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Sammelthread Störungen S-Bahn [2]
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Die Abfahrten der S-Bahn in Altona sprechen wieder für sich.


Zitat
Kirk
Am Hauptbahnhof geht auch gerade nichts mehr. Grund: Personen im/am Gleis. Ist das neuer Trend?

Laut HVV Störungsmeldungen sind wegen der Stromabschaltung diverse Züge liegen geblieben...Nix geht mehr.
Hallo,

diesen Trend gibt es aber seit gut einem Jahr. Seitdem sich Corona Bahn gebrochen hat, gibt es offenbar regelrechte Völkerwanderungen auf und an Gleisanlagen. Alleine was teils täglich an Notarzteinsätzen und polizeilichen Ermittlungen - gerne beides zu unterschiedlichen Zeiten pro Tag - auf der Strecke Harburg - Stade - Cuxhaven abläuft, ist schon unglaublich.

Vielleicht kann einer der Profis hier sagen, ob diese Vorkommnisse derzeit nur mehr im Fokus stehen oder tatsächlich zugenommen haben.

Grüße
Boris
Das mit den Personen im Gleis ist doch schon etliche Jahre so. Auch wenn das Einzäunen eine gute Sache ist, fehlt eine Lösung für die Strecken und Bahnhöfe in der Innenstadt. Wer da immer auf die Gleise und in die Tunnel läuft wissen wir wohl alle - auch wenn wir das nicht aussprechen dürfen. Das deswegen immer alles gesperrt wird und Zehntausende festsitzen müssen, ist einfach Wahnsinn.
Dazu die ewigen Stellwerkprobleme und die vielen Fehler bei den neuen Zügen rauben jede Zuverlässigkeit. Ohne Corona wäre es viel schlimmer, weil dann die Türen wieder nicht zugehen. Und wenn ich an die weitere Digitalisierung denke, kriege ich es mit der Angst.
Und die HVV-App meldet 10 Minuten Verspätung und sonst alles ok, bzw. lässt die Züge in Echtzeit pünktlich ans Ziel kommen. Heute kostet mich der Wahnsinn eine Stunde, bei der S21 habe ich es regelmäßig.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.03.2021 16:46 von AJL.
In der HVV-App. habe ich (wie üblich) keine Meldungen zu den Problemen der S-Bahn gesehen. Warum tauchen aktuelle Störungen im S-Bahn Betrieb (fast) nie in den Meldungen der HVV-App auf???

HVV Störungsmeldungen
16:50: Aufgrund einer schadhaften S-Bahn derzeit Notverkehr mit Bussen und Taxis zw. Altona <> Pinneberg.
16:20: Ri Neugraben/Bergedorf blockieren schadhafte Züge den Betrieb. Hier ist noch kein Betrieb möglich.
Wie viele Züge bleiben jetzt tägliche irgendwo liegen?
Zitat
Kirk
Am Hauptbahnhof geht auch gerade nichts mehr. Grund: Personen im/am Gleis. Ist das neuer Trend?

Zusätzlich defektes Tfz in Diebsteich Richtung Hbf.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Zitat
AJL
Wer da immer auf die Gleise und in die Tunnel läuft wissen wir wohl alle - auch wenn wir das nicht aussprechen dürfen.

Hmm..., wen meinst Du? Grafitty-Sprayer?

Eher vermute ich rechtlich verfolgte (Schwarzfahrer, Maskenmuffel, Drogenhändler)

Zitat
AJL
Ohne Corona wäre es viel schlimmer, weil dann die Türen wieder nicht zugehen.

Den Satz verstehe ich nicht.
@ Computerfreak

Natürlich Drogenhändler, nachmittags sprüht ja Keiner.

Wenn die Zahl der Fahrgäste wieder auf das alte Niveau steigt, gehen die Türen nicht mehr zu. Nur durch Corona ist das Problem in den Hintergrund geraten und bestimmt eingeschlafen.
Wird am Tag wirklich nicht gesprayt? Die Tür der S-Bahn hat man doch auch am Tag in der Abstellanlage in Barmbek, zugemauert.

Frage: reicht nur ein Verdacht um den Bahnhof lahm zulegen? "Ich glaube da ist Jemand auf den Gleisen"?
Zitat
Kirk
Frage: reicht nur ein Verdacht um den Bahnhof lahm zulegen? "Ich glaube da ist Jemand auf den Gleisen"?

Vermutlich ja.

Aber vielleicht können die Fachjuristen hier im Forum dazu etwas schreiben.
Zitat
AJL
@ Computerfreak

Natürlich Drogenhändler, nachmittags sprüht ja Keiner.


