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Bahnhof Diebsteich kann gebaut werden
geschrieben von NVB 
Das ist halt der NVB. Da wird die U5 auch bis zur Eröffnung angezweifelt.....
Gestern, 24. September 2026: Ganz schön was los auf der Baustelle für den neuen Bahnhof Altona-Nord


Vor allem auf den westlichen Gleisen passiert noch deutlich mehr.
Na ist doch klar! Die bauen das schnell alles wieder zurück, bevor sie sich "warm anziehen" müssen.


Gruß, Matthias
Seitdem die Brücke in Langenfelde abgerissen ist, passiert nun dort vor Ort sehr viel.

Mir ist auch aufgefallen, dass die Weichen in Stellingen, wo die Züge von/nach Hamburg Hbf von den äußeren Gleise in die innere Gleise oder andersrum befahren, die Maximale Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h erhöht wurde. So müssen die Züge nicht mehr auf 60 km/h runterbremsen, sondern können noch/schon mit 100 km/h die Gleise wechseln. Man hat also nicht nur die Signale, sondern auch bereits Weichen ausgetauscht.
Zitat
masi1157
Na ist doch klar! Die bauen das schnell alles wieder zurück, bevor sie sich "warm anziehen" müssen.


Gruß, Matthias
👍
Moin Matthias, wir müssen bestimmt nicht lange warten, bis sich wieder eine 🐑 Herde auf die Baustelle verirrt. 😉
Zitat
Jens Ruge
Moin Matthias, wir müssen bestimmt nicht lange warten, bis sich wieder eine 🐑 Herde auf die Baustelle verirrt. 😉

Gestern waren sie auf dem Deich zw. Seezeichenhafen und Steenodde. Die waren friedlich, gingen zur Seite, als ich klingelte und ließen sich streicheln. Und sie blökten nicht, aber da ist ja auch weit und breit keine Baustelle der DB.


Gruß, Matthias
Zitat
masi1157
Gestern waren sie auf dem Deich zw. Seezeichenhafen und Steenodde. Die waren friedlich, gingen zur Seite, als ich klingelte und ließen sich streicheln. Und sie blökten nicht, aber da ist ja auch weit und breit keine Baustelle der DB.
Gruß, Matthias

😀
Schönen Urlaub!
Zitat
NVB
Nachdem jetzt in Stuttgart – neu S 31 – die Bombe mit dem wertlosen Stresstest von SMA geplatzt ist, kommt natürlich unweigerlich die Frage mit dem in jeder Beziehung vergleichbaren Diebsteich-Bahnhof auf. Schließlich war auch hier der Stresstest von SMA und bildete die Grundlage für die Klage-Rücknahme gegen den Bahnhof.

Es gab ja damals nur ein Powerpoint, das Gesamtgutachten wurde nie veröffentlicht oder zumindest den Klägern bzw dem Gericht vorgelegt. VET war darin nicht berücksichtigt, Dammtorhalte des Fernverkehrs sollten fast komplett geopfert werden (was ich per se nicht unbedingt schlecht finde), Diebsteich wurde nur als "Insel" betrachtet, ohne Gesamtbetrachtung im Knoten Hamburg... schien mir alles hektisch zusammengestellt, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Wäre Interessant, es veröffentlicht zu sehen.

In Stuttgart gibt's jetzt die Petition für einen Parallelbetrieb des Kopfbahnhofs. Werden wir in ein Paar Jahren etwas ähliches für Altona sehen?
Allerdings hat man sich mit dem Abriss des Überwerfungsbauwerks Langenfelde womöglich diese Option ausgeschlossen...
Stuttgart21 ist doch eine ganz andere Hausnummer als Altona Neu. Altona wird eben nicht ein großer unterirdischer Bahnhof mit völlig geänderter Streckenführung, sondern einfach ein Bahnhof an einer schon vorhandenen Strecke. In Stuttgart habe ich schon ein paar Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wie beide Bahnhöfe gemeinsam genutzt werden sollen. Aber immerhin liegt der der neue quer vor und unter dem alten, da kann man evtl. zu Fuß umsteigen.

Aber in Altona? Wie und wofür sollte man da beide Bahnhöfe gemeinsam nutzen? Zu Fuß umsteigen ginge jedenfalls nicht.


Gruß, Matthias
Zitat
masi1157
Stuttgart21 ist doch eine ganz andere Hausnummer als Altona Neu. Altona wird eben nicht ein großer unterirdischer Bahnhof mit völlig geänderter Streckenführung, sondern einfach ein Bahnhof an einer schon vorhandenen Strecke. In Stuttgart habe ich schon ein paar Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wie beide Bahnhöfe gemeinsam genutzt werden sollen. Aber immerhin liegt der der neue quer vor und unter dem alten, da kann man evtl. zu Fuß umsteigen.

