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Sammelthread Störungen S-Bahn [2]
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Zitat
masi1157
Zitat
NWT47
...bestehende Probleme aussitzen und ihnen in Form einer euphemistischen Bezeichnung einfach einen anderen Namen zu geben um das eigene Versagen als große Innovation verkaufen zu können.

Hast Du das als Textbaustein gespeichert, weil Du besonders stolz drauf bist? Es wird jedenfalls auch durch Wiederholung nicht klüger.


Gruß, Matthias

Wieso? Was ist falsch dran? Man bekommt schon diesen Eindruck.
Zitat
Rüdiger
Quelle: www.s-bahn-hamburg.de

Gibt es einen Grund?
Am 1. Adventswochenende sollte es doch eigenlich funktionieren....auch zum wohle des Einzelhandels. Kann man ja sonst auch "easy peasy" im Internet holen ;-).
Aber wenigstens steht es auf der Homepage.
Zitat
NWT47
Es ist leider nicht so, dass die Probleme erst mit dem Schaden entstanden sind. Auch als die Brücke noch intakt war, war die Zuverlässigkeit der S-Bahn schlecht. Wenn man sieht, dass es so nicht klappt - warum führt man dann in Altona keinen 10min Puffer ein? Das Gleis Richtung Holstenstraße kann sowohl von Gleis 2 als auch Gleis 3 erreicht werden. Folglich sind dort Kapazitäten vorhanden, wenn man die Gleise abwechselnd bedient oder die Kehrgleise verwendet.
Es gibt Mittel und Wege den Status Quo zu entschärfen und für die Fahrgäste angenehmer zu machen. Aber dafür müsste man bei der S-Bahn wirklich etwas tun und nicht wie im Jahre 2025 üblich bestehende Probleme aussitzen und ihnen in Form einer euphemistischen Bezeichnung einfach einen anderen Namen zu geben um das eigene Versagen als große Innovation verkaufen zu können.

Grundsätzlich könnte man abwechselnd von Gleis 2 und 3 fahren, da ja Gleis 3 z. Zt. nicht benötigt wird. Man nutzt aber wohl ausschließlich Gleis 2, damit bahnsteiggleicher Anschluss von der S1 zur S2/S7 besteht. Man könnte natürlich auch, wenn man mal pünktlich ist, von Königstraße nach Gleis 3 fahren und übers Kehrgleis nach Gleis 2 wechseln. Bei Verspätung, also im Regelfall, fährt man dann direkt nach Gleis 2. Hierfür bräuchte man dann einen Umlauf mehr.

Ab 14. Dezember wird man sich diesen zusätzlichen Umlauf aber zumindest am Wochenende und in der Woche vor 6 und nach 20 Uhr gönnen, weil die S7 dann einen achtminütigen Puffer erhalten wird. Dann wird die S7 in Richtung Bergedorf - Aumühle wieder in die ursprüngliche Fahrplanlage rutschen und in Königstraße etwas Zeit abbummeln, sofern sie nicht eh schon verspätet ist. in den Hauptverkehrszeiten klappt das leider nicht, weil die Verstärker S1 ja der S7 schon im Nacken hängt. Warum man das aber nicht zwischen 9 und 15 Uhr auch so macht - keine Ahnung. Ist wohl zu aufwändig, weil man dafür ja den zusätzlichen Umlauf ein- und wieder austakten muss.
Ich vermute mal das der zusätzliche Umlauf aus einer HVZ Einheit gebildet wird. Da man ja die Züge der S7 ja auch irgendwie den Werken Stellingen bzw. Elbgaustraße ja auch zuführen muss.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Computerfreak
Die Frage ist doch mehr, warum es in den 70er und 80er Jahren gut funktionierte.

Tat es das denn? Meiner Erinnerung gab es schon regelmäßig Störungen. Nur erfuhr man davon halt nur wenn man gerade drinsteckte. Die einzige Info waren ein paar Durchsagen am Bahnsteig. Der Rest der Welt wusste nichts.

in der HVZ musste man in Rissen praktisch immer umsteigen. Und das tauchte in keiner Statistik auf
Zitat
christian schmidt
Zitat
Computerfreak
Die Frage ist doch mehr, warum es in den 70er und 80er Jahren gut funktionierte.

Tat es das denn? Meiner Erinnerung gab es schon regelmäßig Störungen. Nur erfuhr man davon halt nur wenn man gerade drinsteckte. Die einzige Info waren ein paar Durchsagen am Bahnsteig. Der Rest der Welt wusste nichts.

in der HVZ musste man in Rissen praktisch immer umsteigen. Und das tauchte in keiner Statistik auf

Ich bin von 1982 an viele Jahre jeden frühen Morgen mit der S1 nach Barmbek gefahren und am Nachmittag wieder zurück. Und an den Wochenenden war ich häufig privat mit der S-Bahn unterwegs, Fußball, Ausflüge, Disko, Besuche. Ich kann mich beim besten Willen nicht an einen Tag erinnern, an dem es solche technischen Schwierigkeiten und Ausfälle gab, wie heute anscheinend andauernd. Wenn ich mal zu spät zur Arbeit kam, dann nicht deshalb, weil Züge ausfielen oder sich ewig verspäteten, sondern weil ich im Zug eingepennt an Barmbek vorbei gefahren bin. In der Zeit einen Schienenersatzverkehr erlebt zu haben kann ich mich wirklich nicht erinnern. Verspätungen gab es hier und da schon, aber erträgliche.

In Rissen umsteigen? Das hab ich nie erlebt. Warum das? Oder war das zu der Zeit, als der Bahnhof im "Canyon" neu eröffnet wurde und die halbe Strecke nach Wedel bis hinter die Ölweiche zweigleisig ausgebaut? Der Ausbau wäre eine Erklärung für "Umsteigen in Rissen".
Es wäre besser die S1 nach Poppenbüttel fahren zu lassen und die Züge von Airport zu pendeln. Dann hätten die Poppenbüttler weniger Probleme. Aber das kommt davon, wenn man unbedingt immer den vorderen Zugteil zum und vom Airport schicken will.
Zum Thema S7 und Sperrung Holstenstraße - Altona:

Ich habe selten (in letzter Zeit) ein so gutes Ersatzkonzept von der S-Bahn gesehen, wie dieses. Für die Bergedorfer Strecke (mal abgesehen von diesen Bauarbeiten nach Aumühle) bietet es maximalen Komfort. Die S7 (noch S2) fährt zwei Minuten später. (Man verpasst seltener den Zug, wenn man spät dran ist) Am Hauptbahnhof hat man planmäßig Anschluss an die S5 . Nun wer zu Verbindungsbahn will, hat nun planmäßig zwei (in der HVZ drei) Möglichkeiten:

1. Am Hbf bahnsteig- und zeitgleich in die S5 umsteigen (Anschluss kann sich verpassen)

2. im Zug sitzen zu bleiben, denn der größte Komfort des "neuen" Netzes (S7) ist dass von und nach Bergedorf/Aumühle durch die Schlaufe ganztägig beide Sammelstrecken umsteigefrei erreicht werden. Man kommt eben auch umsteigefrei nach Dammtor, nur mit etwas längerer Fahrzeit.

3. (nur HVZ) Verstärker nutzen.


Die Hauptlinie fährt nun endlich durch den Citytunnel. Besonders gut ist die kurze Überliegezeit in Altona, so dass es gleich weitergeht. Im Prinzip fährt die S2 (S7) von Aumühle nach Bergdorf über Hauptbahnhof, Jungfernstieg, Altona und Dammtor. Solche Loops wurden hier schon öfters vorgeschlagen (damals für S1 on Airport nach Poppenbüttel über Hauptbahnhof, Jungfernstieg, Altona und Dammtor. ) und nun gibt es so was und nun wird versucht das zu verschlimmbessern durch "Pufferzeit" also Wartezeit in Altona, nur um Verspätungen nicht in die Gegenrichtung "übertragen". Damit wird das gute Konzept wieder teilweise entwertet.
Wer im 20-Minuten-Takt oder wer weiter als bis Bergedorf fahren will (auf dem Abschnitt ist überwiegend 20-Minuten-Takt), hat aktuell den Vorteil einer relativ schnellen umsteigefreien Verbindung vom Citytunnel zu seinem Ziel (Reinbek, Wohltorf und Aumühle). Er steigt in den passenden Zug der S2/S7 am Jungfernstieg und fährt via Altona und Verbindungsbahn zu seinem Ziel. Das dauert zwar etwas länger als am Jungfernstieg in die S1 zu steigen und am Hauptbahnhof bahnsteiggleich den Zug zu wechseln, aber bei verspäteter S1 ist der Anschluss weg. Der Sitzplatz sowie so. Sieht man am Jungfernstieg, dass die S1 verspätet ist, so nimmt man gleich die S2/S7 nach Altona, denn wenn sich der Anschluss von der S1 an die S2/S7 am Hbf verpasst, dann ist die nächste S2/S7, diejenige, die man am Jungfernstieg Richtung Altona bekommt und die Schleife fährt. Also keinerlei Zeit verschenkt, bequeme Fahrt, Sitzplatz garantiert und auch der Anschluss ist sicher, da man ja schon seinen Zug hat.

Die Idee mit dem Puffer in Altona ist da völlig kontraproduktiv und erst Recht Vorschläge hier, dass noch ausweiten zu wollen.


Die Verspätungsquellen sind im Wesentlichen die Trash-Strecken, wo man billig bauen wollte oder eben zu geizig den Betrieb führt:

Neugrabener Strecke:
- Billigstrecke nach Stade im Mischbetrieb mit anderen Zügen. Hier hilft nur längere Pufferzeit in Neugraben.
- S3 zu geringer Puffer (ja hier wäre ein zusätzlicher Umlauf (Die Züge sind da, Personal würde kein zusätzliches benötigt) sinnvoll. Dann muss die S3 eben über die Kehranlage fahren!)

Wedeler Strecke (S1):
- Eingleisigkeit
- Kopfmachen in Blankenese

Hier würde Abhilfe schaffen, in Blankenese eine 5-Minütige Pufferzeit einzubauen.

Flügeln in Ohlsdorf:
Was ist so schwer daran ganztägig abwechselnd Nach Airport und Poppenbüttel zu fahren?
Zitat
Computerfreak
Die Verspätungsquellen sind im Wesentlichen die Trash-Strecken, wo man billig bauen wollte oder eben zu geizig den Betrieb führt:

Neugrabener Strecke:
- Billigstrecke nach Stade im Mischbetrieb mit anderen Zügen. Hier hilft nur längere Pufferzeit in Neugraben.
- S3 zu geringer Puffer (ja hier wäre ein zusätzlicher Umlauf (Die Züge sind da, Personal würde kein zusätzliches benötigt) sinnvoll. Dann muss die S3 eben über die Kehranlage fahren!)
Der Mischbetrieb ist eher weniger das Problem geworden, die veraltete Infrastruktur ist viel schlimmer. Ständig BÜ-Störungen oder Probleme mit dem Stellwerk. Das hier bilig gebaut und die Verlängerung nach Stade und überstürzt eingeführt wurde, ist aber völlig richtig.
2 eigene Gleise für die S-Bahn bis Buxtehude und damit verbundene Beseitigung der BÜ bis Buxtehude hätten die Strecke viel zuverlässiger gemacht. Probleme auf dem Abschnitt nach Stade würden viel weniger Züge treffen und so in das restliche Netz eingeschleppt werden.
Zitat
Computerfreak
Wedeler Strecke (S1):
- Eingleisigkeit
- Kopfmachen in Blankenese

Hier würde Abhilfe schaffen, in Blankenese eine 5-Minütige Pufferzeit einzubauen.

Oder die Strecke nach Möglichkeit auf 2 Gleise zu erweitern. Bei Linksverkehr auf dem Abschnitt Blankenese - Wedel, müsste dann auch weiterhin nur das Gleis stadtauswärts in Blankenese von Zügen stadteinwärts gekreuzt werden
Zitat
Computerfreak
Flügeln in Ohlsdorf:
Was ist so schwer daran ganztägig abwechselnd Nach Airport und Poppenbüttel zu fahren?
In der HVZ noch machbar, führt in der NVZ jedoch zu einem unattraktiven 20min Takt auf beiden Ästen.
Bei wachsenden Fahrgastzahlen und einem damit verbundenem 5min Takt auf allen Strecken bis Abends ist dies aber notwendig.
Zitat
zurückbleiben-bitte
Wieso? Was ist falsch dran? Man bekommt schon diesen Eindruck.

Die Frage ist eher, was daran richtig ist. Ich sehe nichts "euphemistisches" ("beschönigend" hätte auch gereicht), ich sehe kein Versagen und erst recht keins, was irgendwie verschleiert werden sollte. Ein bloßer Eindruck macht das noch nicht zur Wahrheit


Gruß, Matthias
Zitat
Computerfreak
2. im Zug sitzen zu bleiben, denn der größte Komfort des "neuen" Netzes (S7) ist dass von und nach Bergedorf/Aumühle durch die Schlaufe ganztägig beide Sammelstrecken umsteigefrei erreicht werden. Man kommt eben auch umsteigefrei nach Dammtor, nur mit etwas längerer Fahrzeit.

So etwas als Vorteil darzustellen, ist schon bemerkenswert schräg. Oder fährst Du Hamburger Straße-Saarlandstr. auch "untenrum", weil Du nicht umsteigen musst? Dann sage ich dazu lieber nix mehr.


Gruß, Matthias
Wenn ich also von Stadthausbrücke nach Bergedorf will, soll ich demnach "einmal um den Pudding fahren?" Ja nee ist klar.
Zitat
Computerfreak
Es wäre besser die S1 nach Poppenbüttel fahren zu lassen und die Züge von Airport zu pendeln. Dann hätten die Poppenbüttler weniger Probleme. Aber das kommt davon, wenn man unbedingt immer den vorderen Zugteil zum und vom Airport schicken will.
von der Logik ja auch eigentlich klar. Bis 2008 rollte ja auch das "Hinterteil" in die Abstellanlage und vorne ging es weiter nach Poppenbüttel. Nach Poppenbüttel sind es ja auch auch noch ein paar Kilometer, da ist es ja auch irgendwie angebracht den Zug schneller wieder in Bewegung zu setzten (da in Poppenbüttel die Anschlüsse warten) als das Stück nach zum Airport, wo die meisten Reisenden ja doch sicher ein größeren Zeitpuffer haben als fünf Minuten ;-).
Zitat
Kirk
...zum Airport, wo die meisten Reisenden ja doch sicher ein größeren Zeitpuffer haben als fünf Minuten ;-).

...wo viele erstens ortsfremd sind und zweitens viel Gepäck dabei haben.

Gruß, Matthias
Zitat
masi1157
So etwas als Vorteil darzustellen, ist schon bemerkenswert schräg.

Warum?

Zitat
masi1157
Oder fährst Du Hamburger Straße-Saarlandstr. auch "untenrum", weil Du nicht umsteigen musst? Dann sage ich dazu lieber nix mehr.

Ja das kommt vor.

Das war noch in der Zeit vor dem Linientausch U2/U3, also bis Ende 2005. Damals fuhr ich oft von Niendorf nach Billstedt/Mümmelmannsberg. Zu bestimmten Tageszeiten ging das. Natürlich dauerte das halt 40 Minuten länger als heute. Dafür gab es eine kleine Stadtrundfahrt.
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