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Inoffizielle Schnellbahnpläne
geschrieben von Mike 
Zitat
Djensi
Moin,

Variante C ist mein persönlicher Favorit. In Variante A muss man für Ashau(s)en noch ein "s" kaufen!
Die Curvee-Variante fand ich zunächst nicht schlecht, aber dann irgendwie doch nicht passend.

Ist für die in den Plänen fehlenden Strecken, z. B. im Osten und im Norden wirklich kein Platz mehr?
In allen Varianten hätte Stade usw. sicher noch gepasst.

Der Plan zeigt ja bewusst nur Hamburg AB.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
...
Der Plan zeigt ja bewusst nur Hamburg AB.

Das hat natürlich den Vorteil, dass man ohne Einzeichnen der Tarifgrenze auskommt. Was den Plan übersichtlicher macht und mehr Gestaltungsspielraum lässt, was ebenfalls zur Übersichtlichkeit beiträgt.

Nachteil: Stade als Richtungsangabe ist nicht mehr sofort erkennbar. Nutzer, die in der Innenstadt eine S-Bahn nach Neugraben wollen, erkennen nicht auf einen Blick, dass sie die S3 Richtung Stade nehmen können. Aber einen Tot muss man sterben.
Zur 1. Frage: Auf jeden Fall Rollstuhl durchgestrichen. Es ist sehr gut dass nur die Haltestellen Piktogramme bekommen an denen kein behindertengerechter Einstieg möglich ist, da dies viel weniger sind und im allgemeinen so wenig Piktogramme wie möglich gezeigt werden sollen. Fahrstuhl durchgestrichen da einige Haltestellen Rampen haben. Treppen ist auch misverständlich da fast alle Stationen auch Treppen haben. Rollstuhlfahrer mit Treppe ist komplizierter – Piktogramme sollten auch so klar wie möglich sein

Zur A, B oder C: ich finde alle drei besser als das jetzige Design. Ich finde es insbesondere gut dass alle S-Bahn-Linien dargestellt werden (wobei ich aber nicht glaube das es jemals eine S32 geben wird, aber dafür sicher eine S41). Auch finde ich gut das alle Ecken rund sind, und dass sie Linien auf denselben Gleisen näher beinander liegen (wobei ich berührend wie in London noch besser fände). Etwas komisch ist die Farbe der S2/S21, aber vielleicht ist das nur mein Monitor.

Von den drei finde ich A am schlechtesten. Der Sinn von Curvy-Design ist doch dass Linien die im octolinearen Design oft hin- und herspringen so ggf. besser dargestellt werden können. (Paris ist z.B. ganz schlecht octolinear darstellbar.) Das ist aber in Hamburg nicht so ein Problem.

B ist auch nicht so gut. Um die U3 kreisrund zu bekommen müssen andere Linien zu viel gequetscht werden, und da die U3 nun wirklich nicht rund ist, ist es blödsinnig. (Auch ist Rathaus zu weit weg vom Jungefernstieg, Landungsbrücken von der Elbe.)

C ist schon am besten, aber es gibt noch weitere Verbesserungsmöglichkeiten:
  • S1/S11-West sollte wie B sein
  • Ohlsdorf: Das jetzige Kreuz sollte bleiben. Sengelmannstraße würde dann genau da sein wo die U5 auf die U1 trift, die U5 würde dann sofort um 90 Grad rechts abbiegen (und am besten nach Nordheimstraße wieder of Nordost schwenken). Ohlsdorf käme halt genau dorthin wo sich S-Bahn und U1 treffen. Die S-Bahn-Verzweigung sähe wie B aus. Dadurch würden auch alle Haltestellen der nördlichen U1 etwas runter rutschen, vielleicht könnte sogar die S21-Nord dann nach begradigt werden.
  • U3 Dehnhaide – Fuhlsbüttler Straße kann eine Gerade sein.
  • Kellinghusenstraße und Lübecker Straße: Ein kleiner Kreis würde genügen (wie Schlump und Ahrensburg West)
  • Hbf Süd kann südlich des Hbf sein (und Hbf kann bei Hbf Nord und Süd abgekürzt werden). Dann müsste der Name nicht mehr auf den S-Bahn-Linien sein und die U3 könnte am Berliner Tor näher an die S-Bahn rücken, und Berliner Tor dann als eine Umsteigehaltestelle gezeichnet werden (ohne Verbindungsstrich).
  • Die Idee längere Umsteigewege (Hbf, Jungfernstieg-Rathaus, vielleicht auch Dammtor-Stephansplatz) als Strich zu zeichnen ist im Prinizip gut – aber insbesondere am Hbf ist der Verbindungsstrich dem Linienstrich der Regionalzüge zu ähnlich
  • U3 Sternschanze & Landungsbrücken, U1 Jungfernstieg, U5 Stellingen: Querende Linie sollte genau genau durch die Haltestelle gezeichnet werden (wie Wandsbeker Chaussee)
  • Wenn Reeperbahn und Königstraße leicht angehoben werden (also die City-S-Bahn westlich von Landungsbrücken noch einen Knick bekommt) könnten Landungsbrücken, Baumwall, und Überseequartier und Hafencityuni auch direkt an der Elbe liegen.
  • Wenn Endhaltestellen grau unterlegt werden, sollte dasselbe nicht auch für Endhaltestellen außerhalb des Plans gemacht werden? (Z.B. Aumühle, Stade)
  • Die U5-Linie sollte Dammtor östlich der U1 liegen (also nördlich kreuzen, nicht südlich). Wo Linienkreuzungen an verschiedenen Stellen gezeichnet werden können, sollte dies immer dort sein wo weniger andere Linien die Übersicht erschweren (wie z.B. U2/U4 - östlich von Horner R, nicht westlich von Jungfernstieg).
  • Die U4 sollte entweder über City-S-Bahn und U3 gezeichnet werden, oder unter beiden. Eins über und eins unter sieht unruhiger aus.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.2021 13:25 von christian schmidt.
Moin,

Zitat
christian schmidt

schrieb unglaublich viel Gutes und Bedenkenswertes.

Nur das hier:
Zitat
christian schmidt
....
[*] Ohlsdorf: Das jetzige Kreuz sollte bleiben. Sengelmannstraße würde dann genau da sein wo die U4 auf die U1 trift, , die U4 würde dann sofort um 90 Grad rechts abbiegen (und am besten nach Nordheimstraße wieder of Nordost schwenken). Ohlsdorf käme halt genau dorthin wo sich S-Bahn und U1 treffen. Die S-Bahn-Verzweigung sähe wie B aus. Dadurch würden auch alle Haltestellen der nördlichen U1 etwas runter rutschen, vielleicht könnte sogar die S21-Nord dann nach begradigt werden.
...

ist durch die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte überholt worden und die U4 stellt demnächst zwei neue Linienenden der Durchmesserlinie dar und der Bramfelder Stummel ist "aufgestiegen zur U5".
Zitat
Sonnabend
Nur das hier:
Zitat
christian schmidt
....
[*] Ohlsdorf: Das jetzige Kreuz sollte bleiben. Sengelmannstraße würde dann genau da sein wo die U4 auf die U1 trift, , die U4 würde dann sofort um 90 Grad rechts abbiegen (und am besten nach Nordheimstraße wieder of Nordost schwenken). Ohlsdorf käme halt genau dorthin wo sich S-Bahn und U1 treffen. Die S-Bahn-Verzweigung sähe wie B aus. Dadurch würden auch alle Haltestellen der nördlichen U1 etwas runter rutschen, vielleicht könnte sogar die S21-Nord dann nach begradigt werden.
...

ist durch die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte überholt worden und die U4 stellt demnächst zwei neue Linienenden der Durchmesserlinie dar und der Bramfelder Stummel ist "aufgestiegen zur U5".

