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Sammelthread Störungen S-Bahn [2]
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Zitat
Neu Wulmstorf
Mir geht es nur darum zu erinnern, dass die Politik Verkehrsinvestitionen und -zuschüsse nicht nur in den ÖPNV lenken darf, weil das Land dann weniger krisenfest ist. Wir brauchen auch ein leistungsfähiges Straßennetz.

Sollte mit einer KFZ Steuer die den realen Kosten des MIV angemessen ist kein Problem sein. Nicht mehr nach Hubraum, sondern nach Leistung. Kleinwagen mit 30 kW=€ 100 im Monat, größere Leistungen mindestens linear steigend. Keine Rabatte für Fehlwege wie E-Autos.
Zitat
Neu Wulmstorf
Mir geht es nur darum zu erinnern, dass die Politik Verkehrsinvestitionen und -zuschüsse nicht nur in den ÖPNV lenken darf, weil das Land dann weniger krisenfest ist. Wir brauchen auch ein leistungsfähiges Straßennetz.

Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Der ÖPNV (vor allem die DB-Infrastruktur) ist nicht (mehr) krisenfest, weil auf die Schiene zu wenig Investitionen fallen.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Zitat
Sascha Behn
Das größte Problem bei der S-Bahn dürfte die seitlich bestrichene Stormschiene beim gestrigen Wetter sein.

Deswegen hakt auch immer wieder der Vergleich zwischen U und S Bahn.

Klar kann die S-Bahn bei ihrer Informationspolitik nach besseren, bezüglich Störungen, aber für eine Vielzahl von Störungen kann sie nichts.

Es waren wohl auch vor allem Weichenprobleme bis hin zu einer S-Bahn die zwischen Holstenstraße und Diebsteich 2 Stunden stand, sodass sich Fahrgäste in der Bahn erleichtern mussten.

Die Stomschiene wurde nirgends als Problem gennannt, defekte Weichenheizungen häufiger.

Nachbessern bei der Informationspolitik? Ich wäre für abreißen von allem was für Online-Information existiert und dann von der Hochbahn erklären lassen, wie man das macht. Oder auch mal bei den Nachbarn von DB-Regio SH anfragen. Es kann doch nicht sein, dass die S-Bahn nur einen Tweet "Es läuft nur sehr wenig" und am nächsten Morgen ein Tweet "es läuft wieder" schafft und ungefähr dieser Informationsstand vielleicht noch Website und HVV-App erreicht.

HVV-Störungsmeldungen berichtet währenddessen Munter von Betriebseinstellung, Ersatzverkehr, verkehrenden Linien, Fernverkehrsfreigabe usw...
Zitat
bahn42


Es waren wohl auch vor allem Weichenprobleme bis hin zu einer S-Bahn die zwischen Holstenstraße und Diebsteich 2 Stunden stand, sodass sich Fahrgäste in der Bahn erleichtern mussten.

Die Stomschiene wurde nirgends als Problem gennannt, defekte Weichenheizungen häufiger.

Nachbessern bei der Informationspolitik? Ich wäre für abreißen von allem was für Online-Information existiert und dann von der Hochbahn erklären lassen, wie man das macht. Oder auch mal bei den Nachbarn von DB-Regio SH anfragen. Es kann doch nicht sein, dass die S-Bahn nur einen Tweet "Es läuft nur sehr wenig" und am nächsten Morgen ein Tweet "es läuft wieder" schafft und ungefähr dieser Informationsstand vielleicht noch Website und HVV-App erreicht.

HVV-Störungsmeldungen berichtet währenddessen Munter von Betriebseinstellung, Ersatzverkehr, verkehrenden Linien, Fernverkehrsfreigabe usw...

Nee, sorry, also wenn Leute anfangen in die Bahn zumachen stimmt ja was nicht. Dann ist ja wirklich die Frage ob man den Zug nicht räumen lässt, notfalls auch mit einer Notfalllügen des Unwohl seins. Ja, macht man ja eigentlich nicht, aber wer möchte schon erleben wie der Sitznachbar braune Eier legt. Da nützt auch die Maske nichts.
Warum die S-Bahn soein Problem mit Komunikation hat, weiß ich auch nicht. Man hat schon manchmal da Gefühl das man dort der Regel nachgeht "was ich nicht anspreche , gibt es auch nicht". Aber geht leider runter bis zum Tf. Da steht man auch gerne mal länger und keiner sagt was. Zurück bleiben bitte? Neee, die Tür piept ja.
Übrigens: Wer jetzt schon beim IST bestand probleme hat, wird in Zukunft mit automatischen Betrieb sicher auch wieder jedes Fettnäpfchen mitnehmen.
Moin,

das ist ja echt unfassbar. Geht bei der S-Bahn nicht mit dem Ziehen der Notbremse die Türentriegelung auf?
Bei der S-Bahn geht mit ziehen der Türnotentriegelung die Tür auf. Die Notbremse hat damit nichts zu tun, zumal das bei bereits stehendem Zug ja auch nur bedingt sinnvoll ist und vom Tf in so einem Fall ohne erkennbaren triftigen Grund zu überbrücken ist (471, 470, 472) und bis zum nächsten Halt weitergefahren wird, bzw. automatisch überbrückt wird bis eine Türfreigabe erteilt wird (474 & 490).
Nachfrage zum Verständnis wegen des letzten Teils aus Deinem Satz, kann der TF eine Türfreigabe blockieren?
Ich hätte mir darauf die Antwort gegeben, dass das eigentlich nicht sein dürfte, z. B. bei Feuer im (dort) stehenden Zug.
Zitat
Djensi
Nachfrage zum Verständnis wegen des letzten Teils aus Deinem Satz, kann der TF eine Türfreigabe blockieren?
Ich hätte mir darauf die Antwort gegeben, dass das eigentlich nicht sein dürfte, z. B. bei Feuer im (dort) stehenden Zug.
Es ist ja mehr eine Entriegelung als eine "Freigabe". Soweit ich weiß gibt die Tür ihren "wiederstand" auf, aufdrücken (mit der Hand) musst du sie aber dann. Interessant wäre ob das auch bei einer gesperrten Tür (wo der Aufkelber immer gerne von Fahrgästen übersehen wird und diese wie wild auf den Knopf schlagen....)funktioniert.
Ein leistungsfähiger öpnv wäre viel sinnvoller und davon is z. B. die sbahn Lichtjahre entfernt: kaputtgespart, über Jahre annähernd null fahrzeugreserve gehabt und Infrastruktur is völlig hinüber. Das auch der öpnv eine Strasse benötigt is mir klar.
Zitat
Masso
Ein leistungsfähiger öpnv wäre viel sinnvoller und davon ist z. B. die S-Bahn Lichtjahre entfernt: kaputt gespart ...


Ist die wirklich kaputt gespart worden? Ich habe eher so den Eindruck, dass sich eine allgemeine Unlust breit gemacht hat, den Laden auf Vordermann zu bringen, so ähnlich wie bei der übrigen Bahn.
Zitat
NVB
Zitat
Masso
Ein leistungsfähiger öpnv wäre viel sinnvoller und davon ist z. B. die S-Bahn Lichtjahre entfernt: kaputt gespart ...


Ist die wirklich kaputt gespart worden? Ich habe eher so den Eindruck, dass sich eine allgemeine Unlust breit gemacht hat, den Laden auf Vordermann zu bringen, so ähnlich wie bei der übrigen Bahn.

Würde ich auch vermuten. Eine Art "sich durch mogeln" in dem man auf alles die Antwort "es wird ja besser, wir planen in Zukunft ......" geben. Die Stadt muss das dann wohl immer (Vertragstreu) glauben.
Die Türfreigabe und eine Tür notentriegeln sind zwei paar Schuhe, das eine macht der Tf vom Fst aus, das andere der Fahrgast/Feuerwehr/Rettungsdienst etc. an der entsprechenden Tür. Solange der Zug fährt leistet die Tür aktiv Widerstand gegen das "Notentriegeln", im Stillstand lässt sich die Tür mit der gebotenen Kraft immer öffnen (helfen tut Sie dabei nicht, man muss also die gesamte Mechanik von Hand bewegen).

Eine abgesperrten Tür lässt sich zumindest bei den Baureihen der S-Bahn nicht notentriegeln, da die Tür tatsächlich mechanisch verschlossen ist bzw. beim 472 die Mechanik im Türflügel zum Öffnen "ausgekuppelt" ist.
Kann mir jemand beantworten, warum während der Wochenend-Bauarbeiten zwischen Hbf und Sternschanze die als S2 durch den Citytunnel geführten Fahrten der Linie S21 statt in Elbgaustraße schon in Altona enden?
Vermitlich um Fahrzeuge und Personal zusparen.

Die Züge der S2 sind mit dem Stummel der S31 nach Sternschanze durch gebunden.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sascha Behn
Vermitlich um Fahrzeuge und Personal zusparen.

Die Züge der S2 sind mit dem Stummel der S31 nach Sternschanze durch gebunden.

Aber die können doch nicht vom HVV bestellte Fahrten einfach verkürzen.
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Zitat
Sascha Behn
Vermitlich um Fahrzeuge und Personal zusparen.

Die Züge der S2 sind mit dem Stummel der S31 nach Sternschanze durch gebunden.

Aber die können doch nicht vom HVV bestellte Fahrten einfach verkürzen.

Wahrscheinlich ist das in Absprache mit dem HVV passiert.

Mfg

Sascha Behn
Ich habe zu letzter Woche auch nur gehört, dass mit den ersten Schneeflocken kurz nach 17 Uhr reihenweise Weichen nicht mehr stellbar waren. Aus Altona soll man demnach z.B. nur noch Richtung Wedel rausgekommen sein. Trotz der präventiv gar nicht erst eingesetzten S2 wurde das Netz wohl zu einer Art ausgedehnter Abstellanlage, weil überall Züge im Weg standen. Das ist natürlich unschön. Jedoch wurde der Wintereinbruch im Winter am Freitag erst Dienstag vom DWD vorhergesagt.



5 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.02.2021 22:22 von Herbert.
Wenn ich so etwas hier lese und auch das ganze Wochenende höre, dass der Fernverkehr teilweise vorsorglich eingestellt wurde, erinnere ich mich immer wieder gerne an eine Bundesbahn Werbung aus den 70er oder 80er mit einer 103 in winterlicher Landschaft und dem Kommentar "Alle reden vom Wetter, wir nicht".

Es ist wirklich unfassbar, dass von der Bahn und der Politik in den letzten 30 Jahren aber auch wirklich alles verbockt wurde!
Zitat
Bergedorfer

Es ist wirklich unfassbar, dass von der Bahn und der Politik in den letzten 30 Jahren aber auch wirklich alles verbockt wurde!
Du untertreibst! Sowohl in der Bundespolitik im allgemeinen, wie auch in HH im besonderen, wird seit noch deutlich längerer Zeit eine eher be.Scheuer.te Verkehrspolitik betrieben.
Hat das eigentlich was mit der Umstellung von Loks auf Triebzüge zu tun, d.h. Loks sind weniger wetteranfällig?
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