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Bahnhof Diebsteich kann gebaut werden
geschrieben von NVB 
Moin,

zum krampfhaften Versuch, aus Stuttgart 21 irgendwelche Rückschlüsse zur (Un)geeignetheit vom Altona-Neu zu schließen, das hier.
Zitat
masi1157
[ ein störender Fremdkörper mitten im Zentrum.

OK… und was machen wir mit all den anderen Innenstadtbahnhöfen in der Bundesrepublik? Sind die auch störende Fremdkörper? Also weg damit? “Mitten im Zentrum” wurde früher als eines der großen Vorteile der Bahn genannt, ist das jetzt nicht mehr so?

Zitat
Alter_Wedler
Der Bahnhof gehört dort in die Altonaer Innenstadt und es wäre genug freie ehemalige Gleisfläche, um Parks, grün und noch einige Wohnhäuser zu bauen.

Es ist in der Tat Spielraum vorhanden. Ein guter Teil des Gleisfelds stammt aus den Dampflokzeiten, als Altona das Ende der elektrifizierten Strecken darstellte. Bei einer Neuordnung des Gleisfelds könnten viele Flächen freigemacht werden.

Zitat
christian schmidt
ein guter Teil des Bahnhofsgeländes wird nun Park werden.

Korrektur: ein immer kleiner werdender Teil des Bahnhofsgeländes wird Park werden. Vom großen durchgehenden Park, mit dem die Altonaer in 2016 geködert wurden, ist mit jedem neuen städtebaulichen Entwurf immer weniger übrig geblieben. Jetzt kommen noch ein Busbahnhof und diverse Bebauungen drauf. Ich erwarte, dass er bis zur finalen Bebauung nochmal um ein gutes Stück kleiner wird.
Zitat
r2rho
OK… und was machen wir mit all den anderen 6Innenstadtbahnhöfen in der Bundesrepublik? Sind die auch störende Fremdkörper? Also weg damit?

Ist das Deine "Argumentationskette"? Ganz oder gar nicht? Wenn ich es bei einem konkreten Beispiel begrüße, muss ich es auch gleich bei allen anderen fordern? Na dann.

Ist denn geplant, die alle abzureißen? Das wäre mir neu. Der alte Bahnhof Altona wird nun aber abgerissen. Der belegte mit Gleisvorfeld eine riesige Fläche, die so nicht benötigt wird. Also bringt der Abriss einen großen Vorteil für Altona. Zu anderen Bahnhöfen habe ich nichts gesagt.

Zitat
r2rho
“Mitten im Zentrum” wurde früher als eines der großen Vorteile der Bahn genannt, ist das jetzt nicht mehr so?.

Für die Fernbahn? Wieviele Fernreisende haben denn Start- und/oder Zielpunkt in fußläufiger Entfernung vom Fernbahnhof? Oder nutzen die etwa innerstädtischen ÖPNV vom/zum Fernbahnhof?


Gruß, Matthias



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.10.2026 18:55 von masi1157.
Zitat
NWT47
Den Bahnhof Diebsteich soll nicht gebaut werden
Welche Alternative wird genannt? Keine.

Die Alternative des Vereins ist ein moderner Bahnhof am heutigen Standort, darum geht es ja schon seit 10 Jahren.

Zitat
NWT47
Erschaffung von Durchmesserlinien
Also am HBF genau die Lösung als Argument bringen, die am Diebsteich als vermeintlich sinnlos abgeschmettert wird

Nee, auch wenn Diebsteich auf dem Gleisschema wie ein Durchgangsbahnhof aussieht, ist er ein Endbahnhof, wie Altona. Dort starten/enden die Züge. Diebsteich macht keine neuen Durchmesserlinien möglich, die nicht bereits heute schon möglich sind. Die DB wird nicht alle ICE’s aus München nach Flensburg weiterführen, nur weil es Diebsteich gibt.

Der größte Kopfbahnhof Hamburgs, gemessen an den betrieblichen Abläufen und nicht am Gleisschema, ist und bleibt der Hauptbahnhof.


Zitat
NWT47
Der VET wurde bis auf weiteres beerdigt und selbst wenn nicht, wäre diese Initiative auch gegen diesen gewesen.

Das ist korrekt, der Verein hatte sich schon zuvor gegen den VET ausgesprochen und stattdessen die zweite Elbquerung im Westen als Alternative verteidigt.
[prellbock-altona.de]
Zitat
masi1157
Für die Fernbahn? Wieviele Fernreisende haben denn Start- und/oder Zielpunkt in fußläufiger Entfernung vom Fernbahnhof? Oder nutzen die etwa innerstädtischen ÖPNV vom/zum Fernbahnhof?

