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Sammelthread Störungen S-Bahn [2]
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Nach meinem Verständnis soll das Easy-Peasy Netz doch gerade den 120 Sek. Takt (30 Züge/Stunde) sowohl im City-Tunnel als auch auf der Verbindungsbahn ermöglichen, schon jetzt liegen die Fahrplantrassen in diesem Abstand. Mit 2x S1 und je einmal S3, S4 und S6 wäre das in City-Tunnel dann voll ausgeschöpft. Wie man derzeit mit 2x S1, 1x S3 und S7, also 24 Zügen/Stunde sieht, lässt sich selbst das nicht zuverlässig und pünktlich abwickeln, obwohl bereits keinerlei Anschlüsse mehr eingehalten werden und diese reiner Zufall sind und dafür für pünktliche Zielerreichung mindestens ein Reservetakt in der persönlichen Reisezeit vorgesehen werden muss (oder wenn möglich das Auto). Ohne ETCS mit digitalem Sichtabstand bleiben beim 120 Sek. Takt kaum ausreichende Aufenthaltszeiten am Hbf. übrig. Wenn man dann auch noch Züge mit ungünstigen Türanordnungen kauft (490 statt der sehr gleichmäßigen Anordnung beim 474) verlängern sich die Aufenthaltszeiten noch unnötig. Zur Entlastung könnte man dann jeden 2. Zug am Hbf. zur "Stabilitätserhöhung" durchfahren lassen, aber ob das bei den Reisenden gut ankommt?
Zitat
wgr22453
...und dafür für pünktliche Zielerreichung mindestens ein Reservetakt in der persönlichen Reisezeit vorgesehen werden muss (oder wenn möglich das Auto).

Wegen evtl. 5' oder 10' längerer Fahrzeit "wenn möglich" das Auto? Na dann.


Gruß, Matthias
Zitat
wgr22453
Nach meinem Verständnis soll das Easy-Peasy Netz doch gerade den 120 Sek. Takt (30 Züge/Stunde) sowohl im City-Tunnel als auch auf der Verbindungsbahn ermöglichen, schon jetzt liegen die Fahrplantrassen in diesem Abstand. Mit 2x S1 und je einmal S3, S4 und S6 wäre das in City-Tunnel dann voll ausgeschöpft. Wie man derzeit mit 2x S1, 1x S3 und S7, also 24 Zügen/Stunde sieht, lässt sich selbst das nicht zuverlässig und pünktlich abwickeln, obwohl bereits keinerlei Anschlüsse mehr eingehalten werden und diese reiner Zufall sind und dafür für pünktliche Zielerreichung mindestens ein Reservetakt in der persönlichen Reisezeit vorgesehen werden muss (oder wenn möglich das Auto). Ohne ETCS mit digitalem Sichtabstand bleiben beim 120 Sek. Takt kaum ausreichende Aufenthaltszeiten am Hbf. übrig. Wenn man dann auch noch Züge mit ungünstigen Türanordnungen kauft (490 statt der sehr gleichmäßigen Anordnung beim 474) verlängern sich die Aufenthaltszeiten noch unnötig. Zur Entlastung könnte man dann jeden 2. Zug am Hbf. zur "Stabilitätserhöhung" durchfahren lassen, aber ob das bei den Reisenden gut ankommt?

Moin,

kleine Korrektur: Durch das Easy-Peasy-Netz werden keine Trassen frei oder verfügbar. Nach wie vor werden nicht mehr als 24 Züge pro Stunde und Richtung verkehren, die fünfte Trasse pro 10 Minuten dient als Puffer und notfalls für einen Leerzug (auch sowas kann in der HVZ mal nötig sein!). Das neue Liniennetz führt dazu, dass sich das Betriebsgeschehen weniger auf die Außenäste auswirken soll, weil ja ohne den Brückenschaden Holstenstraße sowohl die S1 (künftig mit S4 als dritte Zuggruppe) als auch die S2 nur noch einen Linienweg haben. Destabilisieren tut dann eigentlich nur die S3/S5/S6, weil sie beide Stammstrecken wechselnd bedienen. Vorher hat ja jeder Außenast die Auswirkungen beider Stammstrecken abbekommen.

VG

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Und jetzt fallen reihenweise die Aufzüge aus?!
Gibt es Geister bei der S-Bahn?
Zitat
zurückbleiben-bitte
Und jetzt fallen reihenweise die Aufzüge aus?!
Gibt es Geister bei der S-Bahn?

Es wird nur inzwischen als Meldung kommuniziert.

Freundliche Grüße

Roman – Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
Zitat
zurückbleiben-bitte
Und jetzt fallen reihenweise die Aufzüge aus?!
Gibt es Geister bei der S-Bahn?

