Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Inoffizielle Schnellbahnpläne
geschrieben von Mike 
Das AKN-Orange müsste von der alten U4 stammen, die nie gebaut wurde. In alten Unterlagen, die ihrer damaligen Zeit schon etwas voraus waren, habe ich das alte U4-Logo mal genau in diesem Orange gesehen. Habe leider weder Foto noch Scan davon. Die drei heutigen AKN-Bahnen hatten da noch keine Farbe.

Dass die AKN eigentlich normale R-Bahnen werden sollten, habe ich auch gehört. Auch, dass die Strategen der AKN das zu verhindern wussten. Das hätte im Übrigen auch tarifliche Konsequenzen gehabt (Fahrradmitnahme/Fahrradkarte, 1. Klasse).

Ich würde für einen USA-Plan alles rausschmeißen, was außerhalb Ring C liegt und nicht USA ist. Also im Prinzip den Plan, den wir früher (vor 2003) mal hatten. Aber die schnellen Alternativen mit RB/RE innerhalb ABC würde ich drin lassen. Schnega, Hitzacker und Bremervörde haben in einem Hamburger U- und S-Bahn-Plan aber nichts zu suchen.

Aber ich höre schon den Aufschrei der Provinzfürsten, die es nach langen Kämpfen endlich geschafft haben, in den HVV zu kommen, und dann (zumindest optisch) wieder rausfliegen. Allein die derzeitige graue Darstellung der Bereiche, in denen nur Zeitkarten gelten, soll schon ein Politikum gewesen sein.
Zitat
Kasimir Herzog
Ich betreue ab März eine Masterarbeit gemeinsam von Hochbahn und HVV zur Neugestaltung des U S A R Plans. Zum einen sieht er ziemlich aus der Zeit gefallen aus mit den hier schon beschriebenen Schwächen. Zum anderen sollen die S4, S21, U4 Verlängerungen, S32 und vor allem die U5 mit ihren 23 Stationen mit aufgenommen werden, ohne dass es nach Murks aussieht - also aus einem Guss.
...
Was müssen wir noch bedenken? Weitere Ideen?

Das Projekt klingt spannend, und es wäre interessant was dabei herauskommt. Die U5 lässt sich vermutlich nicht einfach in den bestehenden Plan "reinquetschen", sondern erfordert einen neuen Plan.

Regionalverkehr darstellen oder nicht, das ist natürlich immer ein Dilemma. Die Intention des HVV ist verständlicherweise, alle im HVV enthaltenen Bahnlinien abzubilden. Einen offiziellen Regionalnetzplan gibt es aber auch: [www.hvv.de]

Aber weniger ist mehr, und es sollte zusätzlich einen Plan geben, der nur häufig verkehrende Linien enthält, die z.B. wochentags dreimal die Stunde oder häufiger fahren. Eine andere Herangehensweise könnte sein, die Auswahl der dargestellten Linien zielgruppengetrieben und rein statistisch zu machen: Mit welcher Linienauswahl erreicht der Plan die meisten Betrachter? Dann entfallen automatisch die Linien mit den wenigsten Fahrgästen pro Tag, das sind meist auch die, die am seltensten fahren und/oder die kürzesten Züge haben.

Die Gestaltung von solchen Plänen ist ein interessantes Feld. Über allem steht eine Balance zwischen Ästhetik und guter Benutzbarkeit. Wie bringt man die wichtigsten Informationen so unter, dass die Benutzer sie am schnellsten und unmissverständlichsten erfassen können? Mit besonders coolem Design überraschen zu wollen erweist sich als genauso kontraproduktiv wie das Überfrachten mit nutzlosen Informationen. Es gibt Untersuchungen zur Lesbarkeit und Farbauswahl.

Zu optischen Unfällen lohnt sich der Blick über den Tellerrand. Stuttgart und Madrid hatten sich z.B. zwischenzeitlich vom 45-Grad-Winkel verabschiedet und sind beide zurückgekehrt: Stuttgart hatte ca. 30 und 60 Grad [www.stgt.com] . Madrid hatte zwischenzeitlich mal nur 90-Grad-Winkel, worauf es viel Kritik gab. Montreal verwendet immer gerne einen schwarzen Hintergrund, was zwar cool aussieht, aber zum privaten Ausdrucken eine Zumutung ist, und die Lesbarkeit ist nicht ganz so gut. Ein angenehmer Kontrast ergibt sich meist, wenn Ringlinien als Kreise dargestellt sind und alle anderen Linien im 45-Grad-Schema. Um diese Fragen geht es auch hier: [mic-ro.com]

