie mit der Fernbahn fahren wollen, sondern weil dort auch das große Geschäftszentrum ist. In Berlin und München ist das anders. In München befindet sich das große Geschäftszentrum rund um den Marienplatz, der Hauptbahnhof befindet sich abseits davon. In Berlin befindet sich eines der großen Geschäftszentren rund um Zoo, Hardenbergplatz, Wittenbergplatz, Kudamm, Joachimsthaler Straße, Tauentziehnstraße. Jetzt stell dir vor, der Bahnhof Zoo wäre zum Hauptbahnhof ausgebaut worden. Eine solche Lage haben wir in etwa in Hamburg.
Sicherlich hat der Hbf als Standort in HH eine höhere Anziehungskraft als in vielen anderen Stellen, da sehr zentral gelegen. Dennoch muss ja nicht zwangsläufig alles über den Hbf.
Dazu gerne auch praktische Beispiele:
  • In Köln gibt es einige (unterirdisch geführte) Stadtbahn-Strecken, die nicht über den Hbf gehen.
  • In Kopenhagen führt die erste Innenstadt-Linie der U-Bahn nicht über den Hbf (erst der nächstes Jahr eröffnete Ring).
  • In Amsterdam führt die U-Bahnlinie 50 nicht über den Hbf.
  • In Brüssel führen die meisten U-Bahnlinien nicht über den Hbf.
  • In Tokio fährt eine einzige Linie über den dort riesigen Hbf.

In allen diesen Beispielen ist der Hbf direkt im oder am Rande des jeweiligen Haupt-Einkaufsviertels.
Re: U5-Planungen
30.10.2018 21:57
Zitat
LH
  • In Köln gibt es einige (unterirdisch geführte) Stadtbahn-Strecken, die nicht über den Hbf gehen.
  • In Kopenhagen führt die erste Innenstadt-Linie der U-Bahn nicht über den Hbf (erst der nächstes Jahr eröffnete Ring).
  • In Amsterdam führt die U-Bahnlinie 50 nicht über den Hbf.
  • In Brüssel führen die meisten U-Bahnlinien nicht über den Hbf.
  • In Tokio fährt eine einzige Linie über den dort riesigen Hbf.

In allen diesen Beispielen ist der Hbf direkt im oder am Rande des jeweiligen Haupt-Einkaufsviertels.

  • In Köln gibt es das ebenfalls historisch gewachsene Ringe-System.
  • In Kopenhagen liegt der Hauptbahnhof wie in München nicht direkt in der Innenstadt.

Von daher alles schlechte Vergleiche.
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