Es wird nur inzwischen als Meldung kommuniziert.

Das ist das was ich sage.
Zitat
wgr22453
... Mit 2x S1 und je einmal S3, S4 und S6 wäre das in City-Tunnel dann voll ausgeschöpft. ...

Die S6 wird über die Verbindungsbahn fahren! Also je 4 Züge in 10 Min auf der Verbindungsbahn und im City-Tunnel.

"Lustig" (oder eher wenig lustig) wird es, wenn eine der Stammstrecken gesperrt ist und über die andere umgeleitet wird.

Gibt es dafür schon Konzepte? Werden dann die vollen 30 Züge pro Stunde "rollen"?

Es bleibt spannend, ob das Netz mit 6 (+2 Verstärker-) Linien dann überhaupt noch funktioniert in der HVZ.
Zitat
Alter_Wedler
Die S6 wird über die Verbindungsbahn fahren! Also je 4 Züge in 10 Min auf der Verbindungsbahn und im City-Tunnel.

"Lustig" (oder eher wenig lustig) wird es, wenn eine der Stammstrecken gesperrt ist und über die andere umgeleitet wird.

Gibt es dafür schon Konzepte? Werden dann die vollen 30 Züge pro Stunde "rollen"?

Es bleibt spannend, ob das Netz mit 6 (+2 Verstärker-) Linien dann überhaupt noch funktioniert in der HVZ.

Verstärker und S6 entfallen. S1, S2, S3 und S5 fahren wahrscheinlich im 10min Takt. S4 wendet Berliner Tor oder fährt auch durch.
Zitat
NWT47
Zitat
Alter_Wedler
Die S6 wird über die Verbindungsbahn fahren! Also je 4 Züge in 10 Min auf der Verbindungsbahn und im City-Tunnel.

"Lustig" (oder eher wenig lustig) wird es, wenn eine der Stammstrecken gesperrt ist und über die andere umgeleitet wird.

Gibt es dafür schon Konzepte? Werden dann die vollen 30 Züge pro Stunde "rollen"?

Es bleibt spannend, ob das Netz mit 6 (+2 Verstärker-) Linien dann überhaupt noch funktioniert in der HVZ.

Verstärker und S6 entfallen. S1, S2, S3 und S5 fahren wahrscheinlich im 10min Takt. S4 wendet Berliner Tor oder fährt auch durch.

Das glaube ich nie und nimmer, dass die S4 vorzeitig wendet und dann auch noch in Berliner Tor. Die S4 fährt mit Langzügen. Und es wird "gesetzt" sein, dass sie deshalb nicht vorzeitig wendet. Dann wird es eher die S1 treffen, die gebrochen wird, und in Altona und Hauptbahnhof wendet. Noch wahrscheinlicher wird es aber die S2 treffen.

Aber bleiben wir hier bei den Störungen.
Bei Störungen die S1 aus Poppenbüttel/Airport am Berliner Tor enden zu lassen klingt gut, denn 2 Minuten später folgt die S4. Und ab Hauptbahnhof kann die S2 in der Trasse de S1 fahren.

Aber alles Spekulationen.
@masi1157
Zitat
masi1157
Wegen evtl. 5' oder 10' längerer Fahrzeit "wenn möglich" das Auto? Na dann.
Das wäre ja herrlich, wenn ein verpasster (S-Bahn -) Anschluss (am Hbf.) "nur" 5 oder 10 Min. längere Reisezeit verursachen würde. Der Grundtakt vieler Linien in Hamburg ist 20 Min., wenn nicht in dünner besiedelten Gebieten noch seltener. Wenn ich also mein Ziel pünktlich erreichen muss und ein Anschluss nicht sicher ist, muss ich in den meisten Fällen mindestens 20 Min. früher aufbrechen, um diese Zeit dann an Umsteigehaltestellen mit nicht vorhandener Aufenthaltsqualität oder vor dem Ziel abzubummeln. Wenn ich die Auto-Wahl hätte, würde ich das durchaus als Alternative sehen. Auch umgekehrt, wenn ich nicht pünktlich ankommen muss und "normal" starte, sind +20 am Ziel ärgerlich, und Wartezeiten im Hbf. Publikum nicht das, was man haben müsste.
Zitat
wgr22453
@masi1157
Zitat
masi1157
Wegen evtl. 5' oder 10' längerer Fahrzeit "wenn möglich" das Auto? Na dann.
Das wäre ja herrlich, wenn ein verpasster (S-Bahn -) Anschluss (am Hbf.) "nur" 5 oder 10 Min. längere Reisezeit verursachen würde. Der Grundtakt vieler Linien in Hamburg ist 20 Min., wenn nicht in dünner besiedelten Gebieten noch seltener. Wenn ich also mein Ziel pünktlich erreichen muss und ein Anschluss nicht sicher ist, muss ich in den meisten Fällen mindestens 20 Min. früher aufbrechen, um diese Zeit dann an Umsteigehaltestellen mit nicht vorhandener Aufenthaltsqualität oder vor dem Ziel abzubummeln. Wenn ich die Auto-Wahl hätte, würde ich das durchaus als Alternative sehen. Auch umgekehrt, wenn ich nicht pünktlich ankommen muss und "normal" starte, sind +20 am Ziel ärgerlich, und Wartezeiten im Hbf. Publikum nicht das, was man haben müsste.