Wie geographisch getreu sollten Pläne sein? Spannend ist ein direkter Vergleich zwischen maßstabsgetreuen und schematischen Karten. Hier sieht man ein breites Spektrum an Designs von 79 Städten: [mic-ro.com]

Falls der Masterand noch Bedarf an mehr Input hat, kannst du mich gern hier kontaktieren. Ein paar Infos hätte ich noch in petto bzw. wüsste wo man noch suchen könnte. Bei Bedarf könnte ich auch Kontakt zu Mark Ovenden herstellen, den kenne ich ein bisschen persönlich.

______

metrobits.org



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.02.2021 22:08 von Mike.
Zitat
Neu Wulmstorf
Zitat
Kasimir Herzog
Bei dem Orange der AKN habe ich gehört, dass der HVV schon ein paar Versuche gestartet hatte, die A-Linien in normales RB-Schwarz zu überführen. Allerdings haben das einflussreiche Geschäftsführer der alteingesessenen AKN bisher zu verhindern gewusst. Auch hier denke ich, dass nach Integration der A1 in das S-Bahn Netz der Rest von der Angebotsform als RB gekennzeichnet werden sollte. Das ist jedenfalls für Kunden nachvollziehbarer.

Auffällig ist ja, dass es keine RB21, RB22 und RB23 gibt, als ob damals schon der Plan existierte, A1 durch RB21, A2 durch RB22 und A3 durch A23 zu ersetzen. Für die Fahrgäste wäre das sicherlich besser. Fast jeder in Deutschland kennt S- und U-Bahnen, so gut wie keiner kennt A-Bahnen. Und dort wo die S21 endet, geht es mit der RB21 weiter. Versteht jeder.

Für die Stammzahl 2 ist ja eher die Strecke nach Geesthacht prädestiniert. Im alten Nummernsystem hätte die A3 die R71, die A1 die R80 und die A2 die R81 werden können. Wenn die S21 nach Kaltenkirchen kommt, wird die AKN ja nur noch die A1 Norderstedt Mitte - Neumünster betreiben, dies wäre dann die RB77, die A2 Elmshorn - Ulzburg Süd die RB78.

Zu einem neuen Netzplan:

Allgemein finde ich das Layout, wie es in Berlin ist, für sehr gut geeignet. Verstärkerlinien sollten meiner Meinung nach der Übersichtlichkeit halber nicht als Linien dargestellt werden. Andererseits sollen S2 und S11 zu ganztags verkehrenden Linien aufgewertet werden und wären entsprechend keine Verstärkerlinien mehr sein. Dies ist zu berücksichtigen. In der tariflichen Darstellung finde ich die derzeitige Differenzierung (Hamburg AB als Kreis, G+H in hellgrau) ausreichend. Da die Mehrheit der Kunden Fahrkarten für den Bereich Hamburg AB besitzt, ist es wichtig, dass diese Grenze eingezeichnet wird.

Problematisch im jetzigen Netzplan:
Die Fahrten der S31 zum Berliner Tor und der S21 im Nachverkehr nach Altona gehen aus dem Netzplan nicht hervor. Im NimmBus-Netzplan ist dies bei der S21 durch ein ausgegrautes Liniensymbol gut gelöst.

Grundsätzlich problematisch bei der Gestaltung:
Normalerweise werden Abstände im Zentrum deutlich größer dargestellt als Abstände im Umland. Im HVV ist dies durch die vielen Haltestellen der A1 im Norden und die Haltestellen im Gebiet der Süderweiterung nur bedingt möglich. Insofern wäre eine Entscheidung zur Trennung von Schnellbahnen und Regionalverkehr nur sinnvoll. Hier muss differenziert werden, ob die Schnellbahnen im Regionalverkehrsplan (wie in Berlin) noch angedeutet werden oder wie im NimmBus-R-Plan nur in relevanten Teilen auftauchen.

Weitere hier noch nicht verlinkte Pläne vom Hamburger Schnellbahnnetz:
- Robert Schwandl
- Arbaleta, WikiCommons (nur U)
- Arbalete (nur S)

Ansonsten wäre eine Beteiligung der Fahrgäste (zum Beispiel in Form des HVV-Fahrgastbeirates) befürwortenswert.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Zitat
Ingo Lange
Das AKN-Orange müsste von der alten U4 stammen, die nie gebaut wurde. In alten Unterlagen, die ihrer damaligen Zeit schon etwas voraus waren, habe ich das alte U4-Logo mal genau in diesem Orange gesehen. Habe leider weder Foto noch Scan davon. Die drei heutigen AKN-Bahnen hatten da noch keine Farbe.

