Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
U4 Horner Geest
geschrieben von christian schmidt 
Re: U4 Horner Geest
25.11.2025 21:51
Die Verlängerung macht mit der Perspektive nach Jenfeld schon Sinn. Es gibt nur 2 Alternativen:

Alternative 1: Verlängerung nach Glinde
Fällt weg, da man von S-H abhängig ist und die Ausfädelung in Steinfurter Allee auch nicht ideal wäre. Man hätte Mümmel direkt von Billstedt aus anbinden müssen, dies wurde verbaut

Alternative 2: U4-Alt / U5-Ost
Wohl die beste Möglichkeit, allerdings hat man vor 20 Jahren lieber gekleckert als geklotzt und der Anbindung von Bramfeld war via U3 geplant

Der Ast zur Horner Geest ist also eher Schadensbegrenzung einer völlig vermurksten Planung ohne Plan. Die U4 im die HafenCity war ein reines CDU-Prestigeprojekt, bei dem man mit Tarnen, Tricksen und Täuschen den KNF irgendwie über 1 gebracht hat, um sich rechtfertigen zu können. Die CDU hat sich aber weder Gedanken um eine Verlängerung nach Süden noch um ein passendes Ende im Osten gemacht. Wäre dies der Fall gewesen, wäre die U4 wohl heute schon in Harburg und die U5-Ost wäre als U4 realisiert worden.
NVB
Re: U4 Horner Geest
25.11.2025 23:24
Zitat
NWT47
... Der Ast zur Horner Geest ist also eher Schadensbegrenzung einer völlig vermurksten Planung ohne Plan. Die U4 im die HafenCity war ein reines CDU-Prestigeprojekt, bei dem man mit Tarnen, Tricksen und Täuschen den KNF irgendwie über 1 gebracht hat, um sich rechtfertigen zu können. Die CDU hat sich aber weder Gedanken um eine Verlängerung nach Süden noch um ein passendes Ende im Osten gemacht. Wäre dies der Fall gewesen, wäre die U4 wohl heute schon in Harburg und die U5-Ost wäre als U4 realisiert worden.


Sehe ich auch so. Der Trick mit der Horner Geest ist, dass erst die Gesamtlinie Horner Geest – Elbbrücken förderfähig geworden ist, weil man die schon fertige Strecke zwischendrin mit verwursten konnte. Jeder trickst so gut er kann ...
Zitat
HVV-Fan
Und bezüglich der Hafencity: auch wenn es vermutlich schon woanders diskutiert wurde, da wurde nichts vergessen. Man hat es sich angeschaut, durchgerechnet und festgestellt das es sich nicht lohnt.

Jaja typisch Hamburger Pfeffersäcke oder Geizkrägen. Da war gerade bei LiDL kein Aktionsangebot (Tiefhaltestelle für Hamburger U-Bahn inklusive barrierefreier Zugänge für 99,99€ (nur online)) oder nur per LiDL App, die man gerade nicht zur Hand hatte. Und schon "rechnet" sich das nicht.

Zitat
HVV-Fan
Die U4 liegt in den Abschnitten zu tief.

Oh wie traurig.

Zitat
HVV-Fan
Die Stationen wären deshalb sehr teuer und sehr unattraktiv.

Ersteres mag stimmen, zweiteres nicht. Hbf Nord, Gänsemarkt und Messehallen sind doch aufgrund der langen Fahrtreppen schon eine Attraktion.
Überseequartier mit dem Fahrtreppenslalom hat auch einen Erlebniswert. Baum wall könnte diesen für die Elfi ergänzen. Oder hat man Angst, dass die Elfi dann als zu langweilig gilt?

Zitat
HVV-Fan
Es gibt auch zu viele gute Alternativen.

So? Notbremse ziehen und durch den Notausgang?

Zitat
HVV-Fan
Warum sollte man durch einen Tunnel zum Kaiserkai fahren und 40 Höhenmeter(!) Treppen steigen

Da würde es Fahrtreppen geben und ansonsten siehe Erlebniswert. Okay die vielen dummen Rolltreppensteher (rechts stehen links gehen scheint man auch nicht mehr zu kennen...) sind dann ein Problem.

Zitat
HVV-Fan
wenn man statt dessen die 500 Meter vom Baumwall zu Fuss mit Aussicht genießen kann

Genießen ist wohl übertrieben.
1. schlechtes Wetter
2. Dieses Stahlungetümgerümpel (SUVs und Kampfradler), mit dem man sich die Verkehrsflächen teilen muss und dann noch LSA-Querung, zumindest, wenn man den Aufzug braucht.

Zitat
HVV-Fan
und dann mit der Panorama U-Bahn U3 fährt?

Kommt drauf an wo man hin will Elbbrücken (und weiter nach Harburg) oder Uhlenhorst und Jarrestraße (U5) bzw. Universität Hamburg (U5): Da sieht es schlecht aus mit der U3.

Zitat
HVV-Fan
Macht höchstens bei Regen Sinn und wie viele Besucher hat die Elphi bei Regen?

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Zitat
HVV-Fan

Auch einen Umstieg am Baumwall zur U3 sehe ich nicht.

Klar: die Hälfte (U4) ist ja unterirdisch.

Zitat
HVV-Fan
Es würde zu lange dauern aus der Tiefe der U4 auf das Viadukt der U3 zu kommen (Fahrstühle haben begrenzte Kapazitäten).

Mit Fahrstühlen das stimmt, aber der Fahrtreppenmarathon (wie Überseequartier) macht schon Spaß.

Zitat
HVV-Fan
Wenn ich von Osten komme oder dahin will kann ich bequem am Berliner Tor Bahnsteigleich zwischen U3 und U4 wechseln. Nach/von Westen auf der U3 Richtung Schlump ist die bessere Verbindung am Jungfernstieg auf die U2 zu wechseln (einmal Bahnsteig wechseln) und nach Schlump zu fahren. Am Jungfernstieg erreicht man auch bequem die S-Bahn zu den Landungsbrücken.

St. Pauli - HafenCityUniversität?

Zitat
HVV-Fan

Die U4 Hafencity liegt einfach zu tief für vieles, das ist schon immer der Hauptkritikpunkt an der Streckenführung gewesen.

Du meinst , so tiefgründig können die nicht planen, um da noch mehr rauszuholen.
AJL
Re: U4 Horner Geest
26.11.2025 10:45
Zitat
HVV-Fan
Zitat
AJL

Auch einen Umstieg am Baumwall zur U3 sehe ich nicht. Es würde zu lange dauern aus der Tiefe der U4 auf das Viadukt der U3 zu kommen (Fahrstühle haben begrenzte Kapazitäten). Wenn ich von Osten komme oder dahin will kann ich bequem am Berliner Tor Bahnsteigleich zwischen U3 und U4 wechseln. Nach/von Westen auf der U3 Richtung Schlump ist die bessere Verbindung am Jungfernstieg auf die U2 zu wechseln (einmal Bahnsteig wechseln) und nach Schlump zu fahren. Am Jungfernstieg erreicht man auch bequem die S-Bahn zu den Landungsbrücken.

Die U4 Hafencity liegt einfach zu tief für vieles, das ist schon immer der Hauptkritikpunkt an der Streckenführung gewesen.


Es ist schon für Touristen ziemlich daneben, dass sie vom Überseequartier nur mit dem Bus zu den Landungsbrücken kommen, oder zurück in die Innenstadt fahren müssen. Das kann auch nicht mit besserem Stadtblick entschuldigt werden.
Re: U4 Horner Geest
26.11.2025 10:58
Zitat
Computerfreak
Zitat
HVV-Fan
Die Stationen wären deshalb sehr teuer und sehr unattraktiv.

Ersteres mag stimmen, zweiteres nicht. Hbf Nord, Gänsemarkt und Messehallen sind doch aufgrund der langen Fahrtreppen schon eine Attraktion.
Überseequartier mit dem Fahrtreppenslalom hat auch einen Erlebniswert.

Zitat
Computerfreak
Zitat
HVV-Fan
Warum sollte man durch einen Tunnel zum Kaiserkai fahren und 40 Höhenmeter(!) Treppen steigen

Da würde es Fahrtreppen geben und ansonsten siehe Erlebniswert.

Zitat
Computerfreak
Zitat
HVV-Fan
Es würde zu lange dauern aus der Tiefe der U4 auf das Viadukt der U3 zu kommen (Fahrstühle haben begrenzte Kapazitäten).

Mit Fahrstühlen das stimmt, aber der Fahrtreppenmarathon (wie Überseequartier) macht schon Spaß.

Was hast du für ein komischen Fahrtreppen-fetisch?
Re: U4 Horner Geest
26.11.2025 12:57
Die U4 nach Jenfeld macht absolut Sinn. Perspektivisch kann die aus meiner Sicht sogar bis Sorenkoppel hochgeführt werden. Das Gebiet ist dicht bewohnt, es liegt u.a noch ein Kinderkrankenhaus auf dem Weg... zurzeit fahren dort zum Beispiel auch Sonntags 4 Busse in 10min.
Re: U4 Horner Geest
26.11.2025 14:02
Zitat
Olifant
Zitat
AJL
Ist das wirklich eine gute Idee gewesen oder ist das genauso verkehrt wie die Linienführung in die HafenCity, wo man zwei Bahnhöfe "vergessen" hat und ohne Halt am Großneumarkt, Michel, Baumwall ( mit wichtiger Umsteigemöglichkeit ) oder Kaiserkai unterdurch fährt ?

Und zuletzt ist es ein sinnvoller Teilabschnitt zur Verlängerung der U4 nach Jenfeld. Es würde mich nicht wundern, wenn über 50% der Kosten allein in das Kreuzungsbauwerk Horner Rennbahn geflossen sind. Eine Verlängerung nach Jenfeld würde sicherlich nochmal ordentlich Geld kosten, aber damit kann man jetzt entspannter rangehen, weil sich das wieder mit einem besseren €/km-Wert verkaufen lässt – und zudem tangiert es das restliche Netz auch nicht mehr mit Sperrungen.

Im Gegensatz zur U4 HafenCity gibt es hier an der Linienführung aus meiner Sicht nicht viel zu diskutieren, diese Verlängerung ist wirklich ein "no-brainer", allerdings nur als Teil einer Linie nach Jenfeld verstanden. Über 50% der Kosten fürs Kreuzungsbauwerk ist nicht übertrieben, sondern sogar sehr realistisch. Weshalb ich mich frage, warum man nicht gleich bis Jenfeld gebaut hat. Das hätte einen viel besseren €/km ergeben. Die Planungsunterlagen gaben damals Jenfeld Zentrum als die Station mit dem höchsten Fahrgastpotenzial an. Somit hätte man auch einen viel bessereren Kosten-Nutzen-Faktor gehabt.
Re: U4 Horner Geest
26.11.2025 14:11
Zitat
NWT47
Die Verlängerung macht mit der Perspektive nach Jenfeld schon Sinn. Es gibt nur 2 Alternativen:

Alternative 1: Verlängerung nach Glinde
Fällt weg, da man von S-H abhängig ist und die Ausfädelung in Steinfurter Allee auch nicht ideal wäre. Man hätte Mümmel direkt von Billstedt aus anbinden müssen, dies wurde verbaut

Alternative 2: U4-Alt / U5-Ost
Wohl die beste Möglichkeit, allerdings hat man vor 20 Jahren lieber gekleckert als geklotzt und der Anbindung von Bramfeld war via U3 geplant

Die CDU hat sich aber weder Gedanken um eine Verlängerung nach Süden noch um ein passendes Ende im Osten gemacht. Wäre dies der Fall gewesen, wäre die U4 wohl heute schon in Harburg und die U5-Ost wäre als U4 realisiert worden.

Die Alternativen sind aber nicht im Widerspruch, sondern ergänzen sich. Die U4 Ost ist faktisch eine U21, keine selbstsändige Linie. Also nennen wir sie auch so, und verlängern bis Jenfeld oder Barsbüttel (Glinde besser mit der U2).

