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Verbindungkurve in Harburg
geschrieben von Neu Wulmstorf 
Von reiner Fahrtzeit her sehe ich nicht das Problem mit dem CEX. Die S-Bahn braucht schon heute nur 7 Minuten länger von Stade nach Hamburg Hbf als der Metronom. Der Wegfall der Halte außer Horneburg und Buxtehude bis Neugraben holt die sieben Minuten locker rein, von Neugraben bis Hamburg Hbf brauchen Metronom und S-Bahn etwa gleich lange.
Ich Unterstelle einem CEX also von Hamburg Hbf aus bis Stade etwa gleich lange Fahrtzeit wie die Metronom Züge heute.

Geht man dann noch davon aus, dass die Reisezeit von Stade bis Cuxhaven durch einen eventuellen Ausbau auf 140 und die höhere Beschleunigung gesenkt werden kann, schließe ich nicht aus, dass ein CEX bis Cuxhaven gar schneller sein kann als der ME heute.

Braucht es nur eine Subflotte von ET490s o.ä. mit Toilette und mehr Platz für Fahrräder und Gepäck. Die sehe ich zB eher nicht kommen.
Dann stellt sich die Frage, ob man diesen CEX in Hamburg wirklich überall bis Neugraben halten lassen will. Reicht auch Hammerbrook, Harburg und Harburg Rathaus? Natürlich wäre der Zug dadurch aufgrund der frequentierung der Strecke kaum schneller, jedoch wird eine Überfüllung durch Fahrgäste bis Veddel oder Wilhelmsburg verhindert, sind ja nicht wenige.

Trassen sollte es geben, im Endeffekt kann auch die S32 bis Cuxhaven fahren.
132m Züge sollten, wenn eine S3 pro Stunde bis Himmelpforten fährt (also zwei Züge die Stunde bis dort)/, ausreichen. Früh morgens und in der Sommersaison Verstärker, das müsste gehen.
Dazu heute in der gedruckten Mopo:

Riesen-Bahnprojekt in Harburg
Kommt man per Metronom
aus Cuxhaven oder Stade,
dauert der Aufenthalt in
Harburg sechs Minuten. Der
Lokführer muss immer erst
ans vorherige Zugende
wechseln. [...]
Dank einer „Verbindungskurve“
sollen Züge in größerem
Bogen anfahren, so steht
es im „Bundesverkehrswegeplan
2030“. Kein zeitaufwendiger
Richtungswechsel
mehr! Irritiert zeigten sich
Bezirk Harburg und Bahn:
Mit ihnen habe niemand
über die Pläne gesprochen!
[...]. KM
Einen CEX an 2 Stationen vorbeifahren zu lassen, die dringend entlastet werden müssen ist nicht sinnvoll. Der Fahrzeitgewinn wäre ohnehin 0, da der CEX früher oder später auf die S-Bahn aufläuft.
Eine S32 bis CUX hat zum Nachteil dass der entlastende Effekt der S32 verpufft weil dann noch mehr Fahrhgäste aus dem Umland die Züge verstopfen.
Wie oben schon geschrieben halte ich die Verbindungskurve und die Einführung einer RB und eines RE ohne Halt in Harburg für sinnvoller.
Ein RE der nur in Hemmoor, Stade und Buxtehude hält würde die Fahrzeit ebenfalls stark verkürzen.
Und wie erklärt man dann Urlaubsreisenden nach Cuxhaven, die mit Koffern im CEX reisen, dass sie sich bitte für ein Drittel der Strecke den Platz mit Pendlern in einer überfüllten S-Bahn teilen müssen, ihre Koffer irgendwie in die überfüllten Türräume quetschen sollen? Ich halte nach wie vor von dem Konzept rein überhaupt nichts.

Der Verbindungskurve und einer Unterscheidung RB/RE kann ich dagegen einiges abgewinnen. Auch wenn der entlastende Effekt durch Umsteiger auf die Fernbahn in Harburg verloren geht. Der Hbf wird dann halt NOCH voller - eigentlich auch eher kontraproduktiv.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.11.2018 21:16 von Arne.
Moin,

ich frage mich auch die ganze Zeit, ob denn alle aus CUX zum Hamburger Hauptbahnhof wollen?
Da gibt es doch sicher die eine oder andere Verkehrsbeziehung die in Harburg geknüpft wird.
Zitat
Djensi
Moin,

ich frage mich auch die ganze Zeit, ob denn alle aus CUX zum Hamburger Hauptbahnhof wollen?
Da gibt es doch sicher die eine oder andere Verkehrsbeziehung die in Harburg geknüpft wird.

Tatsächlich steigt so manch ein Fahrgast in Harburg aus um in den Fernverkehr in Richtung Süden umzusteigen, abgesehen von den Fahrgästen, die eh nach Harburg wollen.
Es geht ja nicht darum, den Reisenden etwas Gutes zu tun. Es geht darum, Güterzüge zu realisieren, für die es eine Nachfrage gibt, die aber heute nicht realisierbar sind.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.11.2018 11:01 von Neu Wulmstorf.
Zitat
Neu Wulmstorf
Es geht ja nicht darum, den Reisenden etwas Gutes zu tun. Es geht darum, Güterzüge zu realisieren, für die es eine Nachfrage gibt, die aber heute nicht realisierbar sind.

Und deshalb muss ein nicht unwesentlicher Anteil der Fahrgäste Nachteile in Kauf nehmen? Wir reden von einem Personenzug pro Stunde und Richtung. Ein weiteres Problem wird weiterhin nicht gelöst: die zahllosen Züge aus Richtung Norden, die weiterhin den Fahrweg von Zügen aus Maschen Richtung Waltershof kreuzen. Und das sind pro Stunde deutlich mehr als die Metronom-Züge von Cuxhaven nach Hamburg und zurück. Die Belegung der Gleise 5 und 6 durch Personenzüge ist auch während längerer Kehrzeiten kein Problem. Der Güterverkehr läuft ohnehin südlich daran vorbei.
Die einzig sinnvolle u. praktikable Möglichkeit ist eine niveaufreie Ausfädelung südlich S-Bahn Wilhelmsburg mit Erweiterung der Süderelbbrücke und anschließendem Tunnel mit zweitem Tiefbahnsteig Harburg nördlich des S-Bahnsteigs. Fortführung durch den Schwarzenberg mit Einfädelung in Höhe Hausbruch.
Zitat
schienenleger
Die einzig sinnvolle u. praktikable Möglichkeit ist eine niveaufreie Ausfädelung südlich S-Bahn Wilhelmsburg mit Erweiterung der Süderelbbrücke und anschließendem Tunnel mit zweitem Tiefbahnsteig Harburg nördlich des S-Bahnsteigs. Fortführung durch den Schwarzenberg mit Einfädelung in Höhe Hausbruch.

Etwas teuer?
Die billigste Lösung ist nicht unbedingt die beste, und gibt es andere Trassenmöglichkeiten mit Halt im Bahnhof Harburg ?
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