Wenigsten glaube ich nicht dass die Linie 4 von Horner Rennbahn nach Niendorf Markt führt!
Zitat
flor!an
Zitat
Computerfreak
Eigentlich sind alle Varianten daneben. Auch wenn es in einzelnen Bereichen durchaus Verbesserungen gibt.

Geht's auch etwas konstruktiver?

Ja, aber später.
Scheinbar wird mindestens einer der "neuen" Pläne "im echten Leben" getestet. Zumindest gibt es Fotos davon: [twitter.com]
Oh man, hoffentlich kommt der nicht HVV weit.
Gar nicht mal soooo schlecht. Man sieht einfach, wie viel Platz man gewinnt indem man den Plan auf die Ringe A/B beschränkt.
Die S1 wendet in Blankenese? Wusste ich ja gar nicht, ich bin da die letzten 45 Jahre nie lang gefahren.
Laut Plan kann man mit RB/RE vom Hbf über Dammtor nach Altona fahren - gibt es solche Verbindungen? Ich kenne nur RB/RE, die entweder nach Altona oder nach Dammtor/Hbf fahren, aber nicht beides.
Zitat
MisterX
Die S1 wendet in Blankenese? Wusste ich ja gar nicht, ich bin da die letzten 45 Jahre nie lang gefahren.

Da hast Du was verpasst, ist 'ne schöne Ecke!
Ja, wir haben für die "Innovationshaltestelle" Stephansplatz auch eine Version der Netzpläne aus der Masterarbeit ohne die ganzen Neubauvorhaben erstellt. Dass es der curvy Plan geworden ist, ist Zufall und keinerlei Präjudiz für eine Anpassung des offiziellen Plans. Aber nach Fertigstellung der Thesis werden wir in den kommenden Monaten auf den HVV zugehen und ausloten, was zu tun ist. Fest steht, dass der jetzige Plan unsauber (keine HVZ-Linien etc.), aus der Zeit gefallen wirkt und für die Ausbauvorhaben kein Platz mehr ist.
Zitat
Sören
Laut Plan kann man mit RB/RE vom Hbf über Dammtor nach Altona fahren - gibt es solche Verbindungen?

Nein, schon lange nicht mehr. Früher fuhren einzelne Metronomzüge von und nach Altona.
Also ja, er ist etwas übersichtlicher aber ich wäre doch sehr dafür, dass mindestens Aumühle, Buxtehude und Ulzburg Süd noch mit auf den Plan kommen unabhängig davon, ob das nun Ring AB ist oder nicht.

Am besten fände ich, wenn man den Ring C auch noch komplett abbildet. Das ändert südlich von Harburg eh nichts -Buxtehude mal ausgenommen-, denn das gehört m.M.n. als wichtiges Ziel der S3 und große Stadt vor den Toren Hamburgs einfach da rauf und bildet auch andere größere Städte wie Tornesch, Elmshorn, Kaltenkirchen, Henstedt Ulzburg und Bargteheide noch ab. Alles darüber hinaus ist meinem Empfinden nach entbehrlich und in einem "Regio-hvv-Plan" besser aufgehoben.

Also den Ausschnitt so extrem stumpf bei der Großbereichgrenze zu ziehen halte ich für falsch, ansonsten ist das ganze aber optisch gefällig.

