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Abriss und Neubau der Eisenbahnbrücke über die Süderelbe
geschrieben von Eilzug 
Dir ist aber schon bewusst, dass die B73 Dir Hauptverbindungsachse Richtung Neugraben, Buxtehude, Stade und Cuxhaven ist? ‚Einfach mal ein paar Spuren wegnehmen‘ klingt eher nach Ideologie als nach einem sinnvollen Verkehrskonzept.
Dürfte sich mit der A26 dann ja aber ändern
Welche Verbindung soll durch das Gleis gestört werden - es gibt doch keine?! Es gibt eine Unterführung, eine Fußgängerbrücke und als einzige Straßenverbindung die Seehafenbrücke, die durch ungünstige Straßenführung mit vielen Ampeln sehr langsam ist. Hierfür ist die Anzahl der Gleise völlig irrelevant.
Bis die Brücke an der Hannoverschen Straße erneuert ist, ist der Harburger Hafen quasi von der Innenstadt abgeschnitten. Um diese Verbindung zu schaffen, müssten die Gleise zwischen Bf. Harburg und Seehafenbrücke in einen Trog gelegt werden um eine (durchaus nötige) Straßenverbindung Schloßmühlendamm - Harburger Schloßstraße bauen zu können.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.04.2019 11:55 von NWT47.
Zitat
christian schmidt
kalle, ich denke kaum dass das machbar ist, da fahren doch sicher viel zu viele Gueterzuege. Es hat doch sicher einen Grund warum die verschiedenen Strecken ueber die Suederelbe entpflechtet wurden und auf 4 Guetergleise ausgebaut wurde.
So ist jedenfalls der Plan der Hafenbahn, wenn in einigen Jahren die Trasse im Süden Wilhelmsburgs (Kornweide) gesperrt wird, um den Tunnel der A26-Ost zu bauen. Dort nahm man die Ankündigung recht gelassen entgegen, da es Redundanzen gibt. Wie gesagt, Einschränkungen gibt es, aber sie sind vertretbar. Die DB war hingegen weniger amused, da ihre Gleise auch betroffen sein werden. Wieso es bei der Süderelbbrücke nicht möglich sein soll, weiß ich nicht. Kann natürlich betriebliche bzw. Wartungsgründe haben, die gleichzeitig stattfinden. So tief stecke ich da nicht drin.
Zitat
flor!an
Dürfte sich mit der A26 dann ja aber ändern

Bis die A26 allein zwischen Neu Wulmstorf und dem Dreieck Süderelbe an der A7 in Betrieb geht, steht doch noch völlig in den Sternen. Bei dem Bautempo, das Hamburg aufgrund mangelnden Interesses (?) bei dieser Strecke an den Tag legt, fährt auf dem Abschnitt vor 2040 kein Auto. Und wann die A26-Ost über die Süderelbe hinweg zur A1 wirklich fertig sein wird, ist erst recht völlig unklar - wenn sie denn überhaupt gebaut wird. Ich drücke es mal vorsichtig aus: Hamburg hat es ganz uns gar nicht eilig, diese Projekte fertigzustellen. Böse Zungen würden vielleicht auch von Verhinderungspolitik sprechen.
Zitat
NWT47
Welche Verbindung soll durch das Gleis gestört werden - es gibt doch keine?! Es gibt eine Unterführung, eine Fußgängerbrücke und als einzige Straßenverbindung die Seehafenbrücke, die durch ungünstige Straßenführung mit vielen Ampeln sehr langsam ist. Hierfür ist die Anzahl der Gleise völlig irrelevant.
Bis die Brücke an der Hannoverschen Straße erneuert ist, ist der Harburger Hafen quasi von der Innenstadt abgeschnitten. Um diese Verbindung zu schaffen, müssten die Gleise zwischen Bf. Harburg und Seehafenbrücke in einen Trog gelegt werden um eine (durchaus nötige) Straßenverbindung Schloßmühlendamm - Harburger Schloßstraße bauen zu können.


Ich bin nicht sicher, ob dies zu weit vom eigentlichen Thema abweicht. Dennoch möchte ich kurz erwähnen, dass eine ähnliche Idee kürzlich von der CDU eingebracht wurde:

https://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/article216970493/CDU-will-einen-Deckel-ueber-der-Bahnstrecke.html

In dem Artikel werden weitere Vorschläge genannt: U4 bis Harburg, dichterer Takt bei der S-Bahn, S-Bahn nach Finkenwerder, zweite Elbquerung der S-Bahn und Halt des RE5 in Neugraben.
Moin Arne,

natürlich hat Hamburg Interesse, dass zur Entlastung des Hafenverkehrs (und der Köhlbrandquerung) die A26 von der A7 zur A1 gebaut wird. Die Planfeststellungsverfahren sind am Laufen, nur ist hier nicht Hamburg der massgebliche Finzanzier sondern der Bund, da es sich um eien Bundesautobahn handelt.
Planfeststellungsverfahren dazu hier: [www.hamburg.de]

Zum Thema der Führung des Eisenbahnverkehrs hatte ich im Zusammenhang mit einer anderen Recherche neulich einen Plan auf dem Schirm, wo (u. a. ) die Eisenbahnverkehre von der Cuxhavener Strecke, über die im Bau befindliche neue (Eisenbahn-) Kattwykbrücke und dann über den Hafenbahnhof Hohe Schaar Richtung Wilhelmsburg Süd geführt werden sollen, die Strecken waren mit diversen Ausbauvermerken versehen. Dürfte sich um die Hamburger Hafenbahn handeln. Leider finde ich den Link nicht mehr... Es wäre daher (zumindest zum Teil) ein Ausweichverkehr möglich.
Zitat
Djensi
Moin Arne,

natürlich hat Hamburg Interesse, dass zur Entlastung des Hafenverkehrs (und der Köhlbrandquerung) die A26 von der A7 zur A1 gebaut wird. Die Planfeststellungsverfahren sind am Laufen, nur ist hier nicht Hamburg der massgebliche Finzanzier sondern der Bund, da es sich um eien Bundesautobahn handelt.
Planfeststellungsverfahren dazu hier: [www.hamburg.de]

Dass es das Planfeststellungsverfahren gibt, ist richtig. Trotzdem bezweifele ich, dass Hamburg mit Elan bei der Sache ist. Hätte Hamburg es wirklich eilig, könnten schon längst Fahrzeuge auf der Strecke rollen. Die A 26 ist bekanntlich in ihren westlichen Abschnitten seit mehreren Jahren in Betrieb. Auf dem Abschnitt Neu Wulmstorf - Dreieck Süderelbe gibt es nach meinen letzten Beobachtungen noch nicht mal einen Vorbelastungsdamm. Wenn der mal aufgeschüttet ist, dauert es immer noch viele Jahre, bis endlich die Fahrbahn asphaltiert wird.
Zusammengefasst: Meine grobe Schätzung, dass vor 2040 die A26-Ost nicht fertiggestellt ist, ist vermutlich nicht so ganz aus der Luft gegriffen.
Zumindest ist das Planfeststellungsverfahren für die A26-West abgeschlossen, aber wann die anfangen zu bauen, steht noch in den Sternen.
Ich rechne aber nicht vor 2025 mit rollendem Verkehr, immerhin führt die Autobahn durch ein Moor.

[www.abendblatt.de]
Es wurden einige neue Informationen bekannt.

https://www.abendblatt.de/hamburg/harburg/article217017925/Deutsche-Bahn-DB-Suederelbbruecke-marode-Abriss-ICE-IC-S-Bahn-Pendler-SPD-Harburg-Wilhelmsburg-Tempo-drosseln.html

In dem Artikel steht, dass der Brückenteil für die S-Bahn 1983 ergänzt wurde. Zunächst sollen daher frühestens 2025 die Brücken der Personen- und Güterzüge erneuert werden.

Man erwartet, die Gleise für Personen- und Güterzüge ab dem Sommer wieder mit der regulären Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h befahren zu können. Kann diese Angabe korrekt sein?
Die Angabe ist eine Mischung aus korrekt und geschummelt.

Früher ging es deutlich flotter über die Brücken. Ich kenne die genaue Grenze nicht, aber sicherlich 100+.

Dann wurde gemerkt, dass die Brücke marode ist, und eine Langsamfahrstelle eingerichtet. Anfangs glaube ich um die 60, dann wegen beginnender Arbeiten an der Brücke runter auf 30.

Das hat alle Fahrpläne mächtig durcheinander geworfen. Deshalb wurde die Langsamfahrstelle zum letzten(?) Fahrplanwechsel so in die Pläne eingearbeitet, dass diese mit 60 über die Brücke funktionieren und 60 als neue offizielle Höchstgeschwindigkeit festgelegt. Wegen der Verstärkungsarbeiten an den Brücken gilt auf den Personengleisen aktuell trotzdem noch Tempo 30.

Also ja, wenn ich auf meiner maroden Strecke planmäßig und auch im Fahrplan die Geschwindigkeit auf das was man noch fahren kann setze, dann kann ich auch wieder mit der regulären Höchstgeschwindigkeit fahren und habe eine Langsamfahrstelle weniger in der Statistik.
Zitat
bahn42
Also ja, wenn ich auf meiner maroden Strecke planmäßig und auch im Fahrplan die Geschwindigkeit auf das was man noch fahren kann setze, dann kann ich auch wieder mit der regulären Höchstgeschwindigkeit fahren und habe eine Langsamfahrstelle weniger in der Statistik.

UND kann in der Tagesschau vermelden, dass die Deutsche Bahn dieses Jahr wieder xxx Langsamfahrstellen beseitigt hat.
Kleiner Gag am Rande: Seit Herbst letzten Jahres fährt die S-Bahn auch nur noch 80 statt 100 km/h über die Süderelbbrücken.
Dass die Bahn sich Statistiken zurechtschummelt, ist ja nicht neu. Als Reaktion auf häufige Verspätungen wurden auch bei vielen Fernverbindungen sehr großzügige Puffer in die Fahrpläne eingebaut. Und siehe da: plötzlich wurden die Züge wieder viel pünktlicher. Was genaugenommen Unsinn ist, weil einfach die Verspätung zur Regel wurde.
Zitat
Arne
Dass die Bahn sich Statistiken zurechtschummelt, ist ja nicht neu. Als Reaktion auf häufige Verspätungen wurden auch bei vielen Fernverbindungen sehr großzügige Puffer in die Fahrpläne eingebaut. Und siehe da: plötzlich wurden die Züge wieder viel pünktlicher. Was genaugenommen Unsinn ist, weil einfach die Verspätung zur Regel wurde.

Nicht nur das. Ich denke daran an den lächerlichen 3min-Puffer (und das noch bei Abfahrt) bei der S-Bahn. Viele Züge sind nämlich wirklich nur 2min bei Ankunft verspätet. Wer nicht umsteigen muss und an der Zielhaltestelle in Fußnähe wohnt, kann dies mehr oder weniger verschmerzen. Sonst wird für den Fahrgast aus 2min schnell mal 20-30 min Zeitverlust wenn die Anschlüsse weg sind.
Zitat
bahn42
Früher ging es deutlich flotter über die Brücken. Ich kenne die genaue Grenze nicht, aber sicherlich 100+.

Ist ein paar Jahre her. Aber ich glaube die VMax im Buchfahrplan war bzw ist Gz-Gleis und Hafenbahn 120, Pz-Gleis 100.
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