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Sammelthread Störungen S-Bahn [2]
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Zitat
Süderelbe
@Herbert ... ich fürchte, die Ironie ist nicht überall als solche verstanden worden ;-)

Ach, da mach Dir mal keine Sorgen, der Versuch wurde registriert. Wenn die "Ironie" sich aber darauf beschränkt, reflexhaft immer und immer wieder über das gleiche herzuziehen, läuft sie völlig ins leere.


Gruß, Matthias
Zitat
Herbert
Der SEV wurde schon vorher gefahren, es gab dann noch einen Personenunfall auf der Pendelstrecke.

Heute früh gegen 7.30 Uhr war es zur Abwechslung der Feueralarm am Jungfernstieg, der der S-Bahn zum Verhängnis wurde. Knapp 25 Minuten war der City-Tunnel dicht. Zum Glück hat die S-Bahn eine voll einsatzfähige zweite Stammstrecke zur Umleitung. Sonst wäre die Zuverlässigkeit direkt zum Wochenstart wieder in den Keller gerauscht.

Moin,

"voll einsatzfähig" war aber hoffentlich auch Ironie. Es ist schön, dass man die S3 umleiten kann, aber die S1 und S7 haben damit ja aus naheliegenden Gründen ein gewisses Problem derzeit.

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Zitat
DT5-Online
aber die S1 und S7 haben damit ja aus naheliegenden Gründen ein gewisses Problem derzeit.

VG
es wird wieder mehr "gestolpert", oder? Heute gab es irgendwo eine Gleisstörung (was das auch immer heißen mag). In deren Folge flügelte man nicht mehr zum Airport/Poppenbüttel, sondern ließ alles zum Airport fahren. Verstärkerbetrieb richtung Poppenbüttel und eine Pendelbahn sollten den Betrieb auf der Alstertalbahn sicher stellen. Verstärker hat man dann doch auch eingestellt, sodass nur noch ein Pendelvollzug auf der Alstertalbahn blieb. Nicht vergessen, in der HVZ. Als ich nach Poppenbüttel fuhr, wurden dort gleich nach Ankunft alle Informiert, dass auch dieser Zug nun aussetzte.... Ne sorry, da gibt es sicher irgendwo eine Logik, einen Grund. Den ich aber einfach nicht finde.
Die Stadt bestellt für die HVZ auf der S1 Züge, damit alle 4-6 Minuten die Leute ans Ziel nach/von Poppenbüttel kommen, bzw alle 10 Minuten zum Airport. So soll es eigentlich sein.
Nun gibt es eine (minimale) Verschiebung im Netz und man killt die Verstärker. Ok, sind wir nach bei "alle 10 Minuten". Aber auf den (längeren) Streckenast einen Pendel einzurichten, der dann dort (in der HVZ!)nur circa alle 20 Minuten "Gurkt", will mir nicht in den Kopf.
Ein Halbzug auf dem Airport-Ast....fast schon Zweig, wäre doch viel Einfacher. Zwischen zwei Stationen, statt fünf Haltestellen, hin- und her auch schneller.
Zitat
Kirk
Ne sorry, da gibt es sicher irgendwo eine Logik, einen Grund. Den ich aber einfach nicht finde.

Und weil Du den nicht findest, stellst Du es lieber so dar, als wären "die" bei der S-Bahn unfähig/faul/böswillig und wollen eigentlich sowieso nur Fahrgäste ärgern?

Und bevor Du fragst: Nein, ich kenne den Grund auch nicht. Ich gehe nur einfach bei Leuten, die so etwas beruflich machen, davon aus, dass die einen besseren Überblick haben als ich und Du, und in der Situation abwägen und sinnvoll entscheiden, auch wenn das für außenstehende wie Dich und mich merkwürdig wirken mag.


Gruß, Matthias
Nicht nur die Alstertaler werden im Stich gelassen - neuerdings hat man bei der S-Bahn die Kehrgleise in Barmbek wiederentdeckt und lässt dort regelmäßig Züge aussetzen, sobald der Betrieb etwas gestört ist.

Letztens waren mal wieder Personen im Gleis am Hbf und trotzdem wurde der Zug stadtauswärts in Barmbek ausgesetzt, obwohl 15min vorher und 5min später gar nichts fuhr. Der Gipfel war jedoch, dass die Störung beendet war und der Zug noch am Bahnsteig stand. Hat man die Fahrgäste spontan wieder in den Zug gelassen und ist doch noch weiter gefahren? Natürlich nicht...

Im Gegensatz zu anderen Naivlingen halte ich es für höchst unwahrscheinlich, dass bei der S-Bahn kompetentes Personal sitzt, denn sonst würde der Laden nicht auf allen Ebenen kläglichst versagen. Es scheint eher so, als regiert dort das Peter-Prinzip. Nur weil jemand etwas beruflich macht, muss derjenige es noch lange nicht können. Das hat u.a. die Politik in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen...
Zitat
NWT47
Im Gegensatz zu anderen Naivlingen halte ich es für höchst unwahrscheinlich, dass bei der S-Bahn kompetentes Personal sitzt...

Reiß Dich zusammen!


Grußlos, Matthias
Ich habe heute Nachmittag gegen 16:00 fröhliche 15 Minuten mit der S1 von Jungerfernstieg bis Hbf gebraucht. Vom Hbf bis Hasselbrook dann nochmal 15 Minuten. Etwaige Durchsagen gab es während der Fahrt leider nicht. Das alles Stunden nach diesem Feuerwehreinsatz am Jungfernstieg. Es ist und bleibt ein Trauerspiel aber das Personal zu beschimpfen ist sicher nicht der richtige Weg.
Ich würde zu gerne mal an so einem Tag in der "Zentrale" der S-Bahn hospitieren um die Entscheidungswege nachvollziehen zu können. Irgendwelche Gründe für "nicht Flügeln", "Verstärker nur bis Barmbek", "Pendelzug nach Popptown" etc. muss es ja geben - nur welche mögen das sein?



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.04.2026 22:34 von TripleS.
Zitat
TripleS
Ich würde zu gerne mal an so einem Tag in der "Zentrale" der S-Bahn hospitieren...

Dann bewirb Dich!


Gruß, Matthias
Wo? Hast Du eine Adresse? Kostenloses Praktikum für 2 Wochen in der Betriebszentrale der S-Bahn Hamburg. Würde ich sofort machen!
Es ist aus betrieblichen Gründen deutlich sinnvoller so zu handeln, wie es aktuell gehandhabt wird:

1. Am Flughafen gibt es die längere Wendezeit, man hat also einen längeren Puffer, um Verspätungen abzubauen. Würde man mit allen sechs Wagen nach Poppenbüttel fahren, fährt auch die Rückleistung verspätet und man bräuchte deutlich länger, um den Betrieb nach einer Störung wieder zu stabilisieren.

2. Die Dienstpläne sind so gebaut, dass ein Tf aus Richtung Stadt zum Flughafen und umgekehrt fährt, wohingegen ein Tf diverse Runden Ohlsdorf - Poppenbüttel- Ohlsdorf fährt. Das ist ja auch sinnvoll so, da man sonst ja unnötige Personalwechsel in Ohlsdorf durchführen müsste. Im Störungsfall können diese Tf einfach mit zusätzlichen Zügen weiterhin die Alstertalbahn bedienen. Im Störungsfall werden die Umlaufpläne total zerschossen, betriebliches Ziel ist es, dass soweit möglich wieder da ist, wo er hingehört, damit es nicht zu Ausfällen kommt. Davon profitiert unterm Strich auch der Fahrgast.

Freundliche Grüße

Roman – Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
Es ist aus betrieblichen Gründen deutlich sinnvoller so zu handeln, wie es aktuell gehandhabt wird:

1. Am Flughafen gibt es die längere Wendezeit, man hat also einen längeren Puffer, um Verspätungen abzubauen. Würde man mit allen sechs Wagen nach Poppenbüttel fahren, fährt auch die Rückleistung verspätet und man bräuchte deutlich länger, um den Betrieb nach einer Störung wieder zu stabilisieren.

Klingt erstmal logisch. Aber wir wissen doch, dass eine Stabilisierung im Alltagsbetrieb eigentlich garnicht mehr zustande kommt. Was aber passiert, ist dass man die Außenäste total im Stich lässt, damit man im Citybereich etwas pünktlicher fahren kann damit die S-Bahn keine Fahrgäste an die U-Bahn den Bus oder MOIA verliert.
Dazu kommt noch "Information is Power". Warum redet man nicht mit den Fahrgästen, informiert sie. Selbst dem Fahrpersonal will man wohl nichts sagen.
Letzte Woche gleiche Situation: In Ohlsdorf wird eine Airport/Poppenbüttel Bahn zur Airport-Bahn. Tf sagt durch "Fahrgäste Richtung Poppenbüttel, nutzen bitte die nachfolgende Bahn in wenigen Minuten". Also, alle raus und gewartet. Nachfolgende Bahn fuhr paar Minuten später ein: "Diese S-Bahn endet hier, bitte alle Aussteigen".
Da "kochte" die Stimmung auf dem Bahnsteig...
Ab einer gewissen Wartezeit ist dann wirklich Stressfreier, den 179er Richtung Poppenbüttel zunehmen.
Moin,

was war denn heute morgen los?
Meine S2 (7:32 von Bergedorf) stand erst ein paar Minuten in Tiefstack wegen besetzter Gleise wie Ingo sagte und anschließend etwa ne halbe Stunde in Rothenburgsort. Der Tf sagte immer wieder durch, dass sich die Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit verzögere aufgrund eines Rückstaus von Zügen vorm Hbf. Nach etwa 20 Minuten ergänzte er seine Durchsage um dem Hinweis, dass er leider auch nicht wisse, was der eigentliche Grund für diesen Rückstau sei.

Gruß Christian



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.04.2026 19:28 von Bergedorfer.
Zitat
Bergedorfer
Moin,

was war denn heute morgen los?
Meine S2 (7:32 von Bergedorf) stand erst ein paar Minuten in Tiefstack wegen besetzter Gleise wie Ingo sagte und anschließend etwa ne halbe Stunde in Rothenburgsort. Der Tf sagte immer wieder durch, dass sich die Weiterfahrt auf unbestimmte Zeit verzögere aufgrund eines Rückstaus von Zügen vorm Hbf. Nach etwa 20 Minuten ergänzte er seine Durchsage um dem Hinweis, dass er leider auch nicht wisse, was der eigentliche Grund für diesen Rückstau sei.

Gruß Christian

Schadhafter Zug am Berliner Tor

Freundliche Grüße

Roman – Der Hanseat
Wie viel Pech kann eine S-Bahn haben?

Schon wieder eine kleine Infrastrukturstörung an der vorbildlich gut gewarteten Harburger S-Bahn, die unerwartet doch große Auswirkungen hat. Signalstörung in Wilhelmsburg, die Züge schleichen über die Elbinsel. Wenigstens nicht an einem Marathon-Sonntag, sondern nur im Berufsverkehr.

Die S5 muss dummerweise Neugraben - Elbgaustraße ausfallen,
die verbleibende S3 ist solide mit nur bis zu 40 Minuten Verspätung unterwegs.

Viele Fahrgäste haben natürlich Verständnis und rücken solidarisch zusammen. Schließlich passiert das nicht alle paar Tage.

Und dann kommt zu dem Pech auch noch Pech dazu: RTW-Einsatz in Wilhelmsburg.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.04.2026 17:25 von Herbert.
Das ist neu!?!
S5 in Bergedorf, oder spinnt (mal wieder) die App?


Zitat
zurückbleiben-bitte
Das ist neu!?!
S5 in Bergedorf, oder spinnt (mal wieder) die App?

Keine Seltenheit, die S5 wird regelmäßig bei Störungen auf der Harburger Strecke nach Bergedorf umgeleitet.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sascha Behn
Zitat
zurückbleiben-bitte
Das ist neu!?!
S5 in Bergedorf, oder spinnt (mal wieder) die App?

Keine Seltenheit, die S5 wird regelmäßig bei Störungen auf der Harburger Strecke nach Bergedorf umgeleitet.

Außerdem steht Barmbek heute nicht zur Verfügung.
Hintergrund: Das dritte Mal seit Sonntag eine längere Signalstörung in Wilhelmsburg, die S5 wurde nach Bergedorf abgeleitet.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.2026 10:29 von Herbert.
Heute ist in Tiefstack ein Zug vor meinen Augen „schadhaft“ geworden: S7 nach Altona fuhr ganz normal ein. Aber die Türen im vorderen Zugteil ließen sich nicht öffnen. Ums Verrecken nicht. Es sind dann alle Fahrgäste über den Führerstand ausgestiegen. Offenbar ließ sich nicht einmal eine Tür mit dem Türnotschalter öffnen, was ja eigentlich schon recht bedenklich ist. Dann etwa 30 Minuten Gleiswechselbetrieb, also von Gleis 2 abwechselnd nach Aumühle und Altona. Das hat immerhin funktioniert, Verspätungen vielleicht bei 10 Minuten. Irgendwann kam dann aus Bergedorf ein leerer 474 und hat den Schadzug abgeschleppt.
Zitat
Ingo Lange
Offenbar ließ sich nicht einmal eine Tür mit dem Türnotschalter öffnen, was ja eigentlich schon recht bedenklich ist.
Das wundert mich auch. Hätte gedacht, dass das öffnen mechanisch funktioniert. Oder hängt da ein Siegel dran, was, wenn es zerstört wurde, den Zug verbietet wieder in den Betrieb zu gehen. Bis ein neues Siegel dann wieder an der Tür hängt, steht der Zug im Bw?!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.05.2026 11:39 von Kirk.
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