Naja, wenn ich JWD wohnen würde, dann nehme ich mir doch sowieso eher einen PR-Platz an einer exponierten Haltestelle. Aber selbst als Vielfahrer würde ich nicht auf die Idee kommen 20 Minuten "früher" meine Abfahrt zu planen, max. 10 Minuten vor dem Termin am Ziel und ich kann mich tatsächlich nicht erinnern, wann ich mit dieser
Planung auf die Nase gefallen bin, selbst wenn es mal nach Neuwiedenthal ging ;-)
Also - ich regelmässig aber ich fahre auch von Kaltenkirchen nach Tonndorf - also einmal quer durch. Da beginnt der scheiss schon bei der Pünktlichkeit der AKN - das bestimmt dann meistens alles
Was mal eine interessante Studie sein könnte wäre das schwächste Glied in Reiseketten im Hamburg ÖPNV, sowohl fahrplanmäßig als auch bei Verspätungen.

Also, von allen HVV-Fahrten:

- wie viele Fahrgäste fahren nur mit einem ÖPNV-Verkehrsmittel, wie viele mit 2, mit 3, usw?
- was die Taktfrequenz der Leute die wie nur mit einem fahren, und die niedrigste Taktfrequenz von denen die mit 2/3/usw fahren?
- Was ist die Wahrscheinlichkeit pünktlich anzukommen, bei 1/2/3/usw Verkehrsmittel?

Warscheinlichkeit pünktlich anzukommen wäre nicht dasselbe wie die verschiedenen Quoten die HVV/Hochbahn/S-Bahn/usw so angeben, die sind ja alle geschönt. Bei mehreren Verkehrsmitteln würde man multiplizieren
Das schwächste Glied ist das mit dem größten Takt nach Umstieg, weil da die Auswirkungen am stärksten sind.

Steigt man nicht um, ist die Auswirkung eher klein, da keine Abhängigkeiten bestehen. Verpasst man den ersten Anschluss, sind das bei der U-Bahn eventuell nur 5min Zeitverlust. Bei einer RB können da schnell 60min draus werden.
Deshalb sind umsteigefreie Verbindungen so wichtig. Und deshalb war es ein großer Fehler die Umsteigefreiheit von S1 und S2 am Hbf aufzuheben - besonders weil die dadurch erhofften Verbesserungen bei der Zuverlässigkeit nicht aufgetreten sind.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.2026 16:40 von NWT47.
Zitat
NWT47
Das schwächste Glied ist das mit dem größten Takt nach Umstieg, weil da die Auswirkungen am stärksten sind.

Steigt man nicht um, ist die Auswirkung eher klein, da keine Abhängigkeiten bestehen. Verpasst man den ersten Anschluss, sind das bei der U-Bahn eventuell nur 5min Zeitverlust. Bei einer RB können da schnell 60min draus werden.
Deshalb sind umsteigefreie Verbindungen so wichtig. Und deshalb war es ein großer Fehler die Umsteigefreiheit von S1 und S2 am Hbf aufzuheben - besonders weil die dadurch erhofften Verbesserungen bei der Zuverlässigkeit nicht aufgetreten sind.

Das sehe ich anders, habe ich hier aber auch schon oft beschrieben. Nur kurz:
In den Zeiten, wo die S11 und S2 damals fuhren, verkehrt heute alle 5-10 Minuten die S-Bahn. Wenn ich dann im Umland einen Bus schaffen möchte, nehme ich nicht die S-Bahn, wo ich gerade so mit Glück den Bus schaffe und ihn dann verpasse und 20 Minuten warten muss, sondern ein/zwei S-Bahnen 5/10 Minuten früher. Dann muss man auch selten 20 Minuten warten.
In die Gegenrichtung kommt dann alle 5-10 Minuten eine S-Bahn auch da muss man keine 20 Minuten warten.

Was problematisch ist, wenn in der Schwachverkehrszeit insb. die bahnsteiggleichen Anschlüsse nicht abgewartet werden oder die Umlandbusse so knapp geplant sind, dass diese nicht warten können.
Genauso problematisch ist die Gesamtperfomance von InfraGo bzw. der Hamburger S-Bahn. Aber in beiden Fällen würden eine S2 oder S11 nichts bringen.
Danke für die Beiträge, die die Risiken von Anschlussverlusten mal etwas realistischer beleuchten. Als Querulant, der noch nie die staatstragende Autoindustrie durch Autobesitz gefördert hat, nützen mir P+R- Parkplätze nichts, schon gar nicht, wenn die Anschlussverluste in der Innenstadt stattfinden, die Auswirkungen dann weiter draußen. Was nützt es mir, wenn am Hbf. die nächste S-Bahn schon nach 2 Minuten kommt, der nur alle 20 Min. fahrende Bus in Altona (oder sonstwo) dann aber weg ist? Gut bemerkt wurde, dass Direktverbindungen, die mit "Easy-Peasy" deutlich reduziert wurden, für ÖPNV-Kunden meist die bessere Lösung sind, auch wenn eine Betriebsstörung längere Wartezeiten bringt, ist diese in einem (zumindest nicht überfüllten) Fahrzeug meist deutlich angenehmer erträglich, als an einer unwirtlichen Haltestelle. Im Bus-Bereich hat man dies ja auch erkannt, und zahlreiche (gut genutzte) Direktverbindungen über lange Distanzen eingerichtet, die den Schienenverkehr wohl auch deutlich kannibalisieren (gibt es dazu Zahlen?). Wenn ich eine Veranstaltung pünktlich oder gar einen "Super-Sparpreis" Fernzug erreichen möchte, plane ich (auch ohne Umsteigen) immer einen Takt früher ein, das sind selbst beim "Superbus des Universums" M5 am Wochenendmorgen schon mal +20 Min., um einen Ticketverfall und Neukauf zum superteuren "Flex-Preis" zu vermeiden. Halt die "Vorteile" öffentlicher Verkehrsmittel hierzulande.
Regelmäßig verpasst die S1 am Hbf den "Anschluss" an die S2 im Nachtverkehr, wodurch dann in Bergedorf der Nachtbus-Anschluss weg ist. Zitat S-Bahn-Personal am Hbf: "Nehmen Sie doch eine Bahn früher!"

Gerne wartet unter der Woche die letzte S2 auch nicht auf die verspätete letzte S1. Dann bekommt man nur die lapidare Antwort: "Die nächste S2 kommt um 4:45 Uhr."

Von den ganz regelmäßigen Busanschlussverlusten tagsüber in Reinbek ganz zu schweigen, die gehören seit Jahren eher zum Standard als zur Ausnahme, insbesondere seit dieser komischen S7.

Es würde Zeit, dass es Anschluss-Garantien und echte Entschädigungen gäbe, wenn man Anschlüsse verpasst, bei denen es entweder kein Weiterkommen oder mehr als 15 Minuten Verapätung am Zielort gibt. Und insbesondere auch Entschädigungen und Fahrgastrechte beim D-Ticket.
Zitat
wgr22453
Das wäre ja herrlich, wenn ein verpasster (S-Bahn -) Anschluss (am Hbf.) "nur" 5 oder 10 Min. längere Reisezeit verursachen würde. Der Grundtakt vieler Linien in Hamburg ist 20 Min.

Ach? Zu den Zeiten, wo ich regelmäßig pünktlich irgendwo in Hamburg (und ab Hamburg) ankommen musste, fuhren alle betroffenen Linien mind. alle 10', viele alle 5' oder sogar noch öfter. Und wenn einzelne Linien doch mal seltener fuhren, gab es Alternativen mit anderen Linien. Eigentlich fällt mir nur früher 39, dann 392 und jetzt 292 ein, mit der ich pünktlich den Flughafen erreichen musste, aber sowieso extra Zeit eingeplant habe. Damals alle 30', jetzt alle 20'. Und gestern abend hat es ab Flughafen großartig geklappt, mit dem nächsten Bus wären wir wegen Streik am Hagenbecks Tierpark "verhungert".


Gruß, Matthias
@masi1157
Wo denn nun, "Airport" alle 5 Min. oder öfter ÖPNV??? Und das schon um 04 Uhr, um rechtzeitig zum ersten Abflug um 06:00 an der Personenkontrolle zu sein??? Und "selbstverständlich" extra Zeit einplanen??? Oder Hbf.? Auch da dichter Takt (zumindest theoretisch) allenfalls zeitweilig im Berufsverkehr? Vielleicht mal die tatsächlich "erfolgreich" realisierten Verbindungen hier detailliert darstellen, man lernt ja gerne dazu.
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