Letzte Stilkritik: Die Stationsnamen könnten größer geschrieben werden und die Darstellung von nicht vorhandenen Aufzügen halte ich für verbesserungswürdig. So klein wie das Symbol auf dem Plan ist wäre ein rot durchgestrichener Rolli sicher besser erkennbar und interpretierbar.
Auch ich habe, angesichts der kommenden Nordwest-Erweiterung, meinen in die Jahre gekommenen USAR-Plan neu aufgesetzt. Weniger Schnörkel, weniger Schnickschnack und an den Rändern eben auch abgeschnitten, weil Schnega und Brockhöfe nun wirklich nichts mit Hamburg zu tun haben. Im Wesentlichen ABC, aber mit S3 vollständig und R-Bahn bis zum nächsten einigermaßen wichtigen Halt, z. B. Glückstadt oder Bad Oldesloe.
Und sollte der HVV tatsächlich auf Curvy gehen, muss ich wohl wieder eckig werden ;-)
PDF: [www.nimmbus.de]

Zitat
Ingo Lange
Auch ich habe, angesichts der kommenden Nordwest-Erweiterung, meinen in die Jahre gekommenen USAR-Plan neu aufgesetzt. Weniger Schnörkel, weniger Schnickschnack und an den Rändern eben auch abgeschnitten, weil Schnega und Brockhöfe nun wirklich nichts mit Hamburg zu tun haben. Im Wesentlichen ABC, aber mit S3 vollständig und R-Bahn bis zum nächsten einigermaßen wichtigen Halt, z. B. Glückstadt oder Bad Oldesloe.
Und sollte der HVV tatsächlich auf Curvy gehen, muss ich wohl wieder eckig werden ;-)

Aber Lüneburg sollte mit drauf sein finde ich. Der Süd_Westen ist für mich zu wenig drauf.
Mir wird da beim drauf gucken schwindelig.
Zitat
Kasimir Herzog
Fest steht, dass der jetzige Plan unsauber (keine HVZ-Linien etc.), aus der Zeit gefallen wirkt und für die Ausbauvorhaben kein Platz mehr ist.

Der neue Plan ist noch unsauberer. Sieht aus wie hingeschmiert und Abschneiden geht gar nicht!

Zitat
Ingo Lange
und an den Rändern eben auch abgeschnitten, weil Schnega und Brockhöfe nun wirklich nichts mit Hamburg zu tun haben.

Was fällt dir ein das zu behaupten? Eine der Hauptmotive der Umlandgebietskörperschaften sich dem HVV anzuschließen war die Zugehörigkeit zu Hamburg zu demonstrieren. (ob das beim >hvv anders sein wird...?)

Die Fahrgäste müssen anhand des Schnellbahnplans sofort sehen können, bis zu welcher Station der >hvv-Tarif gilt.
Sieht für mich etwas inkonsequent aus.

Bad Oldesloe ist drauf, weniger bedeutende Haltestellen hinter Elmshorn sind drauf, Lüneburg (größte der aufgeführten Städte) ist nicht drauf.

Wenn man schon einen nicht-vollständigen abgeschnittenen Plan machen möchte, dann sollte der bestimmten Regeln folgen.
D.h. entweder ab Ring soundso konsequent abschneiden (aber dann auch informativ den Weiterlauf beschriften) oder so etwas wie "Ende der aus Hamburg ausfahrenden RB-Linie (oder Ende der sie ersetzenden S-Bahn-Linie)".
Ich weiß, das funktioniert auch nicht, weil man sonst auch wieder Itzehoe und Bremen drauf hat, aber wo keine RB liegt oder eine vom Hauptast abzweigt... ich formuliere den Satz gar nicht erst zu Ende - obige Definition reicht nicht und eine Definition, die bei jeder Linie anders lautet, ist keine Defintion mehr.
Wenn man halbwegs gleichwertige Abschlüsse haben will, ist man mit Oldesloe, Büchen, Lüneburg, Buchholz, Stade (nur wegen der S3, sonst hätte ich hier Buxtehude geschrieben), Elmshorn und Henstedt-Ulzburg halbwegs gut bedient.
Dort ist entweder eine aus Hamburg ausbrechende Linie zu Ende oder ein wichtiger Zwischenhalt mit anderer Linie.
Das erinnert übrigens hier und da stark an einen HVV-Plan vor einigen der bekannten Erweiterungen - vielleicht erfinden wir das Rad gerade neu.
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