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Verbindungsbahn-Entlastungstunnel (VET)
geschrieben von Der Hanseat 
Zitat
MisterX
[www.ndr.de]

Wie soll denn bitte der VET und die U5 an der Sternschanze kollidieren? Gibt es geheime Umplanungen der U5?

Dort steht: "Kommt der S-Bahn-Tunnel dann irgendwann doch, geraten U- und S-Bahn-Tunnel an drei Stellen mächtig in die Quere: am Hauptbahnhof Nord, am Stephansplatz und an der Sternschanze."

An der Sternschanze ist es der U-Bahntunnel der U3, der dort ebenfalls quasi neugebaut werden wird.

Freundliche Grüße

Roman – Der Hanseat
Direkt davor steht doch aber "Also baut Hamburg die U5". Damit wird doch angedeutet, dass es um den U5 Tunnel geht. Sollte (korrekterweise) die U3 gemeint sein, dann ist es mindestens mißverständlich formuliert.
Zitat
christian schmidt
Ok, wenn der VET tot ist, gibt es denn irgendwelche Pläne für alternative Verbesserungen?

Diese Ausfädelung vor dem Dammtorbahnhof um die s-Bahn dann parallel zur Verbindungsbahn laufen zulassen, als eine Art Hochbahn. Die Busspur wird ja höchstwahrscheinlich im Zuge des U5 Baus verschwinden.

Die Aussage von Tjarks kann man schon als Beerdigung des Projektes betrachten. Zur Erinnerung: Der Tunnel dient der Fernbahn (damit die S-Bahn nicht stört), nicht dem Nahverkehr. Anders als die U5. Somit finde ich die Aussage schon logisch.
Zitat
Kirk
Die Busspur wird ja höchstwahrscheinlich im Zuge des U5 Baus verschwinden.

Gibt es dazu irgendeine Quelle oder ist das Deine Vermutung?
Ich glaube eher nicht, dass die Spur zurückgebaut wird.
Zitat
MisterX
Zitat
Kirk
Die Busspur wird ja höchstwahrscheinlich im Zuge des U5 Baus verschwinden.

Gibt es dazu irgendeine Quelle oder ist das Deine Vermutung?
Ich glaube eher nicht, dass die Spur zurückgebaut wird.

das Thema Ausfädeln wurde letzte Woche vom NDR erwähnt als Zitat von ProBahn, als es um den VET ging.
Vor einiger Zeit ging es um Ideen für eine Neugestaltung der Grindelallee/Hoheluftchaussee nach dem Bau der U5. Verbreiterungen der Fußwege, Verkehrsberuhigt usw. Eine Busspur war da nicht mehr vorgesehen. Ob es sich lohnt eine Busspur dann NUR bis zu der Uni-Bibo zu führen, ist fraglich. ABER da ging es erstmal nur um Ideen und Konzepte der/s Bezirks(politik). Konzept hieß irgendwie "Eimsbüttel 20xx" oder so.

Nachtrag: [www.hamburg.de]
Seite 51



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.2025 10:28 von Kirk.
Zitat
MisterX
[www.ndr.de]

Wie soll denn bitte der VET und die U5 an der Sternschanze kollidieren? Gibt es geheime Umplanungen der U5?

Nein, natürlich gibt es keine Umplanungen der U5. Genau gelesen behauptet der Text auf ndr.de nicht, dass das "in die Quere kommen" an der Sternschanze mit der U5 zu tun hat. Er versäumt nur deutlich zu nennen, dass es sich an der Sternschanze um die U3 handelt und dass man mit der Neuplanung der U-Bahn-Haltestelle dort auch nicht mehr auf die VET-Planung warten will.
Zitat
christian schmidt
Ok, wenn der VET tot ist, gibt es denn irgendwelche Pläne für alternative Verbesserungen?

Ja, den HET. Der würde die Probleme wirklich lösen.

Zitat
christian schmidt
Würde z.B. zwei weitere Bahnsteigkanten am Dammtor (was doch sicherlich bedeutend billiger und einfacher zu bauen ist) nicht auch einiges bringen?

Oder den Fern+Regionalbahnhalt dort aufgeben. Noch billiger.
Naja, wenn der VET zumindest aus Geldgründen wegfällt, dann ist auch kein Geld für den HET da...
Befürchte ich auch.
Gab es eigentlich mal eine konkrete Zeichnung zum Verlauf des HET?
Ich bin im einen taz-Artikel [taz.de] darüber gestolpert, dass es nur einen neuen Zugang zur Bahnsteigebene geben soll und nur eine offene Baustelle. Angesichts Entfluchtungs- und Entrauchungsregeln habe ich da so meine Zweifel. Zudem braucht es doch Notausgänge im Streckentunnel und die führen nach oben.
Ich glaube, der NDR hat dass etwas unglücklich geschrieben. Erst ist zwar von der U5 die Rede, dann aber von "U- und S-Bahn-Tunnel(n)", was wohl allgemein gemeint ist.
Sinn macht das aber nur, wenn überhaupt nur noch von der "Basistrasse Mitte" ausgegangen wird. Sonst wäre bei Süd noch Feldstraße zu nennen (Nord scheint bereits ganz beerdigt zu sein).
So interpretiere ich den Absatz, den ich aber wie gesagt leserunfreundlich finde.
Zitat
Djensi
Befürchte ich auch.
Gab es eigentlich mal eine konkrete Zeichnung zum Verlauf des HET?
Ich bin im einen taz-Artikel [taz.de] darüber gestolpert, dass es nur einen neuen Zugang zur Bahnsteigebene geben soll und nur eine offene Baustelle. Angesichts Entfluchtungs- und Entrauchungsregeln habe ich da so meine Zweifel. Zudem braucht es doch Notausgänge im Streckentunnel und die führen nach oben.

Soweit mir bekannt ist, gab noch keine wirkliche detaillierte Zeichnung, da noch die passende Variante gesucht wurde. Es gab glaube 3 Varianten.

Mfg

Sascha Behn
Auch wenn es das erste Mal ist, dass die Linkspartei einen Vorschlag macht, der nicht von vornherein zum Nachteil der Stadt oder des Staates ist, dürfte diese Idee als viel zu teuer gar nicht in den Bereich ernsthafter Überlegungen einfließen.
Zitat
AJL
Auch wenn es das erste Mal ist, dass die Linkspartei einen Vorschlag macht, der nicht von vornherein zum Nachteil der Stadt oder des Staates ist, dürfte diese Idee als viel zu teuer gar nicht in den Bereich ernsthafter Überlegungen einfließen.


Du solltest wissen, dass das Teure am Tunnelbau nicht das maschinelle Bohren von Tunnelröhren ist, sondern die händisch aufzubrechenden Haltestellen und Notausstiege. Beides gibt es – abgesehen vom Hauptbahnhof – beim HET nicht und deshalb wäre der sogar kostenkünstiger zu realisieren als der VET.
Moin,

Zitat
NVB
...
Du solltest wissen, dass...

einfach mal auf den Autor gucken...
Zitat
NVB
Du solltest wissen, dass das Teure am Tunnelbau nicht das maschinelle Bohren von Tunnelröhren ist, sondern die händisch aufzubrechenden Haltestellen und Notausstiege. Beides gibt es – abgesehen vom Hauptbahnhof – beim HET nicht und deshalb wäre der sogar kostenkünstiger zu realisieren als der VET.
Keine Notausstiege? Können wir diese dann ganz einfach auch bei der U5 und S6 weglassen?
Nahezu genial, lassen sich doch unnötige Kosten sparen. So einfach.
Zitat
LH
Zitat
NVB
Du solltest wissen, dass das Teure am Tunnelbau nicht das maschinelle Bohren von Tunnelröhren ist, sondern die händisch aufzubrechenden Haltestellen und Notausstiege. Beides gibt es – abgesehen vom Hauptbahnhof – beim HET nicht und deshalb wäre der sogar kostenkünstiger zu realisieren als der VET.
Keine Notausstiege? Können wir diese dann ganz einfach auch bei der U5 und S6 weglassen?
Nahezu genial, lassen sich doch unnötige Kosten sparen. So einfach.

Bitte lies doch erstmal (bevor Du solche Kommentare schreibst) die Studie!

Zitat
NVB
[www.linksfraktion-hamburg.de]

Da steht doch alles darüber drin. Auf Seite 19 findest Du das Sicherheitskonzept für den HET. Es gibt dort ein anderes Sicherheitskonzept, als wir "Hamburger" es bisher gewohnt sind.

Zitat
Kapitel F – Sicherheitskonzept, Kosten, Fazit
Sicherheit durch den Servicejet

Moderner Evakuierungs- und Löschzug der Firma Stadler und bereits im Einsatz bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB)...

Das herkömmliche Sicherheitskonzept mit den Notausstiegen wie beispielsweise bei der Hamburger U-Bahn funktioniert wegen der Unterquerung der vielen Wasserflächen und etlicher unzureichend erschlossener Bereiche beim Hbf-Entlastungstunnel nicht. Zumal jeder Notausstieg in Überflutungsgebieten die potenzielle Gefahr für Wassereinbrüche birgt. Schließlich liegt auch das südliche Tunnelportal in einem Überflutungsgebiet und muss im Notfall durch ein Flutschutz-Tor gegen das Eindringen von Wasser geschützt werden können...

...So wie in der Schweiz und Österreich bei langen Alpentunneln, wo es wegen der darüber befindlichen Gebirgsmassive auch keine klassischen Notausstiege geben kann, wäre auch beim Hbf-Entlastungstunnel das wechselseitige Prinzip der zweiten Röhre zur gesicherten Evakuierung anzuwenden. Im Fall einer Havarie in einer Röhre können die Fahrgäste über die alle 200 Meter vorhandenen Verbindungsstollen in die zweite Röhre wechseln, die dann bereits für den regulären Zugverkehr gesperrt ist. Spezielle Evakuierungsfahrzeuge mit unter anderem Akku-Betrieb, die in unmittelbarer Nähe der Tiefbahnsteige des Hauptbahnhofs in Bereitschaft gehalten werden, können dann
die gestrandeten Reisenden über barrierefreie Einstiege aufnehmen und schnell in Sicherheit bringen. ...

Was in den Alpen gut funktioniert kann auch für Hamburg eine gute Lösung sein! Das ist doch eine gute Idee von dem Verfasser NVB, für den es sicher total schwer ist bei solchen Kommentaren hier entspannt weiter zu atmen. Sicher hat er sich sehr viel Mühe und Gedanken gemacht bei dieser Studie. Und ganz sicher hat man ihn wegen seiner anerkannten Fachkompetenz dazu beauftragt - so jedenfalls mein starker Eindruck.
Wenn das tatsächlich genehmigungsfähig sein sollte ...
... bleibt die Frage, warum man bei U5 und S6 so doof ist, Notausstiege zu planen.
Könnte man doch auch dort alle 200m Querschläge zur Nachbarröhre bauen.

Unter der Elbe und unter Gebirge gehen Notausstiege tatsächlich nicht - an anderen Stellen aber schon.
Nur weil man sich die Baugruben sparen möchte ...
Zitat
LH
Zitat
NVB
Du solltest wissen, dass das Teure am Tunnelbau nicht das maschinelle Bohren von Tunnelröhren ist, sondern die händisch aufzubrechenden Haltestellen und Notausstiege. Beides gibt es – abgesehen vom Hauptbahnhof – beim HET nicht und deshalb wäre der sogar kostenkünstiger zu realisieren als der VET.

Keine Notausstiege? Können wir diese dann ganz einfach auch bei der U5 und S6 weglassen?
Nahezu genial, lassen sich doch unnötige Kosten sparen. So einfach.

Wo sind denn nun die Notausstiege beim Gotthardtunnel oder beim Kanaltunnel? Es scheint also tatsächlich noch andere gute Lösungen zu geben ...
Zitat
NVB
Wo sind denn nun die Notausstiege beim Gotthardtunnel oder beim Kanaltunnel? Es scheint also tatsächlich noch andere gute Lösungen zu geben ...
Du hast schon diesen Satz hier gelesen?
"Unter der Elbe und unter Gebirge gehen Notausstiege tatsächlich nicht - an anderen Stellen aber schon."
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