Polizei & Co sollten angewiesen werden, darauf zu achten, dass (Straf-)Verfolgung von Drogenhändlern nicht (auch nicht indirekt) zu Beeinträchtigung des Bahnverkehrs führen darf. Letzterer ist systemrelevant.


Zitat
AJL
Wenn die Zahl der Fahrgäste wieder auf das alte Niveau steigt, gehen die Türen nicht mehr zu. Nur durch Corona ist das Problem in den Hintergrund geraten und bestimmt eingeschlafen.

Das Problem mit den nicht zugehenden Türen gab es nur bei der BR 490. Das lag aber daran, dass die Türen ständig sich unnötig schlossen und ein Zwangsschließen nicht von diesem unnötigen Schließen zu unterscheiden war. Darum haben die Leute beim Umsteigen in Panik die Türen aufgehalten. Seit dem - zwar coronabedingtem - automatischen Öffnen und dem Schließen erst vor Abfahrt ist das vorbei. Das kann auch gerne nach Corona beibehalten werden. Tut man das nicht, gibt es halt wieder Türprobleme und dumme Sprüche der Tfs...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.03.2021 10:19 von Computerfreak.
Zitat
Computerfreak
Polizei & Co sollten angewiesen werden, darauf zu achten, dass (Straf-)Verfolgung von Drogenhändlern nicht (auch nicht indirekt) zu Beeinträchtigung des Bahnverkehrs führen darf. Letzterer ist systemrelevant.
Wie soll ich mir das vorstellen?
Polizist zum Dealer: "hey Du, nicht auf die Gleise, lauf gefälligst woanders lang vor uns weg"


Zitat
Computerfreak
Das Problem mit den nicht zugehenden Türen gab es nur bei der BR 490. Das lag aber daran, dass die Türen ständig sich unnötig schlossen und ein Zwangsschließen nicht von diesem unnötigen Schließen zu unterscheiden war. Darum haben die Leute beim Umsteigen in Panik die Türen aufgehalten. Seit dem - zwar coronabedingtem - automatischen Öffnen und dem Schließen erst vor Abfahrt ist das vorbei. Das kann auch gerne nach Corona beibehalten werden. Tut man das nicht, gibt es halt wieder Türprobleme und dumme Sprüche der Tfs...
Die automatisch schließenden Türen sind ein Segen! Sowohl im Winter, wenn man die Kälte draußen halten will, wie auch im Hochsommer, wenn die kühle Klimaanlagenluft nicht raus soll. Kaum ein Fahrgast hat sich doch nach Betreten der Bahn umgedreht und den Schließknopf gedrückt.
Zitat
Computerfreak
... Das Problem mit den nicht zugehenden Türen gab es nur bei der BR 490. Das lag aber daran, dass die Türen ständig sich unnötig schlossen und ein Zwangsschließen nicht von diesem unnötigen Schließen zu unterscheiden war. Darum haben die Leute beim Umsteigen in Panik die Türen aufgehalten. Seit dem - zwar coronabedingtem - automatischen Öffnen und dem Schließen erst vor Abfahrt ist das vorbei. Das kann auch gerne nach Corona beibehalten werden. Tut man das nicht, gibt es halt wieder Türprobleme und dumme Sprüche der Tfs...


Daran kann man mal wieder sehen, dass die Bahn einen Großteil Ihrer Probleme selbstverschuldet hat, indem sie ohne Not seit Anbeginn der Eisenbahn gut funktionierende Mechanismen außer Kraft gesetzt hat. Wie bekloppt musste man eigentlich sein, auf den Abfahrtspfiff zu verzichten? Da wusste jeder, was Sache ist und der Pfiff würde sich auch heute noch von diesem allgemeinen Düdelidü wirkungsvoll absetzen.
Das Hauptproblem der BR490-Türen ist doch wohl, dass unmittelbar vor Abfahrt immer noch Fahrgäste in die Bahn springen und deswegen sich alles blockiert. Das Problem wird doch wiederkommen !
Moin,

Zitat
NVB
Wie bekloppt musste man eigentlich sein,
auf den Abfahrtspfiff zu verzichten?
Da wusste jeder, was Sache ist und
der Pfiff würde sich auch heute noch
von diesem allgemeinen Düdelidü
wirkungsvoll absetzen.

egal ob Abfahrtspfiff oder Düdelidü ..... für
den allgemeinen "Beförderungsfall" ist das
der Startton für den Endspurt und das kann
man nicht ändern.

Für den "Beförderungsfall" ist die Bahn,
welche er erreichen will, die letzte Bahn
seines Lebens !

Gruß
Kay Ganz
Zitat
Kay Ganz
... egal ob Abfahrtspfiff oder Düdelidü ..... für den allgemeinen "Beförderungsfall" ist das der Startton für den Endspurt und das kann man nicht ändern. Für den "Beförderungsfall" ist die Bahn, welche er erreichen will, die letzte Bahn seines Lebens!


Ich habe das früher anders in Erinnerung. Der Pfiff, das Knallen der Türen und das durchaus reale Einfangen von blauen Flecken hielt meiner Erinnerung nach die Disziplin besser aufrecht als heute. Ein Pfiff ist ein ganz anderes, unmissverständliches Signal als das gesamte Düdelidü. Oder das durchdringende, sonore Summen der Pariser Metro. Da wirst Du kaum einen finden, der danach noch reinspringt. Und wenn er in der Tür steckenbleibt, gibt es gleich Mecker von den anderen Fahrgästen, wieso er mit seiner Rücksichtslosigkeit den Betrieb aufhält.
Zitat
NVB
Zitat
Kay Ganz
... egal ob Abfahrtspfiff oder Düdelidü ..... für den allgemeinen "Beförderungsfall" ist das der Startton für den Endspurt und das kann man nicht ändern. Für den "Beförderungsfall" ist die Bahn, welche er erreichen will, die letzte Bahn seines Lebens!


Ich habe das früher anders in Erinnerung. Der Pfiff, das Knallen der Türen und das durchaus reale Einfangen von blauen Flecken hielt meiner Erinnerung nach die Disziplin besser aufrecht als heute. Ein Pfiff ist ein ganz anderes, unmissverständliches Signal als das gesamte Düdelidü. Oder das durchdringende, sonore Summen der Pariser Metro. Da wirst Du kaum einen finden, der danach noch reinspringt. Und wenn er in der Tür steckenbleibt, gibt es gleich Mecker von den anderen Fahrgästen, wieso er mit seiner Rücksichtslosigkeit den Betrieb aufhält.

Die anderen Punkte sind mMn wesentlicher. Früher waren die Türen wirkungsvoller und kuschten nicht vor Fahrgästen und EU-Normen zurück, anderswo ist die Mentalität anders. Beides sind zwei wichtige Faktoren, welche die Bahn nicht beeinflussen kann.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Zitat
Computerfreak
Zitat
Kirk
Frage: reicht nur ein Verdacht um den Bahnhof lahm zulegen? "Ich glaube da ist Jemand auf den Gleisen"?

Vermutlich ja.

Aber vielleicht können die Fachjuristen hier im Forum dazu etwas schreiben.

dann könnte man ja, wenn man (z.B) verschläft, seinen IC(E) am HBF ja ganz einfach durch anonyme Meldung noch aufhalten. Das kann ja auch nicht richtig sein.

Zitat

Die anderen Punkte sind mMn wesentlicher. Früher waren die Türen wirkungsvoller und kuschten nicht vor Fahrgästen und EU-Normen zurück, anderswo ist die Mentalität anders. Beides sind zwei wichtige Faktoren, welche die Bahn nicht beeinflussen kann.
Mal ehrlich, bei dem wackligen S-Bahn Betrieb, sollte man eine vorhandene S-Bahn schon nutzen. Wir hier kennen doch aber im grunde alle unsere Abfahrzeiten, deswegen passiert das natürlich eher seltener. Beim Dt3 ist es übrigens auch heute noch nicht zu empfehlen sich in die Tür zu schmeißen. EU hin oder her.
Ob Pfiff oder Düddellüt: Wie wäre es denn damit, den Zug erst dann abzufertigen, wenn alle Kunden eingestiegen sind?

Was sich da teilweise geleistet wird ist unglaublich. Ich habe schon erlebt, dass mir beim Umsteigen aus der S31 in Altona die S1 die Türen vor der Nase zugehen und die Bahn abfährt. Und ich bin nicht mal mobilitätseingeschränkt. Ich musste lediglich um dem Treppenaufgang herumlaufen.

Vielleicht lernt man ja bei der S-Bahn irgendwann auch, dass es schneller geht, wenn man die Türen erst dann schließt, wenn niemand mehr auf dem Bahnsteig ist, der sich auf dem Zug zu bewegt und mit der Tür kollidieren könnte.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.03.2021 22:54 von Wolf Tiefenseegang.
Weil der Zug dann die komplette HVZ am Hbf stehen bleiben würde.
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