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Außergewöhnliches im Hamburger Schnellbahnsystem, Teil 3
geschrieben von Forummaster Hamburg 
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Bekanntmachung Neues SSL-Zertifikat wird installiert (Wochenende 14./15.7.) 17.07.2018 02:07
ist zwar selten aber nicht außergewöhnlich kann man haben wenn der Zug aus Stade/Buxtehude Vespätung hat
ich hatte das schon öfters
Zitat
Neu Wulmstorf
Eben gerade ist mein Zug aus Neu Wulmstorf hinten an einen schon in Neugraben stehenden Kurzzug angekoppelt worden.

ist zwar selten aber nicht außergewöhnlich kann man haben wenn der Zug aus Stade/Buxtehude Vespätung hat
ich hatte das schon öfters
Was war nochmal der Grund, dass man das nicht planmäßig so macht? Immerhin könnten die Leute, die in Neugraben zusteigen, so direkt in die leeren Wagen gehen und würden nicht in die schon vollen Wagen aus Stade einsteigen.
Zitat
PAD
Was war nochmal der Grund, dass man das nicht planmäßig so macht? Immerhin könnten die Leute, die in Neugraben zusteigen, so direkt in die leeren Wagen gehen und würden nicht in die schon vollen Wagen aus Stade einsteigen.

Wenn man Einsystemer anhängt kann man die an der Elbgaustraße entspannt hinten stehen lassen und verzögert nicht die Weiterfahrt des Rests nach Pinneberg. Die Einsystemer können zwar auch "vorne dran" nach Pinneberg, aber wenn du auf dem Hinweg einen Zweisystemer hinten abhängst, hast du beim anhängen auf dem Rückweg auf einmal 2-1-2 an Sytemen und spätestens in Neugraben ein Problem.

Der Tf müsste umsteigen, oder jedes Mal in Neugraben abgelöst werden.

Außerdem sicher was mit Signalisierung, Einfahrgeschwindigkeit des besetzten Zugs auf Hauptsignal vs. anhalten, Rangierfahrt in besetztes Gleis usw...
Also dass das mit den Tf problematisch wäre verstehe ich nicht. Es wird doch beim an-/abkoppeln sowieso immer ein Zweiter gebraucht, da ist es doch egal wer dann weiter fährt und wer nicht.

Und wenn sowohl Elbgaustrase wie Neugraben beim abkoppeln einfach der hintere Teil da bleibt, und bei ankoppeln der neue vordere Teil schon wartet, dann wäre das doch erstens sicher schneller und zweitens der Zweisystemer immer an der richtigen Stelle: Am Stader Ende. Zugegeben, wer von Fischbek nach Krupunder will müsste umsteigen, aber das halte ich für das geringe Problem
Um das gesamte nochmal fachlich zu haben zitiere ich mal Hochbahn-Fan vom letzten Mai:

Zitat
HOCHBAHN-Fan
Grundsätzlich zum Verstärken und Schwächen:
Bei der S-Bahn geht beides, den zu verstärkenden Zugteil an den Bahnsteig fahren und den Planzug hinten ankuppeln oder eben mit dem Planzug an den Bahnsteig fahren und dann verstärken. Möglich machen uns das die Sv-Signale und einige fahrdienstliche Besonderheiten. Die erste Variante wird planmäßig nur in Ohlsdorf angewendet, wobei speziell für das Flügeln in Ohlsdorf wieder ein paar Besonderheiten einen schnellen Betriebsablauf ermöglichen, die die Vergleichbarkeit mit Neugraben oder Elbgaustraße erschweren. Zu beobachten ist diese Variante gelegentlich in Elbgaustraße, der Verstärker steht am Bahnsteig und der Planzug muss von Pinneberg kommend am letzten Signal vor dem Bahnsteig anhalten und darf dann bei Sv0 (Zughalt! Weiterfahrt auf Sicht) und einem von Fahrdienstleiter erteilten Fahrauftrag ins besetzte Gleis fahren und kuppeln. Bei der Fernbahn wäre für dieses Prozedere -wenn überhaupt- nur mit einem schriftlichen Befehl möglich.
Diese Variante ginge auch in Neugraben, aber: Das letzte Signal vor dem Bahnsteig steht sehr knapp hinter der Systemwechselstelle und ist immer noch gut 300m vom Bahnsteig entfernt. Eine Fahrt auf Sicht impliziert immer eine recht geringe Geschwindigkeit von höchstens 40 km/h, wobei die PZB durch die restriktive Überwachung in Neugraben größtenteils nur 20 km/h zuließe. In Neugraben dürfte es meiner Einschätzung nach schneller gehen (betrieblich einfacher ist es sowieso), wenn der Planzug erst an den Bahnsteig fährt und der Verstärker anschließend hinten kuppelt.

@christian schmidt: Deine Logik passt schon, aber wie oben gut beschrieben, ist leer von hinten ankuppeln schneller.
Außerdem möchte man sicherlich nicht die 474.1/2 auf Stammumläufen der S3 haben, wo dann wegen Defekt oder Störung mal was durcheinander geht, man doch von hinten kuppeln muss, und dann der Einsystemer in der Mitte eines Langzugs ist. Passiert leider trotzdem immer wieder, dass ab Neugraben dann nur eine Einheit weiter fahren kann, oder gleich der ganze Zug ausfällt, weil nur eine der beiden Einheiten ein Zweisystemer ist.
Wenn man genug heile Zweisystemer hat kann man die S3 auch nur damit fahren bzw. einfach die 474.1/2 als Anhängsel spontan zwischen Neugraben und Elbgaustraße anhängen, ohne dann aufpassen zu müssen, ob die weiteren Umläufe und An/Abkupplungen passen.
Gestern habe ich etwas völlig Unerwartetes erlebt. Zum ersten Mal seit dem letzten Fahrplanwechsel ist meine S-Bahn pünktlich in Neu Wulmstorf losgefahren. Und ich fahre fast jeden Arbeitstag. Fast schon ein bisschen tückisch. Zeigt aber, dass es geht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.02.2018 16:49 von Neu Wulmstorf.
Hallo,

heute gab es auf der U3 ausnahmsweise mal wieder alle aktuelle Baureihen der U-Bahn zu sehen. Lange her, dass ich einen DT 4 dort im Fahrgasteinsatz gesehen habe.

Grüße
Boris
Gibt es einen besonderen Grund dafür, dass außergewöhnlich viele DT5 in den letzten Tagen auf der U1 unterwegs sind?

Sonst sieht man die dort höchstens mal als Verstärker.
Aktuell sind Ferien.

Immer wenn das der Fall ist, wird beim HVV gefühlt gerne viel umgeworfen. Stichwort "Sommerfahrplan" bei Buslinien oder Baustellen mit weitreichenden Sperrungen.
Zitat
ullistein
Gibt es einen besonderen Grund dafür, dass außergewöhnlich viele DT5 in den letzten Tagen auf der U1 unterwegs sind?

Sonst sieht man die dort höchstens mal als Verstärker.

Nun, es gibt mittlerweile halt "außergewöhnlich viele DT5". ;-)

Seit dem (internen) Fahrplanwechsel ist der Einsatz so vorgesehen, siehe auch [dt5online.de]

________________________
Mit freundlichen Grüßen

Roman Berlin | Der Hanseat
Naja, auf der U3 fahren wieder viele DT3, darunter die, die der Müllbehälter beraubt wurden.

***
Busbeschleunigungsprogramm - mit Vollgas und 20-Sitzplatz-Gelenkbussen ins Chaos.
Zitat
Der Hanseat
Nun, es gibt mittlerweile halt "außergewöhnlich viele DT5". ;-)

Inzwischen wurden Fahrzeuge 382 und 383 geliefert und dennoch wird gefühlt seit Winterbeginn wieder morgens um kurz nach 6:00 in Barmbek jeder zweite Kurs mit einem DT3 bedient. Egal ob Einrücker oder schon auf Linie.
Ich fahre gern im DT3, aber gerade im Winter sind die DT3 leider arschkalt oder (ganz selten) eine rollende Sauna. Ein angenehmes Temperaturspektrum scheint in den Fahrzeugen im Winter nicht möglich zu sein.

mfg fox

---
"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
Aus der Mopo:
Scheinbar sind die Menschen zu für Ampeln :)

HOCHBAHN
Kein grünes Licht für Platzampeln
Sie wurden getestet, bewertet
– und für nicht gut
genug befunden. Hamburgs
Hochbahn wird die
sogenannten Sitzplatzampeln
nicht einführen. In einer
Testphase Ende November
hatte das Unternehmen
Fahrgäste mit grünen
und roten Lichtsignalen
an der U1-Station
Wandsbek Markt auf leere
Wagen aufmerksam gemacht.
Kunden sollten dadurch
eher einen Sitzplatz
finden. Kaum einer folgte
jedoch dem Service.
Wurde denn irgendwo kommuniziert, was die Ampeln bedeuten sollten? Ich höre jedenfalls zum ersten Mal davon.
Ja, durchaus, sie sollen, ganz einfach gesagt, am Bahnsteig darstellen, wie der herannahende Zug wo ausgelastet ist, damit sich die Menschen danach verteilen können.
Zitat
VBB/HVV
Ja, durchaus, sie sollen, ganz einfach gesagt, am Bahnsteig darstellen, wie der herannahende Zug wo ausgelastet ist, damit sich die Menschen danach verteilen können.

Trotzdem gab es an der einen (!) Haltestelle an der es probiert würde keinerlei Informationen darübe, was welche Farbe bedeutet. Auch war es nur in eine Richtung und das nur zu ausgewählten Zeiten (wenige Stunden pro Tag) und auch nur Mo-Fr.

Rein technisch kann man meiner Meinung daher nur getestet haben ob die richtigen Farben an den richtigen Stellen waren. Nicht aber ob die Kunden das Angebot annehmen.

Schade, dass man nach einer so unvollständigen Test-"phase" direkt das Projekt einstampft.
Heute morgen hat sich mal wieder eine U3 verfahren. Sollte von Farmsen kommend auf der U 3 wechseln. Fuhr aber geradeaus weiter. Danach erstmal wieder Stillstand und Überlegung was man mit dem Zug nun machen könnte. Rücksetzen in Wandsbek-Gartenstadt ging nicht. Beide Abstellgleise besetzt. Also irgendwann entschieden weiterfahren bis Kellinghusenstrasse und dort wieder auf die U3.

Frage als Triebfahrzugfüher sieht man doch die Weichenstellung, zumahl man Wandsbek-Gartenstadt nicht über die Weichen heizt u. eh langsam drauf zu fährt.

Warum gibt es nicht analog zu Barmbek ein Singnal mit einen Buchstaben z.b. B für Barmbek und W für Wandsbek Markt als Kontrolle wie die Weiche gestellt ist. So kann der Triebfahrzeugführer noch reagieren. Schließlich weis er ja wo er nach Dienstplan fahren sollte.
Bei Fahrt von Trabrennbahn nach Habichtstrasse bekommt der Zf am Einfahrsignal eine Vmax 50, erkennen kann man es also schon wo die Reise hin geht, andererseits woher soll der Zf denn wissen was die Leitstelle mit dem Zug vor hat, also erstmal weiterfahren.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.04.2018 03:58 von STZFa.
Habe es vor kurzem zum ersten mal erlebt, dass eine U-Bahn bei der Einfahrt in die Station zu spät bremst und über die Halteposition hinausfährt.
Geschah letzte Woche auf der U2 Gänsemarkt Richtung HBF: Bei der Einfahrt in die Station Jungfernstieg bremst die Bahn nicht rechtzeitig ab, die Hälfte der vorderen Zugteils kommt erst im Tunnel Richtung HBF zum stehen. Fahrgäste im Zug versuchen verdutzt die Türen zu öffnen (keine Türfreigabe erteilt), Fahrgäste auf dem Bahnsteig ebenso. Der Zugführer meldet über die Sprechanlage in schlechtem Deutsch "Technische Problem, technische Problem, Ssug fahren ssurück", steigt aus seiner Kabine und trottet zum anderen Ende des Zuges, von wo er dann wieder zur richtigen Halteposition zurückfährt. Manche Fahrgäste ärgern sich wegen der Verspätung, die meisten nehmen es aber mit Humor. Nach etwa 5 Minuten geht es dann weiter Richtung HBF.
Kurz vor der Einfahrt in die Station HBF-Nord werden dann scherzhaft Wetten abgeschlossen, ob der Zug diesmal rechtzeitig zum Stehen kommt. Als er dies auch tut gibts Applaus.

mfg fox

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Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.04.2018 18:14 von FoxMcLoud.
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