Ich kenne die U4-alt nur in beige
Hamburg_U4_alt.svg
wiki/U-Bahn-Linie_4_(Hamburg)_historisch
Hier ein Plan in dem schon Erweiterungen enthalten sind.
Allerdings hat die S-Bahn auf allen Linien die Farbe grün bekommen.

[upload.wikimedia.org]

PS: Für den neuen Plan: Bitte die U3 im Logo nicht mehr schwarz umranden, oder wenn es wirklich die Lesbarkeit beeinflusst es auch bei anderen Linien einfügen. Das macht meinen inneren Monk wahnnsinnig ;)
Zitat
Mike
Das Projekt klingt spannend, und es wäre interessant was dabei herauskommt. Die U5 lässt sich vermutlich nicht einfach in den bestehenden Plan "reinquetschen", sondern erfordert einen neuen Plan.

Zumindest den ersten Bauabschnit hat man in dieser (vermutlichen Fotomontage) ziemlich gut eingebracht: [lh3.googleusercontent.com] finde ich. Aber klar in der Innenstadt ist es sicher nicht so einfach.
Zitat
zurückbleiben-bitte
PS: Für den neuen Plan: Bitte die U3 im Logo nicht mehr schwarz umranden, oder wenn es wirklich die Lesbarkeit beeinflusst es auch bei anderen Linien einfügen. Das macht meinen inneren Monk wahnnsinnig ;)

Dies ist allerdings keine Erfindung des "neuen Plans" sondern auch im aktuellen USAR-Plan so und meiner Meinung nach leider erforderlich, solange es denn ein so helles Gelb für die U3 sein soll.
Zitat
flor!an
Zumindest den ersten Bauabschnit hat man in dieser (vermutlichen Fotomontage) ziemlich gut eingebracht: [lh3.googleusercontent.com] finde ich. Aber klar in der Innenstadt ist es sicher nicht so einfach.

"403. That’s an error.
Your client does not have permission to get URL /proxy/W7qyt5aO3v87j7dpYZoOyyWlCGrew6Gmf4bYDdqJZaD7OjqDbOpc7BrFOWy77qVFKDc-1wA1m7QZyFoYHo2InIVUXABQ2gNieAwSzBNdH6u3qwQsN5RVM6UYbAr2 from this server."

______

metrobits.org
Zitat
Lopi2000
Zitat
zurückbleiben-bitte
PS: Für den neuen Plan: Bitte die U3 im Logo nicht mehr schwarz umranden, oder wenn es wirklich die Lesbarkeit beeinflusst es auch bei anderen Linien einfügen. Das macht meinen inneren Monk wahnnsinnig ;)

Dies ist allerdings keine Erfindung des "neuen Plans" sondern auch im aktuellen USAR-Plan so und meiner Meinung nach leider erforderlich, solange es denn ein so helles Gelb für die U3 sein soll.

Ich weiß, deswegen ja die Bitte es im neuen / kommenden Plan zu ändern.
Zitat
Mike
Zitat
flor!an
Zumindest den ersten Bauabschnit hat man in dieser (vermutlichen Fotomontage) ziemlich gut eingebracht: [lh3.googleusercontent.com] finde ich. Aber klar in der Innenstadt ist es sicher nicht so einfach.

"403. That’s an error.
Your client does not have permission to get URL /proxy/W7qyt5aO3v87j7dpYZoOyyWlCGrew6Gmf4bYDdqJZaD7OjqDbOpc7BrFOWy77qVFKDc-1wA1m7QZyFoYHo2InIVUXABQ2gNieAwSzBNdH6u3qwQsN5RVM6UYbAr2 from this server."

Hm vorhin ging es noch. War aber auch nur ein kleiner Ausschnitt um Ohlsdorf mit einem blauen U5 Strich.
Gut finde ich am jetzigen HVV-Plan, dass die Elbe eingezeichnet ist. Warum? Vielleicht weil ich Hamburger bin.