Naja, erstens ist es so dass bei einem Fernbahnhof in Innenstadtlage mehr Fernreisende denn Start- und/oder Zielpunkt in fußläufiger Entfernung haben als bei irgendwelcher anderen Lage. Und zweitens sind die ÖPNV-Verbindungen ja fast immer auch auf die Innenstadt ausgelegt, d.h. Fernreisende mit einem anderen Start- und/oder Zielpunkt haben eine einfachere ÖPNV-Weiterreise.

Zentrumsnähe ist schon wichtig. Weshalb SH ja mehr Züge in die Hamburger Innenstadt will, und halt nicht nach Altona, weil die ja halt mehr genutzt werden.
Ich hatte von Fernreisenden gesprochen. Pendlern aus RE/RB würde ich mehr Halte außerhalb des Zentrums anbieten, bspw. in Pinneberg. Und wenn die Züge tatsächlich bis zum Hbf durchfahren, bekommen die einen weiteren Halt mit Umsteigemöglichkeiten in Altona.


Gruß, Matthias
Ich glaube, viele haben noch nicht verstanden, dass es nicht um die Entscheidung Altona-alt oder Altona-neu geht. Es geht um Altona-neu oder gar keinen Halt in Altona.

Der alter Bahnhof liegt abseits der Strecke nach Elmshorn/Kiel/Flensburg, weswegen er von den Zügen dorthin oder dorther nicht angefahren wird.

Und dass zukünftig Fernbahnen von der Abstellanlage erst nach Altona-alt gebracht werden um von dort die Fahrt über Hauptbahnhof zu beginnen ist nicht gesichert. Flixtrain-Züge starten jedenfalls nicht in Altona. Das spart Zeit und damit vielleicht sogar einen Umlauf.

Bei Italo kann das auch passieren.

Wieso sollte die DB dann nicht auch sparen und die Züge erst ab Dammtor oder Hauptbahnhof für Passagiere freigeben? Spart Zeit und Bahnhofsgegühren. Die sehr wenigen Fernbahnreisenden ab Altona werden dadurch nicht abspringen.
So sieht es aus.
Ob man das nun - nicht zu Unrecht - schade findet, dass Altona-Alt zu Ende geht ist das Eine. Das Andere aber das die Argumente aus Sicht der Bahn leider nicht von der.Hand zu weisen sind.
Letztendlich wird der Westen wieder besser angebunden, weil alle Regionalzüge dann wieder in Altona halten und ICE's nach Kiel oder Richtung Flensburg und Sylt ebenfalls.
Und natürlich können 6 Durchgangsgleise mindestens soviel Züge aufnehmen, wie 8 Stumpfgleise.
Man sollte also hier mal einen Schlussstrich ziehen und lieber sich darauf konzentrieren, das Bestmögliche am neuen Standort herauszuholen.
Vielleicht kann man die reinen Trauergruppen wie auch mit der Straßenbahn in extra gekennzeichneten Threads unterbringen, um hier nicht den wirklichen Informationsteil zu behindern.
Zitat
AJL
So sieht es aus.
Ob man das nun - nicht zu Unrecht - schade findet, dass Altona-Alt zu Ende geht ist das Eine. Das Andere aber das die Argumente aus Sicht der Bahn leider nicht von der.Hand zu weisen sind.
Letztendlich wird der Westen wieder besser angebunden, weil alle Regionalzüge dann wieder in Altona halten und ICE's nach Kiel oder Richtung Flensburg und Sylt ebenfalls.
Und natürlich können 6 Durchgangsgleise mindestens soviel Züge aufnehmen, wie 8 Stumpfgleise.
Man sollte also hier mal einen Schlussstrich ziehen und lieber sich darauf konzentrieren, das Bestmögliche am neuen Standort herauszuholen.
Vielleicht kann man die reinen Trauergruppen wie auch mit der Straßenbahn in extra gekennzeichneten Threads unterbringen, um hier nicht den wirklichen Informationsteil zu behindern.

Das ist doch kompletter Schwachsinn (sorry) zu meinen, die Deutsche Bahn-AG und ihre Planungen wäre der liebe Gott und in Stein gemeißeltes Gesetz, und man müsse sich damit nunmal abfinden, dass der alte Bahnhof Altona nun stirbt. Das System Bahn hat den Bedürfnissen der Menschen zu dienen und nicht die Menschen der Bahn oder der dahinter stehenden politischen Planung. Die Menschen möchten dort abgeholt werden, wo sie sind. Und sowohl die Politik, als auch die Bahn haben dann entsprechend den Verkehr zu planen. Und dass Menschen das Bedürfnis haben weiterhin in "ihrem" Bahnhof Altona abgeholt zu werden (Bestandsschutz) und nicht am Friedhof, dass zeigen schon die vielen Stimmen hier und "da draußen", die den Bahnhof erhalten wollen.

Bf Altona-Nord -Diebsteich und die gesamte aktuelle Planung um ihn machen schon alleine deswegen keinen Sinn, weil der als dringendste Maßnahme zu erweiternde oder zu verlegende Hauptbahnhof, das "Nadelör des Nordens", konzeptionell für die Zukunft überhaupt noch nicht zuende gedacht, diskutiert und beschlossen ist. Und nach heutigen Planungs- und Beschlussstand bleibt dieses Nadelöhr. Bevor nicht ein angemessener Hauptbahnhof und eine "neue Verbindungsbahn" mit 4 Gleisen zumindest geplant und fest beschlossen sind, machen Planung und Neubau von Diebsteich, als "anderes Ende der neuen Verbindungsbahn" und der Abriss von Bf Altona überhaupt keinen Sinn.
Es wird schon die "Zuwegung" für das Haus (den Hauptbahnhof) neu gebaut, ohne dass beschlossen ist, ob das Haus saniert und mit Anbau versehen wird, oder komplett abgerissen und an einem anderen Standort wieder neu errichtet.
Das ist mindestens ein Schildbürgerstreich, wenn nicht eher ein "Verbrechen". Wenn man als Eigentümer (Souverän) fest stellt, dass die "Auftragnehmer" Regierung und Bahn nicht seine Interessen verfolgen und somit "sinnarm" planen und sein Geld "zum Fenster raus werfen" (wo es im Garten und den umliegenden Straßen andere einsammeln), ist es geboten zu Sprechen und zu Handeln, sprich: Den "Wahnsinn" zu stoppen! Und das hätte man schon vor Baubeginn tun sollen, nicht aus Nostalgie, sondern aus logischem Menschenverstand heraus.
Vieles war von der DB geplant wird sind häufig politische Entscheidungen einer Stadt.

Klar hat Altona-alt für die Fahrgäste aus den wesentlichen Stadtteilen Vorteile, aber betrieblich überwiegen die Nachteile.

Ob nun will oder nicht der Bahnhof am Diebsteich wird kommen und seinen Nutzen erfüllen.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Alter_Wedler
...
Das System Bahn hat den Bedürfnissen der Menschen zu dienen und nicht die Menschen der Bahn oder der dahinter stehenden politischen Planung. Die Menschen möchten dort abgeholt werden, wo sie sind. Und sowohl die Politik, als auch die Bahn haben dann entsprechend den Verkehr zu planen. Und dass Menschen das Bedürfnis haben weiterhin in "ihrem" Bahnhof Altona abgeholt zu werden (Bestandsschutz) und nicht am Friedhof, dass zeigen schon die vielen Stimmen hier und "da draußen", die den Bahnhof erhalten wollen.

...

Es ist eine leider weitverbreitete Diskussionsunkultur anzunehmen, dass die eigene Meinung die Mehrheit vertritt. Und ergo die Verantwortlichen schlechte Entscheidungen gegen die Mehrheit treffen.

Aber: Die vielen Stimmen hier sind wie andernorts auch kein Indiz für eine Mehrheit.

Der Bahnhof Altona-neu holt die Menschen dort ab und bringt sie dort hin wo ihr Start und Ziel ist. Hamburgs Westen nördlich der Elbe ist der Gewinner, ob nun von Einsbüttel oder Blankenese nach Kiel oder aus Kiel zu Airbus und DESY: der neue Bahnhof spart den Umweg über Dammtor oder gar Hauptbahnhof.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.2026 08:50 von Neu Wulmstorf.
Zitat
Neu Wulmstorf
Ich glaube, viele haben noch nicht verstanden, dass es nicht um die Entscheidung Altona-alt oder Altona-neu geht. Es geht um Altona-neu oder gar keinen Halt in Altona.

Ganz ohne den Bahnhof Altona wird's nicht gehen. Für Fernzüge aus Süden vllt. grad noch. Die fahren dann ab Dammtor direkt weiter nach Westerland, Flensburg/København, Kiel oder in die Abstellung. Allerdings stelle ich mir schwierig vor, viele Züge am Dammtor räumen zu müssen.

Aber diverse NV-Züge aus S-H werden in Altona enden (müssen). Die können nicht auch noch alle über Dammtor fahren.

Die ganze "Diskussion" ist aber ohnhin müßig. Der neue Bahnhof wird kommen und der alte wird abgerissen. Fertig.


Gruß, Matthias
Die meisten Züge aus Richtung Süden enden bereits am Hbf und nicht in Dammtor.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
AJL
Vielleicht kann man die reinen Trauergruppen wie auch mit der Straßenbahn in extra gekennzeichneten Threads unterbringen, um hier nicht den wirklichen Informationsteil zu behindern.