Die U4 dann als echte eigenständige Linie realisieren (also U4-Alt/U5-Ost). Das ergäbe (mit Harburg) eine echte Nord-Süd Achse, die heute in Hamburg gar nicht existiert. Von Harburg umsteigefrei in den Norden Hamburgs zu kommen wäre, auch trotz längerer U-Bahn Fahrzeit, eine echte Alternative zur S-Bahn über Hbf.
Re: U4 Horner Geest
26.11.2025 22:20
Zitat
r2rho
Zitat
Olifant
Zitat
AJL
Ist das wirklich eine gute Idee gewesen oder ist das genauso verkehrt wie die Linienführung in die HafenCity, wo man zwei Bahnhöfe "vergessen" hat und ohne Halt am Großneumarkt, Michel, Baumwall ( mit wichtiger Umsteigemöglichkeit ) oder Kaiserkai unterdurch fährt ?

Und zuletzt ist es ein sinnvoller Teilabschnitt zur Verlängerung der U4 nach Jenfeld. Es würde mich nicht wundern, wenn über 50% der Kosten allein in das Kreuzungsbauwerk Horner Rennbahn geflossen sind. Eine Verlängerung nach Jenfeld würde sicherlich nochmal ordentlich Geld kosten, aber damit kann man jetzt entspannter rangehen, weil sich das wieder mit einem besseren €/km-Wert verkaufen lässt – und zudem tangiert es das restliche Netz auch nicht mehr mit Sperrungen.

Im Gegensatz zur U4 HafenCity gibt es hier an der Linienführung aus meiner Sicht nicht viel zu diskutieren, diese Verlängerung ist wirklich ein "no-brainer", allerdings nur als Teil einer Linie nach Jenfeld verstanden. Über 50% der Kosten fürs Kreuzungsbauwerk ist nicht übertrieben, sondern sogar sehr realistisch. Weshalb ich mich frage, warum man nicht gleich bis Jenfeld gebaut hat. Das hätte einen viel besseren €/km ergeben. Die Planungsunterlagen gaben damals Jenfeld Zentrum als die Station mit dem höchsten Fahrgastpotenzial an. Somit hätte man auch einen viel bessereren Kosten-Nutzen-Faktor gehabt.

Kurz gefasst: Hat man nicht, um den KNF der S4 nicht zu schmälern.
Re: U4 Horner Geest
27.11.2025 06:49
Zitat
r2rho
Die Alternativen sind aber nicht im Widerspruch, sondern ergänzen sich. Die U4 Ost ist faktisch eine U21, keine selbstsändige Linie. Also nennen wir sie auch so, und verlängern bis Jenfeld oder Barsbüttel (Glinde besser mit der U2).

Wie bereits geschrieben, hat man sich die Verlängerung nach Glinde bereits verbaut. Die Verlängerung hätte über Steinfurter Allee stattgefunden und man hätte Mümmelmannsberg mit einem Ast über Kirchsteinbek erschlossen. Billstedt ist bereits viergleisig und mit der Aufgabe der 2 Kehrgleise im Osten wäre Platz für eine Ausfädelung vorhanden. Außerdem müsste hier Schleswig-Holstein oder der Kreis Storman die Verlängerung bezahlen, was ausgeschlossen ist. Gleiches gilt für Barsbüttel.

Für die Verlängerung nach Jenfeld wird jetzt eine gute Ausgangslage geschaffen. Statt Barsbüttel wurde als weiteres mögliches Ende bereits Rahlstedt-Ost bzw. Sorenkoppel genannt. Die ist sinnvoll, da es auch dort ein größeres Wohngebiet gibt und die S4 doch recht weit entfernt ist. Mit Sorenkoppel käme dieser U4-Ast dann auf ca. 6 Stationen, was diesen Bau durchaus rechtfertigt

Zitat
r2rho
Die U4 dann als echte eigenständige Linie realisieren (also U4-Alt/U5-Ost). Das ergäbe (mit Harburg) eine echte Nord-Süd Achse, die heute in Hamburg gar nicht existiert. Von Harburg umsteigefrei in den Norden Hamburgs zu kommen wäre, auch trotz längerer U-Bahn Fahrzeit, eine echte Alternative zur S-Bahn über Hbf.
Sehe ich auch so. Es wäre auch sehr attraktiv, da sie eine schnelle und umsteigefreie Verbindung angeboten hätte. Ich wäre sogar noch weiter gegangen, und hätte die U1 und U4 in Sengelmannstraße getauscht, um die Nord-Süd-Linie bis Norderstedt zu haben und gleichzeitig mit der U1 von Bramfeld bis Kellinghusenstraße eine Art Querverbindung zu schaffen.
Allerdings hat die CDU beim Bau ihrer Prestige U-Bahn so weit nicht gedacht. U-Bahn in die HafenCity um jeden Preis war der Ansatz, ohne Plan was mit dem Ost-Ast geschehen soll, bis man dann Billstedt als Notlösung präsentiert hat.

