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Umstellung Proficard auf HVV Chipcard
geschrieben von Bale1972 
Mein Rekord war zwei Monate nach Ablaufdatum
Zitat
Pommes Schranke
Mal eine Frage von Profi-Card Neulingen.
Wir haben vergangene Woche diskutiert wie zeitnah eine neue Karte kommt.
Die Meinungen gingen von "Anfang des Ablaufmonats" bis zu "3 Tage vor Ablauf".

Wie sind denn Eure Erfahrungen?

Bei meiner Behörde (Stadt Hamburg) gab es die neuen Karten immer ca. 2 Wochen vor Ablauf des aktuellen Tickets. Nur 2021 gab es eine Ausnahme: Die neuen Tickets wurden nicht rechtzeitig fertig, daher wurden die alten Tickets über den Ablaufzeitraum verlängert und ca. 2 Wochen nach Ablauf gab es dann die neuen Tickets.

mfg fox

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"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
Heute gab es in unserer Behörde von der Personalabteilung die Mail, dass es zum diesjährigen Kartentausch eine große Änderung geben wird:
Das Profiticket wird es künftig erstmal nur als App-Ticket geben, es wird irgendwo in der HVV-App eingegliedert. Dazu bekommt man dann etwa einen Monat vor Ablauf des aktuellen Papiertickets postalische Unterlagen, wo man dann mit der App sein Profiticket hochladen kann. Zudem muss wohl auch ein Foto hochgeladen werden. Der Übertrag des Profitickets auf eine Chipkarte wird wohl übersprungen.
Als Alternative konnte man sich auch auf Antrag (wurde in der Mail gleich beigefügt) weiterhin ein Papierticket bestellen. Dieses wird dann aber nicht mehr durch unsere Personalabteilung ausgegeben, sondern kommt per Post an die beim Arbeitgeber angegebene Wohnanschrift. Hierbei wird aber in einer Erklärungs-PDF gesagt, dass das nur eine Übergangslösung darstellen soll. Ein Zeitrahmen wie lang solch eine Übergangslösung dauern soll ist aber nicht angegeben.

Ich bin skeptisch und habe gleich den Antrag für das Papierticket abgeschickt. Denn ich halte es für unnötige Fummelarbeit, bei jedem Einstieg in den Bus erstmal das Handy rauszukramen und dann in der App das Ticket aufzurufen um es dem Busfahrer vorzuzeigen. Ich könnte mir einen Umstieg auf ein App-Monatsticket nur vorstellen, wenn die Bedienung so einfach ist wie die Bezahlung per Apple-Pay: Einfach doppelt auf die Seitentaste tippen und dann mit Face-ID bestätigen, welche Zahlungskarte (oder hier halt das Profiticket) aktiviert werden soll. Das setzt aber ein relativ modernes Smartphone voraus.
Zudem bin ich über den Sprung auf die App überrascht, weil der HVV ja eigentlich alles mit Chipkarten geplant hat und jeder Fahrgast sich dann beim Einstieg an den Kontaktlesegeräten irgendwie einchecken sollte. Das geht mit dem App-Profiticket nach bisheriger Kommunikation eher nicht.

mfg fox

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"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
Zitat
FoxMcLoud
Denn ich halte es für unnötige Fummelarbeit, bei jedem Einstieg in den Bus erstmal das Handy rauszukramen und dann in der App das Ticket aufzurufen um es dem Busfahrer vorzuzeigen. Ich könnte mir einen Umstieg auf ein App-Monatsticket nur vorstellen, wenn die Bedienung so einfach ist wie die Bezahlung per Apple-Pay: Einfach doppelt auf die Seitentaste tippen und dann mit Face-ID bestätigen, welche Zahlungskarte (oder hier halt das Profiticket) aktiviert werden soll. Das setzt aber ein relativ modernes Smartphone voraus.

Die Integration von Tickets in die Apple Wallet bzw. vergleichbare Funktionen anderer Betriebssysteme sollte eigentlich langsam mal Standard von ÖPNV-Apps sein. Derzeit hat man ja dank des 9€-Tickets eine ziemlich freie App-Auswahl, weshalb ich meine Tickets über die BVG-App gekauft habe, wo man sie in die Wallet packen kann. Eine sehr komfortable Lösung, die auch kein sonderlich modernes iPhone erfordert: die Funktion gibt es schon so lange in iOS, dass das Problem eher sein wird, dass die Apps der Verkehrsbetriebe neuere Betriebssystemsversionen erfordern.

Noch komfortabler wäre natürlich die Lösung, einfach das Handy an das Kartenlesegerät zu halten. Im iPhone ist dies grundsätzlich (sogar mit 5 Jahre alten Geräten) möglich, aber erfordert wohl noch eine Abstimmung zwischen den Verkehrsbetrieben und Apple - zumindest gibt es nur sehr wenige Städte, die dies bisher anbieten.
Zitat
FoxMcLoud
Denn ich halte es für unnötige Fummelarbeit, bei jedem Einstieg in den Bus erstmal das Handy rauszukramen und dann in der App das Ticket aufzurufen um es dem Busfahrer vorzuzeigen.

Das ist ja jetzt auch schon so, wenn ich mir ein gewöhnliches Ticket in der App kaufe, wie ich es seit Jahren mache. Ich sehe das nicht als besonders kritisch an.

Zitat

jeder Fahrgast sich dann beim Einstieg an den Kontaktlesegeräten irgendwie einchecken sollte. Das geht mit dem App-Profiticket nach bisheriger Kommunikation eher nicht.

So ein Lesegerät kann dann ja sicherlich auch den QR Code vom Handy lesen, wie es auch die Kontrolleure bereits tun.
Ich werde mir weiterhin das Kartenticket kommen lassen, weil ich nicht immer das Handy dabei habe, aber meine Papiere immer. Ich will keine Fahrkarte, die 150 g wiegt und wie ein Brett in der Hosentasche sitzt.
Andererseits überlege ich, das ProfiTicket ganz abzuschaffen, weil es sich übers Jahr nicht lohnt. Es ist immer teurer geworden und im Sommer fahre ich „zu viel“ mit dem Rad. Dazu immer mal wieder Homeoffice. Dann lieber vier Monatskarten im Winter und ansonsten halt Tageskarten bei Bedarf. Bei 69 Euro/Monat müsste ich noch mal überlegen, bei 39 oder 29 wäre ich wieder dabei.
Zitat
MisterX
Zitat
FoxMcLoud
Denn ich halte es für unnötige Fummelarbeit, bei jedem Einstieg in den Bus erstmal das Handy rauszukramen und dann in der App das Ticket aufzurufen um es dem Busfahrer vorzuzeigen.

Das ist ja jetzt auch schon so, wenn ich mir ein gewöhnliches Ticket in der App kaufe, wie ich es seit Jahren mache. Ich sehe das nicht als besonders kritisch an
.

Ich verstehe das Argument (und jeder soll es natürlich nach seinem Gusto machen) aber eine Geldbörse holt man auch erst aus der Hosentasche oder Tasche und Sicht darin das Ticket, fummelt es raus und zeigt es vor ;)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.08.2022 10:15 von flor!an.
Also ich finde es einfacher, das Smartphone aus der Hosentasche zu holen als das Portmonnaie und dieses dann noch passend aufzuklappen für die Sichtkontrolle. Als ich in London war, habe ich mir ganz einfach ein Handy-Ticket "gebastelt", indem ich die Oyster Card zwischen Smartphone und Schutzhülle gesteckt habe. Dann brauchte ich nur das Smartphone aus der Tasche ziehen und bei den Sperren aufhalten. Hat super funktioniert. Wenn ich jedes Mal eine App hätte öffnen müssen für ein echtes Handy-Ticket, wäre das aber sehr nervig gewesen.
Für das Geld, was in die Neuentwicklung der misslungenen neuen App geflossen ist (sieht zwar schick aus aber die Usability ist ziemlich schlecht), hätte man sicherlich entsprechende Funktionen für eine Wallet-Integration in der alten App implementieren können.
Zitat
FoxMcLoud
...
Als Alternative konnte man sich auch auf Antrag (wurde in der Mail gleich beigefügt) weiterhin ein Papierticket bestellen. Dieses wird dann aber nicht mehr durch unsere Personalabteilung ausgegeben, sondern kommt per Post an die beim Arbeitgeber angegebene Wohnanschrift. Hierbei wird aber in einer Erklärungs-PDF gesagt, dass das nur eine Übergangslösung darstellen soll. Ein Zeitrahmen wie lang solch eine Übergangslösung dauern soll ist aber nicht angegeben.

Wie sieht die entgültige Lösung aus?
Jeder bekommt ein dauerhaft aktuelles Smartphone geschenkt mit einem Akku der nie leer wird, erweiterbarem Speicherplatz durch mehrere SD-Kartensteckplätze und das in jede Hosentasche pass?

Oder wie?

Smartphones haben nicht alle und, selbst wenn:

- der Akku kann mal leer sein,
- das Betriebssystem sich aufhängen
- Handys haben, wenn überhaupt nur einen SD-Karten-Platz und somit zu wenig Platz für andauernd neue Apps

Somit geht das mit dem Handy-Zwang gar nicht.

Zitat
FoxMcLoud

Ich bin skeptisch und habe gleich den Antrag für das Papierticket abgeschickt. Denn ich halte es für unnötige Fummelarbeit, bei jedem Einstieg in den Bus erstmal das Handy rauszukramen und dann in der App das Ticket aufzurufen um es dem Busfahrer vorzuzeigen.

Der kontrollierte Einstieg ist was für Leute von gestern und sollte endlich abgeschafft werden.

Zitat
FoxMcLoud
Ich könnte mir einen Umstieg auf ein App-Monatsticket nur vorstellen, wenn die Bedienung so einfach ist wie die Bezahlung per Apple-Pay: Einfach doppelt auf die Seitentaste tippen und dann mit Face-ID bestätigen, welche Zahlungskarte (oder hier halt das Profiticket) aktiviert werden soll. Das setzt aber ein relativ modernes Smartphone voraus.
Zudem bin ich über den Sprung auf die App überrascht, weil der HVV ja eigentlich alles mit Chipkarten geplant hat und jeder Fahrgast sich dann beim Einstieg an den Kontaktlesegeräten irgendwie einchecken sollte. Das geht mit dem App-Profiticket nach bisheriger Kommunikation eher nicht.

mfg fox


Der >hvv sollte endlich die Chipkarte für alles einführen. Aber der rechnet wohl mit dem 69€-Ticket. Dann braucht es die anderen Karten bald nicht mehr.
Heutzutage hat nahezu jeder Berufstätige ein Smartphone. Ich halte den Weg über Smartphone für OK. Und wer mag, kann sich ja ein Papierticket bestellen.

Andererseits: Letzten Sommer war mein Smartphone defekt. Ich war erstaunt, was alles nicht mehr oder nur sehr umständlich möglich war. Banküberweisungen, Navi, WhatsApp, Fahrkartenkauf, Terminverwaltung, ...
Smartphones haben doch inzwischen fast Jeder. Zu Zeiten von 3G im HVV hatten wir doch auch alles im Handy. Klar Handys können sich aufhängen, Geldbörsen aber auch verschwinden (Diebstahl oder Verlust). Da kann man dann noch nichtmal Ersatzticket kaufen. Wir werden alle Digitaler. Natürlich gibt es zu jeder Lösung das passende Problem. Wenn man aber so immer gearbeitet hätte würde man heute wohl noch mit Morsezeichen kommunizieren, man will ja die Alten nicht überfordern.
-.. ..- -- --
Zudem haben gerade die letzten beiden Jahre gezeigt das extrem viele Menschen ein Smartphone haben und damit umgehen können. Stichwort Corona Warn App oder aber eine andere App um den Impfnachweiß digital dabei zu haben.

Auch ältere und sog. "einkommensschwache" Personengruppen.


Ich finde es daher in Ordnung die digitale Version als Standard einzuführen.



Standard bedeutet aber auch immer, dass es Ausnahmen geben wird. So wie es sie eben auch in den letzten 2 Jahren (um bei dem Beispiel von oben zu bleiben) gab.

PPS: In vielen Bahnen und einigen Bussen gibt es mittlerweile auch USB Ladefunktionen oder in Einkaufszentren Steckdosen für die öffentliche Nutzung, um den Problem des leeren Akkus zu begegnen.
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