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Sammelthread Störungen S-Bahn [2]
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Zitat
Andreas1
Zitat
bahn42
- 8:20 - andauernd: 20min Takt auf der S3, S31 nur Altona-Hasselbrook, dazu völlige Fehlinformation mit komplett leeren und komplett überfüllten Bahnen

Konnten bei dem 20-Min-Takt der S3 zumindest nicht Langzüge eingesetzt werden?

Woher soll ersten das Personal für die Langzüge und Zweitens die erforderlichen Wagen?

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sascha Behn
Zitat
Andreas1
Zitat
bahn42
- 8:20 - andauernd: 20min Takt auf der S3, S31 nur Altona-Hasselbrook, dazu völlige Fehlinformation mit komplett leeren und komplett überfüllten Bahnen

Konnten bei dem 20-Min-Takt der S3 zumindest nicht Langzüge eingesetzt werden?

Woher soll ersten das Personal für die Langzüge und Zweitens die erforderlichen Wagen?

Von der S31.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Dafür müssten die Einheit der S31 erstmal in Altona bzw. Neugraben getrennt und später wieder vereinigt werden.

Das ist schon ziemlicher Aufwand für eine nicht vorhersehbarer Störung.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sascha Behn
Dafür müssten die Einheit der S31 erstmal in Altona bzw. Neugraben getrennt und später wieder vereinigt werden.
Das ist schon ziemlicher Aufwand für eine nicht vorhersehbarer Störung.

Stimmt, da ist es einfacher, die S31 einfach ersatzlos den ganzen Tag ausfallen zu lassen. :-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.01.2021 18:47 von Dennis_HH.
Zitat
Sascha Behn
Woher soll ersten das Personal für die Langzüge und Zweitens die erforderlichen Wagen?

Was ist mit den ganz normalen HVZ Langzügen auf der S3? Sind die coronabedingt schon wieder gestrichen? Die wurden doch die letzten Jahre deutlich ausgeweitet und mindestens das Personal was in Neugraben und Elbgaustraße die Buxtehuder/Stader Züge stärkt und wieder schwächt muss ja auch noch irgendwie um 8:20 morgens vorhanden sein, genauso wie Zugmaterial welches die Langzüge stellen würde.

Selbst wenn man dann in Neugraben noch mal brechen muss spricht doch nichts dagegen, zumindest einen Teil der Umläufe Neugraben-Pinneberg stumpf als Langzug durchfahren zu lassen und dann in der Spät-HVZ mehr oder weniger fahrplanmäßig auszusetzen. Die zusätzlichen Laufkilometer als Kompensation für S31-Ausfall und 20Min-Takt abrechnen und es spart sogar Geld.

So sehr ich die S-Bahn gegenüber Laien oft verteidige und verstehe, dass vieles nicht einfach so geht, aber verglichen mit "Hinzu kam, dass sogar Busse der Innenstadtlinien abgezogen und als Ersatzverkehr in Wilhelmsburg und Hammerbrook eingesetzt wurden, so der Sprecher weiter." bei der Hochbahn ist die S-Bahn in solchen Belangen ein schwerfälliger alter Haufen, der weder Fahrgastinformation noch flexible Lösungen bei Störungen hinkriegt.
Zitat
bahn42
Zitat
Sascha Behn
Woher soll ersten das Personal für die Langzüge und Zweitens die erforderlichen Wagen?

Was ist mit den ganz normalen HVZ Langzügen auf der S3? Sind die coronabedingt schon wieder gestrichen?
Fahrzeugmangel? Auf der S11 fahren ja auch noch 472er...
Ein bisschen Schnee und die S-Bahn stellt den Verkehr ein... verlasse dich auf die DB und du bist verlassen.
hab es auch gerade gehört. Wie kann ein System nur so inkompetent bei Winterwetter (mit Ansage) sein. Und die die jetzt noch unterwegs sind, weil sie in diesen Zeiten den Corona-Kranken Staat am leben halten, werden stehen gelassen.

"Weichen Sie auf die U-Bahn-, Bus- und Regionalverkehrslinien aus"
wenn der Bus auf der Straße mit sowas bessr fertig wird, sollte man sich vielleicht doch ein Auto anschaffen. Schritttempo ist wohl immernoch schneller als stehen.
Aber weder in der App, noch auf der Internetseite des HVV, wird unter (Aktuelle?! ) Meldungen nur mit einem Wort auf "Probleme" im S-Bahn-Verkehr hingewiesen!
Und ganz aktuell:
nächste Abfahrt einer S-Bahn ab Hauptbahnhof: S11 um 17:49 Uhr!
Zitat
NWT47
Ein bisschen Schnee und die S-Bahn stellt den Verkehr ein... verlasse dich auf die DB und du bist verlassen.

