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Moia ab 2025 mit vollautonom fahrenden Fahrzeugen
geschrieben von Neu Wulmstorf 
@Computerfreak - ja ein (umgesetztes) Ziel der Nürnberger U-Bahn war auf der U2 anstelle alle 10 Minuten mit Normalzügen alle 5 mit Kurzzügen fahren zu können ohne die Anzahl der Fahrer verdoppeln zu müssen. Nicht ganz so einfach zu sehen wie das auf der Straße funktionieren kann...
An dieser Stelle einfach ohne viele Worte ein Bild von HEAT vor der Elbphilharmonie.

Viele Grüße

Roman – Der Hanseat


Zitat
Der Hanseat
An dieser Stelle einfach ohne viele Worte ein Bild von HEAT vor der Elbphilharmonie.

Da hätten mir auch die Worte gefehlt, wenn HEAT plötzlich an mir vorbei gefahren wäre :-)

Vielen Dank für das Bild!
Zitat
Wolf Tiefenseegang


Da hätten mir auch die Worte gefehlt,

Dem BMW Fahrer:in dahinter sicher auch. Da wird doch sicher gleich überholt.
Übrigens: Fahrerlos kommen Verkehrsteilnehmer auch einem Auto vor, was über Rechtssteuerung verfügt. Hatte ein Bekannter. Wenn man da mit Buch auf der Autobahn vorne links sitzt, sind Einige echt paar Sekunden überfordert mit der Situation :-).
Was ist eigentlich die Beschleunigung dieser Fahrzeuge? Können die eigentlich Radfahrer überholen?
Zitat
christian schmidt
Was ist eigentlich die Beschleunigung dieser Fahrzeuge? Können die eigentlich Radfahrer überholen?

Ich denke nicht, dass diese Heat-Fahrzeuge selbstständig andere fahrende Hindernisse überholen werden, sondern sich dahinter mit gleichbleibendem Abstand zum Radfahrer/Vordermann einordnen. Selbst PKW haben nach meiner Kenntnis bis heute keine Überholhilfe beim autonomen Fahren. Man kann lediglich einen Spurwechsel (bei einer mehrspurigen Fahrbahn, bspw. der Autobahn) aktivieren und nachdem Vorbeifahren wieder denselben Spurwechsel in die andere Spur zurück anweisen. Ich weiß allerdings auch nicht wie solch ein System reagiert, wenn die andere Fahrspur dem Gegenverkehr gehört. Wechselt das Auto dann trotzdem die Spur wenn man es ihm sagt?

mfg fox

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"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
Seit gestern demaskiert sich Moia weiter: Man darf jetzt endlich allein und direkt fahren per Moia-Express. Da die Poolingquote wohl nicht allzu hoch ist, kann dies offenbar zu einem geringen Mehrpreis (Stichprobe gerade: etwa +10%) angeboten werden. Die Maßnahme führt das eigentliche Ziel "Bündelung von Fahrtwünschen" m.E. ad absurdum. Für die eh schon schlechte Leer-km-Quote wird dies auch nicht zuträglich sein, da Fahrzeuge zum Express-Wunsch zugeführt werden müssen und nicht das nächste Moia, bei dem der Wunsch auf der Strecke liegt, die Bedienung übernehmen kann.

Insgesamt fraglich, ob dieses Angebot überhaupt dem geltenden Recht entspricht. Ich denke nicht, dass diese Taxi-Eigenschaft über die Genehmigung abgedeckt ist.
Hallo,

Zitat
FoxMcLoud
Ich denke nicht, dass diese Heat-Fahrzeuge selbstständig andere fahrende Hindernisse überholen werden, sondern sich dahinter mit gleichbleibendem Abstand zum Radfahrer/Vordermann einordnen.

Du hast "mehr" als recht. Habe das Gefährt heute zum ersten Mal gesehen und ja, es war ein unglaublich trauriger Anblick. Ein Pritschenwagen der Stadtreinigung stand mitten auf dem Busstreifen im Am Sandtorkai um wohl etwas zu verladen. Dahinter regungslos der HEAT. Nicht einmal mit menschlichem "Hilfslenker" an Bord kann dieser ein stehendes Fahrzeug überholen. In Wien wurde ein ähnliches Projekt begraben, weil das dortige Fahrzeug bereits an schnell sprießendem Unkraut verzweifelte.

Ganz ehrlich, das ist eigentlich vor-Prototyp Niveau. Sowas kann man auf einem Campus oder vielleicht in einem Park einsetzen, aber bitte nicht als vielleicht sogar ernst gemeintes ÖPNV-Angebot im öffentlichen Straßenraum.

Ich bin hier in - sehr - seltener Einigkeit mit den Kritikern. Momentan ist das alles nur ein Trend (den wir durch Steuern schön mitbezahlen dürfen), wie "was mit Blockchain" oder "was mit KI". Und teils vollkommen sinnlos, teils nur mit 'nem neuen Etikett versehen oder halt noch weit vom praktischen Nutzen entfernt.

Grüße
Boris
Zitat
Boris Roland
Sowas kann man auf einem Campus oder vielleicht in einem Park einsetzen, aber bitte nicht als vielleicht sogar ernst gemeintes ÖPNV-Angebot im öffentlichen Straßenraum.

Genau deshalb fährt er sich auf der Strecke. Ein Bereich mit äußerst moderater Verkehr, genügend Platz im öffentlichen Raum aber eben realitätsnah mit Menschen und natürlichen Behinderungen
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