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Sammelthread Störungen S-Bahn [2]
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Hast du recht Boris, aber bis dort mal richtig Köpfe rollen,dauerts. .. Bin gequälter s3 nutzer
Und wenn etwas gemacht werden soll (Siehe Olympia, U5, S4, S21) drehen die Wutbürger durch und wollen es verhindern.
Die Lage auf der S3 wird sich erst bessern, wenn die U4 Harburg erreicht.
Zitat
Boris Roland
- Zwangsnutzer von Schienen von DB Netz.
- Zwangsnutzer von Stationen von DB StuS.

Also direkt kann die Stadt da wohl nicht viel tun, aber wenigstens die Ursachen des Problems genauso klar nennen wie du das hier tust.

Zitat
Boris Roland
- Bundesweiter Lokführermangel.

Da sollte die S-Bahn Hamburg GmbH aber schon was machen können, z.B. mehr zahlen. (Und die Hochbahn hat das Problem doch auch nicht so, oder?)
Hallo Christian,

Zitat
christian schmidt
Also direkt kann die Stadt da wohl nicht viel tun, aber wenigstens die Ursachen des Problems genauso klar nennen wie du das hier tust.

Nur tut sie das ja nicht. Es wird groß von Strafen für die S-Bahn Hamburg getönt, davon wird aber keine marode Weiche oder Schiene besser.

Ich würde gerne für eine Lösung plädieren, aber wie sollte die aussehen? Ganz zu schweigen von einer höchst notwendigen zeitigen Lösung.


Zitat
christian schmidt
Da sollte die S-Bahn Hamburg GmbH aber schon was machen können, z.B. mehr zahlen. (Und die Hochbahn hat das Problem doch auch nicht so, oder?)

Das hilft der Sache an sich aber nicht. Für mich ist es zumindest keine Lösung dann in Hamburg eine bessere Situation zu haben, dies aber direkt auf Kosten anderer Regionen im Land.

Fraglich womöglich auch, wie sich das mit dem Wettbewerb vereinen lässt?

Es gibt hier auch ein großes gesellschaftliches Spannungsfeld. Was ist man bereit für den ÖPNV zu zahlen? Die Bahn wird übermäßig schlecht Dargestellt, als ob Streckenaus- oder neubauten nur dem quälen irgendwelcher Anwohner dienen würde (wie mehr Leute eine Bahn, ohne Kapazität nutzen sollen, bleibt dabei das Geheimnis der "Journalisten"). Zeitweises Hinstellen von Lokführern als faule, geldgeile und überflüssige Subjekte, die in Zukunft sowieso durch den technischen Fortschritt überflüssig werden. Das wirbt alles wenig für den Beruf des Lokführers.

So bleiben auch die oben genannten Probleme mit DB Netz und StuS bestehen. Es gibt diese und jene Erwartung, aber kein greifbares Gesamtbild. Es soll halt alles irgendwie funktionieren und wir erleben tagtäglich das Resultat davon. Der Betrieb wird nicht komplett zusammenbrechen, aber richtig akzeptabel ist etwas anderes.

Je länger ich mich damit beschäftige, um so weniger sehe ich eine wirkliche Lösung am Horizont, eher das Gegenteil...

Grüße
Boris
Es würde schon etwas bringen, wenn die U-Bahn von Mümmelmann bzw Elbbrücken nach Bergedorf bzw Harburg verlängert werden würde. Die Aussage, dass sich keine Partei nachhaltig für den OPNV einsetzt, kann nicht so stehen bleiben.

Ich bin sehr optimistisch nach den Ergebnissen der Europawahl und der Bezirkswahlen, bei denen die Grünen in vier der sieben Bezirke stärkste Kraft geworden sind. Auch für einen erneuten Anlauf zur Stadtbahn nach der nächsten Bürgerschaftswahl sehe ich Chancen, die dank des Stimmungswandels in der Bevölkerung noch nie so günstig waren wie jetzt.

In Bremen geht keine Landesregierung mehr ohne grün (da die SPD mittlerweile GroKo-geschädigt ist). In Hamburg, so meine Hoffnung, stellen sie bald den Bürgermeister und können in Koalitionsverhandlungen viel mehr durchsetzen als bisher mit ihren bisherigen Stimmenanteil.

Die Mehrheit der Bürger will diese Umwelt- und Klimapolitik, mit der auch die jetzige autolastige Verkehrspolitik verbunden ist, nicht mehr.

Ich stimme dir aber dahingehend zu, dass man von den Grünen nichts zum Thema S-Bahn-Chaos hört. Das ist aber zur Zeit auch nicht deren Baustelle, da die SPD den Verkehrssenator stellt. Wenn der Wahlkampf eingeläutet wird, kann sich das aber ganz schnell ändern, auch, wenn sie, wie du richtig bemerkt hast, die Probleme bei der S-Bahn auch nicht von heute auf morgen lösen können.

Eine Sache kann man aber machen, damit zumindest die vielen S-Bahnausfällen wegen Notarzteinsätze nicht mehr sein müssten: Vor und hinter jedem Bahnsteig Weichenverbindungen zwischen den Richtungsgleisen einbauen und so signalisieren, das auf dem freien Gleis im Blockverkehr der S-Bahnverkehr in beiden Richtungen weiterlaufen kann.
Hallo,

Zitat
Wolf Tiefenseegang
Die Aussage, dass sich keine Partei nachhaltig für den OPNV einsetzt, kann nicht so stehen bleiben.

Genau was Du schreibst, bestätigt meine Aussage. Große Erwartungen, abstrakte Forderungen und Absichtserklärungen, aber nichts konkretes.

Von daher kann ich Deinen Optimismus in keinem Punkt teilen. Wer morgen die große Verkehrswende will, muss heute schon ein funktionierendes Netz haben. Wir haben aber Probleme, die es unverändert seit über zehn Jahren gibt! Und damit eben auch schon unter Frau Hayducks Ägide.

Wobei das auch irrelevant ist, Hamburg ist nicht allein von den durchwachsenen Leistungen von DB Netz betroffen und DB Netz ist letztendlich ein Unternehmen in Bundesbesitz. Um so mehr könnten sich für eine Lösung letztlich grundlegender Probleme unserer Gesellschaft einbringen.

Grüße
Boris
Hoffnung in die Grünen zu setzen ist wie ein totes Pferd zu reiten. Stichwort Seilbahn nach Elmshorn oder Umbau der Esplanade in eine Flaniermeile. Mit Frau Ferraribank als Bürgermeisterin werden eher gleichgeschlechtliche Ampelmännchen auf der Agenda stehen oder eine Fahrradautobahn nach Bergedorf gebaut, als eine Schiene verlegt zu werden. Auch wenn ich bei weitem kein Fan der SPD bin, so hatte diese in HH schon gute und realisierbare Ideen und den Ausbau in den letzten Jahren gut vorangetrieben. Die Grünen hingegen sind eine ideologisch verblendete Verbotspartei die nur verhindert und nichts voranbringt. Diese Eigenschaft teilen sie sich mit ihren wählern und den wöchentlichen Schulschwänzern. Es wird gefordert aber nichts geliefert.
Wer immer nur Juniorpartner ist kann nichts liefern, da der größere Koalitionspartner dominiert. Der muss halt mit einer neuer U-Bahnlinie mit bescheuerter Streckenführung in Zig Jahren und ein paar aufgemalten Fahrradstreifen zufrieden sein. Oder in die Opposition gehen und gar nichts umsetzen.

Eine Befürchtung hätte ich bei den Grünen allerdings schon, sollten sie künftig am Macht gewinnen: Dass auch sie eine Politik nach Kassenlage machen könnten und trotz Überzeugung über die Notwendigkeit eines besseren ÖPNV nichts wesentliches passiert. Von einer schwarzen Null in der Bilanz können sich unsere Kinder und Enkel auch keinen neuen Planeten kaufen, wenn ein gesundes Leben auf der Erde nicht mehr möglich ist. Aber zumindest ist in dieser Partei die Überzeugung am größten, dass es in den Städten mit dem Verkehr so nicht weiter gehen kann.

Zu den Schulschwänzer: Die sind leider erforderlich, denn die Politiker werden ohne Druck weiterhin nur die politischen Entscheidungen treffen, von denen sie glauben, dass sie sich bei der nächsten Wahl für sie positiv auswirken.

Natürlich wünsche ich mir bei den Grünen, dass sie ihr Hauptaugenmerk und ihre Kraft auf die Umwelt- und Verkehrspolitik lenken. Ich war schon immer der Auffassung, dass es das Schlimmste wäre, wenn bei grün-schwarzen Koalitionsverhandlungen die Grünen sich in der Innenpolitik und die CDU sich in der Verkehrspolitik durchsetzten würde.

Leider ist unsere egoistische Gesellschaft noch nicht reif für eine Welt ohne Verbote. Aber bevor man den privaten Autoverkehr in den Städten verbietet muss natürlich das ÖPNV Angebot stimmen. Und da, wo es stimmt müssen die Kapazitäten so ausgebaut werden, dass ein Sitzplatz der Normalfall ist.

Und ja, wir müssen noch lange ausbaden, dass die langsam wegsterbende Generation und deren Eltern jahrzehntelang mit Ihrem Stimmverhalten bei Wahlen für CDU- oder SPD-geführte Regierung gesorgt haben und die Bahn bundesweit kaputt gespart wurde. Aber auch mit dieser Infrastruktur wären neue Ideen möglich. So ist es im Normalfall technisch möglich, auf zweigleisigen Strecken alle 3 Minuten zu fahren. Wäre das nicht z. B. auf der Strecke Hamburg-Elmshorn geil? Dazu müssten alle Züge gleich schnell fahren. Der RE würde abgeschafft, alle Züge bedienen alle Zwischenhaltestellen. Das würde zwar für einige Fahrgäste die Fahrzeit verlängern, dafür würden aber mehr Züge fahren und diese wären nicht mehr brechend voll. Die überwiegende Mehrheit der Fahrgäste ist im Nahverkehr unterwegs. Solange keine eigene Trassen für den Fernverkehr zur Verfügung stehen müsste man zugunsten kürzerer RB-Takte auf den Fernverkehr verzichten. Man kommt auch mit Nahverkehrszügen überall hin, wie man mit dem Schönes-WE-Ticket seinerzeit sehen konnte, es dauert halt nur länger. Wenn in Nebenverkehrszeiten der Takt ausgedünnt wird ist dann in den freiwerdenden Trassen Platz für den Güterverkehr. Ich finde diese Idee eine Überlegung wert.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2019 10:15 von Wolf Tiefenseegang.
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Es würde schon etwas bringen, wenn die U-Bahn von Mümmelmann bzw Elbbrücken nach Bergedorf bzw Harburg verlängert werden würde. Die Aussage, dass sich keine Partei nachhaltig für den OPNV einsetzt, kann nicht so stehen bleiben.

Ich bin sehr optimistisch nach den Ergebnissen der Europawahl und der Bezirkswahlen, bei denen die Grünen in vier der sieben Bezirke stärkste Kraft geworden sind. Auch für einen erneuten Anlauf zur Stadtbahn nach der nächsten Bürgerschaftswahl sehe ich Chancen, die dank des Stimmungswandels in der Bevölkerung noch nie so günstig waren wie jetzt.

In Bremen geht keine Landesregierung mehr ohne grün (da die SPD mittlerweile GroKo-geschädigt ist). In Hamburg, so meine Hoffnung, stellen sie bald den Bürgermeister und können in Koalitionsverhandlungen viel mehr durchsetzen als bisher mit ihren bisherigen Stimmenanteil.

Ach echt Eklat im Bezirk Hamburg-Mitte Warb ein Grünen-Politiker für eine Terror-Gruppe
Die Grünen sind hier an der Regierung

Ab Dezember 2018 soll lt. grünen folgendes Programm gefahren werden:

Linie U1
Tagsüber und abends keine Kurzzüge mehr. Zwischen Ohlsdorf und Farmsen in den Hauptverkehrszeiten immer 3 1/3-Minuten-Takt bzw. 3 Züge in 10 Minuten.
Linie U2
Tagsüber und abends keine Kurzzüge mehr.
Linie U3
Tagsüber und abends keine Kurzzüge mehr. Auf dem gesamten Ring zwischen 7 und 9 Uhr 3 1/3-Minuten-Takt bzw. 3 Züge in 10 Minuten, in Spitzenzeiten 2 1/2-Minuten-Takt auf besonders frequentierten Strecken.


Ok.
U1

Morgens 3, in Worten drei, Verstärkerzüge. Oh ah . Wo ist da die Angebotsoffensive?

U3 wo ist da seit Monaten der 2 1/2 Minuten Tagt in jeder Richtung morgens und Abends?
Ach ja Jan Borchers sagt von April bis Oktober fährt die U3 am Abend keine Verstärkerzüge. Fahren ja alle Fahrrad.Ich glaub ich spinne. Muss ich von April bis Oktober nicht zur Arbeit und habe bezahlt frei? Kommen keine Touristen in die Stadt. Gibt es grundsätzlich keine Fahrgaststeigerungen. Wenn nur 10,000 Autofahrer umsteigen bricht das System zusammen. Tut es ja jetzt schon.

S-Bahn Zwangsenteignungen ( wollen die Grünen ja auch mit privaten Wohn-Eigentum machen , da sind die Sozen auch mit dabei, ach die sind in Hamburg auch an der Regierung) , unter der Verwaltung der Hochbahn stellen, Strecken sanieren, Bahnsteige ( Citytunnel seit 20 Jahren eine Baustelle ),

Die Grünen können keine Verkehrswende .

Sicherheitsbehörden warnen: Linksextreme wollen Klima-Demos unterwandern


Recht auf Faulheit, Planwirtschaft bei Wohnungen: Grüne sind röter, als viele meinen



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2019 09:57 von schmidi.
Zitat
NWT47
Hoffnung in die Grünen zu setzen ist wie ein totes Pferd zu reiten. Stichwort Seilbahn nach Elmshorn oder Umbau der Esplanade in eine Flaniermeile. Mit Frau Ferraribank als Bürgermeisterin werden eher gleichgeschlechtliche Ampelmännchen auf der Agenda stehen oder eine Fahrradautobahn nach Bergedorf gebaut, als eine Schiene verlegt zu werden. Auch wenn ich bei weitem kein Fan der SPD bin, so hatte diese in HH schon gute und realisierbare Ideen und den Ausbau in den letzten Jahren gut vorangetrieben. Die Grünen hingegen sind eine ideologisch verblendete Verbotspartei die nur verhindert und nichts voranbringt. Diese Eigenschaft teilen sie sich mit ihren wählern und den wöchentlichen Schulschwänzern. Es wird gefordert aber nichts geliefert.

Volle Zustimmung
Zitat
schmidi
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Es würde schon etwas bringen, wenn die U-Bahn von Mümmelmann bzw Elbbrücken nach Bergedorf bzw Harburg verlängert werden würde. Die Aussage, dass sich keine Partei nachhaltig für den OPNV einsetzt, kann nicht so stehen bleiben.

Ich bin sehr optimistisch nach den Ergebnissen der Europawahl und der Bezirkswahlen, bei denen die Grünen in vier der sieben Bezirke stärkste Kraft geworden sind. Auch für einen erneuten Anlauf zur Stadtbahn nach der nächsten Bürgerschaftswahl sehe ich Chancen, die dank des Stimmungswandels in der Bevölkerung noch nie so günstig waren wie jetzt.

In Bremen geht keine Landesregierung mehr ohne grün (da die SPD mittlerweile GroKo-geschädigt ist). In Hamburg, so meine Hoffnung, stellen sie bald den Bürgermeister und können in Koalitionsverhandlungen viel mehr durchsetzen als bisher mit ihren bisherigen Stimmenanteil.

Ach echt Eklat im Bezirk Hamburg-Mitte Warb ein Grünen-Politiker für eine Terror-Gruppe

Natürlich hat jede Partei auch schwarze Schafe. Hat aber nichts mit dem Thema ÖPNV zu tun.

Aus der politischen Diskussion steige ich nun auch aus. Unsere Diskussion hat keinen Einfluss auf zukünftige Wählen. Es ist Fakt, dass die Zeiten der Volksparteien endlich vorbei sind und ich als positiv denkender Mensch habe Hoffnung auf positive Veränderung. Natürlich besteht auch das Risiko negativer Veränderungen, aber wenn ich täglich die Blechlawinen und die überfüllten ÖPNV-Verkehrsmittel sehe, wo gefühlt nur selten was nach Fahrplan läuft, denke ich, schlimmer kann es nicht mehr kommen.
Hallo Wolf,

nimm's mir nicht übel, aber ich habe kein Interesse so weiter zu diskutieren. Es geht hier um das Thema Störungen bei der S-Bahn, die es konkret schon viele Jahre gibt. Zu viele Jahre und keine Partei hat sich dabei mit Ruhm bekleckert. Schöne, blumige und unkonkrete Träumereien helfen da keinem jetzt schon täglich betroffenen ÖPNV-Nutzer.

Es ist auch nicht hilfreich, dass Du das Thema nur auf Hamburg konzentrierst. Es liegt nicht nur an einer 2. Bürgermeisterin Fegebank, sondern gerade an Leuten wie Herrn Palmer, Herrn Kretschmann, Herrn Hofreiter, Hernn Habeck und Frau Baerbock. Deren große abstrakte Ideen, in die die Leute ihre Erwartungen hineinprojezieren können, helfen den Prozenten am Wahlabend und sonst niemandem.

Sollen die Herrschaften endlich einmal die Gesellschaft für das konkrete Problem sensibilisieren und das Problem angehen. Vielleicht ist der "integrierte Konzern" DB eben doch nicht die Lösung, vielleicht wäre ein eigenständiges und rein staatliches Unternehmen "DB Netz" besser? Vielleicht sollte man die Frage der Finanzierung nicht nur kommentieren, sondern einfach ändern (Erhalt UND Neubau werden durch den Staat gezahlt)? Oder eine dritte Möglichkeit, sind ja sonst alles intelligente Leute da, denen sollte doch eine Lösung aus dem dürftigen heutigen Zustand einfallen...

Grüße
Boris
Zitat
Boris Roland

Sollen die Herrschaften endlich einmal die Gesellschaft für das konkrete Problem sensibilisieren und das Problem angehen. Vielleicht ist der "integrierte Konzern" DB eben doch nicht die Lösung, vielleicht wäre ein eigenständiges und rein staatliches Unternehmen "DB Netz" besser? Vielleicht sollte man die Frage der Finanzierung nicht nur kommentieren, sondern einfach ändern (Erhalt UND Neubau werden durch den Staat gezahlt)? Oder eine dritte Möglichkeit, sind ja sonst alles intelligente Leute da, denen sollte doch eine Lösung aus dem dürftigen heutigen Zustand einfallen...

Grüße
Boris

Hierzu ein aktueller "Antrag" der Grünen Bundestagsfraktion von Anfang Juni:

[dipbt.bundestag.de]

Hier sind nochmal konkrete Forderungen und Wege aufgezeichnet, dass Netz-Dilemma der Bahn mal anzugehen. Von den Fehlanreizen der bisherigen Investitionspolitik des Bundes und der Bahn über den fortlaufenden Substanzverzehr im Bereich der Infrastruktur bis zur Forderung nach Zusammenführung der Infrastrukturgesellschaften bei der Bahn und deren schließliche Ausgliederung aus dem DB-Konzern (Trennung Netz und Betrieb).

Genug konkrete Vorschläge/Initiativen/Lösungsansätze?

Den ersten Shitstorm der entsprechenden Interessengruppen haben die Grünen ja schon im letzten Jahr erleben dürfen:

Google führt zu diversen Artikeln aus dem letzten Herbst.

[www.google.com]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.2019 00:01 von M2204.
Hallo,

Zitat
M2204
Hierzu ein aktueller "Antrag" der Grünen Bundestagsfraktion von Anfang Juni:

Wie Schwächeanfälleauslösend! Schade nur, dass man sich so hilflos ausgeliefert gibt.

Grüße
Boris
Die S-Bahn scheint seit einigen Tagen nicht mehr in der Lage zu sein, die S2 wie bestellt zu fahren. Wenn ich das richtig sehe, fielen heute in der Früh-HVZ fünf Umläufe aus. S2 und S11 sind weiter teilweise mit Kurzzügen im Einsatz.
Zitat
Herbert
Die S-Bahn scheint seit einigen Tagen nicht mehr in der Lage zu sein, die S2 wie bestellt zu fahren. Wenn ich das richtig sehe, fielen heute in der Früh-HVZ fünf Umläufe aus. S2 und S11 sind weiter teilweise mit Kurzzügen im Einsatz.

Die Langzüge auf der S3 sind ebenfalls schon wieder Vergangenheit. Bei den aktuellen Temparaturen ist die S3 mit ihren Menschenmassen unzumutbar.
Kann ich bestätigen, schon jetzt bestes saunafeeling in der s3 und langzüge habe ich schon länger nicht mehr gesehen. ... Letzte Woche sogar ein kurzzug nachmittags nach Buxtehude. ..
Im Mai fielen bei der S-Bahn 2,8 % der bestellten Zugkilometer aus. Von den verbleibenden tatsächlich durchgeführten Abfahrten waren 93,8 % pünktlich, also: weniger als 3 Minuten verspätet. Die S1 war dabei die pünktlichste Linie (96,4 %), gefolgt von der S3 (94,4 %). Alle anderen Linien lagen unter dem schon abgesenkten Sollwert von 94,0 %.

Bis 2021 soll die S-Bahn neue Anzeiger auf den Stationen bekommen. Erprobt werden die Geräte dieses Jahr in Dammtor und Hammerbrook.

34 der 72 bestellten ET490 sind im Juni in Betrieb.

[www.buergerschaft-hh.de]
Neue Anzeiger finde ich gut. Diese sollten dann im Idealfall farbige Liniennummern anzeigen können. Auch könnte man eventuell Symbole einführen (z.B. ein Baustelle-Schild, wenn auf der Linie bauarbeiten sind) usw.
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