Aber in Altona? Wie und wofür sollte man da beide Bahnhöfe gemeinsam nutzen? Zu Fuß umsteigen ginge jedenfalls nicht.


Gruß, Matthias

Die "Grundabsicht" ist bei beiden Projekten identisch: "Baulandgewinnung" zum "Spekulationserwerb", also Profit. Eingepackt und "vertütet" in angebliche "Verkehrsverbesserungen". Vorteil für die Gesamtbevölkerung? Pustekuchen. Wer trägt die Kosten für die sogenannte "Verkehrsverbesserung"? Die Gesamtbevölkerung! Wie nennt man das? Genau!

Was könnte man alles an Verkehrsverbesserungen davon finanzieren? Meine freie Meinung und Sicht der Dinge dazu!

Beide Bahnhöfe Altona parallel betreiben? Ziemlich sinnlos, oder? Geht die Rechnung mit der Bauland- und "Eurogewinnung" dann noch auf?

Dann ist Diebsteich in doppelter Hinsicht ein "Friedhofsbahnhof", vielleicht sogar in dreifacher Hinsicht, nämlich: "Pleite!".

Die Stadt Stuttgart ist ja auch quasi "pleite".

Gruß
Alter_Wedler
Zitat
Alter_Wedler
...

Die "Grundabsicht" ist bei beiden Projekten identisch: "Baulandgewinnung" zum "Spekulationserwerb", also Profit. Eingepackt und "vertütet" in angebliche "Verkehrsverbesserungen". Vorteil für die Gesamtbevölkerung? Pustekuchen. Wer trägt die Kosten für die sogenannte "Verkehrsverbesserung"? Die Gesamtbevölkerung! Wie nennt man das? Genau!

..

Zunächst einmal ist Baulandgewinnung in dieser zentrumsnahen Lage etwas Gutes. Es werden Wohnungen in der Stadt benötigt, keine gigantischen Gleisfelder.

Aber wie kommst Du auf Spekulation und Profit?

Die Stadt hat die Flächen der Bahn abgekauft und ein Entwicklungskonzept erstellt.

Private Investoren können dann von der Stadt die Flächen kaufen (hoffentlich zu einem höheren Preis wenn da jetzt Baurecht vorliegt) um Wohnungen darauf zu bauen.

Für mich klingt das nach einem ordentlichen und soliden Vorgehen. Weißt Du etwas mehr? Dann teile bitte Dein Wissen mit uns.
Moin,

Zitat
Neu Wulmstorf
...
Die Stadt hat die Flächen der Bahn abgekauft und ein Entwicklungskonzept erstellt.

Private Investoren können dann von der Stadt die Flächen kaufen (hoffentlich zu einem höheren Preis wenn da jetzt Baurecht vorliegt) um Wohnungen darauf zu bauen.
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Die Stadt ist dazu übergegangen, Flächen "nur noch" in Erbpacht auf Zeit auszugeben.
Da bleiben Eigentum und "Spekulationsgewinne" bei der Stadt.
Aber das hört sich eben nicht so schön plakativ an.
Zitat
Neu Wulmstorf
Zunächst einmal ist Baulandgewinnung in dieser zentrumsnahen Lage etwas Gutes. Es werden Wohnungen in der Stadt benötigt, keine gigantischen Gleisfelder.

Der Bahnhof und entsprechend große Gleisfelder werden ebenso benötigt in zentrumsnaher Lage, wie Wohnungen! Und klar, einen Bereich des Bahngeländes, der wirklich nicht mehr gebraucht wird, kann man auch "umwidmen". Aber den ganzen Bahnhof mit seinen Gleisfeldern nach meiner Meinung nicht!

Zitat
Neu Wulmstorf
Aber wie kommst Du auf Spekulation und Profit?

Worum sollte es den Käufern (oder von mir aus "Langzeit-Erbpächtern") und Vermietungsunternehmen denn sonst gehen, als um Spekulationsgewinn und Profit?
Werden die neuen Wohnungen alle Sozialwohnungen mit günstigen mieten? Machen die Investoren das alles gemeinnützig?

Und für diese "mehr Wohnungen" die Bahnanbindung für tausende Anwohner deutlich verschlechtern?

Wir haben das alles glaube ich auch hier schon behandelt. Den Bauunternehmen geht es jedenfalls (genau wie in Stuttgart) nicht um eine Verbesserung des Bahnverkehrs. Und der "Stadt" aus irgendeinem Grunde irgendwie auch nicht.

Wie gesagt: Es ist irgendwie ein schlechtes Geschäft für die meisten "Steuerzahler", die bisher aus gutem Grund den alten Bahnhof Altona genutzt und in seiner Lage geschätzt haben.
Im der Gegend um den alten Bahnhof Altona fehlt vor allem Grün, das wurde von Anwohnern und Stadtplanern schon seit Jahrzehnten bemängelt. Und ein guter Teil des Bahnhofsgeländes wird nun Park werden. Auch ein Vorteil für viele Leute.
Zitat
Alter_Wedler
Zitat
Neu Wulmstorf
Zunächst einmal ist Baulandgewinnung in dieser zentrumsnahen Lage etwas Gutes. Es werden Wohnungen in der Stadt benötigt, keine gigantischen Gleisfelder.

Der Bahnhof und entsprechend große Gleisfelder werden ebenso benötigt in zentrumsnaher Lage, wie Wohnungen! Und klar, einen Bereich des Bahngeländes, der wirklich nicht mehr gebraucht wird, kann man auch "umwidmen". Aber den ganzen Bahnhof mit seinen Gleisfeldern nach meiner Meinung nicht!

Zitat
Neu Wulmstorf
Aber wie kommst Du auf Spekulation und Profit?

Worum sollte es den Käufern (oder von mir aus "Langzeit-Erbpächtern") und Vermietungsunternehmen denn sonst gehen, als um Spekulationsgewinn und Profit?
Werden die neuen Wohnungen alle Sozialwohnungen mit günstigen mieten? Machen die Investoren das alles gemeinnützig?

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Die Bauunternehmer verdienen Geld, das ist richtig, aber nicht verwerflich.

Aus Neu Wulmstorf kenne ich das so, dass wir bei städtebaulichen Verträgen so viel wie möglich Gutes für die Gemeinde forden, zum Beispiel 10% Sozialwohnungen. Wir dürfen den Bogen nicht überspannen, denn dann wird sich kein Investor finden, der das Ganze umsetzt.

Spekulationen mit Grundstücken ist was anderes, nämlich der Kauf von Grundstücken um sie einfach liegen zu lassen mit der Spekulation, diese viel später zu sehr viel mehr Geld zu verkaufen. Auch das kann man verhindern, indem man Fristen setzt, bis wann die Bebauung spätestens zu starten hat. Ob das hier geschehen ist, weiß ich nicht.

Wie auch immer, eine Spekulation liegt hier nicht vor, denn es wurde ja schon gebaut, wie man sehen kann.
Der Prellbock wieder mal:
[www.lok-report.de]

Immer die gleiche Leier. 😌
Zitat
Jens Ruge
Der Prellbock wieder mal:
[www.lok-report.de]

Immer die gleiche Leier. 😌

Diese Bürgerinitiative denkt, so wie viele andere von denen, leider auch nur von Wand bis Tapete.
Kritisieren alles, liefern keine konkreten (oder realistischen) Gegenvorschläge und scheitern bereits am erkennen von einfachsten Zusammenhängen.
Mich stört schon die unseriöse Herangehensweise, alle Projekte die die Initiative bemängelt als angebliches Prestigeprojet zu diffamieren.

Ein Prestigeprojekt ist ein Vorhaben, dessen gesellschaftliche oder politische Bedeutung wesentlich aus seiner Sichtbarkeit, Symbolwirkung oder repräsentativen Funktion entsteht und bei dem diese Aspekte bei der Entscheidung oder Rechtfertigung des Projekts ein erhebliches Gewicht haben.

Das sehe ich bei keinem der bemängelten Projekte.

Aber Diffamieren macht wohl Spaß.
Zitat
masi1157
Aber in Altona? Wie und wofür sollte man da beide Bahnhöfe gemeinsam nutzen? Zu Fuß umsteigen ginge jedenfalls nicht.

Na das sieht man jede Woche, wenn es eine Störung oder Baustelle auf der Verbindungsbahn gibt: um den gesamten Verkehr aus dem nordwestl. S-H plus DK aufnehmen zu können, wozu Diebsteich nicht in der Lage ist. Es wird dazu kommen, dass einige Züge in Pinneberg enden müssen, und von dort geht's dann weiter mit der S-Bahn...

Aber auch im Regelbetrieb wäre ein Parallelbetrieb von Altona (nur für Regionalverkehr) sehr sinnvoll:
- für die vielen Pendler, die tatsächlich Altona als Start/-Endziel haben, auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen
- Umsteiger auf die 19 Buslinien im Altonaer Busbahnhof
- Umsteiger auf die S1
- Airbus-Pendler
- Sowie, wie erwähnt, teilweise Beibehaltung (nur Regioverkehr) der wichtigen Pufferfunktion Altonas im Knoten Hamburg



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.09.2026 12:14 von r2rho.
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