Nun hat man sich die Option mit der Nord-Süd-Linie dank der Inkompatibilität der U5 zum Bestandsnetz ebenfalls verbaut. Letzte Hoffnung bleibt, dass es irgendwann möglich ist alle Linien zu automatisieren und dann eine Neuordnung wie beim Berliner Tor stattfindet.
Re: U4 Horner Geest
27.11.2025 10:06
Zitat
Zugfreund2
Kurz gefasst: Hat man nicht, um den KNF der S4 nicht zu schmälern.

Stimmt. Den Punkt hatte ich vergessen. Auch wenn S4 und U4 Ost andere Einzugsgebiete haben und sich ergänzen, brauchte man für die S4 Berechnung jeden Fahrgast, den man nur irgendwie kriegen konnte.

Zitat
NWT47
Wie bereits geschrieben, hat man sich die Verlängerung nach Glinde bereits verbaut. Die Verlängerung hätte über Steinfurter Allee stattgefunden und man hätte Mümmelmannsberg mit einem Ast über Kirchsteinbek erschlossen.

Die Planung kannte ich nicht, von wann ist die?
Und wie ständen die technischen (nicht politischen) Chanchen, die AKN Tiefstack - Glinde mit einer Regiotram zu betreiben?

Zitat
NWT47
Außerdem müsste hier Schleswig-Holstein oder der Kreis Storman die Verlängerung bezahlen, was ausgeschlossen ist. Gleiches gilt für Barsbüttel.

Und gleiches gilt für Schenefeld, und Wedel, und Geesthacht, und und und...
Hamburgs Situation als Stadtstaat, und dass S-H aus Prinzip keine Verkehrsprojekte nach Hamburg finanziert, entwickelt sich zu einem systemischen Problem.
Damit konnte man im 20.Jhd noch einigermaßen leben, aber die Metropole wächst über die administrative Grenze hinaus, und das ist nicht mehr haltbar. Die Politik muss hier einen Weg finden.


Zitat
NWT47
hätte die U1 und U4 in Sengelmannstraße getauscht, um die Nord-Süd-Linie bis Norderstedt zu haben und gleichzeitig mit der U1 von Bramfeld bis Kellinghusenstraße eine Art Querverbindung zu schaffen.

Den Linientausch Sengelmannstraße fände ich auch sehr interessant.
Re: U4 Horner Geest
27.11.2025 10:17
Moin,

eine U-Bahnplanung nach Glinde kann man getrost vergessen, wobei die Hochbahn selbst auf dem Billstedter Ast lediglich eine Führung nach Oststeinbek vorgesehen hatte.
Willensbekundungen zu einem Anschluss gab es in den 70er aus der Gemeinde Glinde, aber der Kreis wollte da nicht mitmachen. Seine Sperrigkeit hatte er ja auch bei der U1 "bewiesen", deren SH-Ast kurz vor der Stilllegung gestanden hat. Die ausschließliche Trassenführung nach Mümabe ist letztendlich dieser Haltung geschuldet, mit der Perspektive dort nach Bergedorf-Lohbrügge weiterzubauen.

Die Führung der U4 nach Jenfeld und darüber hinaus nach Rahlstedt-Ost wird sicher irgendwann in die konkrete Planung kommen, mal sehen was bei der S4 passiert und zudem werden die Quartiere wachsen.
Re: U4 Horner Geest
27.11.2025 10:19
Zitat
r2rho
Die Planung kannte ich nicht, von wann ist die?

Von wann die war, weiß ich nicht. Aber als ich da noch wohnte, zu Schulzeiten und kurz danach (also 70er bis frühe 80er) wusste jeder, dass die Strecke nach Merkenstraße in Rtg. Oststeinbek/Glinde verlängert wird und in Billstedt eine Strecke nach Mümmelmannsberg abzweigen soll. Deshalb ja die 4 Gleise. Die sollte unter der Kapellenstraße entlang führen, am Hang der Glinder Au ans Tageslicht kommen und die Glinder Au überqueren. Den Eltern eines Freundes wurde dafür ein Grundstück am Hang abgekauft. Die hätten die U-Bahn quasi im Garten gehabt.

Später wurde die Planung verworden und das Grundstück anders genutzt.


Gruß, Matthias
Re: U4 Horner Geest
27.11.2025 10:41
Moin

[daten-hamburg.de]

auch in den 70ern endete die konkrete Planung bei der Steinfurther Allee.
In der dargestellten Variante wäre die Weiterführung nach Oststeinbek eine Option gewesen, so wie es 1962 durch die Hochbahn geplant war (siehe Bild).
Mümmelmannsberg war da noch kein Thema.

Das wurde hiermit konkret:

[daten-hamburg.de]

Eine Trassierung oder Dokumentation durch die Kapellenstraße Richtung Mümabe, ist aus frühen Bauplanungen nicht zu erkennen.


Re: U4 Horner Geest
27.11.2025 18:51
Zitat
NWT47

[...]

Nun hat man sich die Option mit der Nord-Süd-Linie dank der Inkompatibilität der U5 zum Bestandsnetz ebenfalls verbaut. Letzte Hoffnung bleibt, dass es irgendwann möglich ist alle Linien zu automatisieren und dann eine Neuordnung wie beim Berliner Tor stattfindet.

Ist das so? Soll der DT6A nicht flexibel umrüstbar sein, sodass zB ab Sengelmannstraße stadtauswärts wieder ein Mensch die Steuerung übernehmen könnte? Die Frage wäre natürlich, wie schnell die Umrüstung vonstatten gehen könnte.
Re: U4 Horner Geest
27.11.2025 19:34
Moin,

Zitat
Zugfreund2
...
Ist das so? Soll der DT6A nicht flexibel umrüstbar sein, sodass zB ab Sengelmannstraße stadtauswärts wieder ein Mensch die Steuerung übernehmen könnte? Die Frage wäre natürlich, wie schnell die Umrüstung vonstatten gehen könnte.

ja, das ist so und der DT6 soll nicht flexibel umrüstbar sein.
Näheres zum DT6
Re: U4 Horner Geest
27.11.2025 22:05
Zitat
Zugfreund2
Ist das so? Soll der DT6A nicht flexibel umrüstbar sein, sodass zB ab Sengelmannstraße stadtauswärts wieder ein Mensch die Steuerung übernehmen könnte? Die Frage wäre natürlich, wie schnell die Umrüstung vonstatten gehen könnte.

Spielt keine Rolle mehr, da dort bereits gebaut wird. Man hätte hierfür den Tunnel Richtung City Nord auf die Äußeren Gleise ausrichten müssen. Außerdem muss die U1 dann auch mit DT6 ausgestattet werden.
Re: U4 Horner Geest
28.11.2025 12:36
Zitat
NWT47
Zitat
Zugfreund2
Ist das so? Soll der DT6A nicht flexibel umrüstbar sein, sodass zB ab Sengelmannstraße stadtauswärts wieder ein Mensch die Steuerung übernehmen könnte? Die Frage wäre natürlich, wie schnell die Umrüstung vonstatten gehen könnte.

Spielt keine Rolle mehr, da dort bereits gebaut wird. Man hätte hierfür den Tunnel Richtung City Nord auf die Äußeren Gleise ausrichten müssen. Außerdem muss die U1 dann auch mit DT6 ausgestattet werden.

Theoretisch wäre aber doch Platz für Weichen im Vorfeld Richtung Bramfeld/Ohlsdorf?
Re: U4 Horner Geest
28.11.2025 14:26
Praktisch fahren aber beide Züge zur gleichen Zeit ab und würden sich so in die Quere kommen.
Zitat
AJL
Eine neue Linie Barmbek-Wandsbek-Horner Rennbahn oder weiter wäre sicher sehr erfolgreich

Denke ich auch. Wäre es eigentlich möglich irgendwie am Ostkopf in Barmbek richtung Wandsbek auszufädeln, so dass die Züge aus Saarlandstraße nicht in Barmbek enden würden?
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen