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Kurzmeldungen [1]
geschrieben von Der Hanseat 
AJL
Re: Kurzmeldungen [1]
26.09.2025 10:27
In den 80er und 90er Jahren war Schwarzfahren wirklich sehr unsicher. Die Kontrolleure haben sich einiges einfallen lassen. Bis hin zum Kinderwagen... .
Heute kann dem Problem fast Jeder aus dem Wege gehen und wenn etwas mehr kontrolliert wird, wie gestern, wird man tagelang auf allen Kanälen gewarnt.
Da stellt sich die Frage ob man vielleicht die Verwaltungsaufwendungen scheut und gar keine Schwarzfahrer erwischen möchte....
Zitat
Ingo Lange
Zitat
Der Hanseat
Insgesamt wurden heute 28.037 Fahrgäste kontrolliert, davon hatten 96,6 Prozent (27.088 Personen) eine gültige Fahrkarte bei sich.

Wie wird eigentlich der „Verlust“ berechnet, den die Schwarzfahrer anrichten, also die 16 Mio. Euro pro Halbjahr? Der HVV hat 1,1 Mrd. Fahrgäste pro Jahr, also 550 Mio. pro Halbjahr. Davon haben offenbar 3,4 % keine Fahrkarte, macht 18,7 Mio. Schwarzfahrer im Halbjahr. Auf jeden Schwarzfahrer kommt somit ein „Verlust“ von 85 Cent. So eine billige Fahrkarte gibt es doch gar nicht. Sind die 85 Cent vielleicht der mittlere Fahrpreis, den wir alle pro Fahrt bezahlen, umgerechnet aus allen Einzel-, Tages- und Zeitkarten? Aber selbst, wer das günstige D-Ticket hat und wirklich 31 Tage im Monat irgendwo hin- und wieder zurückfährt, bezahlt schon 94 Cent pro Fahrt.

Die Berechnung ist recht einfach:

[Gesamteinnahmen]/([Gesamtfahrgäste]*(1-[Schwarzfahrerquote])) = [Einnahmen pro Fahrgast]

[Einnahmen pro Fahrgast]*[Gesamtfahrgäste]*[Schwarzfahrerquote]=[Verlust durch Schwarzfahrer]

Mit öffentlichen Zahlen für 2024 und dem Einwand von Sonnabend, eine höhere Quote anzunehmen – Der Einfachheit nehmen wir 4 %, kommen wir zu folgendem Ergebnis:

830.100.00 €/(1.099.900.000 Fahrgäste*(1-0,05)) ≈ 0,7862 € je zahlendem Fahrgast

0,7862 € * 1.099.900.000 * 0,04 = 34.149.695,20 Euro Einnahmenverlust. Die Hälfte davon entspricht in etwa den 16 Millionen Euro, die der HVV auf Basis der ihm vorliegenden Zahlen für das erste Halbjahr 2025 errechnet hat.

Freundliche Grüße

Roman – Der Hanseat
[www.mopo.de]

Ist das legale Street-Art oder dreister Diebstahl? In Chemnitz ist ein Kunstwerk des Graffiti-Stars „Rage“ mitten aus einer Ausstellung demontiert worden – denn es bestand zum Teil aus einer U-Bahn-Front. Die Hochbahn ist sich sicher: Die Front stammt aus Hamburg und wurde geklaut. Die Aussteller aber wittern ein ganz anderes Motiv der Behörden.
Re: Kurzmeldungen [1]
01.10.2025 16:52
Zitat
zurückbleiben-bitte
[www.mopo.de]

Ist das legale Street-Art oder dreister Diebstahl? In Chemnitz ist ein Kunstwerk des Graffiti-Stars „Rage“ mitten aus einer Ausstellung demontiert worden – denn es bestand zum Teil aus einer U-Bahn-Front. Die Hochbahn ist sich sicher: Die Front stammt aus Hamburg und wurde geklaut. Die Aussteller aber wittern ein ganz anderes Motiv der Behörden.

Irgendwas fühlt sich da für mich seltsam an.
Wie lässt eine komplette Fahrzeugfront von einer Abstellposition unbemerkt abmontierten und abtransportieren?
Warum habe diese fehlende Fahrzeugfront laut Artikel zwischen Jahresbeginn und heute einem Kollegen keine Ruhe gelassen, dass er soziale Medien danach durchforstet hat? Hat er nichts besseres zu tun?
Der Ersteller des "Kunstwerkes" könnte durch einen Kaufbeleg schnell nachweisen, dass er die Front irgendwo gekauft hat anstatt gestohlen. Was nach dem im Artikel angepinnten Instagram-Beitrag auch passiert ist. Auch wenn man an abhandengekommenen Gegenständen keinen Eigentum erwerben kann.

Nach vollziehen kann ich die Aktion der Hochbahn nur in der Weise, dass die Hochbahn vielleicht eine Chance zur Aufklärung des Diebstahls der Fahrzeugfront sieht. Oder dass die Hochbahn nicht will, dass sie durch dieses "Kunstwerk" politisch instrumentalisiert oder als sympatisierend dargestellt wird.

mfg fox

---
"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
Das Vorgehen der Hochbahn ist absolut nachvollziehbar. Jemand klaut und macht damit ein Geschäft. Das muss durchkreuzt werden.

Und wenn der Künstler es gekauft hat, ist die Hochbahn immer noch Eigentümer, der Käufer hat Hehlerware gekauft. Und das sicherlich nicht im guten Glauben, denn U-Bahn-Fronten werden normalerweise nicht als Einzelstücke an Endnutzer verkauft.

Absolut richtig von der Hochbahn. Und ich hoffe, dass die Täter einer Bestrafung zugeführt werden.
Re: Kurzmeldungen [1]
01.10.2025 20:09
Zitat
Neu Wulmstorf
Und das sicherlich nicht im guten Glauben, denn U-Bahn-Fronten werden normalerweise nicht als Einzelstücke an Endnutzer verkauft.

Falls die Geschichte stimmt, dass es von einem Schrottplatz stammt, dann kann ich mir das mit dem guten Glauben schon vorstellen.
Re: Kurzmeldungen [1]
02.10.2025 06:18
HOCHBAHN und der DT3. Kommen irgendwie nicht los voneinander. Die Tage gab es auch ein Dokument wo man den DT3 am auf dem Cover verwendete. Schon lustig, wenn man bedenkt wie viele Motive es mit DT4 und DT5 gibt.

Zitat
Neu Wulmstorf


Fronten werden normalerweise nicht als Einzelstücke an Endnutzer verkauft.
Wie sind denn die alten DT3 Fronten an die Fans gekommen? Oder auch die DT2-Front in Bramfeld? Vom LKW gefallen? :-D
Moin,

die aktuellen Daten sind da.
Soweit auf die Drs. 23/274 verwiesen wird, s. dort.
Moin,

mit dem Erfolgskompass" der Hochbahn hat sich die Abgeordneten Philipp Heißner und Richard Seelmaecker (CDU) vom 30.09.25 mit einer SKA beschäftigt.
Moin,

aus dem zukünftigen Entfall des (einzigen) Fernzughalts in Bergedorf (20 Reisende) wöllte der Abgeordneten Dennis Gladiator (CDU) mit einer SKA vom 01.10.25 politisch Kapital schlagen.
*Maus hat gehakt, zweimal abgeschickt



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.10.2025 14:45 von Sonnabend.
Moin,

die hvv switch-App bekommt in den nächsten Tagen ein großes Update - quasi hin zur MAX-App nur noch nicht mit diesem Namen und ohne BVG im Schlepp. Mit der Übernahme verschiedener Funktionen der klassischen hvv App dürfte diese nun als abgelöst gelten.

Bereits am 23.10.2025 wird hvv any eingestellt, aufgrund zu geringer Nutzerzahlen.

Weitere Infos auf [dt5online.de]

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Moin,

danke für die Info.
Im HochbahnBlog ists auch Thema - mit der ausdrücklichen Bitte um (zielführende) Kommentare.
Moin,

die aktuelle SKA zum III/2025 mit Antwort
Kunden des HVV sind besonders zufrieden:
[www.ndr.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.10.2025 07:54 von Neu Wulmstorf.
Moin,


...werden in der Antwort auf eine SKA dargestellt.
Moin,

rechtzeig zu Beginn der konsumlastigen Periode verstärkt die Hochbahn die U4 Sonnabends zwischen Burgstraße und Elbbrücken auf einen 5-Minuten-Takt --> PM.
Moin,

wir haben glaube ich keinen Thread zum Thema Fahrkarten, oder irre ich mich?

Der Senat befasst sich heute mit einem Antrag des hvv auf Fahrpreiserhöhung. Eine prozentuale Angabe der Preiserhöhung habe ich noch nicht vorliegen, dafür aber die neuen Preise => [dt5online.de]

Besonders pikant dürfte dabei sein, dass der Sozialrabatt nicht mit angepasst wird. Er bleibt bei 35,50 Euro. Während das Deutschlandticket also 8,6 Prozent teurer wird, wird es für Berechtigte des Sozialrabatts dadurch 22,2 Prozent teurer.

VG

==

Nachtrag: Es sind durchschnittlich +5,4 Prozent - womit man nun bei +24% seit 2020 liegt, das entspreche auch dem Verbraucherpreisindex. (Welch zweifelhafte Ehre, nachdem jahrelang die Preissteigerungen darunter lagen).

Und wie es sich für das Marketing gehört: Der hvv schreibt in seiner Pressemeldung, dass der Preis mit Sozialrabatt weiterhin einer der günstigsten sei, nennt den neuen Preis - aber nicht den Hintergrund...

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.10.2025 12:57 von DT5-Online.
Moin,

danke für die Infos, Marcel.
Die Fahrpreisdrucksache ist immer noch nicht veröffentlicht.

Die Höhe des Sozialrabatts unverändert zu lassen halte ich für kritisch, da die Regelsätze zum 1.1.26 unverändert bleiben und somit der Anteil für Mobilität an den Gesamtausgaben steigt- ohne, dass der Einzelne hierauf einen individuellen Einfluss nehmen kann.
Zitat
DT5-Online
Nachtrag: Es sind durchschnittlich +5,4 Prozent - womit man nun bei +24% seit 2020 liegt, das entspreche auch dem Verbraucherpreisindex. (Welch zweifelhafte Ehre, nachdem jahrelang die Preissteigerungen darunter lagen).

Und wie es sich für das Marketing gehört: Der hvv schreibt in seiner Pressemeldung, dass der Preis mit Sozialrabatt weiterhin einer der günstigsten sei, nennt den neuen Preis - aber nicht den Hintergrund...

Euphrmismen und Schönreden können Sie beim HVV, da hört es dann aber auch schon auf. Ich werde nicht mehr Geld für immer weniger Leistung zahlen und ab nächstes Jahr heißt es wieder Auto>hvv.

Gruß aus einer U3 von Barmbek nach Kelle, weil ich so schneller in Ohlsdorf bin als mit der S(cheiß)1, die erst in 13min kommen soll, obwohl es eigentlich einen 5min Takt geben soll.
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