Also das ist wirklich erstaunlich. Als ich diese Meldung bei HVV-Störöungsmeldung gelesen habe, konnte ich nur den Kopf schütteln: "S1 S11 S2 S21 S3 S31 - Aufgrund von diversen witterungsbedingten Weichenstörungen im gesamten Netz ist der S-Bahnverkehr derzeit eingestellt."
Dabei waren es "nur 5cm Schnee" und noch nichteinmal übermäßig kalt. Weichenheizungen scheinen hier wohl nicht verbaut zu sein, sodass Schneefall nur die logische Konsequenz haben kann den Betrieb einzustellen.

Ich kann mir das nur so erklären, dass bei den diversen Weichen wohl immer weiter gespart wird, denn die Anforderungen sehen einfach keinen Schnee mehr vor.
Bei den gescheiterten Bemühungen für den Börsengang wurden damals Weichenheizungen ausgebaut. Ich dachte, die DB hätte daraus gelernt. Dass dies doch nicht der Fall ist, finde ich sehr enttäuschend. Das heißt doch, dass alle Versprechen bzgl. besserer Betriebsqualität leere Worte sind.
Und auch millionenteures ETCS hätte heute überhaupt nichts genutzt. Vielleicht sollte man lieber erstmal in Grundsätzliches investieren.
Das kann ich heute sogar bestätigen, ich bin heute die S3 Mal nach Süden Mal wieder mit dem Auto umgangen und man kam mit gemächlichen Tempo doch gut ans Ziel.
Es waren auch die Regionalbahnen betroffen. Das macht es nicht besser, sondern sogar schlimmer.

Es zeigt sich ganz deutlich, dass der Autoverkehr resilienter und damit systemrelevant ist und der ÖPNV ihn nicht ersetzen kann. Daran sollte die Politik denken wenn es um die Aufteilung der Investitionen in die verschiedenen Verkehrssysteme geht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.01.2021 10:12 von Neu Wulmstorf.
Zitat
NWT47
Ein bisschen Schnee und die S-Bahn stellt den Verkehr ein... verlasse dich auf die DB und du bist verlassen.

Hatte ich auch erlebt gestern abend in Stadthausbrücke. Es sollte eine S2 nach Bergedorf kommen, in 5 Minuten. Countdown geht auf 0 bzw. "sofort", nach 2 Minuten verschwand die Ankündigung, dann sollte eine S1 Richtung Airport/Poppenbüttel kommen, in 7 Minuten. Dann auf einmal "S2 nach Allermöhe (????)" in 4 Minuten. Die kam dann auch, es war eine umgeleitete S21 nach Aumühle. Von der S3 keine Spur. Am Hbf. angekommen, stand auf Gleis 4 eine S31, die geräumt wurde. Wer also nach Süden wollte, war arm dran. Ich kam zum Glück mit nur 10 Minuten Verspätung daheim an. Der Zug war ein 490er, und er lief den Umständen entsprechend gut. Ich dachte echt, daß es jetzt zu einem "Beakkdown" kommt, dann noch haben die 490er ihren Ruf als "Schönwetterzüge", aber alles ging glatt.

***
Busbeschleunigungsprogramm - mit Vollgas und 20-Sitzplatz-Gelenkbussen ins Chaos.
Zitat
Neu Wulmstorf
Es waren auch die Regionalbahnen betroffen. Das macht es nicht besser, sondern sogar schlimmer.

Es zeigt sich ganz deutlich, dass der Autoverkehr resilienter und damit systemrelevant ist und der ÖPNV ihn nicht ersetzen kann. Daran sollte die Politik denken wenn es um die Aufteilung der Investitionen in die verschiedenen Verkehrssysteme geht.

Der ÖPNV kann den Autoverkehr solange nicht ersetzen, solange er unterfinanziert bleibt und solange man teilweise Leute die Verkehrsunternehmen leiten läßt, die nicht vom Fach und beratungsresistent sind.

Wenn die Politik deinem Appell folgen würde würde sie die Probleme nicht anpacken, sondern sogar verschlimmern. Und wie läßt sich dein Appell mit dem Kampf gegen den Klimawandel vereinbaren?

Übrigens lese ich nirgends, dass die U-Bahn auf ihren oberirdischen Strecken Probleme hatte. Das zeigt, dass dein zweiter Satz eine sehr platte Verallgemeinerung ist.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.01.2021 12:23 von Wolf Tiefenseegang.
Die U-Bahn hatte meines Wissens keine Probleme. Das macht es jedoch für die DB nicht besser, sondern nur noch peinlicher. Denn die Hochbahn hat (wie schon öfters) der DB gezeigt, dass es möglich war und die DB schlicht unfähig ist.
Das größte Problem bei der S-Bahn dürfte die seitlich bestrichene Stormschiene beim gestrigen Wetter sein.

Deswegen hakt auch immer wieder der Vergleich zwischen U und S Bahn.

Klar kann die S-Bahn bei ihrer Informationspolitik nach besseren, bezüglich Störungen, aber für eine Vielzahl von Störungen kann sie nichts.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sascha Behn
Das größte Problem bei der S-Bahn dürfte die seitlich bestrichene Stormschiene beim gestrigen Wetter sein.

Deswegen hakt auch immer wieder der Vergleich zwischen U und S Bahn.

Klar kann die S-Bahn bei ihrer Informationspolitik nach besseren, bezüglich Störungen, aber für eine Vielzahl von Störungen kann sie nichts.

Dann muss die Lösung lauten, dass man eine andere Lösung für die seitlich bestrichene Stromschiene findet, wie bei der U-Bahn. Neu Wulmstorf schrieb aber auch, dass auch die Regionalbahn Probleme hatte. Und auch die anderen Ursachen für Störungen gehören soweit es möglich ist beseitigt. Man kann sich doch damit nicht zufrieden geben, dass die Fahrgäste sich auf die S- und Regionalbahnen nicht verlassen können. Man fährt ja meist nicht zum Spaß mit, sondern hat Termine und Verpflichtungen. Aber es kostet natürlich, die Bahnen zuverlässig zu machen.

Die Schlussfolgerung kann jedoch keines Falles sein, den IV-Verkehr noch stärker zu fördern und den ÖPNV noch weniger. Damit beseitigt man keine Probleme, sondern vervielfacht sie noch.

Das wäre, als hätte ich zwei Wachhunde. Eine Dogge und einen Schäferhund. Die Dogge bekommt alles was sie benötigt. Der Schäferhund bekommt das billigste Futter und nur halbe Futterrationen und einen unfähigen Trainer als Geschäftsführer, der auch noch weitestgehend freie Hand erhält und alles tut, was der Entwicklung des Hundes schadet. Dann kommen eines Nachts die Einbrecher. Die Dogge stellt die Täter, der Schäferhund bricht logischerweise auf der Verfolgungsjagd zusammen. Daraus würde Neu Wulmstorf dann schließen, dass Schäferhunde als Wachhunde nicht geeignet sind und die Gelder künftig in Doggen investiert werden sollten.

Ich kann auch gerade deshalb diese Aussage von dir, Neu Wulmstorf, nicht nachvollziehen, weil wir uns neulich hier im Forum noch am Beispiel Japan darüber ausgetauscht haben, wie öffentlicher Personenverkehr auch laufen kann, wenn man es richtig macht.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.01.2021 15:00 von Wolf Tiefenseegang.
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Zitat
Neu Wulmstorf
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Es zeigt sich ganz deutlich, dass der Autoverkehr resilienter und damit systemrelevant ist und der ÖPNV ihn nicht ersetzen kann. Daran sollte die Politik denken wenn es um die Aufteilung der Investitionen in die verschiedenen Verkehrssysteme geht.

Der ÖPNV kann den Autoverkehr solange nicht ersetzen, solange er unterfinanziert bleibt und solange man teilweise Leute die Verkehrsunternehmen leiten läßt, die nicht vom Fach und beratungsresistent sind.

Wenn die Politik deinem Appell folgen würde würde sie die Probleme nicht anpacken, sondern sogar verschlimmern. Und wie läßt sich dein Appell mit dem Kampf gegen den Klimawandel vereinbaren?

...

Da habe ich missverständlich ausgedrückt. Ich bin keinesfalls dafür, Investitionen in den ÖPNV zurückzufahren. Der ÖPNV erfüllt drei wichtige Aufgaben:

a) Er stellt die Mobilität für all diejenigen her, die keinen Führerschein haben oder aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen nicht Auto fahren können oder wollen.
b) Er stellt die Mobilität in Ballungsgebieten sicher, denn dort stößt der Individualverkehr an seine Grenzen und mindert dort die Lebensqualität.
c) Er ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz.

Mir geht es nur darum zu erinnern, dass die Politik Verkehrsinvestitionen und -zuschüsse nicht nur in den ÖPNV lenken darf, weil das Land dann weniger krisenfest ist. Wir brauchen auch ein leistungsfähiges Straßennetz.
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