Die Elbe ist auch eine Tarifgrenze, und zwar für das DB-Ticket Harbung+City. Das alleine wäre aber kein Grund, dieses geographische Merkmal in den Plan mit aufzunehmen.
Wichtig finde ich die zeitweiligen Verstärkerlinien einzuzeichnen. Wenn ich in Friedrichsberg einsteige, muss ich einfach wissen, dass nicht jeder Zug zum Jungfernstieg fährt. Und ich muss wissen, wenn ich nach Dammtor will, dass meine Linie vielleicht gerade nicht fährt und sich warten nicht lohnt.

Es gab mal einen HVV-Plan mit so einer Art gestrichelter S11. Der Nachteil: Bei der Verbindung von Barmbek zum Hauptbahnhof sah die S-Bahn attraktiver aus, als ob dort mehr Züge fahren. Was falsch war und immer noch falsch ist.

Ich hoffe auf eine gute Lösung des Studenten.
Zitat
Mike
Zitat
flor!an
Zumindest den ersten Bauabschnit hat man in dieser (vermutlichen Fotomontage) ziemlich gut eingebracht: [lh3.googleusercontent.com] finde ich. Aber klar in der Innenstadt ist es sicher nicht so einfach.

"403. That’s an error.
Your client does not have permission to get URL /proxy/W7qyt5aO3v87j7dpYZoOyyWlCGrew6Gmf4bYDdqJZaD7OjqDbOpc7BrFOWy77qVFKDc-1wA1m7QZyFoYHo2InIVUXABQ2gNieAwSzBNdH6u3qwQsN5RVM6UYbAr2 from this server."

[images.app.goo.gl]
Zitat
flor!an
[images.app.goo.gl]

Danke, jetzt geht es.

______

metrobits.org
Zitat
flor!an
Zitat
Mike
Zitat
flor!an
Zumindest den ersten Bauabschnit hat man in dieser (vermutlichen Fotomontage) ziemlich gut eingebracht: [lh3.googleusercontent.com] finde ich. Aber klar in der Innenstadt ist es sicher nicht so einfach.

"403. That’s an error.
Your client does not have permission to get URL /proxy/W7qyt5aO3v87j7dpYZoOyyWlCGrew6Gmf4bYDdqJZaD7OjqDbOpc7BrFOWy77qVFKDc-1wA1m7QZyFoYHo2InIVUXABQ2gNieAwSzBNdH6u3qwQsN5RVM6UYbAr2 from this server."

[images.app.goo.gl]

Da die Montage von mir ist, kann ich bestätigen, dass es sich um eine Fotomontage handelt.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Zitat
Mike
Regionalverkehr darstellen oder nicht, das ist natürlich immer ein Dilemma. Die Intention des HVV ist verständlicherweise, alle im HVV enthaltenen Bahnlinien abzubilden. Einen offiziellen Regionalnetzplan gibt es aber auch: [www.hvv.de]
Der RMV hat einfach zwei Pläne, einen für die Schnellbahnen Rhein-Main, in dem der Regionalverkehr vereinfacht in grau dargestellt, während im Regionalplan nur die S-Bahnen und auch die nur vereinfacht dargestellt werden. So könnte man das für den HVV auch übernehmen, seit dem das Netz so groß geworden ist.
Insbesondere denke ich, dass die U-Bahn auf dem Regionalplan nur als dünne, farbige Linien dargestellt werden sollten - mit den Umstiegshaltestellen und Endstellen.
Die Wikipedia-Plan mit Erweiterungen ist ja kaum lesbar. Einfach alle Haltestellenname ganz klitzeklein schreiben ist meiner Meinung nach irgendwie geschummelt, und in der Praxis auch einfach unbrauchbar.

Was ich überhaupt nicht verstehe ist warum kein einiziger Plan die S-Bahn-Linien die sich die Gleise teilen und die U2/U4 direkt nebeneinander zeichnet. In London gibt es auch keine Lücke zwischen Circle und District bzw. Circle und H&C und Metropolitan. Ich denke das würde insbesondere die Situation nordwestlich vom Hbf um einiges verbessern.

Am besten gefällt mir noch der Nimmbus-Plan. Zwar könnten vielleicht einige der Kurven etwas geglättet werden kann (Landungsbrücken - Altona? Barmbek - Schlump?). Aber andere würde ich auf jeden Fall behalten: Barmbek - Habichtstraße, vor Mümmelmannsberg und östlich von Harburg sieht gut aus und hilft meiner Meinung nach die Strecke nachzuvollziehen. Aber vielleicht die S1/S11 über die S2/S21 legen?
Wichtig wäre folgendes zu ändern:

Bisher werden barrierefreie Stationen mit einem Rollstuhlsymbol gekennzeichnet. Da die meisten Stationen inzwischen barrierefrei sind, wird es unübersichtlich. Besonders fies: Man geht davon aus, dass die Station barrierefrei ist und wird überrascht, wenn sie es nicht ist. Bei genauem Hinsehen endeckt man dann, dass das Symbol auch bei der Station fehlt. Solche dezenten Hinweise auf Nichtbarrierefreiheit sind schon hinterhältig.

Besser:
Nichtbarrierefreie Stationen werden mit einem roten durchgestrichenem Rollstuhlsymbol gekennzeichnet als Warnung.

Das hat zudem den Vorteil, dass Stationen, die dauerhaft nicht barrierefrei ausgebaut werden sollen, wie z.B. Kiekut (weil ein Ausbau ja in diesem Forum als "Folklore" bezeichnet wird) oder Neukloster, Dollern und Agathenburg (S-Bahn) mit diesem Symbol entsprechend dauerhaft stigamtisiert werden.
Im Idealfall werden bei fehlenden Zuschüssen seitens nah.sh bzw. LNVG weil irgend so ein KNF nicht stimmt, dann von den Gemeinden die notwendiegen Umbauten im Alleingang finanziert. Alleine deshalb, weil die zuständigen Bürgermeisternden es irgendwann nicht mehr aushalten, von allen (Journalisten) andauernd gefragt zu werden: "Ach Sie sind von dieser komischen Gemeinde mit dem roten Rollstuhl auf dem HVV-Plan ... Was haben Sie gegen behinderte Menschen?"
Dann wird plötzlich viel Geld für "Folklore" da sein.
Gegenargumente wie "Rollstuhlfahrende können ja mit dem Bus ... oder an jener Station einsteigen..." interessieren dann nicht mehr.
Zitat
Computerfreak
Wichtig wäre folgendes zu ändern:

Bisher werden barrierefreie Stationen mit einem Rollstuhlsymbol gekennzeichnet. Da die meisten Stationen inzwischen barrierefrei sind, wird es unübersichtlich. Besonders fies: Man geht davon aus, dass die Station barrierefrei ist und wird überrascht, wenn sie es nicht ist. Bei genauem Hinsehen endeckt man dann, dass das Symbol auch bei der Station fehlt. Solche dezenten Hinweise auf Nichtbarrierefreiheit sind schon hinterhältig.

Besser:
Nichtbarrierefreie Stationen werden mit einem roten durchgestrichenem Rollstuhlsymbol gekennzeichnet als Warnung.

Das hat zudem den Vorteil, dass Stationen, die dauerhaft nicht barrierefrei ausgebaut werden sollen, wie z.B. Kiekut (weil ein Ausbau ja in diesem Forum als "Folklore" bezeichnet wird) oder Neukloster, Dollern und Agathenburg (S-Bahn) mit diesem Symbol entsprechend dauerhaft stigamtisiert werden.
Im Idealfall werden bei fehlenden Zuschüssen seitens nah.sh bzw. LNVG weil irgend so ein KNF nicht stimmt, dann von den Gemeinden die notwendiegen Umbauten im Alleingang finanziert. Alleine deshalb, weil die zuständigen Bürgermeisternden es irgendwann nicht mehr aushalten, von allen (Journalisten) andauernd gefragt zu werden: "Ach Sie sind von dieser komischen Gemeinde mit dem roten Rollstuhl auf dem HVV-Plan ... Was haben Sie gegen behinderte Menschen?"
Dann wird plötzlich viel Geld für "Folklore" da sein.
Gegenargumente wie "Rollstuhlfahrende können ja mit dem Bus ... oder an jener Station einsteigen..." interessieren dann nicht mehr.

Ich würde es weniger drastisch formulieren, stimme dem Vorschlag aber inhaltlich komplett zu. Mich nerven die zu vielen Informationen auch sehr, insbesondere da es bei den Aufzügen ja auch zustandsbasiert ist, also von der Einsatzbereitschaft der Aufzüge abhängt. Daher sollte man dynamisch auf HVV.de schauen, ob der benötigte Aufzug gerade funktioniert. Statisch auf nem Plan hilft das wenig... Außer eben, dass man weiß, dass dort kein Aufzug ist, man also zu 100% nicht barrierefrei den Bahnsteig erreicht.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen