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Sammelthread Störungen S-Bahn [2]
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Klimaärger in ÖPNV-Bahnen, ja, an diesen heißen Tagen ziemlich aktuell! Am vorigen Wochenende 20/21.6. - noch ohne extreme Hitze gleich 2 extreme Erlebnisse: Sa. 19 Uhr Aumühle: 474 nach 12 Minuten Standzeit in brennender Abendsonne mit überwiegend geschlossenen Türen: Grill-Atmosphäre, mit der Abfahrt wurde es dann dank fast aller geöffneten Fensterklappen deutlich besser, aber auch starke Zugluft und gute Chancen, sich einen Virus für eine Sommer-Erkältung einzufangen. An kalten Tagen ist mir hingegen im 474 schon häufig aufgefallen, dass sich die Fensterklappen nicht richtig schließen lassen und sich schon bei kleinen Erschütterungen selbst wieder öffnen, wenn es dann auch noch regnet, ist die Suche nach einem trockeneren Platz angesagt.

22 Stunden später am nächsten Tag ist es dann in Aumühle ein Tiefkühl-490, aus dem ich nach einer halben Stunde frierend in die Hitze entlassen wurde - auch nicht so gesundheitsfördernd. Danke für die Tipps anderer Foristen, doch mal durch den Zug zu wandern und zu schauen, wie es in den anderen Wagen so ist, das hatte ich so krass wie teils geschildert noch gar nicht erwartet.

DT4 und Hochsommer, das durfte ich vor einem Jahr bei 2 sehr seltenen Fahrten in die Walddörfer auch ausgiebig genießen. Deshalb sollen diese Züge ja schon bald fast ausschließlich auf die U1 verbannt werden, weil sie technisch nicht mehr planmäßig auf U2/4 verkehren können, wo sie wegen der fast nur Tunnelstrecken auch ohne Klimaanlagen kaum Temperaturprobleme haben, U5 erst recht inkompatibel und U3 8-Wagen fähig? - da fahren die DT4 wohl nur noch im Himmel und vielleicht im Miniatur-Wunderland.

Und DT5? Aus Gewichtsgründen nur unterdimensionierte Klimaanlagen möglich, mit denen ich wegen fast ausschließlichen Tunnelfahrten keine Erfahrungen habe, wie sehen das betroffene Foristen?

Und in den inzwischen wohl vollständig klimatisierten Bussen? Zumindest in den meist zu benutzenden HHA-Capacities war es innerhalb nicht schlechter erträglich als außerhalb, und das bei nicht unbeträchtlicher Heizleistung von um die 100 Watt pro Person der meist zahlreichen Mitfahrer.
Es ist wieder soweit...... vergeht eigentlich auch mal ein Tag OHNE Störung im Hamburger S-Bahn Netz?


Zitat
Rüdiger
Es ist wieder soweit...... vergeht eigentlich auch mal ein Tag OHNE Störung im Hamburger S-Bahn Netz?

Können ja ein Wettbüro aufmachen ;) Fürchte nur niemand wird auf einen Tag setzen :)
Vor ein paar Minuten meldete NDR 90,3, ein Busfahrer des Ersatzverkehrs Blankenese - Sülldorf hätte angerufen und um eine Verkehrsmeldung gebeten: Es seien nur 2 Busse verfügbar und diese könnten die Wartenden in Sülldorf nicht wegschafften. Man möge zwischen Wedel und Blankenese möglichst gleich auf planmäßige Buslinien ausweichen...
Zitat

Können ja ein Wettbüro aufmachen ;) Fürchte nur niemand wird auf einen Tag setzen :)

Der 29. Juni wäre jedenfalls kein Treffer geworden:

S1 Blankenese - Sülldorf bleibt heute den ganzen Tag außer Betrieb.
Grund: Infrastrukturstörung.
Zitat
Rüdiger
Es ist wieder soweit...... vergeht eigentlich auch mal ein Tag OHNE Störung im Hamburger S-Bahn Netz?

Moin,

wohl eine hitzebedingte Gleisverwerfung. Kann man vom Bahnhof Blankenese aus sogar sehen. Aber nicht ganz so schlimm wie andernorts in der Republik (siehe auch U5M-Thread, wo es dann doch wieder um die Straßenbahn ging...).

Die S1-Verstärker wenden deshalb heute in Othmarschen.

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Zitat
NWT47
Auch auf der S1 geht mal wieder nix. Züge werden in Barmbek ausgesetzt und Information gibt es keine. Die ZZA spielen das übliche Tarnen, Tricksen und Täuschen und kündigen seit Minuten einen Zug an, ohne dass sich der Countdown verringert. In der App ebenfalls nichts.

Moin,

davon war ich am Donnerstag auf dem Weg zum Flughafen auch betroffen. Bin gegen 17 Uhr ab Ohlsdorf mit dem ersten Zug, der aus der City kommend wieder zum Flughafen durch fuhr, gefahren. Dieser sollte gem. Ansage des Tf komplett zum Flughafen fahren. Dann gab es wohl ein kleines Missverständnis und der hintere Zugteil wurde anscheinend doch abgekuppelt. Wenig später gab es nämlich den bekannten Ruck, den man eigentlich nur in der Gegenrichtung erlebt, und nach einer gefühlten Ewigkeit ging es dann endlich weiter.

Was ich total irritierend fand, war die Ansage, die das FIS bei der Einfahrt in den Flughafenbahnhof in beiden Sprachen ausspuckte. Hier wurde einem im vorderen Zugteil im Zusammenhang mit der Haltestellenansage "Hamburg Airport" nämlich erzählt, dass man zur Weiterfahrt nach Poppenbüttel in den hinteren Zugteil umsteigen soll. Einen ähnlichen Bug hatte ich vor einer Zeit schon mal in einer aus Richtung Harburg kommenden und am Hauptbahnhof endenden S5. Dort hieß es dann nämlich nach der üblichen Verabschiedung "Dieser Zug fährt weiter bis Hauptbahnhof".

Gruß Christian
Die letzten Tage lief es erstaunlich ruhig bei der S-Bahn.

Gestern nur ein kurzer halbstündiger Polizeieinsatz in Hammerbrook, der die Harburger S-Bahn gegen 17 Uhr lahmlegte, dazu ein kleiner Polizeieinsatz in Altona, eine kleine technische Störung im Bereich Alte Wöhr, eine kleine Weichenstörung in Blankenese,

heute ein starker Start ins zweite Halbjahr. Bislang nur ein Polizeieinsatz mit knapp einstündiger Vollsperrung am Hbf gegen 12.15 Uhr. Die S-Bahn zeigte ihre mittlerweile enorme Resilienz im Restnetz gegen solche super selten auftretenden Störungen: 14-15 Uhr fiel Veddel nur jeder zweite Zug Richtung Harburg aus. 3 Stunden später konnte man sagen: Die allermeisten Züge fahren. In Veddel sind 16-17 Uhr von planmäßig 24 Zügen nur 2 ausgefallen und 7 der übrigen 22 hatten sogar weniger als 4 Minuten Verspätung.

Bleibt zu hoffen, dass dieses ungewohnt gute Bild auch an Tagen mit externen Störungen durch sommerliche Hitze oder Gewittern zu halten ist.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.07.2026 17:59 von Herbert.
Zitat
Herbert
Die letzten Tage lief es erstaunlich ruhig bei der S-Bahn.

Gestern nur ein kurzer halbstündiger Polizeieinsatz in Hammerbrook, der die Harburger S-Bahn gegen 17 Uhr lahmlegte, dazu ein kleiner Polizeieinsatz in Altona, eine kleine technische Störung im Bereich Alte Wöhr, eine kleine Weichenstörung in Blankenese,

heute ein starker Start ins zweite Halbjahr. Bislang nur ein Polizeieinsatz mit knapp einstündiger Vollsperrung am Hbf gegen 12.15 Uhr. Die S-Bahn zeigte ihre mittlerweile enorme Resilienz im Restnetz gegen solche super selten auftretenden Störungen: 14-15 Uhr fiel Veddel nur jeder zweite Zug Richtung Harburg aus. 3 Stunden später konnte man sagen: Die allermeisten Züge fahren. In Veddel sind 16-17 Uhr von planmäßig 24 Zügen nur 2 ausgefallen und 7 der übrigen 22 hatten sogar weniger als 4 Minuten Verspätung.

Bleibt zu hoffen, dass dieses ungewohnt gute Bild auch an Tagen mit externen Störungen durch sommerliche Hitze oder Gewittern zu halten ist.

Ich fühle mich durch Deine Ausdrucksweise "ironisiert". Ist es Dir vielleicht möglich noch "sachlicher" zu berichten? Danke!
[www.abendblatt.de]

Zitat

Zunächst soll ein einzelner Ast des Baumes gegen die Frontscheibe der S-Bahn gestürzt sein, wie der Lokführer vor Ort berichtet. Er habe daraufhin umgehend eine Notbremsung eingeleitet, bevor der ganze Baum auf das Schienenfahrzeug gekippt sei. In der S7 sollen sich laut Auskunft der Einsatzkräfte vor Ort rund 30 Fahrgäste befunden haben, von denen keiner verletzt wurde.

Niemand wurde verletzt. Der Betrieb zwischen Bergedorf und Aumühle soll nach etwa 4,5 Stunden Unterbrechung am Nachmittag wieder aufgenommen werden.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.07.2026 15:49 von Herbert.
Die S-Bahn soll südlich der Elbe ihren Betrieb seit 16.40 Uhr etwa komplett eingestellt haben. Als Grund kursieren Notarzteinsatz und jetzt auch Infrastrukturausfall.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.2026 17:26 von Herbert.
Zitat
Herbert
Die S-Bahn soll südlich der Elbe ihren Betrieb seit 16.40 Uhr etwa komplett eingestellt haben. Als Grund kursieren Notarzteinsatz und jetzt auch Infrastrukturausfall.

Lt. Strecken-Info ist ein Personenunfall im Harburger Tunnel inkl. Abschaltung des Fahrstromes auf der Strecke Harburg - Norderelbbrücke der Grund, wobei mir aus den Fahrgastinformationssystemen nicht so ganz klar ist, ob die ohnehin baubedingt im Inselbetrieb verkehrende S5 Süd Stade - Neugraben - Harburg Rathaus auch betroffen ist. Lt. Text auf Bahn.de und Bahnhof.de schon, lt Strecken-Info und Liveauskünften nicht sicher. Prognose der Störung lautet bis "abends".



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.2026 17:41 von Lopi2000.
Die S-Bahn hat wirklich Wilhelmsburg - Stade vollständig den Betrieb eingestellt. Aktuelle Prognose: bis in den Abend.
Läuft wieder, aber unregelmäßig



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.2026 10:24 von JMP1803.
Der Betrieb zwischen Neugraben und Stade ist immer noch oder wieder eingestellt



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.2026 07:42 von Neu Wulmstorf.
Neugraben - Stade war gestern Abend ab etwa 18.30 Uhr für ein paar Stunden in Betrieb und ist seit der Nacht wieder eingestellt. Nun wegen Infrastrukturausfalls nach einem Brand in einem Verteilerkasten.

Die Polizei vermutet Brandstiftung (https://www.abendblatt.de/niedersachsen/article412571604/anschlag-auf-verteilerkasten-an-bahnstrecke-zugverkehr-richtung-hamburg-gestoert.html).



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.2026 08:39 von Herbert.
Seit heute Mittag fährt die S5 wieder stündlich zwischen Stade und Buxtehude, der RE5 kann inzwischen auch wieder zwischen Cuxhaven und Buxtehude verkehren.

Zwischen Buxtehude und Neugraben weiterhin Ersatzverkehr mit Bussen und Taxis.
man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Aber positiv muss ich sagen, dass die Teilung der S1 dafür sorgt, dass der Betrieb zwischen AirPopp und Berliner Tor fast wie ein Uhrwerks läuft. So gibt es dann tatsächlich Situationen, dass die Bahn an manchen Haltestellen (sogar in der HVZ) Stadtauswärts etwas länger steht, da man zu früh (!) ist. Bundesbahn-feeling. RTW-Einsätze und Gleisbegehungen machen dem sicher auch mal Strich durch den Fahrplan, aber im Regelfall läuft es.

Vielleicht eine Möglichkeit langfristig mehr Stabilität ins Netz zu bringen. Nicht jeden Zug durch die komplette City zu jagen und so für die Außensäste für mehr Verlässlichkeit zu sorgen.
Ähnliches kann auch auf der S2/S7 beobachten als es statt nach Altona durch den Tunnel nach Diebsteich über Dammtor ging.

Mfg

Sascha Behn
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