🙂
Nicht nur diese beiden Themen, auch die ganzen Jammereien über S-Bahn und AKN betrifft das.

Vor allem bewirken diese ganzen, oft sehr "epischen" Beiträge, dass über andere Themen hier wiederum kaum diskutiert wird. Die müssen dann durch 2-3 Teilnehmern am Leben erhalten werden, damit sie nicht wieder geschlossen werden.
Zitat
Sascha Behn
Die meisten Züge aus Richtung Süden enden bereits am Hbf und nicht in Dammtor.

Die meisten? Weiß ich nicht, aber es sind viele. Aber es fahren auch viele weiterhin bis Altona durch, ich sitze jedenfalls oft in ICE mit Ziel Altona. Die müssten ohne einen Bf. Altona dann auch am Hbf enden, weil es am Dammtor zeitlich nicht reichen würde. Dafür starten aber auch viele am Dammtor. "Alle rein und los" geht bestimmt schneller als "wirklich alle raus und weg".


Gruß, Matthias
Die Züge Richtung München, Frankfurt, Stuttgart und Karlsruhe beginnen in Dammtor und enden am Hbf.

Die Fernzüge Richtung Rostock, Berlin und Köln beginnen und in enden in Altona. Also grob 55% der Fernzüge die in Hamburg beginnen bzw. enden vor Altona.

Am Dammtor steig aus Richtung Süden nur das Bordpersonal ab, aber die aufgegriffen Flaschensammeler die es nicht mehr rausgeschafft haben. Dammtor ist aber schon ein wenig mehr Pfuffer als am Hbf.

Mfg

Sascha Behn



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.2026 14:47 von Sascha Behn.
Vielleicht sollte so mancher auch mal verstehen, dass Großprojekte im ÖPNV keine eierlegende Wollmilchsau sind. Viele gewinnen, aber einige werden eben auch verlieren. C'est la vie.
Zitat
Sascha Behn
Die Züge Richtung München, Frankfurt, Stuttgart und Karlsruhe beginnen in Dammtor und enden am Hbf.

Die Fernzüge Richtung Rostock, Berlin und Köln beginnen und in enden in Altona. Also grob 55% der Fernzüge die in Hamburg beginnen bzw. enden vor Altona.

Am Dammtor steig aus Richtung Süden nur das Bordpersonal ab, aber die aufgegriffen Flaschensammeler die es nicht mehr rausgeschafft haben. Dammtor ist aber schon ein wenig mehr Pfuffer als am Hbf.

Das war ja nun nicht immer so und hatte auch in den letzten Jahren verschiedene Gründe. Das es der Bahn gelegen kommt, dass man da schon mal was abgewöhnen kann, glaube ich allerdings auch. Je mehr Züge jetzt gekürzt werden, je mehr zufriedene Fahrgäste wird es geben, wenn in Altona Nord künfitg wieder alle Züge halten, inkl. den ICE´s nach Kiel.
Man muss auch mal fairerweise erkennen, wenn am Bahnhof Holstenstraße oder Sternschanze steht, und sieht die Züge nach Altona fahren, sind da leider wirklich oft nur noch 20 Fahrgäste drin.
Zitat
Alter_Wedler


Das ist doch kompletter Schwachsinn (sorry) zu meinen, die Deutsche Bahn-AG und ihre Planungen wäre der liebe Gott und in Stein gemeißeltes Gesetz, und man müsse sich damit nunmal abfinden, dass der alte Bahnhof Altona nun stirbt. Das System Bahn hat den Bedürfnissen der Menschen zu dienen und nicht die Menschen der Bahn oder der dahinter stehenden politischen Planung.

Es steht dir frei dich bis zu deinem letzten Tag zu Tode zu ärgern.
Zitat
AJL
Zitat
Alter_Wedler


Das ist doch kompletter Schwachsinn (sorry) zu meinen, die Deutsche Bahn-AG und ihre Planungen wäre der liebe Gott und in Stein gemeißeltes Gesetz, und man müsse sich damit nunmal abfinden, dass der alte Bahnhof Altona nun stirbt. Das System Bahn hat den Bedürfnissen der Menschen zu dienen und nicht die Menschen der Bahn oder der dahinter stehenden politischen Planung.

Es steht dir frei dich bis zu deinem letzten Tag zu Tode zu ärgern.

Die Meinung zu äußern und sich zu ärgern sind zwei ganz unterschiedliche Dinge! Warum sollte ich meine Energie mit Selbstangriff verschwenden? Es wird so kommen, dass wieder dem Wohle der Menschen gedient wird in Gesellschaft und Verwaltung (Politik).
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